Freitag, 29. März 2013

PAMK: Kindheitserinnerung - Kalter Hund aus der Dose

Kommen wir zur letzten meiner Kindheitserinnerungen für euch. Kalter Hund bzw. kalte Schnauze! Sehr klassisch und kennen wohl auch viele aus ihrer Kindheit. Bei mir zu Hause gab es das zwar höchst selten, aber bei anderen Kindern habe ich das oft gegessen und es gehört einfach zu meiner Kindheit dazu. Es ist auch so ein richtiger schöner Kinderkuchen. So schön süß und so schokoladig und Butterkekse mochte man ja auch als kleines Kind immer gerne. Ich habe immer ein Bild vor Augen, wie ich im Kinderwagen sitze und an Butterkeksen herumlutsche, bis sie komplett aufgeweicht waren. Warum hat man das eigentlich gemacht? Oder habt ihr das früher nicht so gemacht? :D

Damit der kalte Hund auch unbeschadet die Reise zu Ines antreten konnte, wurde er kurzerhand in Dosen verfrachtet. Die Dosen fielen mir beim Irren durch den Einkaufsriesen Real auf und ich wusste sofort, die sind perfekt. Retro mit kleinen Kindern und die perfekte Größe - nur der Spruch müsste heißen "Mother! ... did you say COLD DOG?!" - aber kann ja nicht alles haben.
Die Zutatenmenge reicht für eine kleine Portion, ihr könnt ihn natürlich auch in jegliche andere Form füllen - schmecken wird er so oder so! :)


Zutaten
200 g Zartbitterschokolade
125 g Kokosfett
1 Ei
35 g Puderzucker
1 EL Backkakao
2 EL Rum
100 g Butterkekse

Zubereitung
Zuerst die Form vorbereiten, am besten mit Firschhaltefolie oder mit Backpapier auskleiden, damit ihr den Hund später gut stürzen könnt. Danach die Schokolade und das Kokosfett grob hacken und zusammen im heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen das Ei mit dem Puderzucker, dem Kakaopulver und dem Rum einige Zeit schaumig rühren. Die geschmolzene Schokoladenmasse hinzugeben und unterrühren. Noch einmal kurz auf das Wasserbad stellen und dann geht es auch schon ans Schichten. Zuerst ein paar Kekse auf den Boden, darüber dann etwas Schokoladenmasse und immer so weiter, bis die Schokoladenmasse aufgebraucht ist. 



Ich befürchte ja, ich werde jetzt öfters kleine Animationen in meine Post einbauen und hoffe das nervt euch nicht.. aber wie könnte flüssige, fließende Schokolade einen nerven? Ich würde auch am Liebsten noch ein Geruchsbild mit einbauen, aber das geht leider nicht...

Bei mir blieben noch ein paar Kekse übrig, die dürft ihr dann auch ohne Schokolade vernaschen und wenn ihr Freude daran habt auch so lange im Mund behalten, bis sie ganz durchgeweicht sind. So wie früher!
Achso der Hund muss jetzt natürlich noch kalt werden, damit er auch ein kalter Hund wird - also 6-8 Stunden in den Kühlschrank mit ihm.
Fröhliches Naschen. :)


Donnerstag, 28. März 2013

PAMK: Kindheitserinnerung - Selbstgemachte Bolognese aus frischen Tomaten

Meine zweite Kindheitserinnerung ist ein typisches Kinderessen: Spaghetti mit Bolognese. Ich weiß nicht mehr so genau, wie oft ich das als Kind gegessen habe aber auf wirklich vielen Kindergeburtstagen wurde das Gericht serviert. Eignete sich auch immer prima für "Stopessen" (ich habe gerade mit Freude gesehen es gibt sogar einen Wikipedia-Eintrag zu dem Spiel: Klick - wobei ich da ja andere Begriffe kenne, aber das ist sicherlich von Gegend zu Gegend unterschiedlich). Sie eigente sich allerdings noch besser, um sich mal so richtig schön einzusauen. 

