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Donnerstag, 13. September 2018

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower

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Egal, ob geröstet, gebacken oder als Butter – ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich die Erdnuss in jeglicher Form vergöttere. Zum Frühstück kommt bei mir Erdnussbutter zusammen mit der Schokocreme aufs Brötchen, zum Mittag purzeln gebackene Wasabi-Erdnüsse auf den Salat, am Nachmittag perfektioniert die Erdnusscreme den Schokokuchen und am Abend mischen sich geröstete Erdnüsse unter das Curry. Hach, ich bin einfach so verliebt in diese kleine Nuss!

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce

Aus diesem Grund musste ich auch gar nicht lange überlegen, als mich ültje fragte, ob ich Lust auf eine knackige Kooperation rund um die leckere Nuss aus der Erde hätte. Natürlich habe ich das! Schließlich bin ich schon lange so etwas wie der ehrenamtliche Botschafter seiner Majestät, der Erdnuss. Jedes Jahr fallen mir neue Rezepte ein, um die knackige Ultra-Nuss zu ehren und jeder meiner Freunde kam auch schon einmal in den Genuss einer meiner zahlreichen Erdnusskreationen. Spätestens nach dem ersten Bissen meines Erdnusskuchens schließen sich die Augen ganz automatisch, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ich habe im Handumdrehen jeden auf die Seite der kleinen Köstlichkeit gezogen. Ja, ich bin ein ziemlich guter Botschafter. Okay, es sei denn, jemand reagiert im wahrsten Sinne allergisch auf meine Königin der Nüsse. Da hilft dann auch keine noch so gute Überzeugungsarbeit und ich gebe mich geschlagen.
Warum ich aber überhaupt so vernarrt in diese Nuss bin? Gute Frage! Vermutlich, weil sie so genial schmeckt! Vielleicht aber auch, weil sie mich und meinen Körper mit ihren vielen Nährstoffen rundum glücklich macht:

  • Der hohe Anteil an Magnesium in der Erdnuss hilft dabei, die Leistungsfähigkeit meiner Nerven und meines Gehirns zu steigern,
  • das Zink in der Nuss ist unentbehrlich bei der Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für Gefühle wie Gelassenheit, Zufriedenheit und innere Ruhe verantwortlich ist,
  • das Niacin unterstützt wiederum meine Haut dabei schön elastisch zu bleiben
  • und das enthaltene Eiweiß kann als Hauptbestandteil von Muskeln auch nicht schaden! Tschaka!

Kein Wunder also, dass es in Amerika sogar einen richtigen Nationaltag zu Ehren der coolen Powernuss gibt. Nämlich genau heute: Am 13. September wird in den USA die Peanut ganz groß gefeiert. Aus gutem Grund, denn Amerikaner verehren sie so sehr wie ich. Im Garten des Weißen Hauses wachsen schon immer Erdnüsse und in vielen Staaten werden sie großflächig angebaut und gefuttert. Im Durchschnitt essen amerikanische Schüler 1.500 Erdnussbutter-Pausenbrote und insgesamt naschen die Amerikaner so viel Peanut Butter, dass man damit die kompletten Rocky Mountains einstreichen könnte. Aber auch in vielen beliebten Keks-, Eiscreme- oder Schokosorten ist die Erdnuss ein nicht zu ersetzender Bestandteil. Nicht selten wird sie zudem einfach pur als gesalzener Snack verputzt.

ültje Erdnuss-Rezepte: Asiatischer Burger mit Erdnussmus

Ihr könnt euch also vorstellen, wie mein Koffer nach jedem USA-Besuch aussieht. Die eine Hälfte des Innenraums besteht dann nur aus amerikanischen Erdnuss-Versuchungen. Glücklicherweise gibt es viele der Köstlichkeiten mittlerweile auch in unseren Supermarktregalen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke – am Ende schmecken die selbstgemachten Erdnuss-Leckereien doch immer noch am besten. Dank der neuen ültje pur Produkte kann jetzt auch das volle Erdnussaroma in die Gerichte wandern, denn weder Zucker noch Salz verfälschen hier das Geschmackserlebnis. 100 Prozent pure Erdnusspower also!
Sobald diese dann auch noch auf ein Burgerbun, ein Hähnchenbrustfilet und eine Burgersauce treffen, macht mein Herz riesige Freudensprünge. Warum? Weil das bedeutet, dass es heute passend zum amerikanischen Erdnuss-Feiertag Burger mit dreifacher Erdnusspower gibt. Ja, ich glaube, besser kann man die Erdnuss nicht feiern! Oder was denkt ihr? Wollt ihr mitfeiern? Dann kommt hier das Rezept!

