Donnerstag, 13. September 2018

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower

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Egal, ob geröstet, gebacken oder als Butter – ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich die Erdnuss in jeglicher Form vergöttere. Zum Frühstück kommt bei mir Erdnussbutter zusammen mit der Schokocreme aufs Brötchen, zum Mittag purzeln gebackene Wasabi-Erdnüsse auf den Salat, am Nachmittag perfektioniert die Erdnusscreme den Schokokuchen und am Abend mischen sich geröstete Erdnüsse unter das Curry. Hach, ich bin einfach so verliebt in diese kleine Nuss!

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce

Aus diesem Grund musste ich auch gar nicht lange überlegen, als mich ültje fragte, ob ich Lust auf eine knackige Kooperation rund um die leckere Nuss aus der Erde hätte. Natürlich habe ich das! Schließlich bin ich schon lange so etwas wie der ehrenamtliche Botschafter seiner Majestät, der Erdnuss. Jedes Jahr fallen mir neue Rezepte ein, um die knackige Ultra-Nuss zu ehren und jeder meiner Freunde kam auch schon einmal in den Genuss einer meiner zahlreichen Erdnusskreationen. Spätestens nach dem ersten Bissen meines Erdnusskuchens schließen sich die Augen ganz automatisch, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ich habe im Handumdrehen jeden auf die Seite der kleinen Köstlichkeit gezogen. Ja, ich bin ein ziemlich guter Botschafter. Okay, es sei denn, jemand reagiert im wahrsten Sinne allergisch auf meine Königin der Nüsse. Da hilft dann auch keine noch so gute Überzeugungsarbeit und ich gebe mich geschlagen.
Warum ich aber überhaupt so vernarrt in diese Nuss bin? Gute Frage! Vermutlich, weil sie so genial schmeckt! Vielleicht aber auch, weil sie mich und meinen Körper mit ihren vielen Nährstoffen rundum glücklich macht:

  • Der hohe Anteil an Magnesium in der Erdnuss hilft dabei, die Leistungsfähigkeit meiner Nerven und meines Gehirns zu steigern,
  • das Zink in der Nuss ist unentbehrlich bei der Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für Gefühle wie Gelassenheit, Zufriedenheit und innere Ruhe verantwortlich ist,
  • das Niacin unterstützt wiederum meine Haut dabei schön elastisch zu bleiben
  • und das enthaltene Eiweiß kann als Hauptbestandteil von Muskeln auch nicht schaden! Tschaka!

Kein Wunder also, dass es in Amerika sogar einen richtigen Nationaltag zu Ehren der coolen Powernuss gibt. Nämlich genau heute: Am 13. September wird in den USA die Peanut ganz groß gefeiert. Aus gutem Grund, denn Amerikaner verehren sie so sehr wie ich. Im Garten des Weißen Hauses wachsen schon immer Erdnüsse und in vielen Staaten werden sie großflächig angebaut und gefuttert. Im Durchschnitt essen amerikanische Schüler 1.500 Erdnussbutter-Pausenbrote und insgesamt naschen die Amerikaner so viel Peanut Butter, dass man damit die kompletten Rocky Mountains einstreichen könnte. Aber auch in vielen beliebten Keks-, Eiscreme- oder Schokosorten ist die Erdnuss ein nicht zu ersetzender Bestandteil. Nicht selten wird sie zudem einfach pur als gesalzener Snack verputzt.

ültje Erdnuss-Rezepte: Asiatischer Burger mit Erdnussmus

Ihr könnt euch also vorstellen, wie mein Koffer nach jedem USA-Besuch aussieht. Die eine Hälfte des Innenraums besteht dann nur aus amerikanischen Erdnuss-Versuchungen. Glücklicherweise gibt es viele der Köstlichkeiten mittlerweile auch in unseren Supermarktregalen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke – am Ende schmecken die selbstgemachten Erdnuss-Leckereien doch immer noch am besten. Dank der neuen ültje pur Produkte kann jetzt auch das volle Erdnussaroma in die Gerichte wandern, denn weder Zucker noch Salz verfälschen hier das Geschmackserlebnis. 100 Prozent pure Erdnusspower also!
Sobald diese dann auch noch auf ein Burgerbun, ein Hähnchenbrustfilet und eine Burgersauce treffen, macht mein Herz riesige Freudensprünge. Warum? Weil das bedeutet, dass es heute passend zum amerikanischen Erdnuss-Feiertag Burger mit dreifacher Erdnusspower gibt. Ja, ich glaube, besser kann man die Erdnuss nicht feiern! Oder was denkt ihr? Wollt ihr mitfeiern? Dann kommt hier das Rezept!

Burger mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: 

Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Zutaten für 4 große Burger


Erdnussbun
50 ml + 1 EL Milch
80 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 g brauner Zucker
60 + 40 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
1 große Prise Salz
50 g Butter (zimmerwarm)
300 g Mehl
1 + 1 Ei (M)

Asiatischer Krautsalat
1/2 Kopf Rotkohl
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Chilischote
1/2 Bund Petersilie
25 ml Sojasauce
10 ml Limettensaft
50 ml Erdnussöl
25 g flüssiger Honig
1 TL Sambal Olek

Gegrillte Mango
1 Chilischote
2 reife Mangos

Erdnusssauce
10 g Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
1 TL Sambal Olek
10 ml Sojasauce
20 g flüssiger Honig
200 ml Kokosnussmilch

Erdnusshähnchen
4 Hähnchenbrustfilets
Salz + Pfeffer
2 Eier (M)
200 g Pankomehl
100 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
4 EL Erdnussöl

