Dienstag, 29. März 2016

Restaurantquickie: 3 x WonderWaffel in Berlin

Jedes Mal, wenn ich bei meinen Großeltern war, gab es Waffeln. Das war sozusagen eine kleine, feine Tradition. Jedes Mal durfte ich natürlich auch beim Backen helfen. Ich war für den Eischnee zuständig. Ha, ich sage euch, das war eine ganz schön verantwortungsvolle Aufgabe. Durch den Eischnee werden Waffeln schließlich erst so richtig fluffig. Da stand ich also jedes Mal auf dem Küchenstuhl und hielt den Küchenmixer ganz fest in den Händen. Ab und zu durfte natürlich auch genascht werden und manchmal flog dann auch etwas Eischnee durch die Küche. Ich konnte ja nicht auf alles achten! Außerdem, wo gehobelt wird, da fallen eben auch Späne! 
Naja, auf jeden Fall sind für mich Waffeln deswegen immer noch etwas ganz Besonderes. Da kommen ganz viele Kindheitserinnerungen hoch! Aus Platzmangel habe ich allerdings nur ein ganz, ganz kleines Waffeleisen. Das macht nur handgroße Waffeln. Das macht also auch doppelte Arbeit. Folglich gibt es nicht so oft Waffeln im Hause Herzfutter. Aber Berlin wäre ja nicht Berlin, wenn es nicht auch auswärts köstlichste Waffeln zu genießen gäbe.  


Restaurant für Waffeln in Berlin: WonderWaffel

Es gibt mittlerweile sogar eine ganze Reihe an Cafés, die sich dem Wunder „Waffel“ widmen. Aber eine Lokalität hat es mir da besonders angetan: WonderWaffel. Es gibt dort wunderbarste Waffeln, über die man sich tatsächlich manchmal auch etwas wundern kann. Wer also Waffeln sucht, die ganz klassisch mit etwas Puderzucker oder mit ein paar heißen Kirschen serviert werden, der wird hier nicht unbedingt glücklich. Wobei man das vermutlich auch bekommen könnte.
Aber eigentlich ist das Prinzip des Ladens folgendes: Jede Waffeln kann komplett nach eigenem Geschmack belegt werden. Aus einer großen Auswahl an Süßigkeiten, Aufstrichen, Früchten, Saucen oder Toppings kann ausgewählt werden, was der Magen gerade so begehrt. Der ganze Spaß kostet dann auch nur 3,50 € pro Waffel (es sei denn, man möchte "Special-Zutaten", dann wird es etwas teurer). 


Essen in der Mall of Berlin: Waffeln bei WonderWaffel

Sehr verführerisch, kann ich euch sagen. Viel zu verführerisch! Erdbeeren, Kinderschokolade, Snickers, Erdnussbutter, rote Grütze, Schokoladenstreusel und noch etwas weiße Schokoladensauce? Kein Problem! Darauf noch etwas Krokant und ein paar Blaubeeren? Auch kein Problem! Dazu dann noch eine Kugel Eis? Warum nicht?
Viel zu oft waren meine Augen wieder größer als mein Magen. Viel zu oft saß ich dann vor der Hälfte meiner Waffel und musste aufgrund eines Zuckerschocks eine Zwangspause einlegen. Nehmt also niemals nur verschiedene Süßigkeiten! Brr! Dagegen war mein Candy-Cake quasi zuckerfrei. Ja, da ist weniger tatsächlich einmal mehr. Nur zwei Sorten Süßigkeiten, eine Sauce und eine Sorte Frucht schmecken irgendwie besser als alles durcheinander. 


Frische Waffeln essen in Berlin: Bei WonderWaffel


Das Prinzip kommt so gut an, dass es WonderWaffel nicht mehr nur in Kreuzberg, Neukölln und Mitte gibt, sondern auch in 12 weiteren Städten wie z.B. Dortmund, Köln, Aachen oder Bremen gibt. Die nächste warme Waffel voll gestopft mit den süßesten Versuchungen ist also bestimmt gaanz nah.... Oder ihr bastelt euch eure eigene WonderWaffel zu Hause. Schmeckt bestimmt mindestens genauso gut! 