Burger mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: 

Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Zutaten für 4 große Burger


Erdnussbun
50 ml + 1 EL Milch
80 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 g brauner Zucker
60 + 40 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
1 große Prise Salz
50 g Butter (zimmerwarm)
300 g Mehl
1 + 1 Ei (M)

Asiatischer Krautsalat
1/2 Kopf Rotkohl
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Chilischote
1/2 Bund Petersilie
25 ml Sojasauce
10 ml Limettensaft
50 ml Erdnussöl
25 g flüssiger Honig
1 TL Sambal Olek

Gegrillte Mango
1 Chilischote
2 reife Mangos

Erdnusssauce
10 g Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
1 TL Sambal Olek
10 ml Sojasauce
20 g flüssiger Honig
200 ml Kokosnussmilch

Erdnusshähnchen
4 Hähnchenbrustfilets
Salz + Pfeffer
2 Eier (M)
200 g Pankomehl
100 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
4 EL Erdnussöl

Zutaten

Für die Buns zuerst die 50 ml Milch mit den 80 ml Wasser mischen und leicht erwärmen. Die 20 g Zucker darin verrühren und den halben Würfel Hefe hineinbröseln. 5 Minuten lang gehen lassen. Nun die 60 g Erdnüsse grob hacken und zusammen mit Salz, weicher Butter, Mehl sowie einem Ei zum Vorteig geben. Alles miteinander ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten – am besten geht dies mit der Küchenmaschine. An einem warmen Ort 1 Stunde lang abgedeckt gehen lassen. Sobald sich die Masse des Teigs verdoppelt hat, den Teig vierteln, mit den Händen jeweils vier gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu gleichmäßigen Scheiben pressen. Den Teig nochmal 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun 1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Buns damit einpinseln. Gehackte Erdnüsse darüber streuen und die Buns für 25 Minuten lang im Backofen goldbraun backen. Zusätzlich eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Buns schön fluffig werden.
Für den asiatischen Salat den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen. Die beiden Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen. Rotkohl, Paprika und Zwiebel am V-Hobel sehr fein hobeln oder alternativ mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Für das Dressing zuerst die Kerne der Chilischote entfernen und die Chili fein hacken. Das Bund Petersilie ebenfalls fein hacken. Chili und Petersilie mit Sojasauce, Limettensaft, Erdnussöl, Honig, Sambal Olek vermischen und über die Rotkohl-, Paprika und Zwiebelstreifen geben. Alles gut miteinander vermischen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mindestens 1 Stunde lang durchziehen lassen.
Die Chilischote von den Kernen befreien und die Chili in feine Streifen schneiden. Die Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Chili und Mango in einer Grillpfanne kurz anbraten und zur Seite stellen.

Scharfe Erdnusssauce

Für die Erdnusssauce zuerst den Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehe und Zwiebel ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Alles zusammen in etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Sambal Olek, Erdnussmus, Sojasauce, Honig und Kokosmilch hinzugeben. Alles gut verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Ist sie zu dickflüssig, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
Für die Erdnusshähnchen die Brustfilets mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. Nun eine Panierstraße bauen – das Ei in einem Teller verquirlen und das Pankomehl zusammen mit gehackten Erdnüssen in einem weiteren Teller vermischen. Nun das Filet erst in das Ei, dann in das Pankomehl und dann nochmal in das Ei und Pankomehl tauchen. Anschließend von beiden Seiten in Erdnussöl knusprig anbraten.
Jetzt geht es ans Schichten: Die Buns durchschneiden und auf die untere Hälfte etwas Sauce geben, darauf etwas Salat, darauf die aufgeschnittenen Brustfilets, darauf die Chili-Mango, darauf noch einmal ein großer Klecks Sauce und zum Schluss die fehlende Hälfte des Buns. 
Guten Appetit!