Da ich keine Nudelmaschine habe, gab es keine selbstgemachten Nudeln dazu, sondern gekaufte Nudeln. Auch keine Spaghetti, die waren mir dann doch irgendwie zu langweilig, es sollten schöne Motivnudeln sein, richtige Kindernudeln eben. Gar nicht so einfach.. in keinem Lebensmittelgeschäft fand ich schöne Nudeln. Aber irgendwann entdeckte ich dann online "Schlaue Häschen" der Marke Alb-Gold. Von der Marke gibt es auch noch "Glücksschweinchen", "Huhn und Hahn" und noch viele andere süße Nudeln. Ein richtiger Geheimtipp! Packaging-Love <3

Aber wieder zu dem eigentlichen Star: der Bolognese Sauce. Zugegeben, sie ist irgendwie anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Aber unheimlich lecker und mit einem ganz besonderen Geschmack. Ich habe verschiedene Rezepte zusammen geschmissen und für mich ein eigenes Rezept zusammengeschustert. Man muss natürlich viel schnippeln und viel Geduld haben, aber die Mühe lohnt sich, denn am Ende hat man eine richtig leckere Nudelsauce. Verschlossen in einem Einmachglas hält sich die Sauce auch sicherlich einige Wochen. Dann muss man keine Fertigsaucen mehr kaufen, sondern hat eine fertige Sauce zu Hause stehen, die nur noch warm gemacht werden muss - perfekt für Tage, an denen es schnell gehen muss. Bei dieser Sauce weiß man aber, dass nur frische und leckere Zutaten reingekommen sind. Keine Konservierungsstoffe und keine Geschmacksverstärker! Und so schmeckt sie dann auch! Zum Rumsauen oder fürs "Stoppessen" eignet sich die Sauce auf jeden Fall super. :)



Zutaten für ca. 4 Leute
1 kg Bio-Tomaten
1 kleines Stück Sellerie (doppelt so groß wie eine Knoblauchzehe ca.)
3 Möhren
500 g gemischtes Hack
1 Knoblauchzehe
250 ml Bio-Tomatensaft
250 ml Gemüsebrühe
etwas Basilikum
etwas Petersilie 
1 Lorbeerblatt
Zucker
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
ein kleiner Schuß Contreau


Zubereitung
Die Biotomaten grob klein schneiden, von jeglichem Grünzeug befreien, und in einen Topf geben. Das restliche Gemüse sehr, sehr klein schneiden und zusammen mit dem Hack stark anbraten, bis das Hack schön krümmelig gebraten ist. Das dauert ungefähr 15 Minuten. Dabei das Hack mit Salz und Pfeffer würzen und immer wieder zerdrücken. 


Nun den Topf mit den Tomaten auf den Herd stellen und 30 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben und die 250 ml Tomatensaft und 250 ml Gemüsebrühe hinzuschütten. Alles 1 Stunde köcheln lassen und zwischendurch umrühren. Anschließend das Hack und Gemüse in den Topf werfen und 1 Stunde weiterköcheln lassen. Zum Schluß das Basilikum und die Petersilie klein hacken und in die Sauce geben. Zusätzlich mit einem kleinen Schuß Contreau verfeinern und mit Zucker, Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Zusammen mit Nudeln servieren oder in zuvor desinfizierte und heiß gemachte Gläser füllen, sofort verschließen und erkalten lassen. 
Bon Appétit!



