Mittwoch, 20. August 2014

Selbstgemachtes Hühnchen süß sauer wie beim Chinesen

"Einmal Hühnchen süß-sauer, bitte!" Ich wette, diesen Satz habt ihr schon alle einmal gesagt, denn was ist auf der chinesischen Speisekarte bitte bekannter und beliebter als die gute, alte "süß-sauer-Sauce"? Auch wenn das Reich der Mitte kulinarisch natürlich deutlich mehr zu bieten hat, bin ich bereits früh dieser Sauce verfallen. Es löst vielleicht keine Geschmacksexplosion aus, ist vermutlich kein Highlight in der Welt des guten Geschmackes, gesund ist es schon einmal gar nicht und ich bin mir nicht einmal sicher, ob es wirklich aus China kommt, aber es ist und bleibt verdammt lecker. Mit diesem Gericht ist man immer auf der sicheren Seite, da weiß man, was man bekommt und es schmeckt eigentlich immer. Egal ob zu Hühnchen, Ente, Schwein, Rind, Scampi, Fisch, Tofu, Frühlingsrolle oder, oder, oder...
Ich erinnere mich noch gut daran, als meine Mutter einen chinesischen Kochkurs belegte und es über Wochen nur noch Chinesisch gab - das kam mir zumindest damals so vor. Aber ich kleiner Knirps habe immer ganz fasziniert der Frau Mama beim Schnippeln dieser ganzen komischen Zutaten zugeschaut. Wasserkastanien, Bambus, Sojasprossen? Das soll man essen können? Dann noch diese komische Pfanne namens Wok. Sehr merkwürdig alles! Überraschenderweise hat es dann aber doch immer total lecker geschmeckt, auch wenn manche Zutaten ganz entschieden vom Teller verbannt wurden wie dieses Glibberzeug names Morchel. So wurde mir also quasi die Leidenschaft für chinesisches Essen in die Wiege gelegt. Mittlerweile habe ich nicht nur ein halbes Jahr die chinesische Sprache gelernt, sondern stehe selber in der Küche und schnippel exotische Zutaten. Ich liebe die chinesische und asiatische Küche, sie ist so wunderbar exotisch, leicht und gesund - wenn man einmal ausblendet, dass Chinesen gerne alles in die Friteuse hauen.
Aber auf die Idee so etwas Triviales und fast schon Gewöhnliches wie "Hühnchen süß-sauer" zu machen, wäre ich nie gekommen. Doch nachdem eine Freundin ganz begeistert erzählte, wie einfach "Hühnchen süß-sauer" zuzubereiten ist, war ich Feuer und Flamme und musste es sofort selbst ausprobieren. Siehe da, es geht tatsächlich total fix und schmeckt so lecker wie beim Chinesen. Zum Reinlegen! Und jetzt seid ihr dran, probiert es aus!

Hühnchen süß sauer

Zutaten für 4 Personen
300 g Hühnchen
3 Paprika (rot, gelb, grün)
400 g frische Champignons
175 g Mungobohnenkeimlinge (Abtropfgewicht)
340 g Ananasstücke (Abtropfgewicht)
250 g Basmati- + Wildreis
4 EL Sojasauce
7 TL Zucker
3 TL Essig
4 EL Ketchup
Salz 
Pfeffer
etwas Stärke zum Binden der Sauce
Speiseöl zum Anbraten

