Mittwoch, 30. November 2011

Pinienkernplätzchen

Heute ist der letzte Tag im November und der Dezember mit all seinen weihnachtlichen Festen und Bräuchen klopft ganz laut an die Tür. Aber leider ist heute auch der Tag, an welchem ich das vorerst letzte Rezept meines Plätzchenwahns poste. Dafür gilt diese Ehre einer Plätzchensorte mit großem Suchtpotential. Ich finde diese Plätzchen so schön nussig, schokoladig und einfach richtig, richtig lecker.
Das Rezept habe ich aus dem Magazin Gugelhupf 06/2011 von Dr. Oetker. Im Rezept ist angegeben, dass am Ende 120 Plätzchen vor mir liegen sollten, aber bei mir sind es vielleicht gerade mal die Hälfte. Scheinbar habe ich zu dicke Rollen gemacht oder zu dicke Scheiben. Naja, dann muss ich das Rezept eben nochmal machen, sobald die Plätzchen aufgegessen sind. Dafür ist es auch einfach ein Rezept, bei dem ich total wenig dreckiges Geschirr zu waschen hatte und sowieso richtig schnell fertig war (abgesehen von der Kühlzeit). Also auch ein klares Anfängerezept und eine klare Empfehlung. :)


Zutaten
50 g Zartbitterschokolade
175 g Weizenmehl
1 Msp. Backpulver
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillearoma
100 g Margarine
1 EL Wasser
75 g Pinienkerne

Zubereitung
Zuerst die Schokolade fein hacken. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und Zucker, Vanillearoma, Wasser hinzugeben, alles gut verkneten. Den Teig in 4 gleiche Portionen teilen und zu Rollen formen. Die Pinienkerne hacken und die Rollen darin wälzen.


Die Teigrollen anschließend für etwa 1 Stunde kalt stellen. Währenddessen den Backofen auf 200°C vorheizen. 
Mit einem Messer die gekühlten Rollen in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Blech für 10 Minuten in den Backofen schieben und danach auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Fertig. :)


Ich wünsche euch schon mal eine wunderschöne Weihnachtszeit voller Leckereien und natürlich ganz vielen Plätzchen. Aber keine Sorge ich werde mich natürlich auch im Dezember noch melden.
Falls ihr noch nicht in Weihnachtsstimmung seid, trotz meiner Plätzchenrezepte, dann schaut euch dieses Video an, vielleicht kommt ihr dann ein bisschen in Stimmung. :)



Montag, 28. November 2011

Apfelküsse

Nun war ich schon auf zwei Weihnachtsmärkten, habe Grillschinken und Bratwurst gegessen und jede Menge Glühwein getrunken. (Juuummy!) Die erste Adventskerze wurde angezündet und Weihnachten rückt immer näher. :)
Wie ich schon einige Posts vorher berichtet habe, liebe ich die Kombination aus Äpfeln und Zimt. Hier kommt nun eine Plätzchensorte, welche zwar nicht wirklich an Plätzchen erinnert, aber trotzdem durch die erwähnte Kobination aus Äpfeln und Zimt sehr lecker und weihnachtlich ist. Es handelt sich hierbei um hauptsächlich Apfelstückchen in Eiweiß, allerdings ist der Apfelanteil so dominant, dass das Eiweiß ziemlich untergeht. Also die Plätzchen schmecken im Grunde wie getrocknete Apfelringe mit Zimt. :) 
Wer getrocknete Früchte mag, darf das Rezept gerne nachbacken, alle anderen sollten entweder mehr Eiweiß nehmen, oder weniger Äpfel...

Zutaten
2 Eiweiß
100 g brauner Zucker
1 EL Zimt
100 g Haferflocken
2 Äpfel
150 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung
Die Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, den Zucker hinzufügen und alles gut verrühren. Die Äpfel müssen in sehr feine, kleine Stückchen geschnitten werden. Nun die Haferflocken, die Apfelstückchen und den Zimt hinzugeben und unterheben. 


Den Backofen auf 160°C vorheizen.
Mit 2 kleinen Löffeln Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und für 30 Minuten in den Ofen schieben.
Die Häufchen abkühlen lassen und anschließend in geschmolzener Kuvertüre wälzen. 