Knuspriger Burger mit Erdnusshähnchen

Wer übrigens noch mehr zur Erdnuss erfahren möchte oder Rezepte sucht, sollte unbedingt einmal hier vorbeischauen: www.erdnuesse.de

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Donnerstag, 19. April 2018

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

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Rezept zum Frühstück: Süße Pizza

Jeden Morgen bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache, nehme ich mir etwas Zeit, um ganz gemütlich ein paar Käsestullen oder eine große Schüssel Müsli zu verputzen. Am Wochenende wird der Morgen dann mit frisch gebackenen Brötchen, Bacon und Spiegelei gefeiert – ja, die schönste Mahlzeit des Tages ist für mich nach wie vor das Frühstück! Egal, ob mit warmem Rührei, süßen Pancakes, krossen Croissants, selbstgekochter Marmelade oder aromatischem Käse – ich könnte eigentlich rund um die Uhr frühstücken!
Was gibt es Schöneres als morgens noch etwas verschlafen in die Küche zu kommen und erst einmal ganz gemütlich mit einer große Tasse Kaffee sowie einem köstlichen Frühstück den Tag zu begrüßen? Da kann die Nacht noch so schlimm gewesen sein, ein gutes Essen macht sofort wieder alles gut. Für mich ist es darum auch unbegreiflich, wie Leute morgens ohne etwas zu essen aus dem Haus gehen können. Da würden mein Magen, meine Laune und meine Konzentration lautstark rebellieren und sich verabschieden. Ein schnelles Frühstück am Arbeitsplatz ist für mich ebenfalls keine Alternative, da würde ich die heimische Ruhe und Gemütlichkeit vermissen. Nein, diese Mahlzeit muss richtig zelebriert werden.

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

Auch das Unternehmen Weihenstephan aus dem schönen Bayern zelebriert das Frühstück nun schon seit fast 1.000 Jahren. In einem kleinen Kloster am Weihenstephaner Berg fing alles an. Ein paar Benediktiner Mönche produzierten damals köstliche Milchprodukte für einen besonders guten Start in den Tag. Von der Milch über die Butter bis zum Joghurt – mittlerweile gibt es von der blau-weißen Marke alles, was das Frühstücksherz begehrt. Frisch, pur & unverfälscht: Der Ursprung jedes Produktes ist immer sorgfältig ausgewählte Rohmilch, die dann z.B. erwärmt und mit Joghurtkulturen versehen wird, um nach einigen Stunden einen leicht säuerlichen und wunderbar cremigen Joghurt zu erhalten.
Dieser Joghurt bekommt nun auch bei meinem Rezept den ganz großen Auftritt. Ehrlich gesagt, war diese Rezeptidee ja eigentlich als Scherz gedacht, da ich meinte, dass es bei mir niemals eine healthy Breakfastbowl auf dem Blog geben wird. Das bin einfach nicht ich. Ein richtiges Herzfutter am Morgen wäre da eher ein Frühstücksburger oder eine Frühstückspizza! Moment, eine Frühstückspizza klingt eigentlich gar nicht so verrückt sondern richtig gut. Als Boden ein luftiger Hefeteig mit knusprigem Granola, als Sauce erfrischender Joghurt von Weihenstephan und als Belag frische Früchte und knackige Nüsse! Jede Ecke kann ganz individuell belegt werden, damit für jeden etwas dabei ist!
Die perfekte Kombination aus süßem Müsli und krossen Wochenendbrötchen, aus saftigen Müslibrötchen und warmen Kuchen, aus frischem Obstsalat und verführerischer Schokostulle – eben der perfekte Start in den Tag!

Das etwas andere Frühstücksbrötchen: Süße Pizza mit Joghurtsauce


Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce für einen guten Start in den Tag


Zutaten


Teig
1/2 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
250 g Mehl
150 g Granola (z.B. nach diesem Rezept)
1 Prise Salz

Weiße Schokoladencreme
70 g weiße Schokolade
weiße Schokoladenraspeln
Blaubeeren

Dunkle Schokoladencreme
70 g Zartbitterschokolade
2 EL Nuss-Nougat-Creme
1 Banane
dunkle Schokoraspeln