Zutaten

Für die Buns zuerst die 50 ml Milch mit den 80 ml Wasser mischen und leicht erwärmen. Die 20 g Zucker darin verrühren und den halben Würfel Hefe hineinbröseln. 5 Minuten lang gehen lassen. Nun die 60 g Erdnüsse grob hacken und zusammen mit Salz, weicher Butter, Mehl sowie einem Ei zum Vorteig geben. Alles miteinander ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten – am besten geht dies mit der Küchenmaschine. An einem warmen Ort 1 Stunde lang abgedeckt gehen lassen. Sobald sich die Masse des Teigs verdoppelt hat, den Teig vierteln, mit den Händen jeweils vier gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu gleichmäßigen Scheiben pressen. Den Teig nochmal 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun 1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Buns damit einpinseln. Gehackte Erdnüsse darüber streuen und die Buns für 25 Minuten lang im Backofen goldbraun backen. Zusätzlich eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Buns schön fluffig werden.
Für den asiatischen Salat den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen. Die beiden Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen. Rotkohl, Paprika und Zwiebel am V-Hobel sehr fein hobeln oder alternativ mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Für das Dressing zuerst die Kerne der Chilischote entfernen und die Chili fein hacken. Das Bund Petersilie ebenfalls fein hacken. Chili und Petersilie mit Sojasauce, Limettensaft, Erdnussöl, Honig, Sambal Olek vermischen und über die Rotkohl-, Paprika und Zwiebelstreifen geben. Alles gut miteinander vermischen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mindestens 1 Stunde lang durchziehen lassen.
Die Chilischote von den Kernen befreien und die Chili in feine Streifen schneiden. Die Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Chili und Mango in einer Grillpfanne kurz anbraten und zur Seite stellen.

Scharfe Erdnusssauce

Für die Erdnusssauce zuerst den Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehe und Zwiebel ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Alles zusammen in etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Sambal Olek, Erdnussmus, Sojasauce, Honig und Kokosmilch hinzugeben. Alles gut verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Ist sie zu dickflüssig, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
Für die Erdnusshähnchen die Brustfilets mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. Nun eine Panierstraße bauen – das Ei in einem Teller verquirlen und das Pankomehl zusammen mit gehackten Erdnüssen in einem weiteren Teller vermischen. Nun das Filet erst in das Ei, dann in das Pankomehl und dann nochmal in das Ei und Pankomehl tauchen. Anschließend von beiden Seiten in Erdnussöl knusprig anbraten.
Jetzt geht es ans Schichten: Die Buns durchschneiden und auf die untere Hälfte etwas Sauce geben, darauf etwas Salat, darauf die aufgeschnittenen Brustfilets, darauf die Chili-Mango, darauf noch einmal ein großer Klecks Sauce und zum Schluss die fehlende Hälfte des Buns. 
Guten Appetit!

Knuspriger Burger mit Erdnusshähnchen

Wer übrigens noch mehr zur Erdnuss erfahren möchte oder Rezepte sucht, sollte unbedingt einmal hier vorbeischauen: www.erdnuesse.de

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Samstag, 25. August 2018

Saftiger Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung

Violette Farbe, längliche Form und herrlich süß – endlich ist wieder Zwetschgenzeit! Ich finde es so großartig, dass es für viele Lebensmittel noch eine richtige Saison gibt und sie nicht das ganze Jahr über verfügbar sind. Das steigert schließlich die Vorfreude ins Unermessliche! Erdbeeren, Rhabarber, Federweißer oder auch Lebkuchen – in jeder Jahreszeit gibt es eine Leckerei, auf die ich mich besonders freue.

Saftiger Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung

Ab Juli sind es eben die Zwetschgen, die in mir vorfreudige Glücksgefühle auslösen. Egal, ob als Zwetschgenmus, Zwetschgenknödel oder Zwetschgenkuchen – ich liebe Zwetschgen bzw. Pflaumen generell in jeglicher Form. Wobei an so einen klassischen Streuselkuchen von Oma kommt eigentlich nichts heran. Hach, da kommen direkt die Erinnerungen hoch: Gemütlich in Omas kleiner Küche sitzen, Sahne aufschlagen, Teig kneten und gaaanz viele Streusel probieren. Oh ja, das war schon immer der wichtigste Part überhaupt. Schließlich muss bereits vor dem Backen probiert werden, ob die Streusel überhaupt schmecken. Natürlich nicht zu viele, sonst gibt es Bauchschmerzen – hat Oma zumindest immer gesagt! Habe ich ihr aber dummerweise nie geglaubt.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Auch heute noch liebe ich es, die Zutaten für den Teig mit den Händen zu verkneten und den einen oder anderen Streusel im Mund verschwinden zu lassen. Ich liebe es aber auch, wenn der Kuchen endlich in den Ofen kommt, denn dann tritt der Saft der Zwetschgen langsam aus, vermischt sich mit dem Teig, karamellisiert und ein herrlich säuerlich süßer Duft verbreitet sich in der ganzen Wohnung. Sobald der Kuchen fertig ist, liebe ich es, wenn die Kuchengabel die besonders knusprigen Butterstreusel zum Knacken bringt. Und ich liebe es ganz besonders, wenn sich der warme Zwetschgenkuchen dann endlich mit der eiskalten Schlagsahne im Mund vereint. Unvergleichbar! Da läuft mir sofort wieder das Wasser im Mund zusammen und die Vorfreude auf den nächsten Zwetschgenkuchen wird noch größer. 
Besonders toll ist dann auch noch, dass so ein typischer Zwetschgenkuchen kinderleicht ist und im Handumdrehen auf der Kaffeetafel steht. Wie von selbst löst sich der Stein im Inneren der Zwetschgen aus dem Fruchtfleisch und die Butterstreusel formen sich ebenfalls in null Komma nichts. In diesem Jahr habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, Omas Kuchen noch etwas aufzupeppen. Ich hatte nämlich nicht nur Heißhunger auf Zwetschgen, sondern auch auf Marzipan – praktischerweise eine perfekte Kombination! Dazu noch eine Prise Zimt und ein Klecks Aprikosenmarmelade und das Glück ist vollkommen! Hach, es ist so einfach mich glücklich zu machen.
In diesem Sinne: Habt eine tolle Zwetschgenzeit und lasst es euch schmecken!

Streuselkuchen mit Zwetschgen

Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung


Zutaten

Streuselteig
1 Ei
300 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
300 g kalte Butter

Füllung
300 g Marzipan
50 g Puderzucker
2 EL Wasser
6 EL Aprikosenmarmelade
500 g Zwetschgen

Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann das Ei trennen und aus Eigelb (Eiweiß bitte aufheben), Mehl, Zucker, Salz, Zimt und Butterflocken einen Teig kneten. Erst mit der Küchenmaschine und dann noch einmal mit den Händen – am Ende sollten kleinere Klumpen/Streusel entstehen. Ist der Teig noch etwas zu klebrig, einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettet Springform (26 cm) geben und am Boden andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Ofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten vorbacken. Den restlichen Teig abgedeckt in den Kühlschrank stellen. 
Für die Füllung Marzipan zerkleinern und mit Puderzucker, dem Eiweiß, 2 EL Wasser und der Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf vermengen und auf kleinster Stufe auf dem Herd vorsichtig und unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich alles zu einer homogenen Masse vermischt hat. Die Füllung auf den vorgebackenen Kuchen geben. 
Nun die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Die Viertel auf dem Kuchen gleichmäßig anordnen und mit den restlichen Streuseln bedecken. 
Im Backofen 45 Minuten lang goldbraun backen. 
Besonders gut schmeckt der Kuchen noch warm aus dem Ofen und mit einem Klecks Zimtsahne (1 Becher Schlagsahne mit 1 Päckchen Vanillezucker und 1 TL Zimt aufschlagen). 
Lasst es euch schmecken!   

