Sonntag, 29. April 2012

Baguette-Brötchen

Hier war es mal wieder sehr lange ruhig.. die Uni hat mich komplett in Beschlag genommen und ich war auch etwas schreibfaul.. Bald muss ich anfangen meine Bachelorarbeit zu schreiben, ich hoffe, dass ich dann trotzdem noch zum Bloggen komme.
Aber ich werde schon ab und zu mal Zeit finden. :)
Ich habe hier noch zwei Rezepte inklusive Fotos liegen, die ich euch zeigen muss, lange ist es her, dass ich es gebacken habe, aber besser spät als nie.
An meinem Geburtstag habe ich einen kleinen Brunch veranstaltet mit vielen Leckereien, zum Beispiel leckeren Glasnudelsalat oder Ziegenkäsetarte


Aber auch leckere kleine Baguette-Brötchen. Ich finde so kleine Brötchen zum Brunchen super, dann kann man viele verschiedene Aufstriche probieren, ohne so schnell satt zu werden. Auf dieses Rezept bin ich in der Zeitschrift "Lecker" Ausgabe April 2012 gestoßen (übrigens ist Lecker eine sehr empfehlenswerte Zeitschrift, einfach tolle Fotos und tolle Gestaltung - besonders die Sonderausgaben sind sehenswert) und war begeistert: Wenige Zutaten, man kann den Teig super am Tag zuvor vorbereiten und dann nur noch in den Ofen am Tag des Brunches - alles ganz einfach. :)

Zutaten
500g Mehl
Salz
10g frische Hefe
Backpapier

Zubereitung
Am Vortag 500g Mehl und ca. 1 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe dazubröckeln und mit 300ml kaltem Wasser glatt rühren. Die Mischung zum Mehl geben und mit Hilfe eines Knethakens verkneten. Alles zugedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.
Am nächsten Tag den Ofen auf 225°C Umluft vorheizen. Mit bemehlten Händen den Teig in ca. 12 kleine Brötchen formen und auf 1-2 Backbleche legen. Mit einem Messer ein Kreuz einritzen.
Eine kleine ofenfeste Form mit Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen, dadurch werden die Brötchen schön knusprig. Die Brötchen 12-15 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.


Guten Appetit. :)

Mittwoch, 11. April 2012

Oster-Eierlikör-Geburtstagstorte

Und schon wieder komme ich hier einfach rein gestürmt mit einem Tortenpost unter dem Arm. Ich hoffe ihr nehmt es Björn nicht übel, dass er mich hier hin und wieder dran lässt. 
Wie ihr vielleicht wisst, hatte Björn am Samstag Geburtstag, nach seiner unglaublich großartigen Regenbogentorte musste und wollte ich natürlich nachlegen. Ich habe ihm ein paar Lieblings- bzw. Wunschzutaten aus dem Ärmel geleiert und tatsächlich sehr, sehr lange überlegt, was für eine Torte ich machen könnte. Letztendlich habe ich mich für Eierlikör-Mascarpone entschieden. Da ich, mal wieder, kein Rezept gefunden habe was mir 100%ig gefiel habe ich kurzer Hand verschiedene Dinge selbst zusammen gesucht. Das Tortenwunder, bestand aus einem Mürbeteigboden mit Mandelkaramel, zwei verschiedenen Biskuitböden, einer Kuvertüreschicht und einer Eierlikör-Mascarpone-Sahne Füllung. Dazu noch ein bisschen Deko fertig. Das Backen hat ziemlich lange gedauert, wobei meine Organisation auch nicht gerade zeitsparend war, wenn man die Dinge in anderer Reihenfolge plant, kann man bestimmt noch etwas Zeit sparen.

Die Zutaten

Biskuitboden I
3 Eier
90g Zucker
90g Mehl
1 Msp. Backpulver

100g Schokokuvertüre

Biskuiboden II
2 Eier
60g Zucker
60g Mehl
30g gemahlene Nüsse oder Mandeln
1 Msp. Backpulver

Mürbeteig
150g Mehl
100g Butter
50g Puderzucker

1 Tüte Mandelkerne
4-5 EL Zucker
100ml Sahne


Creme
750g Mascapone
300ml Sahne
Gelatine Fix 2 Beutelchen (gibt es z.B. von Dr. Oetker)
Sahnesteif
Puderzucker & Eierlikör nach Geschmack
einen Spritzer Zitronensaft

Deko
In meinem Fall bestand die Dekoration aus Schokoladenosterhasen, Schokoeiern mit Eierlikör-Füllung, bunten Streuseln, Marzipanhasen und ein bisschen Eierlikör.