Kokoscreme
Himbeeren
Kokosraspeln

Erdnusscreme
gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

Für die Pizza die Milch ganz leicht erwärmen (nicht kochen!) und die Hefe zusammen mit dem Zucker darin auflösen. Das Mehl mit der Granola und dem Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken, das Hefegemisch hinzugeben und mit etwas Mehl vom Rand vermengen. Mit einem Tuch abdecken und für 15 Minuten an einem warmen Ort (ca. 30-35°C) gehen lassen. Anschließend alles gut miteinander verkneten (ca. 10-15 Minuten lang) und noch einmal mindestens eine Stunde – bzw. bis sich das Volumen verdoppelt hat – gehen lassen. Nun den Backofen auf 200°C vorheizen, noch einmal alles verkneten, zu einer runden Form ausrollen und rundherum einen typischen Pizzarand formen. Wer mag, kann die Pizza auch noch mit einem verquirlten Ei bestreichen. Auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.
Währenddessen die verschiedenen Cremes zubereiten. Für die weiße Schokoladencreme die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit dem Joghurt vermischen. Für die dunkle Schokoladencreme die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit der Nuss-Nougat-Creme und dem Joghurt vermengen. 125 g Joghurt mit Kokosraspeln vermischen für die Kokoscreme und den restlichen Joghurt mit der Erdnussbutter für die Erdnusscreme. 
Auf die nur noch leicht warme Pizza die verschiedenen Cremes verstreichen. Auf der weißen Schokoladencreme Blaubeeren und weiße Schokoladenraspeln, auf der dunklen Creme Bananenscheiben und dunkle Schokoladenraspeln, auf der Kokoscreme Himbeeren und Kokosraspeln und auf der Erdnusscreme noch ein paar Erdnüsse verteilen. Anschneiden und genießen!

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce

Süße Frühstückspizza mit Joghurtsauce und frischen Früchten

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Samstag, 31. Oktober 2015

Herbstlich gefüllte Pizzabrötchen

Zack und schon ist es wieder so weit. Der Herbst möchte wieder einmal Beachtung bekommen. Ja, ich glaube, ihr wisst es mittlerweile: Ich bin richtig verliebt in diesen Herbst. Ich könnte euch also heute wieder einmal vorschwärmen, wie schön unsere Straße aussieht. Ich könnte euch dieses leuchtende Blättermeer mit ganz vielen Details beschreiben. Aber so geht das ja nicht weiter. Das ist kein Herbstblog, sondern ein Foodblog. Ich will also ein einziges Mal versuchen, nicht dem Herbst schöne Augen zu machen. 
Auch wenn es wirklich angemessen wäre. Denn heute gibt es bei mir kleine Herbstbomben. Die sorgen nämlich für kleine Geschmacksexplosionen im Mund. Also so richtig! Peng! Bums! Rums! Da feiert der Herbst Party im Mund! Da tanzen Kürbis und Pilz um die Wette! 

Pizzabrötchen mit Kürbis

Dazu dann dieser perfekte Pizzateiggeschmack. Denn neben dem Herbst liebe ich auch Pizza. Bei Instagram habt ihr das sicherlich schon mitbekommen. Pizza geht einfach immer! Daher steht auch am Wochenende nicht gerade selten der Pizzabote vor der Tür. Ich weiß, das ist schon fast Hochverrat für einen Foodblogger. Pizza vom Lieferdienst! Pfui! Aber ich finde, Pizza schmeckt nur so richtig gut, wenn sie aus einem Pizzaofen kommt. Am besten geht das natürlich direkt im Restaurant, aber unser Lieferdienst hat es nicht weit, da kommt die Pizza noch dampfend und schön kross bei uns an. So gut bekomme ich das leider nie hin. 
Aber was soll ich sagen? Jetzt war ich selbst ganz erstaunt – diese Pizzabrötchen schmecken fast so gut wie das Original! Und das ganz ohne Pizzaofen! Außen kross und innen wundervoll soft. Naja, wobei eigentlich ist das kein Wunder, denn orientiert habe ich mich am Pizza EM Rezept! 
Aber diese Pizzabrötchen schmecken nicht nur großartig, nein, sie leuchten auch genauso intensiv und schön wie das Laub vor unserer Haustür. Nachdem ich im letzten Beitrag also die goldene Herbstsonne auf den Tisch gebracht habe, ist es nun das Herbstlaub. Tja, meine Herbstliebe kennt eben keine Grenzen...