Mittwoch, 27. März 2013

PAMK: Kindheitserinnerung - Bunte Muffins mit Überraschungen

Meine erste Kindheitserinnerung, die ich euch vorstellen will, sind saftige Muffins mit kleinen Überraschungen darin. Muffins gab es wirklich an an fast jedem meiner Kindergeburtstage. Ein saftiger Teig und darauf eine knackige Schokoladenschicht. Mehr braucht man als Kind nicht, um glücklich zu sein. Bloß nichts zu kompliziertes und hauptsache ganz viel Schokolade! Dekoriert wurden die kleinen Dinger mit gaaanz viel bunten Streuseln, kleinen Zucker- und Marzipanfiguren oder Papierfähnchen und Figuren. Das fand ich früher immer total toll, sooo viele bunte Leckereien!
Aber ich habe das Rezept noch mit noch weiteren Kindheitserinnerungen in Verbindung gebrachtet und in den Muffins Smarties, Snickers, Mars und noch andere süße Kleinigkeiten versteckt. Dazu gab es dann noch süße kleine Muffinförmchen von Janosch mit Tigerente und Co., damit es die Kindheitserinnerung noch mehr steigert. Janosch mit seinem kleinen Tiger und seinem Bär habe ich früher immer unheimlich geliebt. Also ein Muffin mit Kindheitserinnerung hoch 3. :)

Mir gefallen die Muffins auf jeden Fall ziemlich gut. Ein sehr, sehr leckerer und saftiger Teig mit einer süßen Überraschung darin und darauf eine knackige, dicke Schokoladenschicht. Davon kann man ja nur süchtig werden...


Zutaten für 12 Muffins
160 g weiche Butter
165 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
150 ml Milch
1 Prise Salz

250 g Zartbitterkuvertüre
Dinge zum Einbacken und Dekorieren
Gummibärchen
Smarties
kleine Schokoriegel 
etc.

Zubereitung
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und der Prise Salz mit Hilfe eines Handrührgerätes 5 Minuten lang schaumig schlagen. Dabei die Eier nach und nach hinzugeben und alles so richtig schön luftig und schaumig rühren. Damit der Teig wunderbar fluffig und weich wird. Das Mehl hinzugeben und kurz unterrühren. Zum Schluß noch die Milch hineinfließen lassen und noch einmal alles verrühren. 
Die Masse kann nun in die Muffinförmchen gefüllt werden - wer kein Muffinblech hat, sollte zwei Muffinförmchen übereinander stülpen, damit sie stabiler sind. Etwas Masse in die Förmchen füllen und die Süßigkeiten darauf legen. Sie werden im Laufe des Backvorgangs auf den Boden fallen. Wer das vermeiden möchte, sollte die Süßigkeit mit etwas Mehl einkleiden - angeblich sinken sie dann nicht auf den Boden. Den Rest des Teiges verteilen und dann ab in den Ofen damit. Nach 25 Minuten dürft ihr sie erst wiedersehen. 


Sind sie abgekühlt, die Kuvertüre schmelzen und über die Muffins gießen und nach Lust und Laune verzieren.


Geht ganz schön fix, oder? Man wird also ganz schnell und ohne große Mühen belohnt, der erste Bissen wird euch entzücken. Vertraut mir! Jetzt lehn ich mich ganz schön aus dem Fenster, hm? Aber hey auf den Muffins sind bunte Streusel drauf - liebt sie also gefälligst. :D


Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerungen

Es war wieder einmal soweit: Post aus meiner Küche stand an. Und die Mädels Clara, Jeanny und Rike hatten dieses Mal ein ganz bezauberndes Thema: Kindheitserinnerungen. Zugegeben meine Kindheit liegt noch gar nicht so lange zurück, aber trotzdem fiel mir nicht sofort etwas ein. Meine Mutter hat schon immer viel gebacken und jeden Tag in der Woche frisch gekocht. Es gab also wirklich viel zu schmecken und schlecken in meiner Kindheit. Da wusste ich gar nicht, was besonders herausragt und habe mich an die Kindergeburtstage erinnert, meine eigenen, sowie von Freunden und so kamen mir nach und nach die Ideen. Auch wenn ich mich für Rezepte entschieden habe, die ich nicht von meiner Mutter habe, sind es trotzdem alles Dinge, die ich mit meiner Kindheit verbinde. Außerdem sind es teilweise Dinge, die vermutlich viele mit ihrer Kindheit verbinden. Ich schichtete Schokolade und Kekse zu einem kaltem Hund, buck saftige Muffins mit viel Schokolade und kochte eine leckere Bolognese Sauce mit frischen Tomaten.
Die Rezepte und deren Geschichte kommen nun nach und nach online. :)