Zubereitung

Zuerst wird der Mürbeteig hergestellt, da er danach 1-2 Stunden in den Kühlschrank muss, bevor er gebacken wird. Einfach alle Zutaten zusammenmischen, wichtig, schmelzt die Butter auf keinen Fall, sie muss kalt mit dem Mehl und dem Zucker verknetet werden. Ich persönlich finde das geht am besten mit den Händen. Wenn ihr eine einheitliche Masse habt, den Teig zusammengerollt in ein Backpapier oder in Folie einschlagen und in den Kühlschrank legen.

Danach habe ich den ersten und dickeren Biskuitboden zubereitet. Dafür ist besonders das Timing wichtig, alle Zutaten sollten vorher schon abgewogen bereit stehen, damit der Teig luftig wird. Wichtig ist auch, dass der Ofen bereits vorgeheizt ist, damit der Boden so schnell wie möglich gebacken werden kann. Eine genaue Beschreibung wie man einen Biskuitboden herstellt könnt ihr noch mal in meinem letzten Post nachlesen. 

Wenn der erste Boden kalt ist, könnt ihr ihn in einen Tortenring legen und mit geschmolzener Schoklade bestreichen, ich habe 100g Vollmilch Kuvertüre genommen, der Schokolade war zwar nur hauchdünn, aber hat trotzdem später beim Essen leicht geknackt und gab einen tollen Geschmack. 

Während die Schokolade kalt wird, den zweiten Biskuitboden backen, dieser ist etwas dünner und außerdem kommen gemahlene Haselnüsse zum Teig dazu. Falls ihr zwei gleich große Springformen habt könntet ihr schon mal den Mürbeteig in die Form kneten, geht am besten in kleinen Stückchen, und ihn direkt nach dem Biskuitboden in den Ofen stellen, ansonsten müsst ihr etwas warten.

Ich habe die Biskuitböden bei 180° Ober- Unterhitze gebacken, damit der Mürbeteig richtig abbackt wird er bei 200° gebacken.

Während der letzte Boden backt, könnt ihr das Karamell für den Mürbteig herstellen. Dazu den Zucker in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze sehr, sehr geduldig darauf warten, dass er zu schmelzen beginnt, dann die Mandelkerne hinzugeben, alles ein bisschen rösten und schließlich die Sahne dazu gießen. Ich hatte einen 250ml Becher und habe etwas weniger als die Hälfte genutzt, je nachdem wie viel Sahne ihr rein tut, desto weicher wird das Karamell später. Jetzt fängt das größe Schichten an. Den Mürbteig legt ihr am besten auf eine Tortenplatte, macht einen Tortenring drumherum und füllt das Karamell auf den Boden. Das Ganze muss jetzt noch mal auskühlen, in der Zeit könnt ihr eure Mascarpone anrühren.

Dafür die Mascarpone und die Sahne einzelnd aufschlagen. In die Sahne kommt außerdem noch ein Sahnesteif hinein. Dann wird beides zusammen gemixt. An dieser Stelle habe ich das Gelantine Fix dazu gegeben, allerdings steht auf der Verpackung noch mal eine genaue Anleitung dafür. Schließlich habe ich Eierlikör (bestimmt 200ml) dazu gegeben und das ganze nach Geschmack gesüßt. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch einen Spritzer Zitrone und gelbe Lebensmittelfarbe hinzugeben.
Die Gelatine wirkt, sobald sie kalt wird. Daher solltet ihr die Creme nicht über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und erst einen Tag später verarbeiten. 


Das Karamell auf dem Mürbeteig sollte nun fest sein. Lasst alles in dem Tortenring und gebt einige Löffel von der Creme auf das Karamell, so das alles schön bedeckt ist. Dann kommt der Biskuitboden I, der mit der Schokolade, oben drauf. Wieder Creme und dann wird schon der letzte Boden aufgesetzt. Drückt diesen vorsichtig ein bisschen an und verteilt noch eine Schicht Eierlikörcreme auf dem Teig. Dann habe ich alles für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank gestellt und die Küche aufgeräumt. Wenn die Gelatine etwas angezogen ist, die Torte aus dem Ring befreien. Dafür vorsichtig mit einem dünnen und scharfen Messer am Rand entlang schneiden. Jetzt könnt ihr den Rest der Creme um und auf der Torte verteilen. Als alles fertig war habe ich die Torte bis zum nächsten Morgen in den Kühlschrank gestellt. Da es bei Björn ein Geburtstagfrühstück gab, musste ich sie schon einen Tag vorher zubereiten, dekoriert habe ich sie dann direkt vorm Frühstück.




