Mittwoch, 21. März 2012

Gefüllte Baiser-Nuss-Cupcakes

In meinem letzten Post hatten sie schon einen kleinen Auftritt: Cupcakes aus einem leckeren Nussteig mit Weihnachtsgewürzen, gefüllt mit Johannesbeergelee, und gekrönt durch eine Zimt-Baiser-Haube. Klingt nicht nur unglaublich gut, es schmeckt auch unheimlich gut. Eigentlich würden die Cupcakes mit ihren kleinen Schneebergen super in die Weihnachtszeit passen, aber ich nehm das da ja nicht so genau. Gefüllte Cupcakes standen auch auf der großen To-Do-Liste und die Gewürzcupcakes sprachen mich total an und dann fand ich meine Baiserhaube vom Apfelkuchen mit Wölkchendecke so lecker und wirklich passend zum Cupcakesrezept - sie mussten also auch noch auf die Cupcakes. Es hat wirklich hervorragend gepasst. Dadurch, dass wir eine fruchtig, erfrischende und süße Sorte hatten und eine eher würzige Sorte war es ein gelungenes Cupcakes-Fest.
Ich liebe Cupcakes einfach! Bitte unbedingt nachbacken!

Zutaten

Teig
150 g weiche Butter
140 g Zucker
3 Eier
150 g Mehl
3 gehäufte TL Backpulver
1 Prise Salz
220 g gemahlene Haselnüsse
abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
1 TL Zimtpulver
1/4 TL gemahlene Nelken
200 g Johannisbeergelee

Topping
2 Eiweiß
1 Prise Salz
1 TL Zimt
100 g Zucker


Zubereitung

Teig
Der erste Schritt ist natürlich den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter und Zucker cremig schlagen und die Eier nach und nach unterrühren. Jetzt noch das Mehl, das Backpulver, das Salz, die Haselnüsse, die Zitronenschale, das Zimtpulver und das Nelkenpulver unterrühren.

 
Vom Teig etwas in die Formen füllen und einen Klecks Johannisbeergelee darauf geben und nochmal mit Teig abdecken.


Topping 
Für das Topping das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen und den Zucker und Zimt nach und nach zugeben. Auf den rohen Teig kommt jetzt jeweils ein Schlag Eiweißmasse.
Für 25 Minuten werden die Cupcakes in den Ofen verabschiedet.


Zum Verlieben schön, oder? Glaubt mir sie schmecken so gut, wie sie aussehen!

Samstag, 17. März 2012

Kunterbunte Cupcakes Deluxe mit Himbeercreme

Viel zu wenige Cupcakes hüpfen hier auf meinem Blog herum. Damit soll jetzt Schluß sein! Ich will in Zukunft mehr Cupcakes backen und heute kommt der Anfang mit einem richtig tollem Rezept. 
Katrin und ich haben momentan einen Koch- und Backplan aufgestellt, so dass wir mindestens ein Gericht jede Woche kochen/backen. Letztes Wochenende standen also Cupcakes an und ein großer Wunsch von mir war, richtig bunte, kleine Torten zu erstellen. Mit buntem Teig, bunter Creme, mehreren Böden und Cremeschichten. Ich liebe es einfach so kleine Kunstwerke zu backen, es ist so herrlich beruhigend, genau wie das Herstellen von Pralinen. Aber Cupcakes sind etwas leichter zu handhaben. Denn diese kleinen Torten sind gar nicht so schwer zu erstellen, wie man denkt. Man braucht nur viel Zeit.. aber für den nächsten Geburtstag sicherlich ein richtiger Hingucker und alle Kinder werden große Augen bekommen.
Das Tolle dabei ist, dass die Cupcakes nicht so süß sind, wie man es vielleicht erwarten würde, denn durch die Himbeercreme sind sie schön erfrischend fruchtig. Einfach nur lecker. :)

Zutaten
Teig
150 g weiche Butter
150 g Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
3 Eier
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
150 ml Milch
1 Prise Salz
Lebensmittelfarben Rot, Grün und Blau
1 TL Essig

Topping
125 g TK-Himbeeren
4 EL Puderzucker
250 g Mascarpone
50 g weiße Schokolade
1 Sahnesteif

diverses Dekomaterial
etwas Marmelade

Zubereitung

Teig
Für den Teig haben Katrin und ich einen ganz normalen Grundteig zusammgerührt. Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillemark 5 Minuten mit einem Handrührgerät schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Jetzt noch das Mehl und das Backpulver dazugeben und unterrühren. Danach die Milch und das Salz hinzugeben.
Wenn alles vermischt ist in drei Schüsseln die Lebensmittelfarbe mit etwas Wasser und einigen Tropfen Essig (damit sich die Farbe besser löst) anrühren und den Teig dazugeben und mit der Farbe vermischen, so dass drei farbige Teigmassen entstehen.