WonderWaffel (2. OG LP12 Mall of Berlin)
LeipzigerPlatz 12
10117 Berlin Mitte
Mo - Sa: 10:00 - 21:00 Uhr

WonderWaffel
Adalbertstraße 88 und 89
10997 Berlin Kreuzberg
Mo - Do: 11:30 - 23:00 Uhr
Fr - Sa: 11:30 - 0:00 Uhr
So: 12:00 - 23:00 Uhr

WonderWaffel
Neckarstraße 2
12043 Berlin Neukölln
Mo - So: 11:30 - 23:00 Uhr

Ambiente: Modern, bunt, amerikanisch, aber nicht wirklich gemütlich
Essen: Waffeln und Shakes
Lieblingsessen: Waffel mit Erdbeeren, weißer Schokoladensauce, Kinderschokolade, Snickers und Zuckerstreuseln
Preis: €€€€

Montag, 21. März 2016

#wirkäsebroten mit Bacon-Crème, Lunchbox & Giveaway

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Rezepte für die Mittagspause, Stulle für die Brotdose

Nach dem Käsebrot ist vor dem Käsebrot und nach dem Käsebrot-Blogbeitrag ist vor dem Käsebrot-Blogbeitrag. Das ist ein ungeschriebenes Gesetzt, glaubt mir! Selbst wenn ihr mir jetzt nicht glauben solltet, ändert dies nichts daran, dass es heute noch einmal ganz viel Stullenliebe gibt. Leerdammer hat mich im Rahmen der Kampagne #wirkäsebroten nämlich nicht nur nach meiner persönlichen Stullengeschichte gefragt, sondern mir auch etwas Hübsches zum Verlosen gegeben. Dazu aber später mehr. Jetzt kommt erst einmal ein Einblick in meine tägliche Stullenwerkstatt!

Einige von euch haben mich gefragt, ob so eine Stulle in der Mittagspause auf Dauer nicht doch etwas langweilig ist. Naja, was soll ich da sagen? Nein! Ich meine, es gibt wirklich so viele Möglichkeiten ein Käsebrot zu belegen, da kann doch niemals Langeweile aufkommen. Also niemals nie. Genau wie beim großen Bruder des Käsebrotes, dem Burger, gibt es auch bei der Stulle unendlich viele Geschmacksvarianten.
Ich plündere also jeden Morgen meinen Kühlschrank und dann wird gebastelt. Manchmal reicht eine einfache Scheibe Käse auf meiner Brotscheibe und ich bin schon glücklich, aber mit etwas Gurke, Tomate oder knackigem Salat schmeckt das Käsebrot eben noch einen Ticken besser. Kommt auf das Gemüse noch etwas leckere Sauce oder eine saftige Scheibe Braten, wird es noch köstlicher. Dann vielleicht noch etwas Speck? Oder ein Spiegelei? Kresse, Rucola, Bulette, Radieschen, Schnitzel, Leberkäse, Paprika und etwas Bockwurst? Wisst ihr, so eine Stulle kann ganz schön hoch gestapelt werden... noch eine Scheibe Käse und noch eine Scheibe...