Zwetschgenstreuselkuchen mit Marzipan

Saftiger Zwetschgenkuchen mit Marzipan

Dienstag, 31. Juli 2018

Von bayrischen Bergen, nackten Küchlein und einer Heidelbeer-Cassis-Torte mit besonders cremiger Joghurtfüllung

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Heidelbeer-Cassis-Torte mit besonders cremiger Joghurtfüllung

Es ist doch immer wieder unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Es fühlt sich für mich nämlich so an, als ob ich vor wenigen Augenblicken noch beim Weihenstephan-Backkurs in einer kleinen Chalet-Küche inmitten der bayrischen Alpenidylle gestanden hätte, um Käseküchlein und Biskuitböden mit Cremes aus Weihenstephan-Produkten sowie Früchten zu verzieren.

Konditorweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber

In Wirklichkeit sind mittlerweile aber einige Wochen vergangen und ich sitze schon lange wieder inmitten der riesigen Hauptstadt. Kleine Chalets, hohe Berge und süße Törtchen sind also weit, weit weg. Dabei könnte ich mich an diese Kombination wirklich gewöhnen. Hach, wenn ich da allein an das kleine Chalet-Dorf beim Waicher denke. In das hatte ich mich sowieso von der ersten Sekunde an verliebt – wie im Bilder stehen direkt inmitten der schönsten Chiemgauer Alpenidylle kleine Almhütten mit allem Schnickschnack, das man sich so vorstellen kann. Outdoor Jakuzzi, Dampfdusche oder gemütlicher Kamin – alles da! Die Ziegen, die um die Hütten herum springen, machen das malerische "Heidi-Flair" dann wirklich vollkommen. Wenn dann auch noch Leberkäse mit Bärlauch-Kaspressknödel auf der großen Terrasse serviert werden, stellt sich der Urlaubsmodus komplett ein. Sonne von oben, Alpenpanorama von vorne und ein Paar bayrische Schmankerl vom Teller – was braucht es mehr? Richtig. Nichts! Ich wusste also sofort: Hier bleibe ich!

Chalet Anlage beim Waicher

Bayrischer Lunch

Leider, leider hatte uns Weihenstephan aber nicht nur eingeladen, um die Füße hochzulegen und das Näschen in die Sonne zu strecken, sondern um gemeinsam mit Konditorweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber den Schneebesen zu schwingen und in Buttercremeberge aus zarter Weihenstephan-Butter einzutauchen. Naja, klingt ja ebenfalls sehr verlockend! Also Schürze um und ran an die Torten. Unter Anleitung der begabten Tortenkönigin ging es den süßen Versuchungen, in denen natürlich viele Weihenstephan-Produkte verarbeitet waren, an den Kragen.

Weihenstephan Rahmjoghurt

Weihenstephan Backworkshop

Naked Cake Tipps

Ritsch-ratsch wurden schokoladige Biskuitböden geteilt und mit luftiger Buttercreme bestrichen oder geeiste Cremefrüchte in glänzende Tunken eingetaucht und anschließend mit bunten Fondantstielen verziert. Während uns der blonde Wirbelwind namens Andrea dabei mit Tipps und Ratschlägen versorgte, balancierte sie nebenbei mehrere Kilo Buttercreme durch die Gegend und rührte eine perfekte Mirror Glaze nach der anderen an.

Mirror Glaze Früchte

Diese besagte Mirror Glaze sorgte dann auch dafür, dass sich unsere gefrorenen Früchtchen aus Schlagsahne, Karamellcreme und Gelatine wie von Geisterhand in täuschend echte Früchte mit einer spiegelnden Glasur verwandelten. Auch leckere Käseküchlein wurden mit Hilfe dieser Zauberglasur zu bunten und köstlichen Spiegeln – der Wow-Effekt ist da natürlich vorprogrammiert. Einziges Manko: Geschmacklich ist diese Tunke aus Zucker, Gelatine und gesüßter Kondensmilch nicht so der Hit. Das ist also leider wie mit dieser Fondant-Geschichte. Sieht gut aus, schmeckt aber nicht wirklich.

Mirro Glaze Cake beim Weihenstephan Backkurs

Käsekuchen mit Mirror Glaze

Ich halte mich darum eher an die bodenständigen Naked Cakes, die wir ebenfalls bei unserem Weihenstephan-Tortenkurs zauberten: Mehrstöckige Cremetorten ohne Fondantüberzug und Chichi. So ein Naked Cake sieht nicht nur gut aus, sondern gelingt auch noch im Handumdrehen und schmeckt zudem hervorragend. Eines dieser nackten Törtchen musste ich euch darum auch einfach mitbringen – allerdings nicht mit Buttercremefüllung und dunklem Schokoladenkuchen, sondern passend zur Sommerhitze mit herrlich cremiger 10%iger Weihenstephan-Rahmjoghurtfüllung und weißen Schokobiskuitböden. Natürlich gibt es dazu auch alle Tipps, die uns Weihenstephan-Markenbotschafterin Andrea Schirmaier-Huber mit auf den Weg gegeben hat:


Tipp für Tipp zum Naked Cake


Tipp 1:

Die Biskuitböden möglichst immer einen Tag vorher backen, dann lassen sie sich besser durchschneiden.

Tipp 2: 

Um die Biskuitböden zu zerteilen, einfach ein großes Brotmesser parallel zur Tischoberfläche am Kuchen ansetzen und dann den Kuchen einschneiden – diesen dabei immer drehen, damit das Messer gleichmäßig und langsam von allen Seiten aus immer weiter nach innen gleitet. Die zerteilten Kuchenböden sollten hinterher möglichst gleich hoch sein.