Ich bin nicht so richtig begeistert, es ist zwar lecker, aber haut mich auch nicht vom Hocker... aber ungebacken, wäre es auch ein sehr leckeres Weihanchtsdessert, als kleine Anregung.. :)

Sonntag, 27. November 2011

Fruchtig, flockigige Marzipandoppeldecker mit Schuss

Eine meiner Plätzchensorten ist eine kleine Resteverwertung, ich hab hier einfach mal alle Zutaten, die ich so in meinem Kühlschrank gefunden, und für zusammenpassend befunden, habe zusammengeworfen. Und es ist sogar etwas ganz Leckeres geworden. Es ist ein total einfacher Plätzchenteig für nicht ganz so geübte Weihnachtsbäcker. Aber es sind eher kleiner Küchlein als Kekse geworden. Kleine große Sünden. :) 
Wer Marzipan, Aprikosen und Haferflocken mag sollte jetzt mitschreiben:

Zutaten
200 g Margarine
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Haferflocken
100 g Mehl
1 Pck. Backpulver
100 g getrocknete Aprikosen
1 Ei
1 EL Zimt
1/2 EL gemahlene Muskatnuss
1/2 EL gemahlene Nelken
2 EL Cointreau
1 Pck. Orangenschalen

200 g Marzipan
etwas Puderzucker
250 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung
Den Backofen als ersten Schritt auf 200 Grad vorheizen. 
Für den Teig die Margarine mit dem Zucker verrühren. Die Haferflocken, das Mehl und das Backpulver untermischen. Nun noch die Aprikosen, das Ei und alle Gewürze hinzugeben und alles gut vermengen. 
Schon ist der Teig fertig und man kann mit 2 Löffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, aber möglichst großen Abstand lassen, da die Kekse sehr auseinanderlaufen. Die Bleche kommen für 10-15 Minuten in den Ofen.
Anschließend erstmal die Kekse abkühlen lassen.
Sind sie abgekühlt, die Marzipanmasse auf einer mit Puderzucker bezuckerten Fläche dünn ausrollen und in der Größe der Kekse kleine Flächen herausschneiden. Immer zwischen zwei Kekse eine Marzipanplatte legen und ganz vorsichtig zusammendrücken. Sind alle Kekse verbunden, die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und die Plätzchen zur Hälfte in der Schokoladenmasse eintunken und auf ein Backpapier legen und trocknen lassen. 


Schon sind die fruchtig, flockigen Marzipandoppeldecker mit Schuss fertig. :) 
Habt ihr auch Resteverwertungsplätzchen? Oder andere Rezepte? Finde ich ja imemr spannend, wenn dabei etwas richtig Gutes rauskommt.
Ich wünsche euch einen fröhlichen ersten Advent. :) 

Freitag, 25. November 2011

Apfelkuchen mit Wölkchendecke

Meine Plätzchenpostreihe will ich heute kurz für einen besonders leckeren Kuchen unterbrechen. Ein Kuchen, welcher super in die Weihnachtszeit passt und dessen Rezept ich mir selbst zusammengestellt habe. Ich finde ein Apfelkuchen gehört sowieso in die kalte Jahreszeit, genau wie Bratäpfel! Durch Zimt, braunen Zucker, Orangenschalen und weitere weihnachtliche Zutaten wird dieser Kuchen zu einem weihnachtlichem Muss. Außerdem kommt auf den Kuchen eine Baiserschicht, welche ich unheimlich lecker finde. So eine Wölkchendecke sollte auf jeden Kuchen kommen. :)
Der Anlass für diesen Kuchen war der Geburtstag von Katrin's Dad, welcher mich zu diesem eingeladen hatte. Er liebt Apfelkuchen, also gab es diesen natürlich auch. Es gab sowieso sehr leckere Sachen, Katrin und ihre Mum haben verschiedene Sorten Cupcakes gemacht und abends gab es leckere Nudelaufläufe mit verschiedenen Saucen - Geburtstage sind einfach eine tolle Sache. Es gibt immer so viel Essen, also perfekt für einen Schlemmer wie mich. :)

Zutaten
400 g Äpfel (ca. 2 Stück)
250 g Margarine
150 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Orangenschalen
2 EL Zimt
etwas gemahlene Nelken
etwas gemahlene Muskatnuss
4 Eigelb 
400 g Weizenmehl
1 Pck. Backpulver
100 ml Karamellsirup
200 ml Milch