Zubereitung
Zuerst das Gemüse waschen, von allem nicht Essbarem befreien und sehr  klein schnippeln. Das Fleisch ebenfalls klein schneiden, mit 1 EL Sojasauce bepinseln und etwas salzen. Das Fleisch in etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok von beiden Seiten anbraten und anschließend pfeffern. Jetzt das Fleisch aus der Pfanne nehmen und dafür das Gemüse, also Paprika, Champignons und Mungobohnenkeimlinge hineinwerfen. Während das Gemüse brutzelt könnt ihr bereits den Reis kochen. Außerdem solltet ihr nun aus 3 EL Sojasauce, 7 TL Zucker, 3 TL Essig und 4 EL Ketchup eine Sauce anrühren. Diese Sauce kommt zusammen mit der Ananas zum Gemüse. Das Gemüse sollte nicht mehr roh sein, aber trotzdem noch schön knackig. Wenn euch die Sauce zu dünn ist könnt ihr etwas Stärke mit Wasser vermischen, unterrühren und einmal aufkochen. Zum Schluß nur noch das Fleisch wieder in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Zusammen anrichten und genießen. 
Natürlich könnt ihr auch anderes/ gar kein Fleisch oder Gemüse nehmen oder ihr füllt die Sauce in kleine Gläschen ab und verschenkt sie. Variiert das Rezept ganz nach eurem Geschmack. Auf jeden Fall wünsche ich guten Appetit!

Hühnchen süß sauer

Hühnchen süß sauer

Hühnchen süß sauer

Donnerstag, 14. August 2014

Zwi, Zwa, Zwetschgencupcakes!

Jubeln könnte ich! Schreien könnte ich! Mach ich auch! Denn es ist Zwetschgenzeit! Endlich!
Haben wir nicht unendlich viel Glück, dass solche wunderbaren Früchte bei uns wachsen? Mittlerweile kommt bei mir nach Möglichkeit nur noch das auf den Tisch, was gerade in Deutschland wächst. Als treuer Zwetschgenverehrer bin ich sofort losgerannt und habe mich ins Obstregal geworfen. Da lagen sie, die kleinen Pflaumen, mit der Aufschrift "Zwetschgen aus der Region". Also garantiert frisch, regional und saisonal. Na perfekt!
Dank Google kenne ich jetzt auch die Unterschiede von Pflaumen und Zwetschgen. Denn Zwetschgen sind zwar eine Unterart von Pflaumen, aber sie sind nicht rundlich, sondern oval. Super ist auch, dass der Kern bei Zwetschgen wie von alleine aus der Frucht hüpft. Das Fruchtfleisch ist außerdem fester als bei Pflaumen, sie eignen sich daher besser zum Kochen und Backen - Pflaumen besser fürs musige Mus. Wieder etwas gelernt! Aber das nur am Rande...
Auf jeden Fall sind es verdammt saftige, saure und süße Leckerbissen, diese kleinen Dinger. Finden übrigens leider auch Wespen. Aber noch besser als sie pur zu essen, ist mit ihnen leckerste Kuchen und Küchlein zu backen. Mein Favorit ist der klassische Zwetschgenstreuselkuchen. Vom Blech, mit Hefeteig und Streuseln! Vielen Streuseln! Und ein ordentlicher Schlag geschlagene Sahne darf auch nicht fehlen. Eben ganz wie bei Oma. Also musste ich zwangsweise Omas Zwetschgenstreuselkuchen backen.
Wie? Das da unten soll Blechkuchen sein? Ja, richtig gelesen! Nagut, bevor ihr mich für bescheuert erklärt, erzähle ich euch kurz, wieso ein Cupcake ein Blechkuchen ist.
So ein Blechkuchen an sich, ist ja eigentlich super, super lecker. Hat aber einen Nachteil: Es ist verdammt viel Kuchen. Wie? Viel Kuchen ist ein Nachteil? Jetzt dreht er völlig durch. Nagut es ist eigentlich kein Nachteil, aber für zwei Leute ist es eine Lebensaufgabe so ein Blech voll Kuchen leer zu bekommen. Wir sind zwar ausgebildete und äußerst erfahrene Kuchenesser, aber Tage und Wochen nur Zwetschgenkuchen? So sehr lieben wir ihn dann doch nicht. Einfrieren wäre natürlich eine Lösung. Das kleine Gefrierfach protestierte allerdings sofort bei dem Gedanken an die Massen Kuchen. Zickiges Ding.
Also waren mir die Hände gebunden und ich sah schon meinen Traum von Omas Kuchen davonfliegen. Aber nach einer kleinen "Wickie" Geste kam die erleuchtende Idee: Wir wurschteln das Rezept einfach für kleine Zwetschgenstreuselmuffins um. Na und wenn wir schon dabei sind, machen wir doch gleich Cupcakes mit leckerer Zimtcreme daraus! 
Die beste Idee meines Lebens, so fantastisch lecker! Oh, die hätten der Oma auch geschmeckt! Himmlisch! Pures Kuchenglück! Hefeteig wird bei mir leider oft etwas trocken, aber als Lösung gibt es richtig viel Creme und Sauce. Davon kann man ja nie genug haben! Hefeteig, Zwetschgen, Butterstreusel, Zimtfrischkäsesahne und Zwetschgensauce - die perfekte Kombi um "Hallo, Zwetschgenzeit!" zu rufen. Und jetzt alle: "Hallo, Zwetschgenzeit!"