Rezepte für belegte Brote

Käse harmoniert aber auch mit süßen Zutaten unbeschreiblich gut. Warum also nicht einmal etwas Birne, Ananas, Apfel oder sogar Marmelade auf die Käsestulle legen bzw. streichen?
Noch intensiver wird das Stullengeschmackserlebnis übrigens, wenn ihr das Käsebrot in den Backofen oder die Mikrowelle werft! Schwuppsdiwupps wird so aus einer kalten Stulle ein warmes Mittagessen mit ganz viel geschmolzenem Käse. Also damit sollte ich doch jetzt wirklich jeden Stullengegner überzeugt haben, oder?
Einen Tipp habe ich aber noch! Eine äußerst wichtige Komponente beim Käsebrot ist der Schmierstoff. Egal ob mit Butter, Mayonnaise oder Remoulade – ohne schmeckt es nicht. Jetzt stellt euch aber einmal vor, statt Butter eine Bacon-Crème auf euer Brot zu streichen. Wär das gut oder wär das gut? Diese würzige und leicht süße Crème streiche ich momentan einfach auf jede Brotscheibe. Denn selbst wenn es in meiner morgendlichen Stullenwerkstatt einmal schnell gehen muss – Käse, etwas Salat und Bacon-Crème reichen schon für eine kleine Geschmacksexplosion! 


Würzige und streichzarte Bacon-Crème


Zutaten

1 Schalotte
Rapsöl
100 g Bacon 
200 g Crème fraîche
50 g Doppelrahm-Frischkäse
20 g flüssiger Honig
20 g mittelscharfer Senf
geräuchertes Paprikapulver (scharf)
Pfeffer
Salz

Zubereitung

Zuerst die Schalotte schälen, anschließend fein würfeln und in etwas Öl glasig braten. Die Zwiebelwürfel herausnehmen und den Frühstücksspeck in der Pfanne knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Währenddessen Zweibelwürfel, Crème fraîche, Frischkäse, Honig, und Senf miteinander vermischen. Den Speck zerbröseln und unterheben. Mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Besonders gut schmeckt die Bacon-Crème, wenn sie etwas durchzieht.
Auf den Bildern habe ich die Crème mit Lollo Bianco, Leerdammer Caractère, Schweinebraten, Gewürzgurken und Cherry-Tomaten kombiniert. Ich kann euch sagen, es war eines meiner schönsten Stullenerlebnisse. Gaumenfreude pur! Einfach nur köstlich und absolut empfehlenswert! 

Rezept für eine Bacon-Creme

Zu einer richtigen Stulle gehört aber natürlich auch eine hübsche Verpackung. Klar, ihr könnt Butterbrotpapier oder langweilige Plastikdosen nehmen. Ihr könntet allerdings auch eine schicke Brotdose aus Metall mit cooler Käsebrotillustration nehmen. Dummerweise werden diese Dosen aber nirgendwo verkauft. Naja, glücklicherweise darf ich fünf der auf 250 Stück limitierten Brotboxen verlosen!

Leerdammer wirkäsebroten Brotdose aus Metall

Wie ihr eine Käsebrotbox gewinnen könnt? Indem ihr mir eine Frage beantwortet. Jetzt nach meinen beiden #wirkäsebroten-Beiträgen würde mich nämlich brennend interessieren, ob ihr Käsebrote auch so sehr liebt wie ich! 
Wann esst ihr eure Stulle am Liebsten? Morgens, abends oder doch lieber einfach zwischendurch? Wie sieht eure liebste Käsebrotvariante aus? Pur und ohne Schnickschnack oder doch mit etwas Gemüse und einer leckeren Sauce? Verratet es mir, ich bin doch so neugierig! 
Und wie gesagt – unter allen Kommentaren verlose ich fünf der limitierten Brotboxen aus Metall! Haut also ganz schnell in die Tasten, fügt zu eurer Antwort noch den Hashtag #wirkäsebroten ein und vergesst nicht eine E-Mail-Adresse bzw. Kontaktmöglichkeit anzugeben. 