Jetzt erst einmal nur ein kleiner Blick in mein Paket - etwas ausführlicher übrigens auf dem Blog von Ines: Klick - und in das Paket von der bezaubernden Ines von Frau Heuberg, welches sie mir geschickt hat. Ich war so überwältigt, wie wundervoll sie die Dnge verpackt hatte. Wie viele verschiedene Leckereien sie mir geschickt hat. Auch wenn ich es liebe, für andere Leute etwas zu backen und zu kochen, ist es auch ziemlich wundervoll, etwas zu bekommen. Die kindliche Vorfreude, wenn man das Paket bekommt und keine Ahnung hat was darin enthalten ist. Es dann nach und nach auspackt und sich über jede Kleinigkeit unendlich freut. Ist das nicht wundervoll? Irgendwie auch eine schöne Kindheitserinnerungen, denn früher ging es mir an Weihnachten und an Geburtstagen nicht anders, da musste das Paket so schnell wie es nur ging ausgepackt werden und die Freude war immer riesengroß! Hach Kind sein war schon oft grandios und umso schöner in diesen Tagen noch einmal eines zu sein. Wobei das Kind im Manne oder der Frau sollte man ja immer mal wieder rauslassen, oder? ;)


Dieses Paket von Ines packte ich mit leuchtenden Augen aus...Wow! Pippi Langstrumpf Kuchen, Puffreiszauber, Blitzsandtorte, Käsekuchen und Brausesticks! Vielen lieben Dank nochmal. :)



Sonntag, 24. März 2013

Give Away zu Ostern mit koalaplan


Wie singen doch die Ärzte? "Ach Schweden ist das schönste Land der Welt!" Naja auf jeden Fall gibt es dort einen wundervollen Onlineshop namens koalaplan mit vielen kleinen Dingen, die nicht lebensnotwendig sind, man aber trotzdem unbedingt haben muss! Zum Beispiel ein Bauset, um sich eine Etagere selber zu bauen, kleine handgemachte Kuscheltiere mit intergrierten Taschen, oder nicht zu vergessen sind die coolen Jutebeutel.

Und weil bald Ostern ist; in zwei Wochen mein Geburtstag ist; weil ihr die tollsten Leser seid, die ich mir wünschen kann und weil in Schweden ein sehr spendables Unternehmen sitzt - gibt es für euch gleich 3 prall gefüllte Geschenkpakete:



Paket 1



Paket 2



Paket 3 


Ich habe die Produkte verlinkt, da sie vielleicht doch etwas Erklärung brauchen. 
Das Gewinnspiel wird 2 Wochen lang laufen also bis zum 7. April - wie gesagt meinem Geburtstag - und am 8. April werde ich dann die Gewinner verkünden. Außerdem werde ich dann noch das Etagerenbauset vorstellen. Mir versicherte man zwar, dass es 100 %ig funktioniert, aber das muss ich natürlich selber überprüfen! Aber an sich eine tolle Sache, oder? Man kann sich dann verschiedene Teller durchbohren und je nach Anlass die perfekte Etagere zusammenschrauben - bunt, kitschig, edel, modern - alles machbar.Aber auch mit den handgemachten Kuscheltieren hat man immer einen treuen Begleiter beim Einkaufen, finde ich auch total süß. :)

Aber was müsst ihr eigentlich machen? Schaut euch auf dem Onlineshop von koalaplan um und verratet mir euer Lieblingsprodukt. Außerdem solltet ihr mir mitteilen, welches der 3 Pakete ihr euch wünscht und eure E-Mail-Adresse hinterlassen. Wer den Beitrag dann noch auf Facebook, auf Twitter oder auf seinem Blog teilt, hüpft gleich zwei Mal in den Lostopf - dann aber bitte den Link im Kommentar hinterlassen. Achso der Gewinner wird per Zufallsprinzip bestimmt - gibt da ja schöne Tools im World Wide Web. 