4 Eiweiß
1 Pr. Salz
100 g Puderzucker


Zubereitung
Als die ersten beiden Schritte werden die Äpfel geschält, in dünne Spalten geschnitten und der Backofen auf 180°C vorgeheizt. 
Nun kann der Teig angerührt werden - die Margarine mit dem Zucker und den Gewürzen mit einem Handmixer geschmeidig zu einer Masse verrühren. Die Eigelb und das Mehl mit dem Backpulver hinzufügen und verquirlen. Jetzt noch die Milch und den Sirup hinzugeben und wieder alles vermischen. 
Die Springform mit etwas Margarine einfetten und/oder mit Backpapier auslegen (ich lege immer den Boden mit Backpapier aus und fette die Seiten ein). Ca. 2/3 des Teiges in die Form füllen und mit den Apfelscheiben belegen. Nun noch den Rest des Teiges auf den Kuchen geben und gleichmäßig verstreichen. 
Die Springform kommt für 50 Minuten in den Backofen.


Während der Kuchen backt kann man das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und den Puderzucker nach und nach unterrühren. Ist der Kuchen fertig gebacken, die Eiweißmaße auf den Kuchen streichen und mit einem Löffel kleine Vertiefungen eindrücken. 


Nun kommt der Kuchen nochmals für ca. 30 Minuten in den Backofen  - mit einer Nadel testen, ob der Kuchen gar ist, bleibt noch etwas Teig am Kuchen kleben, ihn noch länger im Ofen lassen, eventuell mit Alufolie abdecken. Irgendwann ist der Kuchen auf jeden Fall gar. Ist er nun auch noch erkaltet, mit einem Messer um den Kuchen herumschneiden und ihn so langsam aus der Form lösen. Sieht doch sehr hübsch aus:





Der Kuchen kam bei allen Generationen, die auf dem Geburtstag waren, sehr gut an. Mein Kurs hat ihn auch für unheimlich lecker empfunden, allein der Geruch hat Begeisterungsausbrüche ausgelöst. Also von jeder Altersklasse für gut befunden - na wenn das nichts ist?! Eindeutiges Suchtpotential. :)

Donnerstag, 24. November 2011

Erdnuss trifft Honig

Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, wird vielleicht schon mitbekommen haben, dass ich Erdnussbutter liebe und auch gerade deftige Gerichte mit Erdnusssauce. Daher dürfen diese leckeren Nüsse natürlich auch in meiner kleinen Weihnachtsbäckerei nicht fehlen. Dazu noch etwas braunen Zucker und Honig und schon sind die Plätzchen fast fertig.
Ich bin übrigens nicht wirklich ein Freund von Ausstechplätzchen, es ist zwar auf der einen Seite sehr beruhigend, nimmt aber auch einfach sehr viel Zeit ein und es ist einfach eine so monotone Arbeit.. Aber die ausgestochenenen, fertigen Kekse sehen natürlich immer sehr hübsch aus und die Arbeit lohnt sich immer.
Also Bühne frei für meine Erdnussplätzchen:

Zutaten 
300 g Mehl
1 Msp. Backpulver
50 g brauner Zucker
100 g Honig
100 g Erdnussbutter

100 g Zartbitterschokolade
50 g Honig

Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen. 
Das Mehl und Backpulver mischen und Zucker, Honig und Erdnussbutter hinzufügen. Alles gut verkneten. Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und Weihnachtsformen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 12 Minuten in den Backofen schieben.  


Bevor es zur Verzierung geht, die Plätzchen erkalten lassen. Jeweils zwei Plätzchen werden mit etwas Honig zusammengeklebt und anschließend die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen, in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke ein ganz bisschen anschneiden. So kann man gut dünne Schokoladenfäden auf den Plätzchen verteilen und sie so schön verzieren. Aber beim Verzieren sind einem ja keine Grenzen gesetzt. :)


Ein klares Muss für Erdnussliebhaber, also fröhliches Naschen :)