Teilnahmebedingungen auf einen Blick


  • Teilnehmen können alle Personen aus Deutschland
  • Die Frage muss beantwortet, der Hashtag #wirkäsebroten eingefügt und eine Kontaktmöglichkeit angegeben werden
  • Einsendeschluss ist der 04.04.2016
  • Die Gewinner werde ich auslosen und nach Beendigung des Gewinnspiels unter diesem Beitrag aufführen
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden
  • Versendet werden die Käsebrotboxen durch Leerdammer bzw. die zuständige PR Agentur
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Wenn ihr in eurer Mittagspause dann diese stylische Box samt gigantischer Stullenkreation auspackt, wird niemand mehr sagen, dass so ein Käsebrot ganz schön langweilig ist. Glaubt mir. Ich spreche aus Erfahrung.

Gewonnen haben: Marita, Stephan, Shermin, Susanne (Suse) und Kea! Ich gratuliere und sende ganz viel Stullenpower zu euch. ;)

Belegte Stulle mit selbstgemachter Sauce, Käse, Tomaten, Salat, Gurke und Braten

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch offenlegen, dass dieser Beitrag im Rahmen der Kampagne #wirkäsebroten von Leerdammer entstanden ist. Das heißt allerdings nur, dass meine Reichweite sowie meine Arbeit gekauft wurde und nicht meine Meinung. Dieser Beitrag ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Samstag, 12. März 2016

Biskuitrolle mit erfrischender Erdbeerminzcreme und jeder Menge versteckter Hasen

Warum gehört das Osterfest eigentlich zu den Festen, die jedes Jahr wieder überraschend um die Ecke kommen? Osterhase? Eier suchen? Jetzt schon? War nicht eben noch Weihnachten? Das kennt ihr doch auch, oder? Aber keine Sorge, heute könnt ihr euch schon einmal auf Ostern einstimmen und eure eingerosteten Spürnasen aufwärmen. Dazu dürft ihr in diesem Beitrag ein paar Hasen suchen, denn davon habe ich so einige versteckt. Natürlich meine ich damit aber nicht den Kay Bojesen Hasen, der sich auf die Bilder geschlichen hat. Das wäre nun wirklich viel zu einfach. Nein, die Hasen, die ich meine, sind viel besser versteckt. Um ehrlich zu sein, sie sind sogar so gut versteckt, dass ihr schon äußerst gründlich suchen müsst. Die Hasen haben sich nämlich unter der Erdbeercreme versteckt.

Kay Bojesen Hase vor einer Biskuitrolle mit Erdbeeren zum Osterfest

Was sie da zu suchen haben? Naja, eigentlich gar nichts. Denn wie so oft sollte alles ganz anders werden.
Ich muss jetzt wohl etwas weiter ausholen... Schon seit Jahren geisterte eine Biskuitrolle mit einem Muster aus kleinen Geburtstagstorten in meinem Kopf herum. Immer wieder juckte es mich in den Fingern genau solch eine süße Rolle endlich einmal selbst zu machen.
Eigentlich klingt die Theorie auch ganz einfach: Mit etwas gefärbtem Teig wird das gewünschte Muster auf ein Blech gespritzt, das Blech für 10 Minuten eingefroren und dann der restlichen Teig über das gefrorene Muster gegossen. Das Problem ist allerdings, dass mein Gefrierfach definitiv zu klein für ein handelsübliches Backblech ist. Wer hat in seiner Küche auch schon Platz für ein backblechfressendes Gefriermonstrum? Ihr etwa? (Wenn ja, dann ziehe ich bei euch ein!)

Naja, wie dem auch sei, so leicht gebe ich nicht auf! Naiv wie ich bin, hatte ich mir überlegt, einfach ein paar Gefrierakkus unter das Backblech zu packen. Das sollte doch auch funktionieren, oder? Also die Spritzbeutel mit gefärbtem Teig geschnappt, ein paar Hasen sowie bunte Eier auf das Backpapier "gemalt" und dann unter das Blech ca. 20 Gefrierakkus gelegt. Hach, fantastische Idee, oder?

Nein. Definitiv nein.

