Dienstag, 29. Januar 2013

C is for cookie and cookie is for me!

Am Freitag kam die neue Lecker Bakery raus und ist natürlich wieder so schön, wie man sie kennt und liebt! Ich verehre einfach diese Zeitschrift. Hach! Habe ich ja auch an vielen Stellen immer wieder erwähnt. Nicht nur mir gehts das so, die ganze Bloggerwelt spielt verrückt und Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe oder der Backbube haben sogar schon etwas gebacken aus der neuen Zeitschrift. Aber bevor ich etwas aus der neuen Zeitschrift poste, widme ich noch einen Post der letzten Bakery (Special No.3 2012). Das folgende Rezept ist vom Krümelmonster aus der Sesamstraße höchstpersönlich empfohlen worden. Ich kann sagen.. zu Recht!
Ich hab die Cookies jetzt schon öfters gemacht, wobei mein Favorit immer noch die Banana-Walnut-Cookies sind. Einfach richtig, richtig gut.
Aber das Fantastische ist, wenn man den Grundteig zusammengerührt hat, kann man einfach reinpacken, was man will und bekommt super leckere Kekse. Zum Beispiel könnte man Erdnüsse hacken, Zartbitterschokolade hacken und zusammen mit Erdnussbutter in den Teig geben - heraus kommen geile Kekse!
Jetzt stelle ich euch aber nur den Grundteig vor, die geliebten Walnut Banana Cookies und noch eine eigene Kreation, welche aus Liebe zu Raffaellos entstanden ist. Ein Freund wollte nämlich so gerne meine Raffaello-Cupcakes probieren. Aber leider wohnt er in Chemnitz und Cupcakes zu verschicken ist ja eher schwer also gab es Raffaello-Cookies. Auch sehr lecker. 
Generell gilt bei allen Varianten: Ist der Teig zu fest, ein bisschen Milch hinzugeben. :)


Grundteig
Zutaten für ca. 18 Stück
125 g sehr weiche Butter
175 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Salz
1 Ei
200 g Mehl
1 Tl Backpulver

Zubereitung
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Jetzt den Teig zusammenmanschen. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Salz cremig rühren. Das Ei unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren.
Jeweils 9 Haufen auf ein Backblech setzen und für 10-15 Minuten golbraun backen. Anschließend gut abkühlen lassen.


Banana Walnut Cookies
Zutaten
1 Cookie Grundteig
100 g Walnusskerne
1 reife Banane
gemahlener Zimt

Zubereitung
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Die Walnüsse grob hacken und die Banane mit einer Gabel zu einem Mus zerdrücken. Den Grundteig zubereiten aber bevor das Mehl in den Grundteig kommt das Bananenmus und zwei Prisen Zimt hinzu. Danach das Mehl und Backpulver zusammen mit den Walnüssen unterrühren.
Jeweils 9 Haufen auf ein Backblech setzen und für 10-15 Minuten golbraun backen. Anschließend gut abkühlen lassen.




White Choco Raffaello Cookies
Zutaten
1 Cookie Grundteig
10 Raffaellos
6 El Kokosraspeln
100 g weiße Schokolade

Zubereitung
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Grundteig zubereiten. Die Raffaellos und die weiße Schokolade grob hacken. Zusammen mit dem Kokosraspeln zum Schluß unterrühren. Eventuell etwas Milch hinzugeben - 1-2 El genügen, damit der Teig etwas cremiger wird.
Jeweils 9 Haufen auf ein Backblech setzen und für 10-15 Minuten golbraun backen. Anschließend gut abkühlen lassen. 



Fröhliches Krümeln und immer brav dem Krümelmonster ein paar Kekse abgeben, denn wie singt es immer? C is for cookie and cookie is for me!

Sonntag, 27. Januar 2013

Da explodiert die Fresse vor Freude, weil da richtig Geschmack drin ist!

Der Titel ist ein Zitat von Tim Mälzer, welches mir in seinem Kochbuch "Greenbox"* sofort ins Auge gesprungen ist. Einfach göttlich! Ich habe seine Stimme genau im Kopf, der Spruch passt so perfekt zu ihm. Er passt aber auch richtig gut zu diesem Kochbuch. Wahrscheinlich hat schon fast jeder von diesem Kochbuch gehört. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen es bei Penne im Topf gewonnen zu haben. Endlich habe ich nun auch etwas daraus gezaubert - wie ihr ja bereits vor zwei Tagen gesehen habt. Aber da ich so begeistert von diesem Kochbuch bin, muss auch ich nochmal einen ganzen Blogeintrag dem Buch widmen. Trotzdem versuche ich mich kurz zu halten!