Also nochmals vielen Dank, dass es euch liebe Leser gibt und ich wünsche euch ein frohes Osterfest mit vielen leckeren Sachen! :)

Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu waren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "koalaplan" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Samstag, 23. März 2013

Buttermilchbienenstich mit sehr viel Vanillesauce

Bienenstich ist für mich irgendwie ein schöner Frühlingskuchen. Honig erinnert mich natürlich an Bienen, Bienen an Blumen, Blumen an Frühling - also ein schöner Frühlingskuchen! Macht doch Sinn, oder?!

Aber bevor ich zum Rezept komme, muss ich euch erzählen, wie es das rezept entstanden ist. Ich wollte gerne am Wochenende einen Blechkuchen backen, damit ich meine lieben Arbeitskollegen verwöhnen kann. Ich stöberte also im Internet auf der Suche nach Ideen und begegnete einem Bienenstich und bekam sofort Lust darauf. Aber auf einen Hefeteig hatte ich keine Lust, das dauert wieder so lange und war mir irgenwie zu umständlich. Also sollte es ein saftiger Buttermilchteig werden - Gefüllt mit einer leckeren Vanillecreme. Nach dem Backen merkte ich aber, dass der Teig viel zu dünn war, um ihn nochmal aufzuschneiden.. Mist! Naja aber nicht schlimm, dann gibt es die Creme eben dazu. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich das falsche Puddingpulver gekauft habe. Wieder Mist! Also gab es keine Creme, sondern Vanillesauce. Im Nachhinein finde ich die Idee ganz gut, ich finde mehr trockene Blechkuchen sollten mit Saucen serviert werden!

Zeigt doch einmal wieder gut, dass man einfach immer das Beste aus den Küchenpannen machen muss und nicht verzweifeln sollte, wenn mal etwas schief geht in der Küche. Denn trotz Pannen war der Kuchen auf jeden Fall sehr lecker - Beweis genug, wie ich finde. :)


Zutaten
500 ml Buttermilch
3 Eier
250 g Zucker
2 Pck. Backpulver
400 g Mehl

4 El Honig
150 g Butter
200 g Zucker
1 Ei
200 g Mandelsplitter

300 ml Milch
200 ml Sahne
1 Päckchen Pulver Vanillesauce


Zubereitung
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Buttermilch mit den Eiern und dem Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Backpulver mit dem Mehl mischen und zu der schaumigen Masse geben und unterrühren. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen und für 10 Minuten in den Ofen schieben.
Währendessen den Honig mit der Butter und dem Zucker in einem Topf schmelzen, bis sich die Masse hellbraun färbt. Nun den Topf vom Herd nehmen, die Mandeln unterrühren und sobald die 10 Minuten rum sind vorsichtig auf den Kuchen streichen. Jetzt nochmals für 15-20 Minuten in den Ofen schieben, bis der Teig gar ist (Stricknadelprobe).
Jetzt nur noch die Milch mit der Sahne vermengen und mit dem Pulver nach Packungsanleitung anrühren. Wer den Teig gerne doch noch mit einer Creme füllen will, sollte Cremepuddingpulver nehmen, die Flüssigkeitsmenge verdoppeln und noch etwas Sahnesteif hinzugeben, damit die Creme nicht zu weich ist.
Zusammen servieren und genießen. Wobei.. Schmeckt auch komplett ohne Sauce, sehr gut! :)