Zwetschgencupcakes

Zutaten für 12 Cupcakes

Teig
150 g Zwetschgen
160 g Mehl
6 g frische Hefe
2 g Salz
20 g Zucker
20 g Butter
50 ml lauwarme Milch
1 Ei

Streusel
75 g Mehl
50 g Butter
50 g Zucker

Creme
1-2 TL Zimt
200 g Frischkäse
150 g Sahne
50 g Zucker

Sauce
350 g Zwetschgen
5 EL Wasser
3 EL Zucker
2 TL Zitronensaft

Zwetschgencupackes

Zubereitung
Für den Teig die 160 g Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, die Hefe hineinbröckeln, die Hälfte der lauwarmen Milch und 1 TL des Zuckers in diese Vertiefung geben. Nun mit etwas Mehl vom Rand einen dicklichen Brei anrühren - also einen klassischen Vorteig zubereiten. 15 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Nach dem Gehen die restlichen Zutaten - also das Salz, den restlichen Zucker, die Butter, die restliche Milch und das Ei - zum Teig geben und alles gut miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Dieser Teig muss nun wieder mit einem sauberen Tuch abgedeckt werden - nicht komplett verschließen, denn der Hefeteig braucht Sauerstoff zum Gehen. 30 Minuten bis zu 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Jetzt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kleine Muffinförmchen einfetten und etwas Hefeteig an den Boden der Förmchen drücken. Lieber eine zu dünne Schicht Hefeteig, als eine zu dicke, denn er geht noch ordentlich auf. Jetzt die Zwetschgen waschen und in kleine Spalten schneiden. Mit den Spalten den Hefeteig belegen.

Zwetschgenmuffin Schritt für Schritt

Für die Streusel 100 g Mehl, 50 g Butter und 50 g Zucker verkneten und damit die Zwetschgen bedecken. Jetzt dürfen die kleinen Küchlein in den Ofen für ca. 35 Minuten, bis die Streusel goldbraun und knusprig sind.
Nach dem Backen sollten die Küchlein ordentlich auskühlen, wenn ihr es aber gar nicht mehr aushaltet - ein Muffin mehr oder weniger, fällt doch auch nicht auf! Parallel könnt ihr die restlichen 350 g Zwetschgen waschen und klein schneiden. Mit dem Wasser, Zucker und Zitronensaft in einer Pfanne schmoren, bis eine Art Sirupsauce oder Konfitüre entsteht. Dieser Sirup muss ebenfalls auskühlen.
Sind die Zwetschgenmuffins ausgekühlt machen wir sie nun zu Zwetschgencupcakes. Dazu die Sahne aufschlagen und zusammen mit dem Frischkäse, dem Zimt und dem Zucker verquirlen. Ganz einfach also. In einen Spritzbeutel füllen und die Streuselküchlein damit dekorieren. Zum Schluß wird die ausgekühlte Zwetschgensauce über die Muffins geträufelt und die kleinen Meisterwerke sind fertig.
Bereit für eure Kaffeetafel. Mit jedem Bissen wisst ihr, wie das pure Kuchenglück schmecken sollte. :)


Zwetschgencupcakes

Zwetschgencupcake

Samstag, 9. August 2014

Griechischer Lammburger vom Grill

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Letzte Woche berichtete ich von Grilllust, Grillgeruch, Cola-Salat, Cola-Fleisch und einem hübschem Grillpaket, welches ihr übrigens immer noch gewinnen könnt. Erst am Dienstag werden die Gewinnlokale geschlossen und die Lostrommel angeschmissen. 