Schnelle Pizzabrötchen

Zutaten


Teig
200 g Hokkaido-Kürbis
500 g Mehl
250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
5 g frische Hefe
10 g Salz
20 ml Olivenöl

Füllung
100 g Speckwürfel
75 g Champignons
125 g Mozzarella
Salz 
Pfeffer
etwas frische Petersilie

Zubereitung

Im ersten Schritt den Kürbis würfeln und mit etwa 250 ml Wasser aufkochen. Bei mittlerer Stufe 15 Minuten köcheln lassen. Das Wasser danach abgießen und den Kürbis pürieren. Das Kürbismus abkühlen lassen. 
Nun kann es an den Teig gehen. Dazu die Hälfte des Mehls mit dem Mineralwasser verrühren. Die Hefe zerzupfen und unter die Mischung rühren. Dazu kommt nun noch das Salz. Alles noch einmal verrühren und für 20 Minuten stehen bzw. gehen lassen. Danach den Teig erneut gut umrühren und dann das restliche Mehl, das Olivenöl und das Kürbismus unterkneten. Der Hefeteig sollte nun zwischen 12 und 48 Stunden gehen – je länger, desto besser. 
In der Zwischenzeit könnt ihr aber schon einmal die Füllung machen. Das geht ganz einfach: Die Speckwürfel in einer Pfanne kurz anbraten. Die Champignons und den Mozzarella fein würfeln und zu den noch heißen Speckwürfel geben. Mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken. 
Anschließend den Pizzateig wieder einmal gut durchkneten und eventuell noch etwas Mehl zum Teig geben, so dass ein schön geschmeidiger Teig entsteht. Den Backofen auf 250 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Teig in ca. 12 Portionen unterteilen und die Portionen zu kleinen Kugeln kneten. Jeweils in die Mitte eine kleine Mulde drücken und mit 2-3 TL der Champignonmischung füllen. Die Seiten der Mulde vorsichtig hochziehen und so die Füllung einschließen. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Für ca. 20 - 25 Minuten goldbraun backen und dann am besten direkt heiß genießen.

Gefüllte Pizzabrötchen mit Käse und Pilzen

Mit diesem Beitrag nehme ich endlich mal wieder am Dauerbloggerevent "Ich backs mir..." von tastesheriff teil – denn dieses Mal ist das Thema Brot und Brötchen! Unter dem Link findet ihr übrigens noch viele weitere leckere Brot- und Brötchenrezepte und die süße Variante der Kürbisbrötchen findet ihr bei Melanie von Marsmädchen. :)

Ich backs mir Aktion

Mittwoch, 24. Dezember 2014

PAMK: Knuspern unterm Weihnachtsbaum mit warmen Zimtbrötchen und anderen Leckereien!

Ach, wie habe ich es vermisst! An so vielen "Post aus meiner Küche" Runden habe ich teilgenommen und dann war auf einmal Schluss. Ich habe es so sehr vermisst, Leckereien aus meiner Küche quer durch das Land zu schicken und anderen Menschen dadurch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Aber passend zu Weihnachten ist "Post aus meiner Küche" nun wieder zurück! Mit einem zauberhaften Motto: "Knuspern unterm Weihnachtsbaum"! Wie es der Zufall so will, habe ich eine mir sehr bekannte Tauschpartnerin gezogen: Bianca von Elbcuisine. Bianca habe ich dieses Jahr endlich persönlich kennengelernt und lese ihren Blog dadurch noch lieber. Aber besonders witzig ist, dass ich Bianca und ihren Blog erst vor 2 Jahren durch eine ebenfalls weihnachtliche PAMK-Tauschrunde kennengelernt habe. Bei mehreren 1000 Teilnehmern hat die Glücksfee uns beide also wieder zusammengeführt. Es gibt schon sehr verrückte Zufälle!

Post aus meiner Küche: Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Natürlich konnte ich Bianca nicht die gleichen Leckereien wie vor 2 Jahren schicken - aber mir fielen da noch ein paar andere leckere Dinge ein... Erdnussschnitten, Popcornmakronen, gebrannte Salzbrezeln (nach dem Rezept von Zuckerzimtundliebe), ein Glas weihnachtliche Beerenmarmelade und damit man mit der Marmelade auch unter dem Weihnachtsbaum knuspern kann, kamen noch leckere Zimtbrötchen dazu.
Das Rezept für die äußerst einfachen Zimtbrötchen findet ihr im heutigen Blogbeitrag und da ihr vermutlich alle Zutaten im Haus habt, könnt ihr morgen eure Liebsten mit dem Duft nach Zimt und frischen Brötchen aus ihren Betten locken. Wäre doch eine Überlegung wert, oder?

Gebrannte Brezeln

Zimtbrötchen

Zutaten
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
75 g Zucker
1 TL Salz
4 TL Zimt
250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker, Salz und Zimt vermengen. Das lauwarme Wasser erst mit dem Mixer und anschließend mit den Händen unterkneten. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt hat. Kleine Brötchen formen und nochmals 15 Minuten gehen lassen - parallel dazu den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mit einem scharfen Messer Kreuze in die Brötchen ritzen und für 50 Minuten goldbraun backen. Zusammen mit einer leckeren Marmelade genießen!