Ich bin nun wirklich kein Vegetarier, aber interessiere mich sehr für die vegetarische und vegane Küche und bin offen für neues. Außerdem denke ich, dass man nicht jeden Tag Fleisch essen muss. Trotzdem habe ich oft das Gefühl bei so einem vegetarischen Essen fehlt mir irgendetwas. Aber dieses Kochbuch.. ich habe es durchgeblättert und mir gefühlte 100 Lesezeichen gesetzt, da mich so viele Rezepte begeistert haben. Auch wenn ich erst ein Gericht gekocht habe, war ich so begeistert davon, dass ich denke, die anderen Rezepte werden ebenfalls so gut gelingen. So könnte auch ich zu einem Vegetarier werden! Es sind ungewöhnliche und sehr interessante, aber auch zum Teil sehr bodenständige Rezepte. Eigentlich für jeden etwas dabei!
Auch sehr gut gefällt mir, dass Tim Mälzer keine total ungewöhnlichen Gewürze verwendet und zum Teil gibt er auch immer Alternativen an. Zum Beispiel hast du keinen Portwein dann misch eben etwas Weißwein mit Zucker und dann klappt das auch! Einfach richtig unkompliziert und ja eben einfach. Keine schwierige Sterneküche für die man sich erst mal für 100 Euro 20 Gewürze und Saucen kaufen muss. Das finde ich sehr sympathisch!
Dazu passt auch, dass es nicht nur billige und einfache Rezepte sind, sondern auch viele Rezpte schnell gehen. Auf den letzten Seiten findet man Rezepte nach der Zubereitungszeit gebündelt 10, 15, 20, 25, 30 Minuten? Einfach in der passenden Kategorie gucken. Oder steht doch eine Party an oder muss ein Menü gekocht werden? Auch das ist in passenden Kategorien zu finden. 


Das also zum Inhalt. Inhalt ist für mich oft nur 60% eines guten Kochbuches, 40% machen das Design und die Fotos aus. Ich bin nun mal ein Mensch, für den die Optik viel zählt - Berufskrankheit eben. Wenn mich das Foto anspricht, ich am liebsten sofort mit der Gabel in das Gericht stechen möchte oder direkt abbeißen könnte, dann wird das Gericht auch oft nachgekocht. Ein schönes Design führt dazu, dass ich auch noch lieber durch das Buch blättere und richtig Spaß dabei habe. Ich liiiiebe schön gestaltete Bücher!
Beides ist hier gegeben! Besonders gut mag ich die recht freie Gestaltung. Mal ist eine Seite so gestaltet, mal so. Durch alle Seiten ziehen sich kleine "Kritzelleien" - Zitate oder kleine Illustrationen, wie per Hand reingemalt. Finde ich unheimlich schön!



Rundum: Ich habe wirklich überlegt, was mir an diesem Buch nicht gefällt.. aber noch habe ich nichts gefunden, kommt vielleicht noch nachträglich aber momentan kann ich es für jeden Vegetarier absolut empfehlen, aber auch für alle Fleischesser eine klare Empfehlung - mal kann man doch auf Fleisch verzichten, oder? Lasst euch überzeugen von diesem Buch und lasst euch ab und zu zur grünen Macht ziehen! Kekse gibt es dort auch. :)

*Affiliate-Link

Freitag, 25. Januar 2013

Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut

Mein erstes Gericht aus dem Kochbuch "Greenbox" von Tim Mälzer (Seite 43)! Das Kochbuch ist ja in aller Munde und wird viel gelobt. Aber, dass mein erstes Gericht so unglaublich gut wird, hätte ich ja nun auch nicht gedacht. Nur ein paar Gewürze in den Topf geschmissen und am Ende kam trotzdem eine kleine, orientalische Geschmacksexplosion heraus! Einfach nur wow. Bumm! Wow! Lecker!
Dazu kommt noch, dass das Gericht unheimlich einfach ist, schnell geht und die Zutaten nicht mal viel kosten. Ich könnte noch stundenlang schreiben, wie begeistert ich bin, aber ich denke ihr habt mitbekommen wie gut das Gericht ist. :)


Meine minimal veränderte Version des Gerichtes:

Zutaten (für 4 Personen)
1 Stange Lauch (nur das Weiße wird gebraucht)
2 Knoblauchzehe
3 Scheiben Jalapenos oder eine kleine Chilischote oder Pfefferschote
5 El Olivenöl
2 Dosen Kichererbsen (jeweils 310 g)
2 TL Currypulver
1 l Gemüsebrühe
1 Dose Sauerkraut (350 g)
1 Tl gemahlener Koriander
Zucker
Salz
150 g Sahnejoghurt

Zubereitung (30 Minuten)
Den Lauch vom Grün befreien und klein schneiden. Den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Jalapenos ebenfalls klein schneiden. Die Kicherbsen abgießen. 4 El Kichererbsen beiseitelegen. In einem Topf 3 El Olivenöl erhitzen. Die restlichen Kichererbsen mit dem Lauch, Knoblauch, Jalapenos und Curry 2 Minuten lang andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und offen 10 Minuten lang köcheln lassen.
Währenddessen das Sauerkraut gut ausdrücken, bis möglichst viel Saft herausgedrückt wurde. Zusammen mit den übrigen Kichererbsen und Koriander goldbraun anbraten.
Die Suppe fein pürieren und den Joghurt einrühren. Sowohl das Sauerkraut, als auch die Suppe mit Salz und Zucker abschmecken. 