In die Formen die verschiedenen Teige schichten, oder mit einem Schachlickspieß die Schichten verühren, damit ein Marmormuster entsteht. Ob rote Cupcakes, grüne Cupcakes, blaue Cupcakes oder ganz bunte Cupcakes: Hier ist eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.


Die Muffins kommen für 20 Minuten in den Backofen und sollten anschließend etwas abkühlen.


Topping
Nun zum Topping, hierfür die Himbeeren in einem Topf mit dem Puderzucker aufkochen lassen.


Die Himbeeren müssen nach dem Aufkochen durch ein Sieb gestrichen werden und sollten etwas abkühlen. Währenddessen die Mascarpone und das Sahnesteif unterschlagen. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und auch dazugeben. 
Die Creme sollte jetzt mindestens 30 Minuten kalt stehen, bevor sie auf die Cupcakes kommt.

Jetzt wird alles vereint: Die Cupcakes zweimal aufschneiden, auf eine Teigschicht Marmelade streichen und auf die andere etwas Creme.



Zum Schluß die Cupcakes mit Creme verhüllen und nach Belieben dekorieren. Aber generell kann man sich hier so richtig austoben. Wir haben auch Cupckaes gar nicht aufgeschnitten und nur das Topping aufgespritzt. Viel Spaß dabei :)


Sind sie nicht wunderschön geworden, unsere kleinen Hingucker?


Auf meinen Fotos sieht es immer so schön aus.. die vollkommene Ordnung. Aber natürlich täuscht der Eindruck, denn oft sieht die Küche hinterher alles andere als nach Ordnung aus, es lebe das Chaos:


Aber nach schnellem Aufräumen, was zusammen ja immer recht fix geht, wurde alles schön hergerichtet und dekoriert - ein schöner Vorher/Nachher-Effekt, oder?


Hier seht ihr im Vordergrund auch schon unsere andere Cupcakesvariation mit einer Baiserhaube.. das Rezept kommt noch, keine Sorge.. :)

Donnerstag, 15. März 2012

Kindergeburtstag? Kalte Schnauze!

Erinnert ihr euch noch? Damals, als man als kleines Kind noch ganz aufgeregt war, sobald man Geburtstag hatte oder es auf einen Geburtstag ging? Es war immer ein riesiges buntes Fest mit ganz viel ungesundem Essen und lustigen Spielen. Oft gehörte die "Kalte Schnauze" dazu. So schön viel Schokolade! 
Für unseren lieben Kurs haben Katrin und ich diese Schleckerei gemacht, damit das Lernen in der Uni noch mehr Spaß macht. Das Fazit ist: Auch als Erwachsener schmeckt der "Kalte Hund" super.. gerade der Rum macht es sehr erwachsentauglich.. schmeckt dann wie eine große Praline mit knuspriger Füllung. :)
Wer möchte also mal wieder in der Vergangenheit schwelgen und in den Schokoladenhimmel fliegen?


Zutaten
400 g Zartbitterschokolade
250 g Kokosfett
2 Eier
75 g Puderzucker
2 EL Kakaopulver
5 EL Rum
200 g Butterkekse

Zubereitung
Zuerst die Schokolade hacken und zusammen mit dem Kokosfett auf dem heißen Wasserbad schmelzen. Jetzt die Eier, das Puderzucker, das Kakaopulver und den Rum schaumig rühren. Die Schokoladenmasse unterrühren und nochmal kurz auf das Wasserbad stellen.
Eine Kastenform für die Masse mit Frischhaltefolie auskleiden. Jetzt geht es ans Schichten: Zuerst eine dünne Schicht Schokoladenmasse, dann eine Schicht Butterkekse, wieder eine Schicht Schokoladenmasse usw.