Tipp 3:

Die Cremes sollten eine möglichst feste Konsistenz haben, damit die Torte auch nach dem Zusammensetzen noch schön stabil ist – Butter oder Gelatine sind hier das Zauberwort. Wer mag, kann übrigens zum Einstreichen von außen eine ganz andere Creme als die Creme zwischen den Böden nehmen. Zum Beispiel innen eine dunkle Schokoladencreme und außen eine weiße Schokoladencreme. Sieht toll aus und schmeckt hervorragend!

Tipp 4:

Bevor die Torte mit der Creme von außen eingestrichen wird, sollte sie vorher gut im Kühlschrank durchkühlen, dann gelingt das Einstreichen deutlich einfacher.

Tipp 5:

Zum Einstreichen erst etwas Creme auf die Torte geben und während man den Kuchen dreht die Creme mit einer Palette oder einer flexiblen Teigkarte und leichtem Druck langsam verteilen und zum Rand hin glätten. Die Creme, die dann sozusagen übersteht bzw. überläuft, kann direkt am Rand des Kuchens verteilt werden. Dazu mit der Palette oder Teigkarte am Rand des gefüllten Kuchens entlangfahren und so die überschüssige Creme verteilen. Wer mehr Creme benötigt, kann einfach noch etwas auf den Rand geben und wieder rundherum verteilen. Die einzelnen Kuchenböden sollten hinterher natürlich leicht durchscheinen – für einen perfekt unperfekten Naked Cake.

Alles klar? Dann ran an das schmackhafte Törtchen!

Heidelbeerjoghurttorte

Heidelbeer-Cassis-Torte mit cremiger Joghurtfüllung


Zutaten


Heidelbeer-Cassis-Marmelade
150 g Gelierzucker 2:1
200 g Heidelbeeren
100 g schwarze Johannisbeeren

Kuchenböden mit weißer Schokolade
4 Eier
200 g zimmerwarme Butter (z.B. von Weihenstephan)
150 g + 150 g Zucker
2 Limetten
100 ml Milch (z.B. von Weihenstephan)
200 g weiße Schokolade
Prise Salz
275 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Pistazien

Joghurtcreme
400 ml Schlagrahm (z.B. von Weihenstephan)
2 Pck. Vanillezucker
2 Pck. Sahnesteif
500 g Rahmjoghurt 10% von Weihenstephan
2 Beutel Gelatine Fix
100 g Puderzucker

Dekoration
100 g Heidelbeeren
50 g schwarze Johannisbeeren
20 g Pistazien
50 g weiße Schokolade

Zubereitung

Am Vortag die Marmelade und die Tortenböden zubereiten. Für die Marmelade den Gelierzucker mit den gewaschenen Beeren vermengen und in einem hohen Topf aufkochen lassen. Ca. 3-5 Minuten sprudelnd köcheln, anschließend vom Herd nehmen und gut pürieren. Abkühlen lassen.
Für die Kuchenböden zuerst die 4 Eier trennen und die Eigelb gemeinsam mit der Butter, den 150 g Zucker und dem Saft von 2 Limetten (ca. 50 ml) mindestens 5 Minuten lang schaumig rühren. Nun die 100 ml Milch vorsichtig erwärmen und darin die weiße Schokolade schmelzen.
Währenddessen die 4 Eiklar mit einer Prise Salz aufschlagen und die restlichen 150 g Zucker nach und nach hinzugeben bis ein fester Eischnee entstanden ist. Die Schokoladenmilch etwas abkühlen lassen und den Ofen schon einmal auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Anschließend die leicht abgekühlte Schokoladenmilch zum Butter-Ei-Gemisch geben und unterrühren. Nun den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben. Zum Schluss die Pistazien möglichst fein hacken und zusammen mit Mehl sowie Backpulver vermengen und kurz mit der restlichen Teigmasse verrühren bis sich alles miteinander verbunden hat.
Eine Springform (max. D 26 cm) mit Backpapier auslegen und die Teigmasse hineingeben. Auf der mittleren Stufe des Backofens 60 Minuten lang goldbraun backen bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Über Nacht auskühlen lassen.

Am nächsten Tag die Joghurtcreme zubereiten. Dazu die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif sehr steif schlagen. Vorsichtig unter den Rahmjoghurt heben und mit Gelatine Fix innerhalb von einer Minute schnell verrühren. Zum Schluss den Puderzucker dazugeben und alles miteinander vermengen.
Nun mögliche Unebenheiten vom Kuchenboden abschneiden und ihn gleichmäßig in drei gleich hohe Teigböden zerteilen. Auf den untersten Boden etwas von der Marmelade geben, darauf etwas Füllung und darauf ein paar Beeren verteilen – vorsichtig verstreichen und den nächsten Boden darauf verteilen. Darauf wieder etwas Marmelade, Creme und Beeren. Nun kommt darauf der letzte Boden.  Vorsichtig andrücken, damit sich alles miteinander verbindet. Die gefüllte Torte für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen. Währenddessen die restliche Marmelade mit der restlichen Creme vermengen.
Die durchgekühlte Torte nun mit der Heidelbeer-Cassis-Creme bestreichen – erst oben und dann die Ränder (siehe Tipp 5). Zum Schluss mit den restlichen Beeren, Pistazien und groben Schokoladenraspeln verzieren.
Fertig ist der erfrischende Naked Cake!

Joghurttorte mit Heidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren

Erfrischende Sommertorte mit Früchten

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Ein Geschirr für alle Fälle

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Die neue Geschirrserie von Rosenthal: Blend

Vor fast 10 Jahren war der Moment gekommen: Ich packte meine Koffer, setze mich in den Umzugswagen und begab mich auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Mein Studentenleben begann. Ach, was war ich aufgeregt! Voller Vorfreude suchte ich vorab im Internet nach Möbeln und Wohnaccessoires, stöberte in Möbelhäusern und Einrichtungsläden. Es sollte vom Bett bis zum Teller einfach alles perfekt werden. Dummerweise entschied ich mich nicht selten für Produkte, die zwar schön, aber nicht unbedingt praktisch sind. So wanderte auch ein weißes Geschirrset mit quadratischen Tellern und Schüsseln in den Einkaufskorb. Meine Mutter war von Anfang an dagegen, ich fand es aber wahnsinnig schick. Mittlerweile sehe ich das auch etwas anders, denn insbesondere auf unserem runden Tisch fühlte sich das eckige Geschirrset nie so richtig wohl. Was mich dann aber nach ein par Jahren noch mehr störte, war, dass die riesigen Teller nicht so richtig in die Spülmaschine passen wollten und sich die Ecken des quadratischen Geschirr nach und nach verabschiedeten. Schade, schade, Schokolade.