Zimtbrötchen

PS.: Das Paket von Bianca enthielt übrigens eine Backmischung für ein Brot, zwei Schokoladenlöffel für heiße Schokolade, orientalische Nüsse und Stollen im Glas.

Geschenke aus der Küche zu Weihnachten

Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal wundervolle Weihnachtstage im Kreise eurer Liebsten und fröhliches Knuspern und Schlemmen unter dem Weihnachtsbaum! :)

Freitag, 13. Dezember 2013

PAMK: Walnussbrot vom Nikolaus

Brot habe ich eigentlich immer im Haus. In allen Formen, Konsistenzen, Zusammensetzungen und Farben, die es so gibt. Ich liebe Brot. Geht einfach immer. Mit verschiedenen Aufstrichen ist es so wandelbar und die verschiedenen Sorten sind sowieso so unterschiedlich.. ach ich weiß auch nicht, es ist einfach ein wundervolles Produkt. Leider backe ich viel zu selten selber Brot. Dabei ist das gar nicht so schwer! Umso mehr habe ich mich letztes Jahr gefreut, als ich von Bianca vom Blog Elbcuisine zur "Post aus meiner Küche" Runde "In der Weihnachtsschickerei" ein leckeres Nussbrot geschickt bekommen habe. Da ich dieses Brot so gut fand, habe ich mich dieses Jahr daran erinnert und dachte das passt doch perfekt zu meiner Marmelade. Also wird es nachgemacht! Da ich aber statt 50 g Nüssen 100 g genommen habe (Nüsse im Brot können gar nicht genug sein) ist es bei mir eben nicht das "Brot vom Weihnachtsmann" sondern das "Brot vom Nikolaus". Auf jeden Fall richtig, richtig lecker. Schön fluffig und nussig. Oder mit anderen Worten: Om, nom, nom! :)


Zutaten für 2 kleine Brote
250 g Mehl
1 Prise Salz
15 g frische Hefe
50 ml Milch
1 EL Milch
1 Ei
75 g geschmolzene Butter
100 g gehackte Walnüsse
Zimt
Ahornsirup

Zubereitung
Das Mehl und das Salz in eine Schüssel füllen, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröseln, leicht erwärmte Milch und den Zucker hinzugeben. Leicht verrühren und den Vorteig 10 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen. Das Ei und die Butter hinzugeben und alles verrühren. Nun für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Walnüsse und Zimt zum Teig geben. Anschließend durchkneten und zu zwei Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit etwas Ahornsirup bepinseln. Dann ab damit für ca. 20-30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. 




Dazu passt übrigens hervoragend leckere Bratapfelmarmelade - welch Wunder! Die stell ich euch dann übermorgen vor. :)


Dienstag, 1. Mai 2012

Dinkel-Walnuss-Brot mit Aprikosen-Mango-Aufstrich und Schafskäsehaselnusscreme

Für meine Mutter habe ich dieses Jahr eine kleine Überraschung geplant, da ich sowieso bei meinen Eltern über Ostern war, konnte ich sie morgens mit einem kleinen Frühstück überraschen. Sie kam morgens nichtsahnend in die Küche und wurde von einem Dinkel-Walnuss-Brot, einem Glas Aprikosen-Mango-Aufstrich und einer Schüssel Schafskäsehaselnusscreme überrascht. 


Zusätzlich gab es noch Cranberriespralinen - weiße Schokolade, etwas Kokosfett und getrocknete Cranberries in eine Pralinenform gefüllt und schon waren wirklich leckere Pralinen fertig.
Gerade das Brot hat mich wirklich begeistert, da es trotz Hefe nicht gehen muss. Man kann es also schnell zubereiten und backen. Durch das Dinkelmehl und die Nüsse schmeckt es schön intensiv und hat einen leckeren nussigen und vollkornigen Eigengeschmack. Die Kruste war wunderbar knusprig, also rundum perfekt und wird noch öfters Platz auf meinem Frühstückstisch finden. Das Rezept habe ich übrigens auf lecker.de gefunden. Man merkt es, ich bin momentan im Leckerfieber.
Da die beiden Aufstriche wirklich schnell gemacht sind, packe ich sie zu diesem Post, was ich sonst versuche zu vermeiden.