Dienstag, 22. November 2011

Glühweinschnitten

Jetzt ist die Weihnachtsstimmung so richtig bei mir angekommen, der Weihnachtsmarkt wurde eröffnet, die Wohnung ist weihnachtlich geschmückt, der 1. Advent ist greifbar und ich habe letztes Wochenende weihnachtliches Backen im großen Stil veranstaltet. Plätzchen lagen überall in der Küche rum, zum Auskühlen, zum Trocken oder einfach nur zum lecker Duften. Sowieso, der Duft hat sich bis jetzt gehalten, ich komme nach Hause und werde von einem köstlichem Duft empfangen. Mittlerweile kann ich natürlich auch jeden Tag leckere Plätzchen im Kerzenschein naschen. :)

Ich werde jetzt regelmäßig ein Rezept hochladen und ein Fortsetzen der Weihnachtsbäckerei ist auch in Sicht, da sich schon einige meiner Freunde zum gemeinsamen Backen angemeldet haben. Ich bin momentan aber auch in richtiger Backlaune, mit allen Gewürzen und Zutaten, die die Weihnachtszeit so hergibt. Außerdem, was gibt es Schöneres, als mit seinen Freunden zu backen und zu essen? Auf eine schöne und leckere Weihnachtszeit! 

Also zum ersten Rezept, ich fange mit den Plätzchen an, welche ich vielleicht demnächst nochmal backen werde, weil ich sie so lecker finde. Aber dieses mal mit zerstoßenen gebrannten Mandeln auf den Schnitten.. Die Idee kam mir ganz spontan, als ich heute über den Weihanchtsmarkt geschlendert bin und der Duft von gebranntenen Mandeln in der Luft lag. Auf jeden Fall steigen diese saftigen Schnitten (mit saftigen Schnitten, habe ich es im Moment) von Null auf die Liste der Lieblingsplätzchen. Aber lest selbst...

Zutaten
250 g Mehl
1 Pk. Backpulver
250 g Margarine
4 Eier
250 g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
200 ml Glühwein
50 g Zartbitterkuvertüre

5 EL (ca. 75 ml) Glühwein
200 g Puderzucker
100 g gehackte Mandeln

Zubereitung
Der erste Schritt ist natürlich den Ofen auf 200 Grad zu stellen und das Vorheizen zu starten.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und die Margarine, die Eier, den Zucker und den Vanillezucker hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. 
Nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und zum Teig geben und den Glühwein hineingießen, wieder einige Zeit verrühren. Jetzt die flüssige Masse auf ein - mit Backpapier augelegtes - Blech gießen und für 25 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. 
Ist die Zeit um und der Teig gar, alles gut auskühlen lassen. Danach aus den 5 EL Glühwein und dem Puderzucker eine Glasur erstellen und auf dem Teig verteilen und anschließend sofort mit den Mandeln bestreuen. 
Wenn alles getrocknet ist, kann man den Teig in belieblige Formen schneiden. 



Ich finde den Teig so herrlich saftig, dass man das Ganze auch wunderbar als Blechkuchen servieren könnte, vielleicht dann nur etwas mehr Teig anrühren. Aber daher bin ich mir auch nicht ganz sicher, wie lange sich die Schnitten wirklich halten, bin da aber einfach mal sehr zuversichtlich.. Also guten Appetit! :)

Edit: Meine Erfahrung ist jetzt, dass sie innerhalb von 2-3 Wochen aufgegessen werden sollten, weil danach sind sie mir geschimmelt, die Schnitten sind einfach zu feucht. Ach und am Besten im Kühlschrank aufbewahren, vielleicht halten sie sich dann auch länger. Trotzdem sind und bleiben sie meine Lieblingskekse/kuchenstücke des Jahres :)

Freitag, 18. November 2011

Indischer Rosenkohl

Wenn es heißt, das kann doch gar nicht schmecken, spitze ich die Ohren. Eine neue Herausforderung. Ein spannendes Rezept. Je ausgefallener, desto besser. Ob deftige Schokoladensauce oder wie in diesem Fall Rosenkohl mit Curry und Zimt. Geht nicht, gibts nicht!
Das Grundrezpt habe ich in einer Zeitschrift meiner Mutter entdeckt: Meine Familie & Ich 12/2011. Aber das ganze Rezept wurde von mir in eine noch etwas studentenfreundlicher Version umgewandelt und im Orginalrezept ist dieses Gericht auch vegetarisch, also einfach das Fleisch weglassen und schon habt ihr ein super vegetarisches Gericht. 
Ein Problem gibt es bei ausgefallenen Rezepten natürlich immer: Nicht jeder mag es - Rosenkohl ist da ja sehr beliebt, aber in diesem Falle, schmeckte der Rosenkohl gar nicht mehr so sehr nach Rosenkohl - naja wie ich es hier ja immer wieder sage: Seid mutig und ran an die Kochtöpfe! :)