Im Gegensatz zu meiner letzten Torte ist diese hier sehr gut festgeworden und die Böden haben auch beim Schneiden super aufeinander gehalten. Das einzige kleine Problem, der Mürbeteig mit dem Karamell ist sehr hart. Also nichts für den 90. Geburtstag der Omi, die beißt sch sonst bestimmt ihr Gebiss daran aus. Ansonsten habe ich nur Postives gehört, die Torte ist lecker, aber nicht zu süß. Allerdings ist sie auch sehr mächtig!

Wer nicht so auf Eierlikör steht könnte diesen auch durch Schoko- oder Mozartlikör ersetzen. Viel Spaß beim Nachbacken. Katrin

Montag, 9. April 2012

Der große Kekstest, Teil 2

Vor einer Woche habe ich den ersten Teil meines großen Kekstestes von Lambertz gepostet, nun kommt endlich der zweite Teil. Ostern ist vorbei, alle Kekse sind verputzt und alle glücklich und froh. :)
Aber kein großes Gerede, steigen wir direkt dort ein, wo ich vor einer Woche aufgehört habe...



Produkt 6, Chocolate Cookies - Feine Schokoladen-Gebäckmischung


Verpackungsdesign: Die Verpackung besteht nicht aus einem Karton, sondern aus dünner Folie, dadurch wirkt das Ganze natürlich nicht so hochwertig, wie manche der anderen Produkten. Außerdem hatte ich das Problem, dass wenn die Kekse erst einmal aus der Verpackung raus sind, wollen sie da auch so schnell nicht wieder hinein. Und sonst finde ich das Verpackungsdesign etwas langweilig, das XXL schreit einen direkt an und die Produkte sehen recht lecker aus, aber im Vergleich mit den anderen Packungen, fällt mir nichts besonderes auf.
Äußeres: Ich habe diese Gebäckmischung mit in meine FH genommen, um mir ein paar Meinungen einzuholen. 12 Sorten gilt es zu probieren, alle mit Schokolade ummantelt. Verschiedene Schokoladensorten, verschiedene Geschmacksrichtungen: Orange, Zitrone, Cappucino, Haselnuss. Sie sehen im Grunde recht lecker aus. Aber wie das so ist, jeder hat eine Lieblingssorte und sobald diese weg sind, isst man die übrigen Kekse ohne rechte Begeisterung. Insgesamt konnten wir keinen rechten Mehrwert feststellen und fanden die Mischung auch recht langweilig. Dass in einer Schokoladen-Gebäckmischung keine Waffeln zu finden sind, ist eigentlich klar, aber mir haben sie trotzdem gefehlt. Vielleicht bin ich auch nicht der richtige Kunde für dieses Produkt.
Geschmack: Die Kekse mit den Kokosflocken kamen am Besten an, die Kekse mit Füllung waren auch beliebt, aber insgesamt hielt sich die Begeisterung in Grenzen, denn auch hier war der Geschmack.. naja so wie Schokoladenkekse eben schmecken: Lecker, aber irgendwie nicht besonders.
Fazit: Alle drei Kategorien schneiden mit langweilig ab, für Schokoladenkeksliebhaber bestimmt perfekt, insgesamt auch lecker, aber ich greife dann doch lieber zur klassischen Gebäckmischung mit mehr Auswahl, oder zu meinen lieb gewonnen Stix Mix.


Produkt 7, Haselnuss Splitter in Vollmilch Schokolade


Verpackungsdesign: Die Verpackung ist ansprechend in knalligem Lambertz-Rot designt und die Produktdarstellung sieht lecker aus. Insgesamt aber eine eher langweilige Gestaltung.
Äußeres: Man sieht mal wieder: Seeehr viel Nuss! Ein leichter Vollmilchüberzug macht das Bild perfekt  und schon bekommt man Hunger auf diese kleinen Leckereien. Ich persönlich würde mich noch mehr über einen Zartbitterüberzug freuen, aber Vollmilch ist auch gut :)
Geschmack: Es sieht nicht nur nach viel Nuss aus, es schmeckt auch nach viel Nuss, was ich ja sehr gerne mag. Durch die Schokolade wird es perfekt. Also wirklich lecker.
Fazit: Ein eher durchschnittliches Produkt, was es von vielen anderen Firmen so ähnlich auch gibt, aber es schmeckt auch einfach gut.