Jetzt muss der Kuchen mindesten 6-8 Stunden kalt stehen. Wir haben ihn zwischendurch schon gestürzt und den noch weichen Kuchen Smarties gedrückt. Alternativ kann man den Kuchen auch mit Kakaopulver schlicht dekorieren.

So lecker wie früher!

Dienstag, 13. März 2012

Erdnussnudeln mit Schafkäse

Es ist bald ein Jahr her, da habe ich in einem Restaurant namens Milestones etwas sehr Ungewöhnliches, aber auch etwas sehr Leckeres gegessen: Nudeln mit Erdnusssoße und Schafskäse. Im ersten Moment ist man vielleicht etwas irritiert, aber es schmeckt unglaublich, phänomenal, gut. Zumindest sehen Katrin und ich das so. Ich habe damals gesagt, ich werde es nachkochen und jetzt endlich ist es soweit. Es sieht zwar anders aus und schmeckt bestimmt auch anders als im Restaurant, aber was solls. Ich meine, solang es gut schmeckt?
Naja probiert es einfach mal aus, und lasst mich wissen, wie ihr es findet. :)

Zutaten
400 g Nudeln
200 g Ernusspaste
200 ml Gemüsebrühe
1 kl. Zwiebel
1 Zucchini
2 Paprika
2 Möhren
250 g Schafskäse
1 Bund Schnittlauch
Paprikagewürz
Salz
Pfeffer
optional: 350 g Hühnerbrustfilet

Zubereitung 
Gute Vorbereitung ist alles, also zuerst das Gemüse schön klein schnippeln, die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und das Fleisch - falls vorhanden - auch klein schneiden.


In einer Pfanne die Zwiebeln in etwas Öl anbraten, das Fleisch hinzugeben und mitbraten, danach die Möhren, danach die Paprika und zum Schluß die Zucchini hinzugeben. Hält man die Reihenfolge ein, ist am Ende kein Gemüse zu matschig und kein Gemüse zu hart. :)
Sobald die Zucchini in der Pfanne sind, kann man das Wasser für die Nudeln aufsetzen und die Ernusspaste in einem Topf schmelzen. Nun die Brühe hinzugeben - Achtung die Erdnusspaste brennt sehr schnell an, also immer gut rühren.
Nun kommt die Ernusssoße zum Gemüse und wird damit vermengt. Mit Paprika, Salz und Pfeffer würzen und die Temperatur etwas senken. Solange die Nudeln kochen, den Schafskäse klein würfeln und mit Paprika würzen. Außerdem den Schnittlauch klein schneiden, eine Hälfte zum Gemüse geben und eine Hälfte zum Dekorieren zur Seite legen. Jetzt kommt alles zusammen: Die fertigen Nudeln unter das Gemüse heben und mit dem Schafskäse und Schnittlauch dekorieren. 


Guten Appetit. :)

Sonntag, 11. März 2012

Tarte au chocolat mit Erdnusskaramell - der pure Genuss

Es ist das Rezept vom Dr. Oetker Seminar, was am Meisten Begeisterung ausgelöst hat, in meinem Kurs, bei mir, aber auch bei meinen Lesern. Ich will es euch daher nicht länger vorenthalten und habe dieses Wochenende die Tarte nachgebacken. Aber bitte setzt euch jetzt hin, denn ich muss es gestehen: Das Rezept basiert auf einer Dr. Oetker Backmischung! Ich weiß, das ist jetzt sehr hart für euch.. sowas auf einem Foodblog zu lesen! Schande über mich! Aber das Ergebnis ist so gut. Natürlich könnte man einfach eine Schokoladentarte "auf herkömmlichen Weg" backen, es gibt dazu schließlich zahlreiche Rezepte im Internet. Aber, wenn mich der Geschmack einer Backmischung so überzeugt, dann muss es auch mal eine Backmischung sein. Sie sorgt zumindest dafür, dass dieses Rezept wirklich jeder nachbacken kann.. glaube ich zumindest.. ja ich glaube an euch! :D
So, jetzt wo der Schock nachgelassen hat, wollen wir mal anfangen, damit auch ihr schnellsmöglichst einen Foodorgasmus erleben könnt:

Zutaten
1 Dr. Oetker Backmischung: Tarte au chocolat
200 g weiche Butter
4 Eier

200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200 g geröstete, gesalzene Erdnusskerne
200 g Schlagsahne

Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen und eine Springform einfetten/mit Backpapier belegen. 
Die Backmischung wird nun wie auf der Packung beschrieben zubereitet: Grob gesagt also alle Zutaten zusammenmixen, in die Form füllen und für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben. (Auf der Packung wird es natürlich genauer beschrieben.)