Blend von Rosenthal: Ein Geschirr für alle Fälle

Schließlich stand also der Entschluss: Ein neues Geschirr muss her. Es sollte weiß und schlicht, aber doch besonders sein. Es sollte für die Spülmaschine geeignet sein und daher auch möglichst keine farbigen Applikationen haben. Es sollte modern, elegant und hochwertig, aber auch praktisch, klassisch und zeitlos sein. Es sollte sowohl morgens beim gemütlichen Frühstück zu Zweit, als auch abends bei einem schicken Dinner in großer Runde zum Einsatz kommen. Einfach ein Geschirr für alle Fälle. Naiv wie ich bin, dachte ich mir, das kann ja nicht so schwer sein! Wie immer kam die Erkenntnis relativ schnell: Doch, es ist sogar sehr schwer. Das eine Set zu langweilig, das andere nicht modern genug. Die eine Form nicht so schlicht wie gewünscht, die andere wiederum viel zu gewöhnlich. Ich eilte von Geschäft zu Geschäft und klickte mich von Onlineshop zu Onlineshop. Fand ich dann endlich ein Geschirrset, das meinen Vorstellungen entsprach, war es entweder zu teuer oder direkt ausverkauft. Irgendwann gab ich darum die aktive Suche erst einmal auf.

Porzellan von Rosenthal: Blend

Wie es immer so ist, sobald man etwas nicht mehr sucht, findet man es auf Anhieb: Eines Tages sah ich bei Instagram, dass der deutsche Porzellanhersteller Rosenthal eine neue Geschirrserie auf den Markt gebracht hatte: Blend. Zack und Boom – es war Liebe auf den ersten Blick. Fein strukturiertes und modernes Design. Subtiles und reduziertes Relief. Schlicht und doch haptisch so besonders. Hochwertiges Porzellan, hergestellt in Deutschland. Unkompliziert, multifunktional und somit für jeden Zweck, Anspruch sowie jede Mahlzeit geeignet. Bestehend aus gerade einmal sechs unterschiedlichen Artikeln, nimmt das Set im Schrank kaum Platz ein und garantiert trotzdem maximale Einsatzmöglichkeiten auf dem Tisch.



Kurzum Designer Christophe de la Fontaine hat das Geschirr meiner Träume entworfen. Geradlinig nach oben auslaufend, zweidimensional gegeneinander laufend oder dreidimensional übereinander gelagert: Die drei verschiedenen Reliefs können miteinander kombiniert werden oder getrennt voneinander ein elegantes Tischstyling kreieren. Ich liebe es, dass dieses Geschirr je nach Tischdekoration von modern bis elegant eine völlig andere Wirkung entwickelt. Egal, ob beim Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder bei kleinen Snacks zwischendurch; egal, ob schneller Burger oder elegantes 3-Gänge-Menü – das wunderschöne Porzellan verleiht wirklich jeder Mahlzeit einen ganz besonderen, individuellen Auftritt. Ihr denkt jetzt vermutlich, dass das so eine klassische Werbeaussage ist, aber für mich ist es wirklich das Geschirr, nach dem ich immer gesucht habe. Auch ohne Kooperation mit Rosenthal würde ich es jedem empfehlen, denn es ist einfach das perfekte Geschirr für alle Fälle.

Perfektes Geschirr für jeden Zweck: Blend von Rosenthal

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Rosenthal GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Samstag, 16. Juni 2018

Erdbeer-Mascarpone-Schnitten

Die Temperaturen schnellen in die Höhe, die Flora schießt einem aus jeder Ecke entgegen und der Sommer steht direkt vor der Tür. Natürlich öffnen wir ihm umgehend und bitten ihn hereinzukommen – endlich ist er da! Schließlich warten wir doch schon alle ganz begierig auf den Sommer! Oder?! Ähm. Nicht unbedingt. Temperaturen jenseits der 25°C? Ohne mich. Dazu ist mein Körper einfach nicht geschaffen! Okay, im Urlaub und mit einem erfrischenden Meer vor den Füßen kann ich mich damit anfreunden – aber sonst? Sonst bedeutet Sommer für mich, dass ich schwitzend zwischen vielen anderen schwitzenden Menschen in einer überfüllten, stickigen und aufgeheizten U-Bahn ohne Klimaanlage stehen muss. Anschließend raucht und brutzelt dann das Gehirn im aufgeheizten Büro nicht nur aufgrund der vielen Arbeit. Abends fällt man dann völlig erschöpft in sein Bett und findet doch keinen erholsamen Schlaf, da auch hier die Luft steht und die Hitze nicht weichen will. Nein, lieber Sommer, so werden wir keine Freunde. Wird es dann sogar noch heißer, springe ich auf direktem Weg in die Gefriertruhe und bleibe dort für immer. Alternativ schließe ich mich im tiefsten Keller der Stadt ein und setze mich in die Mitte von 10 Ventilatoren. Aber es ist ja nicht nur die Hitze, die mich quält: Sobald sich auch noch die Blüten von Gräsern und Co. der Sonne entgegenstrecken und ihre Pollen in die Luft pumpen, stellen meine Nase und meine Augen einfach den Betrieb ein. Ich verstehe bis heute nicht, was das eigentlich soll. Keine Lust mehr zu arbeiten? Hitzefrei? Oder doch der alljährliche Betriebsausflug? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass meine Sinnesorgane ab April nicht mehr richtig funktionieren wollen. Ich stehe also nicht nur verschwitzt in der Bahn, sondern auch mit zugequollenen Augen und einer verstopften Nase. Großartig!