Ja, da dürft ihr jetzt alle einmal ganz laut lachen. Natürlich friert der Teig auf diese Weise nicht wirklich ein. Während ich also den zweiten, ungefärbten Teig über die hasenähnlichen Kleckse strich, vermischte sich alles zu einer farbenfrohen Matsche. Schade, schade, Schokolade.
Naja, einmal laut (sehr laut) geflucht und dann Plan B aus der Tasche gekramt. Denn auch wenn ihr sicherlich gern noch mehr zum Lachen gehabt hättet, wollte ich euch das Farbmassaker ersparen. Nach dem Backen versteckte ich darum die verunglückten Hasen unter der Erdbeerminzcreme. Ätsch! Aufgerollt war von den Hasen dann fast nichts mehr zu sehen. Tja, da könnt ihr jetzt also wirklich lange suchen!

Schokoladen-Biskuitrolle mit Erdbeeren und Minze an Ostern

Aber wisst ihr, egal ob mit oder ohne kleine Osterhäschen, die Hauptsache ist doch, dass die Biskuitrolle schmeckt! Um das zu bestätigen, muss ich einfach nur an den gebannten Blick des Holzhasens, an die verzückten Gesichter meiner Kolleginnen oder an Ausrufe wie "Mmmh, ist das köstlich, das schmeckt ja wie Erdbeereis..." denken.
Ja, dann kann ich euch guten Gewissens versichern: Diese Erdbeer-Biskuitrolle mit der knackigen Schokoladenschicht schmeckt wirklich himmlisch!

Weiße Schokolade, Erdbeeren und Frischkäse in der Biskuitrolle


Biskuitrolle mit Erdbeerminzcreme

Zutaten

5 Eier (M)
1 Prise Salz
100 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

100 g weiße Schokolade
200 g Frischkäse
70 g weiche Butter
80 g Erdbeeren (aufgetaut oder frisch)
1 Vanilleschote
etwas Minze (ca. 1 kl. Zweige)
ca. 30 g Puderzucker 

ca. 100 g Erdbeermarmelade

100 g Zartbitter-Schokolade
etwas Minze (ca. 1 kl. Zweig)
4 Marzipanmöhrchen 


Zubereitung

Für den Biskuitteig zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen. Anschließend die 5 Eier in einer Schüssel zusammen mit der Prise Salz 1 Minute lang mit dem Handrührgerät  schaumig aufschlagen. In 1 weiteren Minute den Zucker unter ständigem Schlagen nach und nach hinzugeben. Weitere 3 Minuten schlagen. Nun das Mehl mit dem Backpulver vermischen, in den Teig sieben und alles auf niedrigster Stufe kurz miteinander vermengen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.
In der Zwischenzeit ein Küchentuch auslegen und mit Puderzucker leicht bestäuben. Außerdem die Erdbeercreme schon einmal zubereiten. Dazu die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Den Frischkäse mit der Butter verrühren, die Erdbeeren pürieren, das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen und etwas Minze fein hacken. Alles miteinander vermengen und mit Puderzucker abschmecken – je nachdem wie sauer die Erdbeeren sind, etwas mehr oder etwas weniger süßen. Falls es frische Erdbeeren im Handel gibt, davon gerne noch ein paar klein schneiden und unterheben. Die Creme aber so oder so im Kühlschrank gut kalt stellen.
Nach dem Backen den Biskuitteig auf das Küchentuch stürzen und abkühlen lassen. Ist der Kuchen abgekühlt, das Backpapier sehr vorsichtig abziehen. Den Teig mit der Erdbeermarmelade bestreichen. Darauf kommt dann die Creme – allerdings insbesondere an den Rändern nicht zu viel, sonst quillt hinterher wieder alles heraus. Mit Hilfe des Küchentuchs den Biskuit vorsichtig aufrollen. 
Für die Dekoration 100 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und über die Rolle gießen. Mit eventuell übrig gebliebener Creme, Minze und/ oder ein paar Marzipanmöhrchen dekorieren. 
Dann kann der Kuchen aber endlich beim Osterbrunch, Osterfrühstück oder einfach nur so vernascht werden. 