Donnerstag, 21. März 2013

Schicht für Schicht ein Eierlikörostergedicht

Man mag es kaum glauben: Gestern war Frühlingsanfang und nächste Woche ist Ostern.. und immer noch keine warmen Tage in Sicht. Fürchterlich. Aber Ostern ist nun einmal nächste Woche und wir sollten das Beste daraus machen: Leckeres Essen zubereiten und die freien Tage genießen, auch ohne strahlenden Sonnenschein. 
Neulich wurde ich dann auch noch um ein Oster- oder Frühlingsrezept von meinem Blog gebeten und ich meinte natürlich sofort: Na klar, suche ich heraus.. aber dann ist mir aufgefallen, dass ich gar kein richtiges Rezept für die Osterzeit habe. Dazu kommt, dass bei Küchenplausch zur Zeit ein Osterevent läuft, bei dem schöne Osterrezepte gesucht sind. Also gab es viele gute Gründe, etwas Osterliches zu kreiieren und das habe ich mit Freude gemacht: Ein Rezept, welches wirklich nicht schwer ist und auch nicht besonders viel Zubereitungszeit benötigt. Also ein "Oh Gott, es ist Ostern und ich brauche ein Dessert  - Dessert".
Leute, die es ganz eilig haben, können natürlich auch einen fertigen Kuchenboden kaufen.
Und schwupsdiwups, Schicht für Schicht habe ich auf meinem Blog ein Osterrezept - so schnell kann es gehen. :)


Zutaten für ca. 4-6 Portionen
3 Eier
90 g Zucker
90 g Mehl
1 Msp. Backpulver
2 El Kakaopulver
-> alternativ einen fertigen, dunklen Kuchenboden

500 g Quark
100 g Zucker
100 g Schokoladensplitter

Eierlikör nach Bedarf


Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach die Eier mit einem Mixer auf höchster Stufe 1 Minute lang schaumig schlagen. Nun 90 g Zucker unter Rühren 1 Minute lang in die Eiermasse geben und 2 Minuten weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 90 g Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und nur ganz kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Teig in eine Springform gießen und für 10-15 Minuten backen. Anschließend etwas auskühlen lassen und grob zerbröseln.
Den Quark mit 100 g Zucker aufschlagen und die Schokoladensplitter unterheben.
Jetzt ganz einfach etwas Kuchenkrümel auf den Boden drücken, etwas Quark darauf löffeln und einen kleinen Schuß Eierlikör darauf gießen - auf meinen Bilder habe ich etwas zu viel Eierlikör auf die Gläser gegossen also orientiert euch nicht daran. Außerdem wird am Ende etwas Kuchenteig übrig sein, wundert euch nicht, den dürft ihr dann auf der Stelle vernaschen. :)
Also wünsche ich schon einmal - Frohe Ostern euch Lieben. 


Freitag, 15. März 2013

Ein Tag auf der Internorga mit vielen spannenden Entdeckungen

Am 9. März wurde ich zusammen mit Mel von GourmetGuerilla, Sarah von Sarahs Krisenherd, Steffi von L´Esprit Délicat, Hendrik von Wurstsack, Jiro von Next Organic und Karin von Bakingevents auf den ersten Blogger-Tag der Internorga eingeladen. Ich habe mich vorher noch nie so richtig mit dieser Messe beschäftigt und musste mich erst mal auf der Homepage informieren. 

"Erleben Sie die 87. INTERNORGA in Hamburg - Sehen Sie, was im Außer-Haus-Markt Zukunft hat, was Sie Ihren Gästen morgen bieten werden und womit Sie neue Kunden gewinnen können: vom 8. bis 13. März 2013 auf der INTERNORGA – der führenden Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering, Bäckereien und Konditoreien. 1.200 nationale und internationale Aussteller präsentieren ihre Innovationen für das gesamte Gastgewerbe. Verschaffen Sie sich einen unverzichtbaren Marktüberblick und knüpfen Sie neue Kontakte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!"

Na das klingt doch spannend! Das war es dann auch wirklich! Aber dazu gleich mehr...
Es ist so unglaublich schade, dass die Messe ihre Türen nur für Fachbesucher öffnet, aber ich hoffe der Beitrag ist trotzdem interessant für euch. Er wird sich um allgemeine Eindrücke, den Ablauf des Tages und viele interessante, spannende Produkte drehen. Drei große Punkte also, aber ich werde versuchen, mich kurz zu halten und die Bilder für sich sprechen zu lassen.