Zutaten
1 kg Rosenkohl (geht auch aus dem TK-Regal)
100 g rote Linsen
100 g getrocknete Aprikosen
2 rote Zwiebeln
400 ml Gemüsebrühe
2 EL Aprikosenbrühe
100 g Joghurt
3 EL Curry
1/2 EL Zimt
eventuell: 350 g Hühnchenfilet


Zubereitung
Zuerst den Rosenkohl in Salzwasser etwa 5 Minuten kochen und danach abschrecken, die Linsen werden nur kurz abgebraust. 


Die Aprikosen müssen in kleine Stücke geschnitten werden und die Zwiebeln in Würfel. (Das Fleisch in Streifen schneiden.)
Nun sind alle Schnippelarbeiten erledigt und es geht ans Kochen: Die Zwiebeln in etwas Öl anbraten (und das Fleisch hinzugeben, alles goldbraun braten). Nun kommt der Rosenkohl, die Linsen, die Aprikosen und die Gemüsebrühe hinzu. Außerdem das Curry, der Zimt und mit etwas Salz, Pfeffer und asiatische Gewürze abschmecken. Alles sollte ungefähr 15 Minuten unter gelegentlichem Umrühren garen. Zum Schluß noch die Konfitüre und den Joghurt hinzugeben. 
Fertig ist der Genuss aus Bollywood - dazu passt hervorragend Wildreis. :)


Ich persönlich würde den Rosenkohl das nächste Mal allerdings etwas später hinzugeben, da er nach den 15 Minuten doch sehr weich war und sein frisches Grün verloren hat. Außerdem hätten es für mich auch ruhig 200 g Joghurt sein können, damit das Ganze noch etwas soßiger wird. 
Probiere ich dann das nächste Mal aus.. oder ihr? :)

Montag, 14. November 2011

Saftige Nusswürfel

Die Temperaturen draußen nähern sich langsam den Minusgraden und die Blätter fallen von den Bäumen.. ja liebe Leute, es wird Winter. Manche lieben den Winter, manche hassen ihn. Bei mir ist es ein Gemisch aus beidem, Schnee und die weihnachtliche Beleuchtung, drinnen im Warmen bei Kerzenschein und mit Tee und Keksen zu sitzen, Weihnachtsmärkte... alles wunderbare Dinge. Aber diese Kälte, die sich dann ewig hält und sich unter die Kleidung schleicht, die Schneematsche, sobald der Schnee etwas antaut und dann noch der nervige Weihnachtsstress der Menschen... alles Dinge, die ich lieber vermeiden würde. Deswegen fange ich jetzt im November mit den schönen Dingen an: Plätzchen zu backen. Das wird jetzt eine regelmäßige Beschäftigung werden. :)
Meine Saison wird mit saftigen Nusswürfeln eröffnet. Sie sehen gut aus, sind lecker, aber auch relativ einfach zu machen. 

Zutaten

Teig
270 g Mehl
200 g Margarine
1 Ei
90 g Puderzucker

Belag
150 g Margarine
100 g brauner Zucker
100 g Puderzucker
2 Eier
200 g gemahlene Hasselnüsse
3 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken

außerdem 200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung
Als ersten Schritt sollte der Backofen auf 200°C vorgeheizt werden.
Nun die Zutaten für den Teig verrühren. Der Teig wird nun auf einem Backblech verstrichen und mit bemehlten Händen noch gleichmäßig verteilt. 


Jetzt geht es schon zum Belag: Alle Zutaten vermischen und auf dem Teig gleichmäßig verstreichen.


Das Backblech für 25 Minuten in den Backofen und anschließend auskühlen lassen. Nur noch in Würfel oder Streifen schneiden und in Kuvertüre tunken. 


Fröhliches Keksenaschen :)

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