Kuchenrezept für Ostern

Rezepte für eine einfache Biskuitrolle zum Osterbrunch oder Osterfrühstück

Samstag, 5. März 2016

#wirkäsebroten rund um die Uhr – schon immer!

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Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne

 

#wirkäsebroten aus Liebe

Ihr Lieben, ich bin verliebt, verliebt in die stinknormale Käsestulle. Naja, das ist im Grunde nichts Neues. Eigentlich bin ich schon seit eh und je in die gute, alte Stulle verknallt. Darum war ich auch sofort Feuer und Flamme, als mich Leerdammer im Rahmen ihrer neuen Kampagne #wirkäsebroten gefragt hat, ob ich eine Geschichte zum Thema Käsebrot zu erzählen habe. Oh ja, direkt tauchten die wunderbarsten und buntesten Käsebrot-Erinnerungen vor meinem inneren Auge auf. Ihr müsst wissen, mir wurde die Käsebrotliebe quasi in die Wiege gelegt. Ha! Bestimmt habe ich als kleiner Stöpsel nicht die Flasche bekommen, sondern direkt ein Käsebrot. Oder wurde ich mit Käse zugedeckt? Wer weiß!

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Abendbrot früher

 

#wirkäsebroten abends

Nein, im Ernst früher wurde bei uns jeden Tag die Käsestulle gefeiert. Es war für mich das Normalste auf der Welt, dass es abends Abendbrot gab. Also wortwörtlich. Bei meinen Eltern und auch meinen Großeltern gab es abends Brot. Hach, da kommen so viele Erinnerungen hoch. Opa Georg hat mein Brot immer mit besonders viel Käse und anderen Leckereien belegt, damit ich auch ja schön groß werde. Bei Onkel Tedi gab es die Spezialstulle – unten Schwarzbrot und oben Weißbrot! Hmm, die Kombi esse ich immer noch gerne. Und Oma Emmi hat mir gerne die kleine Fußbank aufs Sofa gestellt damit ich vor dem Fernseher essen konnte. Belegt wurden die Brote mit allem, was der Kühlschrank hergab. Mit ahler Wurscht, Maasdammer, Krabben, Fleischsalat oder auch mal Tomate? Im Stullenland war und ist alles möglich! Ja, der Phantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich die Schnitte basteln, die er gut findet. Ein bisschen wie Kindergeburtstag. Nur besser. Ich werde deswegen auch nie verstehen, wie jemand kein Stullenfan sein kann.

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Abendbrot heute

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Rezeptideen mit Käse für abends

#wirkäsebroten morgens

Das mit dem Basteln funktioniert natürlich auch morgens gut. Am Morgen gab es im Hause Valentin nämlich auch immer Brot. Wie gesagt im Feiern der Stulle waren wir ganz groß (in die Schule wurde schließlich auch noch ein belegtes Brot mitgenommen). Jeden Morgen saßen wir dann alle zusammen an unserem kleinen Esstisch in der Küche und begannen den Tag mit einem Käsebrot. Jeden Tag stellte ich wieder fest, dass ein Tag, der mit Käsebrot begann, immer gut wurde – da konnten die Augen morgens noch so schwer sein. Ja ja, liebe Kinder, ein ordentliches Frühstück ist wichtig!
Am Wochenende wurde es dann sogar noch besser. Der Duft von luftig, lockeren Brötchen zog durch das Haus. Ich glaube, ein Käsebrötchen ist tatsächlich fast noch besser als ein Käsebrot! Aber egal ob in der Woche oder am Wochenende – bei uns wurde immer mit der ganzen Familie gegessen. Etwas, dass es heutzutage leider in vielen Familien nicht mehr gibt. Dabei ist eine gemeinsame Mahlzeit doch so etwas Wundervolles. Okay, ich gebe zu, als Kind wusste ich das nicht wirklich zu schätzen und fand diese traditionellen Mahlzeiten oft einfach nur bescheiden. Allein diese festgelegten Uhrzeiten! 7 Uhr Frühstück, 12 Uhr Mittagessen und Punkt 7 Uhr Abendbrot. Uff. Um diese Uhrzeiten hatte man als kleiner Knirps viel wichtigere Dinge zu tun: Noch schnell zum Kumpel rennen, einfach im Bett liegen, die TV-Sendung zu Ende gucken oder die Mission am Computer zu Ende spielen – um nur einige Beispiele zu nennen. Und warum zur Hölle hat meine Mutter nie verstanden, dass ich lieber eine Tiefkühlpizza oder einen großen Eisbecher vorm Fernseher verputzen möchte? Naja, das Leben war eben noch nie ein Ponyhof.