Für mich ging es morgens um 6 Uhr los, da der Start des Blogger-Tages auf 9:45 Uhr morgens angesetzt wurde. Von Bielefeld musste ich natürlich erst einmal nach Hamburg kommen. Uff! Irgendwie habe ich es dann aber pünktlich geschafft und war froh, dass der Tag mit einem Kaffe im Presseclub gestartet wurde. Hier begrüßte uns auch die Projektleiterin der INTERNORGA, Claudia Johannsen.


Danach wurden wir dann auf die Messe losgelassen. "Klick!" "Klick!" Erst einmal mussten alle ein Foto machen oder "Tipp!" "Tipp!" über das Gesehene auf Twitter und Co. berichten. Das zog sich durch den ganzen Tag. Wenn Blogger zusammentreffen natürlich keine Seltenheit. Aber durchaus immer wieder amüsant. :)


Ich war auf jeden Fall überwältigt von der Größe dieser Messe. Auf dem Foto seht ihr nur eine Halle von vielen (ich glaube ca. 6 Hallen vergleichbarer Größe). Überall gab es so viel zu sehen und überall gab es kleine Kleinigkeiten zum Naschen und probieren. Ein kleines Paradies auf Erden...

Der erste Stopp war bei blömboom-Kakao und Schlürf-Tee - sehr süßes Design, viele verschiedene Geschmacksrichtungen, fast alle Sorten in Bioqualität, toller Geschmack, keine künstlichen Aromen - empfehlenswert.


Vorbei ging es an der SKYWALK-Tafel mit viel tollem Geschirr und Dekoartikeln, vorbei an zahlreichen Austellern, vorbei an schönen und weniger schönen Messeständen. Sehr cool fand ich übrigens die Produkte von foodloose - sehr leckere Nussriegel und Nussmischungen in bester Bioqualität.




Danach wurden uns im Pink Cube die neusten Food-Trends von Trendforscherin Karin Fischer (food&more) vorgestellt. Sie berichtete mit großer Leidenschaft von ihren Reisen rund um die Welt und den dortigen Foodtrends und davon ob diese Foodtrends überhaupt in Deutschland Fuß fassen könnten.

Ein paar Eindrücke:
In Indien liebt man scharfes Essen - in Deutschland nicht.
Der Chai-Tea wird in Indien direkt auf der Straße zubereitet - Milch gekocht, Gewürze hinein und genießen.
Im Libanon liebt man es zu dippen, in Deutschland nicht.
In Thailand mag man Milchdrinks mit Nudeln und schwarzen Reispudding.
In den USA gibt es viele Shops, die sich auf ein Produkt spezialiesiert haben - Mozzarella-Bar, Cheesecake-Shop, Salad-Bar etc.
Italienisches Essen ist auf der ganzen Welt beliebt und wird immer gekauft und gegessen, egal wo.
und und und.. 

Ein spannendes Forschungsfeld, man hat einfach gemerkt, mit wie viel Leidenschaft diese Frau ihren Job macht. Ich stelle mir diese Arbeit auch wirklich spannend und interessant vor. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, welche Foodtrends sich in Deutschland einschleichen werden! Die Zukunft wird es zeigen.


Zukunft? Mittagessen gab es im Café Future.Live der Messe. Für mich gab es Glück in Stücken: Burger, reines Rindfleisch, frisches knackiges Gemüse-Carpaccio und wertvoller Avocado-Wasabi Dip - fruchtig, scharf, lecker. Als Nachtisch: Rhabarbersorbet auf Gurkennudeln mit Erdbeeren - spannend, gewöhnungsbdürftig, aber irgendwie sehr lecker. Auf der Karte standen natürlich noch viele andere Gerichte wie zum Beispiel ein Salat mit Hähnchenspießen, auf welchen man pro Bissen mit Hilfe von Pipetten Dressing träufeln konnte. Auch spannend! Warum nur immer ein Dressing im Salat haben?