Produkt 8 und 9, Waffeleier mit zwei köstlichen Cremefüllungen
Ich habe beide Sorten - mit Zartbitterüberzug und ohne - in einem Eintrag zusammengefasst.


Verpackungsdesign: Wie bei den Hasi Sticks sieht die Verpackung sehr frisch, frühlingshaft und lebendig aus. Wirklich ansprechend und gelungen. Sehr passend für den Frühling und natürlich für Ostern.
Äußeres: Einen Schönheitswettbewerb können die Waffeleier leider nicht gewinnen, gerade die Eier ohne Schokoladenüberzug sind sehr angeschlagen und sehen mitgenommen aus, überall kleine Löcher und viele Eier sind auch auseinandergefallen. Daran ist natürlich hauptsächlich die nicht sonderlich produktschonenende Verpackung schuld.
Geschmack: Die Waffeleier schmecken wie man es bei Keksen mit Waffel erwartet.. Ich finde diese Art von Waffel immer etwas pappig und geschmackslos, aber wie gesagt, es schmeckt von jeder Firma so und muss also scheinbar gut bei den Konsumenten ankommen. Mit Schokladenüberzug finde ich es auch deutlich schmackhafter und leckerer, als ohne Überzug. Insgesamt sind aber beide Sorten lecker, aber nichts, was ich mir so mal kaufen würde.
Fazit: Wer solche Waffeln gerne isst, hat hier ein super Produkt mit einem schönen Verpackungsdesign und sollte zugreifen, alle anderen sollten bei diesen Waffeleiern nicht zu viel erwarten.


Abschlussfazit
Lambertz ist eine Firma mit einer wirklich breiten Produkpalette für alle Altersklassen und die Kundenpflege im Internet ist äußerst lobenswert. Modern und doch traditionsreich.
Bei den Produkten welche ich testen durfte, sind einige Produkte, welche ich eher von billigeren Anbietern kaufen würde, da sie nicht wirklich besonderes sind und somit keinen Mehrwert bieten. Andere Produkte finde ich allerdings richtig richtig gut und meine absoluten Lieblingsprodukte sind ganz klar  Produkt 2, Kokos Knusper Taler - Ganze Kokosflakes auf weißem Schokoladenboden und Produkt 5, Stix Mix - Knusprige Keks-Stäbchen mit Schokolade - ich weiß jetzt schon, hier ist mir der Preis egal und diese beiden Produkte werden demnächst öfters in meinem Einkaufswagen liegen.. und vielleicht ja auch bald in eurem? :)


Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Lambertz" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Samstag, 7. April 2012

Original italienisches Tiramisu...

Nach Jamie Olivers Rezept wollte ich gerne ein original italienisches Tiramisu zubereiten. Auf der Mascarpone Creme habe ich einen Link zu folgender Website gefunden: i-love-tiramisu.de und dort fand sich dann auch recht schnell ein Rezept für "Original italienisches Tiramisu", also wurde dieses Rezept nachgemacht - Wir brauchten allerdings mehr Kaffee und Marsala, da die Löffelbiskuits den Kaffee nur so aufsaugen.

Aber vor dem Rezept noch eine kleine Tiramisu-Geschichte aus meinem Leben. Folgende Situtation: Zwei junge Menschen sitzen vollgefressen und faul spätabends in Berlin. Aber es gab keinen Nachtisch und sowas leckeres Süßes wär ja noch nett, aber was? Tiramisu! Da man in Berlin ist, sollte dieses auch schnell besorgt sein, der nächste Italiener ist schließlich nicht weit. Andererseits ist man eigentlich auch zu faul, um sich zu bewegen.. aber okay mal über die Straße gehen ist nicht schwer. Natürlich gab es kein Tiramisu mehr.. aber so schnell wird nicht aufgegeben, weiter gehts zur nächsten Hausecke. Wieder kein Tiramisu. Naja jetzt kann man auch noch zum nächsten Italiener. Und so ging es immer weiter, bis wir bestimmt eine Stunde unterwegs waren, bis wir endlich unser Tiramisu hatten. Obwohl man eigentlich zu faul war auch nur zur Haustür zu gehen. Was tut man nicht alles für Tiramisu. :)