Donnerstag, 17. Januar 2013

Tropical Winterwonderland bzw. Raffaello-Cupcakes

Na super! Jetzt ist Weihnachten vorbei und jetzt kommt der richtige Winter, Schnee, wo man nur hinschaut! Aber eigentlich liebe ich ja Schnee, es ist unglaublich schön, wenn man aus dem Fenster schaut und die ganze Welt ist weiß. Wenn man nachts durch die Straßen geht und alles glitzert und funkelt. Die klare, trockene Luft. Okay, die Kälte ist irgendwie nicht ganz mein Fall aber umso schöner ist es dann natürlich in die warme Wohnung zu kommen, sich unter eine Decke zu kuscheln und den Schneeflocken zuzugucken. Aus sicherer Entfernung. Ich weiß aber auch, dass viele Leute den Schnee verfluchen, mindestens dann, wenn sie deswegen morgens in aller Frühe aufstehen müssen, um Schnee zu schippen. Diesen Menschen lege ich den schönen Blogeintrag von Petra ans Herz: Klick. Schmunzeln garantiert und vielleicht steigt dann die Motivation beim nächsten Schneefall!
Der Schnee hat aber noch etwas anderes bewirkt, als ich mal wieder nachts nicht einschlafen konnte, kam ich auf die Idee meinen geliebten Blechkuchen in Cupcakeform umzuwandeln und kleine verschneite Cupcakes zu backen. Das Tolle daran ist, sie sehen zwar nach Winter aus, aber schmecken so schön nach Urlaub. 
Dann habe ich noch überlegt, wie ich die Fotos gestalten könnte.. und kam auf die Idee eine Schneelandschaft mit Legomännchen und echtem Schnee zu erschaffen. Mit Katrins Hilfe ist uns das auch super gut gelungen - wie ich finde. Wir haben tatsächlich eine Ladung Schnee in meine Wohnung geholt und so schnell es geht, gebaut und fotografiert. Es war ein großer Spaß, kann ich euch sagen!

Zum Schluß noch ein paar Worte zu den Cupcakes: Mmmmh traumhaft lecker! Raffaelloliebhaber werden auf Wolke 7 schweben. Leider ist der Teig anders geworden als erwartet. Er ist von der Konsistenz her eher wie ein Quarkbrotteig geworden. Also klitschig fest. Naja kommt davon, wenn man sich Rezepte selber ausdenkt, dafür ist die Creme wirklich perfekt geworden, sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her. Also ein zu 75% perfekter Cupcake. Wer lieber luftig, lockere Cupcakes möchte, für den habe ich einen Notfallteig ans Ende des Post gepackt - aus einem selbst geprüften Cupcake-Backbuch. Müsste also funktionieren!
Wer aber auf Konsistenz keinen Wert legt - Geschmacklich 100% purer Genuss


Zutaten für 12 Cupcakes

Teig
250 ml Buttermilch
2 Eier
150 g Zucker
2 Tl Backpulver
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 Dose Mandarinen (175 g Abtropfgewicht)

Creme
1 Dose Kokosmilch (160 ml)
350 g Philadelphia
1 Pck. Sahnesteif
1 El Zucker
1 Vanillezucker
100 g weiße Schokolade
120 g Kokosraspeln

Sonstiges
12 Muffinförmchen
12 Raffaellos


Zubereitung
Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Zuerst geht es an den Teig. Die Buttermilch mit dem Zucker und den Eiern mit Hilfe des Handrührgeräts ein paar Minuten lang schaumig schlagen. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluß die Prise Salz und die abgetropften Mandarinen ebenfalls unterrühren. Den Teig in 12 Muffinförmchen verteilen und für 25-35 Minuten in den Ofen schieben. 
Währenddessen die Creme zubereiten:
Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Philadelphiacreme mit Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät aufschlagen. Die Kokosmilch und weiße Schokolade unterschlagen. Zum Schluß die Kokosraspeln unterheben. 
Damit die ausgekühlten Muffins bespritzen und sie zu Cupcakes werden lassen, nur noch ein Raffaellokrönchen aufsetzen und sie sind bereit für den großen Auftritt auf der Kaffetafel - oder eben doch im Schnee.. :)

  
"Notfallteig" (nach dem Grundteig von GU Küchenratgeber: Cupcakes, S. 6)

Zutaten
150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Eier
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 Dose Mandarinen (175 g Abtropfgewicht)

Zubereitung
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker 5 Minuten lang schaumig aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit Milch und Salz unter die Masse rühren. Die Mandarinen zum Schluß unterheben. Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen und für 20 Minuten in den Ofen schieben.

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