Erdbeertiramisu mit selbstgemachtem Löffelbiskuitteig

Aber hey, ich gebe es zu, Mister Sommer hat auch seine guten Seiten. Mäntel und Jacken werden im Schrank verbannt, der Gang zur Eisdiele wird zum Alltagsritual, der Sprung ins kaltes Nass wird zum Wochenend-Highlight, Tomaten schmecken wieder nach Tomate und das Obst wird von Tag zu Tag süßer.
Insbesondere die Erdbeeren, die für mich jedes Jahr die ersten Vorboten des nahenden Sommers sind, lassen mich direkt jeglichen Groll gegen ihn vergessen. Erdbeeren könnte ich einfach rund um die Uhr vernaschen – zumal sie es immer wieder schaffen mir jeden noch so schlechten Tag zu versüßen! Es ist also kein Zufall, dass ich heute für euch das beste Erdbeerrezept aller Zeiten aus dem Hut zaubere. Lange hatte ich überlegt, ob ich mit einem Erdbeer-Tiramisu-Kuchen oder einer Erdbeer-Pavlova in die Erdbeersaison starten sollte. Beides ist erfrischend, cremig und immer eine Versuchung wert. Vollmundige Mascarpone oder luftige Sahne? Saftige Löffelbiskuits oder zarte Baisermasse?  Wie so oft, wenn ich mich nicht entscheiden kann, kombiniere ich einfach beides miteinander: Löffelbiskuit-Baisermasse als zartsüßer Teig, Sahne und Mascarpone als luftige Creme, weiße Schokolade als knackiger Gegenpart zur saftigen Erdbeere. So simpel, so gut. Direkt aus dem Ofen und ihr habt ein knuspriges Pavlova-Erlebnis, direkt aus dem Kühlschrank und ihr schwebt im siebten Tiramisu-Himmel. So oder so – es ist die wohl beste Antwort auf lange, heiße Sommertage und lässt jeglichen Ärger einfach verpuffen...

Erdbeer-Macarpone-Schnitten


Erdbeer-Mascarpone-Schnitten mit weißer Schokolade


Zutaten

6 Eier
150 g +150 g + 80 g Zucker
100 g Mehl
1 Prise Salz
400 ml Schlagsahne
2 Pck. Sahnesteif
500 g Mascarpone
50 ml Amaretto

2 Vanilleschoten
400 g weiße Schokolade
1 kg Erdbeeren
100 g Erdbeermarmelade

Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 150 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen Die Eier trennen und die Eigelb zusammen mit 150 g Zucker zu einer hellgelben Masse aufschlagen. Anschließend das Mehl sieben und kurz unterschlagen. Nun die Eiweiß mit 150 g Zucker und einer Prise Salz sehr steif schlagen. Dann den Eischnee sehr vorsichtig unter die cremige Eigelbmasse heben. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem und etwas höherem Backblech – oder einer großen sowie hohen Auflaufform – verstreichen. Für ca. 1 Stunde auf der mittleren Schiene des Backofens bei konstanten 150°C knusprig und goldbraun backen.
Währenddessen die eiskalte Schlagsahne zusammen mit Sahnesteif sehr steif schlafen. Die Mascarpone ebenfalls kurz aufschlagen und 80 g Zucker zusammen mit dem Amaretto sowie dem Mark von 2 Vanilleschoten unterrühren. Die Sahne vorsichtig unterheben. 350 g weiße Schokolade grob hacken und ebenfalls unterheben. Bevor es ans Schichten geht, die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren. 
Damit der Teig nicht zu schnell durchweicht, erst kurz vorm Servieren alle Komponenten miteinander verbinden: Auf dem Löffelbiskuitteig die Erdbeermarmelade verstreichen – ist sie zu fest, einfach kurz erwärmen. Darauf die Erdbeeren verteilen und mit der Sahnecreme bedecken. Zum Schluss noch mit groben Schokoladenraspeln der restlichen Schokolade dekorieren, dann direkt servieren und vernaschen. Wer es lieber als Erdbeertiramisu servieren möchte, kann zusätzlich über den luftigen Baiserteig etwas Kaffee und Amaretto träufeln und nach dem Schichten im Kühlschrank durchziehen lassen – beides unglaublich lecker!

Erdbeer-Pavolova mit Mascarpone

Dessert mit Erdbeeren: Erdbeer-Mascarpone-Schnitten

Donnerstag, 19. April 2018

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

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Rezept zum Frühstück: Süße Pizza

Jeden Morgen bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache, nehme ich mir etwas Zeit, um ganz gemütlich ein paar Käsestullen oder eine große Schüssel Müsli zu verputzen. Am Wochenende wird der Morgen dann mit frisch gebackenen Brötchen, Bacon und Spiegelei gefeiert – ja, die schönste Mahlzeit des Tages ist für mich nach wie vor das Frühstück! Egal, ob mit warmem Rührei, süßen Pancakes, krossen Croissants, selbstgekochter Marmelade oder aromatischem Käse – ich könnte eigentlich rund um die Uhr frühstücken!
Was gibt es Schöneres als morgens noch etwas verschlafen in die Küche zu kommen und erst einmal ganz gemütlich mit einer große Tasse Kaffee sowie einem köstlichen Frühstück den Tag zu begrüßen? Da kann die Nacht noch so schlimm gewesen sein, ein gutes Essen macht sofort wieder alles gut. Für mich ist es darum auch unbegreiflich, wie Leute morgens ohne etwas zu essen aus dem Haus gehen können. Da würden mein Magen, meine Laune und meine Konzentration lautstark rebellieren und sich verabschieden. Ein schnelles Frühstück am Arbeitsplatz ist für mich ebenfalls keine Alternative, da würde ich die heimische Ruhe und Gemütlichkeit vermissen. Nein, diese Mahlzeit muss richtig zelebriert werden.