Nun den Kuchen etwas erkalten lassen und das Ernusskaramell zubereiten.
Den Zucker und den Vanillezucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren schmelzen. Das dauert einige Zeit, nur Geduld! Nun die Sahne hinzufügen und alles so lange kochen lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und eine einheitliche Masse entstanden ist. Die Erdnüsse hinzugeben und die Masse auf den Kuchen geben.


Alles muss nun wieder etwas abkühlen, kann dann aber aus der Form gelöst werden und ist danach schön saftig von innen. Kalorien sollte man jetzt nicht zählen, sondern einfach nur genießen.. und glaubt mir, wenn man das bei einem Kuchen kann, dann bei diesem. Süß, saftig und am Besten noch etwas warm. Ein Traum!


Aber es geht noch besser, Michael hat das Rezept noch etwas weitergetrieben und wird hoffentlich bald in einem Gastbeitrag darüber berichten. Hier ein kleiner Vorgeschmack...


Freitag, 9. März 2012

Nachgebacken: Brandteigkrapfen

Jaja, ich weiß die Karnevallszeit ist nun lange vorrüber, aber ich brauche ja nie einen Anlass um etwas zu backen. Bei Evi habe ich gesehen, dass sie richtig lecker aussehende Brandteigkrapfen gebacken hat und ich musste sie einfach nachbacken. Ich habe noch nie etwas fritiert und wollte mich daran endlich mal versuchen. Das Tolle an Evis Rezept ist, dass die Zutaten gerade mal für 8 kleine Branteigkrapfen reichen also für einen ersten Fritierversuch perfekt. Allerdings klappte alles so gut, dass ich im Nachhinein traurig bin, nicht doch mehr gemacht zu haben, denn die Krapfen waren so schnell weg.. :( Wie Evi es schon sagt: Mit einem Haps im Mund und weg sind sie. 
Da ich aber eher Pflaumenmus in Krapfen mag und ich sowieso für meine Ziegenkäse-Tomaten-Tarte ein Glas Pflaumenmus angebrochen hatte, wurde es Pflaumenmus und keine Kirschmarmelade.

Zutaten
30 g Margarine oder Butter
100 ml Wasser
25 ml Orangensaft
75 g Mehl
1 Ei

ca. 5 Tl Pflaumenmus
ca. 100 g Zucker und 1 Tl Zimt

400 ml Pflanzenöl

Zubereitung
Wie ein Brandteig zubereitet wird, habe ich ja schon hier berichtet. Aber gerne mache ich es nochmal. Zuerst die Butter in einem Topf schmelzen und das Wasser und den Orangensaft hinzuschütten. Alles zum Kochen bringen, den Topf vom Herd nehmen, und danach mit einem Mal das Mehl zugeben und zu einem Teigkloß verrühren. Jetzt den Teig mit einem Kochlöffel auf den Boden drücken und wieder zur Seite schieben, immer abwechselnd, bis sich am Boden eine weiße Schicht gebildet hat und der Teig genug abgebrannt ist.
In einer Rührschüssel den Teig mit einem Ei verquirrlen, bis sich ein glatter, leicht klebriger Teig gebildet hat. Ich musste noch etwas Mehl hinzugeben, da mein Teig einen Tick zu klebrig war. Denn nun muss man mit angefeuchteten Händen kleine Klöße formen. 


Nebenbei kann man bereits das Öl in einem Topf erhitzen um darin die Klöße 4-5 Minuten ausbacken zu lassen.


Kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen.
Nachdem die Klöße abgekühlt sind kann man die Marmelade in einen Spritzbeutel mit langer, dünner Spritztülle füllen und die Klöße damit befüllen. 


Nun sind sie bereit zum Vernaschen. :)
Aber wie gesagt, das Formen des Teiges zu kleinen Kugeln ging super und das Ausbacken im Öl ging auch super, also hätte ich auch mindestens die doppelte Menge machen können...