Zutaten
500 g Mascarpone
5 Eier
5 EL Zucker
40 Löffelbiskuits
4 Tassen starker, abgekühlter Kaffee (am Besten Espresso)
8 EL Marsala
Kakaopulver

Zubereitung
Zuerst werden die Eier getrennt. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen und mit dem Mascarpone vermischen. Nun das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Creme heben.
Den Kaffee und den Marsala in einem tiefen Teller vermischen und darin die Löffelbiskuits kurz eintauchen. 


Eine Auflaufform mit Löffelbiskuits auslegen und darauf die Creme verteilen und wieder eine Schicht Löffelbiskuits legen und wieder eine Schicht Creme und immer so weiter, bis die Form voll ist. 



Jetzt kommt die Form in den Kühlschrank für mindestens 3 Stunden, aber besser 12 Stunden, denn je mehr es durchziehen kann, desto besser schmeckt es. Vor dem Servieren noch mit Kakaopulver bestäuben und reinhauen!


Aber das perfekte Rezept ist es immer noch nicht, denn wir mögen dann Amaretto doch lieber als Marsala und das Ganze darf auch ein bisschen süßer sein.. mal gucken, wann wir dann endlich komplett zufrieden sind...

Freitag, 6. April 2012

Tiramisù veloce - Tiramisu auf die Schnelle

Eine klassische italienische Nchspeise: Das Tiramisu. Es gibt viele verschiedene Rezepte, aber egal wie es zubereitet wird, ich liebe es einfach! Ich könnte diese Nachspeise eimerweise in mich reinlöffeln, natürlich ist es auch eine sehr mächtige Nachspeise, da es fast nur aus Mascarpone besteht. Aber eine Nachspeise darf auch mal ein paar Kalorien haben, oder? Wobei ich persönlich ja auch die kalorienarme Variante mit Quark und Früchten mag (sehr gerne Erdbeeren). Natürlich auch nicht jedermanns Sache. Die leichte Variante gab es bei meinen Eltern oft als Abschluss nach einem leckeren Essen im Sommer. Aber generell ist Tiramisu in meiner Familie sehr beliebt. Bei jedem Italienbesuch musste Tiramisu gegessen werden und noch heute hoffe ich bei jedem Restaurantbesuch beim Italiener, dass es selbstgemachtes Tiramisu gibt.

Katrin und ich haben uns nun der Aufgabe gestellt, das perfekte Tiramisu zu finden. Angefangen haben wir mit einem Rezept aus dem Kochbuch "Genial italienisch" von Jamie Oliver. Er zeigt, dass es nicht viel Arbeit und Aufwand ist Tiramisu zu machen. Es ist also ein abgewandeltes Rezept, so dass man recht fix das Tiramisu zubereitet hat, allerdings muss es trotzdem mindestens 2 Stunden durchziehen, damit sich der Geschmack voll entfaltet.
Also schnell, schnell, los geht's:

Zutaten
etwa 15 Löffelbiskuits
knapp 300 ml starker Kaffee, frisch aufgebrüht
4 EL extrafeiner Zucker
500 g Mascarpone
2 Vanilleschoten
140 ml Vin Santo oder Amaretto
2 EL Orangensaft
100 g Zartbitterschokolade

Zubereitung
In eine tiefe Form werden nebeneinander und in zwei Lagen die Löffelbiskuits geschichtet. Den Kaffee mit der Hälfte des Zuckers vermischen und über die Löffelbiskuits gießen.

Den Mascarpone mit einem Handrührer geschmeidig rühren und den Zucker, das Mark der Vanilleschoten und den Alkohol zusammen mit dem Orangensaft unterrühren. Die Creme jetzt fix auf den Löffelbiskuits verstreichen und als letzten Schritt die Schokolade darüberraspeln. 


Für den optimalen Geschmack sollte das Tiramisu einige Stunden im Kühlschrank durchziehen.



Buon appetito... :)

Donnerstag, 5. April 2012

Frohe Ostern wünscht Herzfutter

Ich wünsche euch ein sehr leckeres und erholsames Osterfest. Mit vielen Ostereiern, einem leckeren Osterbrunch und was sonst noch so ansteht, ja was steht denn eigentlich bei euch an?