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

Auch das Unternehmen Weihenstephan aus dem schönen Bayern zelebriert das Frühstück nun schon seit fast 1.000 Jahren. In einem kleinen Kloster am Weihenstephaner Berg fing alles an. Ein paar Benediktiner Mönche produzierten damals köstliche Milchprodukte für einen besonders guten Start in den Tag. Von der Milch über die Butter bis zum Joghurt – mittlerweile gibt es von der blau-weißen Marke alles, was das Frühstücksherz begehrt. Frisch, pur & unverfälscht: Der Ursprung jedes Produktes ist immer sorgfältig ausgewählte Rohmilch, die dann z.B. erwärmt und mit Joghurtkulturen versehen wird, um nach einigen Stunden einen leicht säuerlichen und wunderbar cremigen Joghurt zu erhalten.
Dieser Joghurt bekommt nun auch bei meinem Rezept den ganz großen Auftritt. Ehrlich gesagt, war diese Rezeptidee ja eigentlich als Scherz gedacht, da ich meinte, dass es bei mir niemals eine healthy Breakfastbowl auf dem Blog geben wird. Das bin einfach nicht ich. Ein richtiges Herzfutter am Morgen wäre da eher ein Frühstücksburger oder eine Frühstückspizza! Moment, eine Frühstückspizza klingt eigentlich gar nicht so verrückt sondern richtig gut. Als Boden ein luftiger Hefeteig mit knusprigem Granola, als Sauce erfrischender Joghurt von Weihenstephan und als Belag frische Früchte und knackige Nüsse! Jede Ecke kann ganz individuell belegt werden, damit für jeden etwas dabei ist!
Die perfekte Kombination aus süßem Müsli und krossen Wochenendbrötchen, aus saftigen Müslibrötchen und warmen Kuchen, aus frischem Obstsalat und verführerischer Schokostulle – eben der perfekte Start in den Tag!

Das etwas andere Frühstücksbrötchen: Süße Pizza mit Joghurtsauce


Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce für einen guten Start in den Tag


Zutaten


Teig
1/2 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
250 g Mehl
150 g Granola (z.B. nach diesem Rezept)
1 Prise Salz

Weiße Schokoladencreme
70 g weiße Schokolade
weiße Schokoladenraspeln
Blaubeeren

Dunkle Schokoladencreme
70 g Zartbitterschokolade
2 EL Nuss-Nougat-Creme
1 Banane
dunkle Schokoraspeln

Kokoscreme
Himbeeren
Kokosraspeln

Erdnusscreme
gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

Für die Pizza die Milch ganz leicht erwärmen (nicht kochen!) und die Hefe zusammen mit dem Zucker darin auflösen. Das Mehl mit der Granola und dem Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken, das Hefegemisch hinzugeben und mit etwas Mehl vom Rand vermengen. Mit einem Tuch abdecken und für 15 Minuten an einem warmen Ort (ca. 30-35°C) gehen lassen. Anschließend alles gut miteinander verkneten (ca. 10-15 Minuten lang) und noch einmal mindestens eine Stunde – bzw. bis sich das Volumen verdoppelt hat – gehen lassen. Nun den Backofen auf 200°C vorheizen, noch einmal alles verkneten, zu einer runden Form ausrollen und rundherum einen typischen Pizzarand formen. Wer mag, kann die Pizza auch noch mit einem verquirlten Ei bestreichen. Auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.
Währenddessen die verschiedenen Cremes zubereiten. Für die weiße Schokoladencreme die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit dem Joghurt vermischen. Für die dunkle Schokoladencreme die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit der Nuss-Nougat-Creme und dem Joghurt vermengen. 125 g Joghurt mit Kokosraspeln vermischen für die Kokoscreme und den restlichen Joghurt mit der Erdnussbutter für die Erdnusscreme. 
Auf die nur noch leicht warme Pizza die verschiedenen Cremes verstreichen. Auf der weißen Schokoladencreme Blaubeeren und weiße Schokoladenraspeln, auf der dunklen Creme Bananenscheiben und dunkle Schokoladenraspeln, auf der Kokoscreme Himbeeren und Kokosraspeln und auf der Erdnusscreme noch ein paar Erdnüsse verteilen. Anschneiden und genießen!

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce und frischen Früchten

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Donnerstag, 29. März 2018

Geschichtetes Osterglück aus dem Glas

Tag für Tag rückt das Osterfest näher und wie bei so vielen Festen schwelge ich auch zu Ostern immer in Kindheitserinnerungen. Fröhliche Erlebnisse, warme Frühlingstage und viele kulinarische Überraschungen. Ich erinnere mich zum Beispiel daran wie ich gemeinsam mit meinen Geschwistern kleine Nester aus Moos geformt und diese im Garten verteilt habe, worin der Osterhase am nächsten Tag tatsächlich bunte Eier und Schokohasen versteckte. Schlauer Hase! An der Hand von Oma und mit einem kleinen Korb bewaffnet ging es dann durch den Garten, wo sich auch unter den blühenden Narzissen so manch eine süße Überraschung fand. Ich erinnere mich aber auch an Schokoladeneier, Marzipanhasen und kleine Geschenke unter Sofakissen, in Pflanzenkübeln oder hinter dem Wohnzimmervorhang. Selbst in Afrika, wo meine Cousine einige Jahre lebte, durfte ich mich schon auf die Eiersuche begeben – hinter einem Busch fand sich dort ein riesiger Korb voller süßer Überraschungen samt großem Hasen aus herrlich süßer Schweizer Schokolade.

Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme

Ich denke immer gerne an diese Tage zurück und liebe es auch heute noch überrascht zu werden, wobei ich heutzutage eher mein Smartphone suchen muss als ein Osterei. Das ist allerdings eine ganze andere Geschichte. Weitere Erinnerungen an die Osterzeit sind dadurch bedingt, dass im April nicht nur ich meinen Geburtstag feiern darf, sondern auch meine Eltern. Somit folgt rund um Ostern ein Fest auf das andere. Es ist ein bisschen wie in der Weihnachtszeit – eigentlich sind wir den ganzen April hindurch nur am schlemmen. Ich denke da zum Beispiel an diesen leckeren Rüblikuchen, den meine Mutter immer gebacken hat oder die köstliche Eierlikörsahnetorte. Für mich im Grunde auch die zwei liebsten Geschmackserlebnisse zur Osterzeit: Carrot Cake und Eierlikör! Warum also nicht einfach miteinander verbinden, um den puren Ostergeschmack zu bekommen? Dazu ein beherzter Griff in das bereits gefüllte Osternest, die Marzipanmöhren und der weiße Schokohasen dürfen nämlich ebenfalls nicht fehlen!

Dessert zu Ostern: Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme

Entstanden ist daraus schließlich ein simples Schichtdessert, welches sich aber auch problemlos als Kuchen servieren lässt. Dazu den herrlich saftigen Möhrenkuchen in der Mitte aufschneiden, mit einem Teil der weißen Schokoladencreme samt Mandarinen befüllen, von außen mit der Creme bestreichen und mit Eierlikör sowie Pistazien dekorieren. Egal also, ob für den Osterbrunch, die Kaffeetafel oder das Dinner – Carrot Cake mit Eierlikör geht einfach immer!