Danach ging es zur Newcomer's Area - aufstrebende, junge Unternehmen mit coolen Ideen! 
Elbler - Apfel-Cidre von der Elbe - mmmh das prickelt, ist nicht zu süß und schmeckt! Natürlich Bio-Qualität.  
Das Eis -  Bio, Vegan, Fair-Trade, Laktosefrei, Glutenfrei, ohne jegliche, komische Zusätze - nur purer Geschmack. Eis, welches so intensiv nach der jeweiligen Geschmacksrichtung schmeckt, hatte ich auch noch nie. Lecker! 
Bite-Box - junge Menschen mit einer coolen Idee - gesunde Snacks in die Büros zu bringen. Witzige Produktnamen wie "Bissness as usual" und ausgefallene Mischungen aus Nüssen, getrockneten Früchten und Gewürzen in natürlich auch... na..? Bio-Qualität! Viel besser als der öde Schokoriegel.   
Emils - Dressings ohne Zusatzstoffe mit tollem, schlichtem Design. 
Aber bei einigen Ideen wie dem Wursttoaster - gegrillte Würstchen auf die Schnelle - oder dem Pizzamatic - Gebackene Dr. Oetker Pizza auf Knopfdruck - bin ich ja skeptisch, ob die Welt das wirklich braucht. Wobei das Backergebnis für die TK-Pizza wirklich sehr, sehr gut ist.  








Kein Newcomer aber auch eine Vorstellung wert - ChariTea und Lemonaid - sehr flüssig, sehr erfrischend, sehr lecker, sehr Bio, sehr viel Engagement, sehr gut.



Jetzt stand Interaktion an: Konditoren-Workshop bei der Konditoren Innung Hamburg! Naja da wir zuvor alles fotografieren, interviewen und probieren mussten, was uns in den Weg kam, waren wir zu spät und bekamen einen Spar-Workshop. Ein bisschen Baumkuchen in Schokolade dippen. Aber Obermeister Dirk Eisenschmidt kommentiere alles sehr charmant, verriet Tipps: Nie die Schokolade zu heiß werden lassen, dann wird sie später grau, weil sich die Kakaobutter nach außen setzt! Er ließ uns außerdem den köstlichen Baumkuchen probieren und dann noch ein Stückchen Schincken aus Marzipan, ein Stückchen Kuchen mit verzuckerten Blumen von der Manufaktur Evers & Tochter und noch ein bisschen hier und ein bisschen da.. dazu wieder Kaffee und ein bisschen Pause. Herrlich!





So langsam waren wir aber auch ziemlich kaputt und so ging es vorbei an weiteren zahlreichen Ausstellern schnellstens zur LiquID Bar - zahlreiche Cocktails und viel Alkohol warteten auf uns. Musste natürlich alles probiert werden. Besonderes Highlight war der Ginger Likör - Ginger Cat. Der Alkohol lockerte die Stimmung erst so richtig auf und wir konnten den Tag ausklingen lassen, bis ich dann wieder um kurz vor 18 Uhr in meinen Zug stieg. Schade, schade, Schokolade!




Es war ein wunderschöner und witziger Tag mit tollen, sympathischen Bloggern. Aber ein besonderer Dank gilt Selina Nickel von Dederichs Reinecke & Partner und Bianca Gellert von der Hamburg Messe, sie haben diesen Blogger-Tag wunderbar vorbereitet und waren eine sehr wundervolle Begleitung. 

Zum Abschied noch etwas Essen? Geht doch immer, oder? Bis hoffentlich bald, liebe Internorga, liebe Blogger, liebe Bianca und liebe Selina!







Das Bild hat übrigens die liebe Mel von mir geschossen, kurz bevor ich ein knallpinkes Törtchen vernascht habe.

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