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Rezeptideen für das Frühstück mit Käse

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Käse am Morgen

#wirkäsebroten aus gutem Grund

Aber wie bereits gesagt, irgendwie habe ich das abendliche Käsebroten trotzdem geliebt. Warum? Weil man das essen konnte, was man wollte (ab und zu war sogar mal eine Nutella-Stulle erlaubt). Weil ich es liebte, zusammen mit meinen Eltern und Geschwistern an einem Tisch zu sitzen und uns gegenseitig von den schönsten Erlebnissen des Tages zu erzählen. Weil ich frischem Brot noch nie wiederstehen konnte. Das ist auch heute noch so. Wenn ich ein frisches und noch warmes Brot direkt vom Bäcker hole, muss ich direkt eine dicke Scheibe abschneiden. Oder könnt ihr etwa diesem Duft widerstehen? Das kann doch wirklich niemand. Das ist eben auch schon einmal die halbe Miete von einem guten Käsebrot. Ein frisches und tolles Brot. Das darf dann auch gerne einmal etwas mehr kosten – entweder Zeit beim Selberbacken oder Geld beim Einkauf. Und wenn sich dann noch ein kräftiger Käse wie der Caractère von Leerdammer und ein bisschen knackiger Salat, saftige Gurke oder süße Tomate zum Brot gesellt, bin ich im siebten Stullenhimmel. Ich würde übrigens ein Käsebrot immer einem Wurstbrot vorziehen. Egal ob aus den Niederlanden, der Schweiz oder aus Deutschland – Käse ist immer eine gute Idee. Ja, ich liebe sie wirklich, die Käsestulle. Sie ist so einfach und doch so unbeschreiblich gut.

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne mit frischem Brot

#wirkäsebroten jetzt auch mittags

Doch, doch, ich glaube, ich könnte rund um die Uhr Stulle essen. Also quasi rund um die Uhr frühstücken. Das ist schließlich sowieso die schönste Mahlzeit des Tages. Aber natürlich esse ich auch einmal am Tag eine warme Mahlzeit. Mittlerweile fällt diese meistens auf den Abend. Das klassische Abendbrot aus meiner Kindheit habe ich darum zur Mittagsstulle umgewandelt. Damit setze ich die Tradition der Käsebrotliebe meiner Familie fort und beginne aber auch gleichzeitig meine eigene Tradition. Irgendwie schön, oder?
Meine Kollegen brauchen mich schon gar nicht mehr fragen, was ich zum Mittag essen möchte, denn meine Antwort lautet immer: Everyday Stullenpower! Everyday high carb, high five!
Ich bin eben der Stullen-Björn.

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Stulle am Mittag

Leerdammer #wirkäsebroten Kampagne Rezeptideen für die Stulle

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch offenlegen, dass dieser Beitrag im Rahmen der Kampagne #wirkäsebroten von Leerdammer entstanden ist. Das heißt allerdings nur, dass meine Reichweite sowie meine Arbeit gekauft wurde und nicht meine Meinung. Dieser Beitrag ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

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