Ach auch gesagt werden muss: Habt ein bisschen Mitleid mit euren Schokohasen, quält sie nicht zu lange..


Also guten Appetit und liebe Grüße!
Björn

Mittwoch, 4. April 2012

Deftige Gyroslasagne

Beim Bachelorball 2011 hatte ich eine sinnliche Begegnung mit einer Lasagne. Das Grandiose war, dass sie nicht mit einer Hackfleischsauce gemacht wurde, sondern mit Gyrosfleisch. Katrin und ich waren hin und weg. Also war klar: Wir MÜSSEN das nachmachen! Aber irgendwie verging die Zeit doch recht schnell und erst ein halbes Jahr wurde es endlich umgesetzt. Familie zusammengetrommelt und los ging es.
Mit selbstgemachten Gyrosfleisch wäre es natürlich auch gegangen, doch so leckeres, frisches Gyrosfleisch vom Griechen schmeckt natürlich noch viel besser. Sonst haben wir die Lasagne wie eine klassische Lasagne gemacht, aber als Krönung oben drauf Schafskäse und kein Gouda oder Mozzarella. Naja und unsere Tomatensauce war eine freie Erfindung.. :D


Zutaten (für ca. 6-7 Leute)

1. Gyrosfleischsauce
750 g Gyrosfleisch
1 Zwiebel
4 Tomaten
500 g geschälte Tomaten

2. Béchamelsauce
30 g Butter
25 g Weizenmehl
300 ml Milch
200 ml Gemüse- oder Fleischbrühe

500 g Schafskäse
1 Packung Lasagneblätter
und jede Menge Gewürze


Zubereitung
Für die 1. Sauce, die Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne anbraten, anschließend das Fleisch hinzugeben. Wenn das Gyrosfleisch nicht vom Griechen kommt, muss es natürlich noch mit Gyrosgewürz gewürzt werden und ebenfalls angebraten werden. Nach dem Braten auf jeden Fall zur Seite stellen und die Tomaten klein schneiden und pürieren. Die Tomatensauce gut mit Salz, Pfeffer, Bohnenkraut und was man sonst noch so an passenden Gewürzen im Haus hat würzen, immer wieder probieren, bis es zu eurer Zufriedenheit ist. Jetzt könnt ihr den Backofen schon auf 200°C vorheizen.
Dann kommt es zur Zusammenführung von Tomatensauce und Fleisch. Ein Freudenfest für alle Beteiligten.


Parallel dazu kann die Béchamelsauce zubereitet werden. Butter in einem Topf zerlassen und Mehl unterrühren. Nach und nach Milch und Brühe hinzugeben und alles mit einem Schneebesen verrühren. Warten bis die Sauce einmal aufkocht und mit Muskatnuss, Pfeffer, Salz würzen.

Und schon geht es ans Schichten: Erst ein dünne Schicht Tomatensauce, dann Lasagneblätter, wieder Tomatensauce und dann Béchamelsauce, Lasagneblätter und so weiter. Oben drauf noch den Schafskäse zerbröckeln und verteilen. 



Für  40 Minuten heißt es nun Abschied nehmen, aber seid euch sicher, beim Wiedersehen ist die Freude groß.



Es schmeckt wirklich richtig, richtig gut. Bestimmt nicht die kalorienärmste Variante, aber wem das egal ist, bitte sofort nachmachen! Ihr werdet es wirklich nicht bereuen. Ganz große Suchtgefahr..

Sonntag, 1. April 2012

Der große Kekstest

Ich möchte mit diesem Post eine neue Kategorie auf meinem Blog einführen: Produkttests. Ich habe mich bei Brandnooz angemeldet, man bekommt jeden Monat ein Paket mit Lebensmitteln zugeschickt und kann dann darüber berichten, sehr spannend, wie ich finde! So hoffe ich bald regelmäßig über spannende und natürlich leckere Produkte berichten zu können.
Mein erster Produkttest wird sich allerdings nur um die Firma Lambertz drehen, denn diese war so nett, mir ein Paket Kekse zum Testen zukommen zu lassen. An dieser Stelle nochmal ein Lob für die Social Media Pflege und Kundenpflege dieses Unternehmens. Mir gefällt besonders gut, dass sich zwei Frauen (Nadja Amireh und Anja Beckmann) stellvertretend für das Unternehmen um Facebook kümmern und hier auch sehr aktiv alles rund um Kekse, Schokolade, Prominente und das Unternehmen posten. Dadurch bekommt Lambertz eine sehr persönliche Note. Ein KLICK und ihr kommt zur Facebookseite. Sehr vorbildlich!