Das Bild hat zwar keinen Bezug zum Post, aber hey es wird bald Frühling und ich freue mich so darauf.. Krapfen und Frühling, passt doch perfekt zusammen? Oder nicht? :)

Mittwoch, 7. März 2012

Ziegenkäse trifft Pflaumenmus und wird zur Tarte

Wer von Ziegenkäse nicht genug bekommen kann, wird das folgende Rezept lieben. Es ist zwar etwas speziell, aber wer mich kennt, weiß dass es eben genau das ist, was mich reizt. Außerdem liebe ich ja das Zusammenspiel von süß und herzhaft. Das kommt hier voll zur Geltung: Ziegenkäse trifft Pflaumenmus. 
Zum ersten Mal kam ich den Genuss dieser Köstlichkeiten auf Lenas Geburtstag. Sie sind super vorzubereiten und mit auf eine Party oder in die Uni oder auf die Arbeit zu nehmen. Aber sie sind auch als ganze Mahlzeit geeignet, denn ich persönlich finde, sie schmecken warm noch einen Tick besser als kalt. Naja wie auch immer man sie isst, ich bin begeistert von ihnen.
Im Nachhinein habe ich gesehen, dass Tim Mälzer diese Tomaten-Ziegenkäse-Tarte auf seiner Seite vorstellt. In einem Video erklärt er auch sehr schön, wie sie gemacht werden. Deswegen verweise ich an dieser Stelle einfach mal auf seine Seite: www.tim-maelzer.info
Trotzdem schreibe ich für die Faulen unter euch das Rezept ab.

Zutaten
3 Scheiben TK-Blätterteig
3 El Pflaumenmus
100 g Kirschtomaten
100 g Ziegenfrischkäse
1/2 Tl getrockneter Majoran
Salz
Pfeffer
3 El Olivenöl

Zubereitung
Insgesamt braucht man gerade mal ca. 35 Minuten, bis die fertigen Tarte vor einem stehen. Zuerst sollte man die Blätterteigscheiben auftauen lassen und den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Anschließend mit einem Messer entlang der Kanten in 1 cm Abstand zum Rand einen Rahmen einritzen. Innerhalb dieses Rahmens die Scheiben mit Pflaumenmus bestreichen. 
Nun die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und auf dem Pflaumenmus verteilen, nun noch den Ziegenfrischkäse darauf verteilen und mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß mit Olivenöl beträufeln.


Jetzt kommt alles für 10-15 Minuten in den heißen Ofen bis es goldbraun ist.
Schon fertig: Bon Appétit. :)


Sonntag, 4. März 2012

Zuckersüße Sternchentorte

Liebe Leser von Herzfutter, ich bin's Katrin, auch bekannt, als das kleine, runde Ding, dass immer an Björn dran klebt. Und weil ich Backen, Kochen und Essen so ziemlich genau so gerne mag wie Björn, gibt es heute einen Gastbeitrag von mir. Ich habe neulich eine super cremige, zuckersüße und ganz bunte Torte gebacken, Vorbild war natürlich Björns Regenbogentorte, die ich zum Geburtstag bekommen hab, aber ein paar Dinge sind auch anders gelaufen. Anlass war der Geburtstag einer sehr, sehr lieben Freundin, die schon im Januar 22 geworden ist. Leider habe ich da das Backpulver vergessen und da es Sonntagnachmittag war konnte ich nichts mehr retten. Deswegen gab es nun endlich vor ein paar Wochen die Ersatztorte.

Mein Rezept besteht aus vielen verschiedenen Teilen. Ich habe zwei Biskuitböden und einen Rührteigboden gebacken. Es gibt außerdem eine Vanillepudding-Creme als Füllung und eine Frischkäse-Creme mit weißer Schokolade für das Äußere der Torte.