Dessert zu Ostern: Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme

Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme



Zutaten für 6 kleine Gläser


Carrot Cake
200 g Möhren
100 g weiche Butter
2 Eier
1 EL Milch
150 g braunen Zucker
Prise Salz
150 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln

Weiße Schokoladencreme
150 g weiße Schokolade
100 g weiche Butter
25 g Puderzucker
400 g Doppelrahm-Frischkäse

Dekoration
150 g Mandarinen (Dose)
25 g gehackte Pistazien
ca. 12 EL Eierlikör (ca. 180 ml)
6 Marzipanmöhren


Zubereitung

Zuerst den Carrot Cake zubereiten. Dafür den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die 200 g Möhren schälen, vom Möhrengrün befreien und anschließend fein raspeln. Die Möhrenraspeln mit der zimmerwarmen Butter, den Eiern, der Milch, dem Zucker und der Prise Salz mit Hilfe eines Handrührgerätes vermengen. Das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln mischen und ebenfalls unterschlagen. Die weiche Masse in einer mit Backpapier ausgeschlagenen Springform verstreichen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für 20 Minuten so lange backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen. 
Während der Kuchen im Ofen ist, kann bereits die Schokoladencreme zubereitet werden. Dazu die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Die Butter gemeinsam mit dem Puderzucker aufschlagen bis die Butter weiß ist. Mit der Schokolade und dem Frischkäse mischen. Die Creme im Kühlschrank kalt stellen. 
Aus dem Carrot Cake kleine Böden kreisrund in der Größe der gewünschten Dessertgläser ausstechen. In die Gläser erst etwas Creme füllen, darauf den Möhrenkuchenboden setzen, darauf Mandarinen und gehackte Pistazien, darauf wieder etwas Creme und zum Schluss etwas Eierlikör und eine Marzipanmöhre. Die Schichten können natürlich auch abgewandelt oder erweitert werden. Ich wünsche guten Appetit und frohe Ostern!

Dessert zu Ostern: Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme

Dessert zu Ostern: Eierlikörschichtdessert mit Carrot Cake und weißer Schokoladencreme

Mittwoch, 28. Februar 2018

Verschneite Himbeer-Kokos-Schoko-Torte

Eisige Minusgrade, zugefrorene Seen und strahlender Sonnenschein – der Winter zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite! Für mich der perfekte Anlass, um mich hier endlich wieder einmal zu melden und eine verschneite Himbeer-Kokos-Schoko-Torte aus dem Hut zu zaubern. Passend zum Wetter da draußen wollte ich nämlich unbedingt eine winterliche Torte mit einer strahlend weißen Schneedecke aus Kokos backen. Die beste Idee, die ich seit langer Zeit hatte! Es klingt so simpel und schlicht, aber Kokos und Himbeeren sind einfach eine der besten Kombinationen der Welt. So himmlisch lecker! Das seht ihr wohl auch so, schließlich ist eines der beliebtesten Rezepte auf meinem Blog nach wie vor meine Raffaellotorte mit Himbeeren, die ich euch hier vor ca. 5 Jahren vorgestellt habe. Auch ich liebe diese Torte immer noch so sehr, dass sie für mich quasi so etwas wie ein Herzfutter-Klassiker ist!

Bountytorte mit Himbeeren

Während ich nun also so in den verschneiten Innenhof schaute und über meine Tortenpläne sinnierte, dachte ich mir: Was mit Raffaellos und hellen Biskuitböden funktioniert, müsste ja eigentlich auch mit dunkler Schokolade super schmecken, oder? Was soll ich sagen, meine Vermutung hat sich mehr als bestätigt: Die Torte schmeckt phänomenal genial! Fruchtig, schokoladig, gut!
Trotzdem war ich mir letztendlich unsicher, ob ich diesen Beitrag nun überhaupt veröffentliche sollte, da ich mit den Fotos nicht so richtig zufrieden bin. Mein Lieblingsmensch meinte dann aber, dass diese Torte so gut war, dass ich sie der Welt einfach nicht vorenthalten darf. Okay, gutes Argument.  Also Vorhang auf für meine verschneite Kokostorte! Lasst es euch schmecken.

Kokostorte mit Himbeeren und Schokolade

Verschneite Himbeer-Kokos-Schoko-Torte


Zutaten


Teig
100 g Zartbitterschokolade
100 ml Sahne
250 g Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
3 EL Kakao
150 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Creme
100 g weiße Schokolade
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
1 Vanilleschote
100 g Kokosraspeln
500 g Doppelrahm-Frischkäse
1 Pck. Gelatine Fix
200 g Zucker

10 EL Himbeermarmelade
Kokosraspeln
Kokos-Schokoriegel (z.B. Bounty)

Zubereitung

Im ersten Schritt den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Zartbitterschokolade in einem Topf auf mittlerer Stufe vorsichtig mit der Sahne sowie der Butter erwärmen und zum Schmelzen bringen. Den Zucker und Vanillezucker unterrühren und die Eier mit Hilfe eines Handrührgerätes unterschlagen. Zum Schluss Kakao, Mehl und Backpulver vorsichtig unterheben. Die homogene Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Im Backofen für 35 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen. 
Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, ihn in der Mitte einmal längs durchschneiden und die Creme zubereiten.  Dazu die weiße Schokolade in der Kokosmilch vorsichtig erwärmen und zum Schmelzen bringen, die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit der Schote in die warme Kokos-Schokoladen-Masse geben. Nun die Kokosraspeln und den Frischkäse unterschlagen. Anschließend das Gelatinepulver 1 Minute lang mit dem Schneebesen oder Handrührgerät unter die Creme schlagen, zum Schluss den Zucker unterrühren und die Vanilleschote entfernen. 
Bevor nun alle Komponenten vereint werden, um den unteren Schokoboden einen Tortenring stellen. Auf diesen unteren Boden ca. 6 EL Himbeermarmelade streichen, etwa 2/3 der Creme auf der Marmelade verteilen und darauf noch einmal ca. 4 EL Marmelade streichen. Den zweiten Schokoboden darauf setzen und die restliche Creme darauf verstreichen. Mit Kokosraspeln und klein geschnittenen Schokoriegeln dekorieren. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen. Dann: Schneiden, servieren und genießen!

Himbeer-Kokos-Schoko-Torte

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