Quelle: Bild.de
Für die Unwissenden unter euch kopiere ich mal von der Facebookseite einen kurzen Text über Lambertz:
"Gebäck, Kuchen, Kekse, Printen und Dominosteine – Lambertz ist einer der führenden deutschen Gebäckhersteller für Jahres- und Saisonartikel. 1688 in Aachen gegründet, sind die Produkte der Marken wie Lambertz, Kinkartz, Weiss und Haeberlein-Metzger inzwischen weltweit beliebt.
Der Inhaber Dr. Hermann Bühlbecker ist das bekannte Gesicht des Unternehmens und der Marke Lambertz. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist sozial engagiert und ein Mann der Taten. Er vertritt das Unternehmen jedes Jahr auf der Internationalen Süßwarenmesse und ist Gastgeber der legendären "Lambertz Monday Night" mit ihrer Schoko-Fashionshow."

Aber eigentlich kennt wahrscheinlich jeder von euch Lambertz und für alle Wissensdurstigen und Neugierigen verweise ich auf die Webseite und den Shop von Lambertz (wo ihr natürlich auch alle Produkte, welche ich getestet habe, findet - was auch helfen kann, damit ihr meine Kommentare zur Verpackung besser nachvollziehen könnt):

Bevor es nun mit dem Test losgeht, möchte ich nochmal betonen, dass es nur meine eigene, persönliche, aber wirklich ehrliche Meinung ist. Zum Teil haben nur noch Freunde mitgetestet.
Jetzt geht es aber wirklich los:
Es kam ein überraschend riesiges Paket, voll gepackt mit 9 Schachteln und Tüten Keksen. Ich kleines Krümelmonster war und bin im Paradies. Großes Strahlen in den Augen und ein Lächeln waren das Ergebnis. :)


Da es aber so viele Produkte sind, kommen heute erst mal 5 Produkte und die anderen 4 kommen dann nächstes Wochenende nach. So schnell kann ich dann doch nicht so viele Kekse in mich hineinschaufeln, außerdem habe ich nächstes Wochenende Geburtstag und werde meine Gäste Kekse testen lassen. :)


Produkt 1, Florentines - Mandel-Haselnuss-Butter Florentiner


Verpackungsdesign: Die Verpackung wirkt durch die Farbkombination aus Schwarz und Gold sehr edel und ansprechend, also auch gut geeignet als kleines Gastgeschenk oder ähnliches. Gut hat mir auch gefallen, dass man den Florentinern durch ein Kunststoffenster zusehen konnte, wie sie sich noch in der Verpackung ausgeruht haben.
Äußeres: Quasi 9 Sorten tauchen in der Verpackung auf: Haselnuss, Mandelsplitter und ganze Mandeln mit jeweils weißer, Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Also es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Es wird auch gleich klar: Hier hat man viel Nuss und viel Karamell. Jummi!
Geschmack: Das Verhältnis von Schokolade und Nuss ist sehr ausgeglichen, die Schokolade zergeht auf der Zunge, die Nusskaramellmischung knuspert herrlich. Allerdings schon sehr süß, aber ich mag es ja süß.
Fazit: Edel, die Nuss innig vereint mit Karamell auf Schokolade - also wirklich sehr lecker!


Produkt 2, Kokos Knusper Taler - Ganze Kokosflakes auf weißem Schokoladenboden


Verpackungsdesign: Die Verpackung ist vom Stil, wie die bei den Florentinern. Es wirkt also ebenfalls sehr edel durch die Farbkombination Weiß und Gold, also auch diese Sorte ist gut geeignet als kleines Gastgeschenk. Es wirkt aber insgesamt sommerlicher.
Äußeres: Das Besondere ist hier, dass wirklich ganze Kokosflakes verarbeitet wurden, das habe ich so auch noch nicht gesehen. Auch dieses Taler sehen zum Anbeißen aus.
Geschmack: Der erste Gedanke ist: Oh schmeckt wie Raffaello, aber ohne Creme, also irgendwie knsupriger. Wer also Raffaello mag, sollte hier zugreifen. Ein sehr intensiver Kokosgeschmack und perfekt für den Sommer.
Fazit: Eine gute Alternative zu Raffaello und ebenfalls sehr lecker.