Die Biskuit Böden

Für eine einfache Biskuitmasse gilt das Verhältnis 1 : 1 : 1, das heißt es kommen genau gleich viel Eier, Zucker, Mehl in den Teig, außerdem etwas Wasser und Backpulver. Für einen Tortenboden, der zwei mal geschnitten wird rechnet man 4-5 Eier, da ich zwei einzelnen Böden backen wollte habe ich pro Boden folgendes genommen:

2 Eier (ca 50g pro Ei)
100g Zucker
100 g Mehl (kann aus 2/3 Mehl und 1/3 Stärke bestehen)
1 EL Wasser 
1 Messerspritze Backpulver
Lebensmittelfarbe

Achtung, beim Biskuitteig ist die Art der Zubereitung das aller wichtigste, damit der Teig hinterher schön schaumig, locker und feinporig ist müssen die Schritte so genau wie möglich eingehalten werden. Nur dann bekommt man einen 1A elastischen Biskuitteig. Wie wir schon bei Oetker gelernt haben ist Vorbereitung in diesem Fall alles, am Besten wiegt man die Zutaten vorher ab, heizt den Ofen vor, fettet die Form ein und, am Wichtigsten, stellt eure Küchenuhr bereit!

Zubereitung
1. Eier und Wasser verschmischen und mit einem Mixer auf höchster Stufe 1 Minuten schaumig schlagen.
2. Den Zucker unter Rühren in 1 Minute in die Eiermasse einstreuen und die 2 Minuten weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Masse sollte nun sehr schaumig sein.
3. Backpulver, Mehl und Lebensmittelfarbe mischen und nur ganz kurz auf niedrigster Stufe unterrühren so das alles vermengt ist, aber die Luft nicht aus dem Teig geschlagen wird.

Das hört sich alles ziemlich pingelig an und normalerweise bin ich die Letzte die alles genau abwiegt und Zeitangaben werden von mir grundsätzlich nicht eingehalten, aber in diesem Fall zeigt sich, dass es sich manchmal lohnt auf die Profis zu hören.

Der Teig muss 10-15 Minuten bei 180°C Ober-Unterhitze backen, ich habe eine 28cm Springform genommen, im Prinzip ist die Form aber egal, man kann ja auch eckige Torten backen.

Die ganze Prozedur habe ich zwei mal gemacht und so einen hellblauen und einen lilanen (meine Mama meinte freundlicher Weise "Ihh sieht ja aus wie Schimmelpilz!") Boden gebacken. Der letzte Boden, ein Rührteig, ist aus Björns Regenbogentorten Rezept geklaut. Ich habe die Zutaten grob durch 6 geteilt um zu wissen, wie viel ich für einen Boden brauche und noch eine gute Hand voll bunter Zuckerstreußel hinzugegeben. 



Während die Böden backen solltet ihr die Zeit nutzen und euch um die Füllung und die Creme kümmern. Vor allen Dingen die Vanillepudding-Creme braucht einige Zeit zum Abkühlen, daher rate ich dazu, sie möglichst früh, vielleicht schon vorm Backen anzufangen. Es handelt sich hierbei um eine ganz einfache Puddingcreme wie man sie auch von einem Bienenstich oder ähnlichen Blechkuchen kennt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich viel zu viel Creme hatte...

Die Vanillepudding-Creme

2 Päckchen Vanillepudding Pulver
Zucker
Milch
Sahne
Sahnestreif

Zubereitung
Den Pudding wie auf der Verpackung beschrieben kochen und dann kalt stellen, bis er gut durch gekühlt ist. Die Sahne mit Sahnesteif schlagen und schließlich unter den kalten Pudding heben, bis sich alles zu einer leckeren Creme vermischt hat. Im Nachhinein würde ich raten diese Creme noch mit Gelatine oder etwas ähnlichem etwas zu festigen, da meine Torte hinterher wenig Halt hatte. Außerdem denke ich, dass auch 1 Päckchen Puddingpulver ausreichen wurde, auf der anderen Seite hat zu viel Pudding ja noch niemandem geschadet.

Die Creme für Außen

Auch hier habe ich mich an Björns Regenbogentorten Rezept bedient und ihm die weiße Schokoladencreme einfach nachgemacht. Die ist einfach zu herrlich und schmeckt soooo gut. Da ich die Creme ja nur für das Äußere der Torte brauchte, habe ich das Rezept halbiert.

400 g Frischkäse
150 g Weiße Schokolade
65 g Butter
40 g Puderzucker
1/2 Vanillearoma

Die Zubereitung läuft natürlich trotzdem gleich ab. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, Frischkäse mit Butter, dem Aroma und Puderzucker aufschlagen und danach die geschmolzene Schokolade unterrühren. 