Dinkel-Walnuss-Brot
Zutaten
200 g Walnusskerne
1 Würfel (42 g) frische Hefe
500 g Dinkel-Volkornmehl
2 leicht gehäufte TL Salz
2 EL Essig 

Zubereitung
Der erste Schritt ist wie so oft den Backofen auf 225°C vorzuheizen, danach die Walnüsse hacken. Nun die Hefe in 1/2 Liter lauwarmen Wasser unter Rühren auflösen. Das Mehl mit dem Salz in einer anderen Schüssel vermengen. Jetzt kommt alles zusammen, Hefe-Wasser, Essig und Walnüsse zum Mehl geben und mit einem Knethaken etwa 3 Minuten verkneten (der Teig ist eher weich, das ist aber vollkommen so gewollt). Jetzt den Teig nicht gehen lassen sondern in eine gefettete und bemehlte Kastenform (ca. 12x25cm - 1 1/2 Liter Inhalt) geben. 


Für 30-35 Minuten auf die untere Schiene in den Backofen verabschieden. 
Nach dem Backen das Brot auf ein Kuchengitter stürzen und mindestens 3 Stunden auskühlen lassen.


Aprikosen-Mango-Aufstrich (unheimlich einfach)
Zutaten
1 große reife Mango
200 g  Aprikosen
1-2 TL Zitronensaft
2 Messerspitzen geriebenen Ingwer

Zubereitung
Das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und klein schneiden. Alles zusammgeben und pürieren, den Ingwer unterrühren. Tada: schon hat man einen leckeren Aufstrich, welcher super mit dem Brot harmoniert.


Schafskäsehaselnusscreme
Zutaten
100 g Haselnusskerne
200 g weichen Schafskäse
50 g weiche Butter
Salz, Pfeffer 

Zubereitung
Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend grob hacken. Jetzt den Schafskäse zerbröcken und mit Butter zu einer Creme vermixen, die Haselnüsse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmechen, schon ist auch dieser Aufstrich fertig. Passt auch sehr gut zum nussigen Brot.

Viel Spaß beim Nachmachen und -essen :)



Sonntag, 29. April 2012

Baguette-Brötchen

Hier war es mal wieder sehr lange ruhig.. die Uni hat mich komplett in Beschlag genommen und ich war auch etwas schreibfaul.. Bald muss ich anfangen meine Bachelorarbeit zu schreiben, ich hoffe, dass ich dann trotzdem noch zum Bloggen komme.
Aber ich werde schon ab und zu mal Zeit finden. :)
Ich habe hier noch zwei Rezepte inklusive Fotos liegen, die ich euch zeigen muss, lange ist es her, dass ich es gebacken habe, aber besser spät als nie.
An meinem Geburtstag habe ich einen kleinen Brunch veranstaltet mit vielen Leckereien, zum Beispiel leckeren Glasnudelsalat oder Ziegenkäsetarte. 


Aber auch leckere kleine Baguette-Brötchen. Ich finde so kleine Brötchen zum Brunchen super, dann kann man viele verschiedene Aufstriche probieren, ohne so schnell satt zu werden. Auf dieses Rezept bin ich in der Zeitschrift "Lecker" Ausgabe April 2012 gestoßen (übrigens ist Lecker eine sehr empfehlenswerte Zeitschrift, einfach tolle Fotos und tolle Gestaltung - besonders die Sonderausgaben sind sehenswert) und war begeistert: Wenige Zutaten, man kann den Teig super am Tag zuvor vorbereiten und dann nur noch in den Ofen am Tag des Brunches - alles ganz einfach. :)

Zutaten
500g Mehl
Salz
10g frische Hefe
Backpapier

Zubereitung
Am Vortag 500g Mehl und ca. 1 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe dazubröckeln und mit 300ml kaltem Wasser glatt rühren. Die Mischung zum Mehl geben und mit Hilfe eines Knethakens verkneten. Alles zugedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.
Am nächsten Tag den Ofen auf 225°C Umluft vorheizen. Mit bemehlten Händen den Teig in ca. 12 kleine Brötchen formen und auf 1-2 Backbleche legen. Mit einem Messer ein Kreuz einritzen.
Eine kleine ofenfeste Form mit Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen, dadurch werden die Brötchen schön knusprig. Die Brötchen 12-15 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.


Guten Appetit. :)

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