Produkt 3, Mozart-Kugeln


Verpackungsdesign: Ich persönlich finde die Packung wirkt etwas altbacken und der Produktfreisteller also die Produktdarstellung auf der Packung mit dem weißen Schatten gefällt mir auch nicht so gut. Trotzdem wirkt es insgesamt edel und sicherlich für die Zielgruppe passend. Die Verpackung beinhaltet 10 große, einzelnd verpackte Kugeln.
Äußeres: Von Außen sehen die Kugeln sehr schön aus, die Schokolade hat einen schönen Glanz und sie umantelt die Füllung komplett. Allerdings gefällt mir nicht, dass die Produktdarstellung auf der Verpackung von der eigentlichen Kugel abweicht. Im Inneren lassen sich keine verschiedenen Marzipansorten erkennen und so perfekt wie die Ummantelung auf der Verpackung dargestellt ist, ist sie in der Realität leider auch nicht. Schade.
Geschmack: Beim ersten Bissen: KNACK. Herrlich. Naja und sonst bin ich leider sehr verwöhnt, da ich weiß, wie Original-Mozartkugeln aus Salzburg schmecken. Mir hatten die Lambertzkugeln einen Tick zu viel Nougatgeschmack, aber im Großen und Ganzen trotzdem lecker.
Fazit: Kleinere Abzüge aber, wer generell Mozartkugeln mag, wird auch hier nicht nein sagen.


Produkt 4, Hasi Sticks mit Vollmilchschokolade


Verpackungsdesign: Eine der Zielgruppe entsprechend süße, frühlinghafte und bunte Verpackung. Es könnte natürlich noch kindlicher sein. Aber es muss ja auch noch die Eltern ansprechen und ich finde hier ist ein guter Mittelweg gelungen, da es auch wie ein hochwertiges Produkt wirkt. (Ich habe ein Problem mit dem goldenen Hasen rechts unten, aber als Kommunikationsdesigner ist man da vielleicht auch ein bisschen geschädigt.)
Äußeres: Es ist etwas enttäuschend, dass die Hasenform nicht so gut sichtbar ist, wie auf der Verpackung, aber trotzdem kann man den Hasen noch erkennen. Ist sicherlich ein Renner bei kleinen Kindern. :) Die Sticks haben den klaren Vorteil, dass man sie am Ende anfassen kann, ohne sich die Finger schmutzig zu machen, was ich einfach grandios finde. So einfach, aber so wirkungsvoll.
Geschmack: Sehr schön knusprig und schön süß. Der Schokoladenmantel kommt natürlich auch gut an. Knuspern sich auf jeden Fall so weg. Nom, nom, nom!
Fazit: Für kleine Kinder und zu Ostern perfekt! Aber auch wir Großen sind davon begeistert.


Produkt 5, Stix Mix - Knusprige Keks-Stäbchen mit Schokolade


Verpackungsdesign: Überraschend jung, modern, bunt und lebendig. Und die Produktdarstellungen sprechen mich auch total an, es sieht so lecker aus!
Äußeres: Ich finde aber auch die Kekse selbst sehr ansprechend und auch im Glas machen sie eine gute Figur. Für den nächsten DVD-Abend perfekt. Die Kekse krümeln kaum und lassen sich genau wie die Hasi Sticks vernaschen ohne Schokoladenfinger zu bekommen, was gerade in den Sommertagen sehr angenehm ist.
Geschmack: Knuspertest sagt: Sehr gut! Was besonders toll ist: Es gitb nicht nur verschiedene Schokoladensorten zur Auswahl - weiße, Vollmilch- oder Zartbitterschokolade, nein auch Kekssorten: Karamellstäbchen, Haselnussstäbchen oder Zitronenstäbchen. Also wer da keine Sorte findet, die er mag, der mag bestimmt generell keine Schokokekse.
Fazit: Ich bin richtig begeistert von diesem Produkt, ich kannte es vorher überhaupt nicht und finde es wirklich gut zum Hinstellen und Knabbern. Viele verschiedene Sorten und einfach richtig lecker.


Das waren die ersten 5 Produkte, die anderen 4 Produkte und das abschließende Fazit dann nach Ostern. Seid gespannt und bis dahin fröhliches Krümeln. :)


Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Lambertz" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

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