Jetzt wo wir alle Teile unserer Sternchentorte zusammen haben, müssen wir sie nur noch in der richtigen Reihenfolge zusammen setzten und tada!


Zu erst kommt der Rührteigboden, um den ganzen ein bisschen die Süße zu nehmen und etwas Fruchtiges mit einzubringen, habe ich beschlossen eine Schicht Sauerkirschmarmelade auf dem untersten Boden zu verteilen, gleich darauf kam die erste Schicht Vanillepudding-Creme. Danach kommt der erste Biskuitboden, eine Schicht Pudding und der zweite Boden. Ihr müsst sehr vorsichtig sein, wenn ihr die Torte bewegt, da der Pudding das ganze sehr rutschig macht und die Boden drohen auseinander zu fallen.


Nun wird auf und um die Torte die Schokoladencreme verteilt. Dazu braucht man ein bisschen Geduld und manchmal kann eine helfende Hand auch nicht schaden. Um die Tortenplatte zu schützen hat mir Björn diesen super Trick beigebracht: Kleine Backpapierreste 1-2 cm unter den Boden schieben, wenn alles fertig ist, kann man die einfach vorsichtig wieder rausziehen, so bleibt die Platte hübsch und sauber und es gibt keine matschigen Ränder.
Zu guter Letzt habe ich die Torte mit Marzipan Sternen und Herzen, sowie Zuckerperlen verziert. Das gefärbte Marzipan gab es bei Xenos...ich weiß, ich weiß, es ist voller E's und Konservierungsstoffe, aber es schmeckt ziemlich gut und war einfach zu handhaben. Die 5 steht übrigens ganz selbstgefällig für die Coolheit unserer Mädels-Bande, wir 5 Mädchen nennen uns nämlich gerne mal die Fab 5. 



Ich habe einiges beim Backen gelernt: Die Böden wären wahrscheinlich besser etwas dünner gewesen, mehrere dünne Böden geben der Torte mehr halt, außerdem sollte man die Puddingschichten nicht zu dick machen und der Torte hinterher genug Zeit zum Abkühlen und fest werden geben. Leider hatte ich diese Zeit nicht und die Torte ist beim Schneiden immer weiter auseinander gerutscht. Geschmeckt hat sie aber trotzdem richtig gut!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken oder experimentieren!

Freitag, 2. März 2012

Hallo Welt, hallo Facebook, hallo Twitter

Es gibt meinen Blog nun schon fast ein Jahr lang und ich hätte nicht gedacht, dass es so viele interessiert, was ich hier poste, denn schließlich war dieser Blog ursprünglich nur als privates Kochbuch gedacht. Aber so schnell ändern sich die Dinge, denn jetzt kommt es zu einem weiteren großen Schritt:
Ich habe mich dazu entschieden Facebook und Twitter zu nutzen und sage somit auf ein Neues "Hallo Welt!".

Warum?
  1. Ich habe mittlerweile ein internetfähiges Handy und kann nun immer und überall Essen posten - juhu! :)
  2. Es gibt immer wieder kleine Dinge wie Videos, Artikel, Fotos, für die sich kein Blogeintrag lohnt
  3. Viele meiner Leser sind hier nicht angemeldet und bekommen nur selten mit, wenn ich einen neuen Post schreibe, da ich mein persönliches Facebook so ungerne zuspamen
Das sind die 3 Hauptgründe, warum ihr mich nun auf den besagten Plattformen finden könnt.
Welche Plattform ich wie nutzen werde, weiß ich noch nicht genau, aber vermutlich werde ich aktiver bei Facebook sein, aber das kommt natürlich auch auf euer Interesse an..

Außerdem kann man mir nun endlich auch Mails schreiben, das wurde wirklich höchste Zeit!

Also falls ihr nicht genug bekommen könnt vom Thema Essen und keinen Post mehr verpassen wollt, dann sollte ihr entweder rechts auf die Buttons klicken oder ihr klickt hier:


Mails könnt ihr an herzfutter@gmx.de schicken.

Über eure Unterstützung aber auch Anregungen würde ich mich sehr freuen. :)

PS.: Zwei meiner Freunde werden bald Gastbeiträge auf meinem Blog veröffentlichen, seid gespannt.. :)

Printfriendly