Bei der feierlichen Einweihung des Grills wurde aber nicht nur das Cola-Fleisch auf den Grill geschmissen, nein auch bestes Bio-Lammfleisch aus Neuseeland durfte es sich über der Glut gemütlich machen. Denn für einen phänomenalen, grandiosen und ultraleckern Lammburger braucht man bestes Lammfleisch. Wir haben leckeres Bio-Lammfleisch aus Neuseeland getestet und waren total begeistert. Auch wenn es mir ein bisschen das Herz bricht, dass so süße Tierchen geschlachtet werden, aber immerhin leben die Lämmlein auf weitläufigen Wiesen und ernähren sich nur von saftigem Weidengras. Naja und das Fleisch ist wirklich sehr mild, unbeschreiblich zart und einfach lecker.

Aber bevor ich nun zu dem Star dieses Artikels komme, möchte ich euch ausführlich von besagtem Grilltag erzählen. Es war ein heißer Tag. Wenn ich recht überlege, heiß ist ziemlich untertrieben, also sagen wir einmal, in der Wüste war es vergleischsweise antarktisch kalt. Aus allen Poren lief es ununterbrochen und selbst die kleinste Bewegung war eine Bewegung zu viel. 
Dummerweise hatten der Lieblingsmensch und ich uns eben genau diesen heißesten Tag aller Tage für unser großes Grillabenteuer ausgesucht. Es hilft ja alles nichts, da muss man dann durch. Plan ist Plan. Schließlich wollten wir ja endlich unseren Grillgeruch verströmen und alle mit unseren Leckereien neidisch machen. Also wurde gepackt. Natürlich NUR das Nötigste. In den Urlaub kommt schließlich auch immer nur genau das mit, was auch wirklich also wirklich benötigt wird. Oder... verwechsel ich da jetzt etwas...?!
Nachdem sich die Kisten und Körbe vor der Haustür stapelten und stapelten und stapelten... kam die Stimme der Nachbarin von irgendwo hinter den Kisten: "Ach fahrt ihr in den Urlaub, wie schön!" Das war dann der Moment, wo wir beschlossen, es reicht, es geht los! Ich muss nicht erwähnen, dass sich nach der Packaktion unsere Körpertemperatur um die 1-100°C zusätzlich erwärmt hatten, oder? Nun gut das Auto - welches wir mit einer ebenfalls nicht unbedingt angenehmen Innentemperatur vorfanden - wurde beladen und los ging das! Endlich! Da gab es dann nur ein Problem, wohin sollten wir eigentlich fahren? Nicht nur, dass ich nicht auf dem Balkon grillen darf, nein in den meisten Parks darf man auch nicht grillen. Böse, böse Welt!
Zum Glück gibt es diese Erfindung "Internet", das mir wieder einmal große Dienste erwies und ein paar grillfreundliche Parks ausspuckte. Jetzt aber: Los geht's! So tuckerten wir dann zum ersten Park, direkt in Charlottenburg. Dieser "Park" erwies sich als eine von Straßen umzäunte Wiese. Na hübsch! Sehen wir so anspruchslos aus? Also bitte! Wieder hinein in die fahrende Sauna und zur nächsten Station. Zum Tierpark! Laut Internet darf man hier an bestimmten Stellen grillen. Ha! Denkste! Wie sich herausstellte eine ganz gemeine Lüge. Die "GRILLEN VERBOTEN" Schilder sprangen uns aus allen Ecken an. Aller guten Dinge sind drei. Mir war jetzt die Entferung egal, also ging es zum Park mit dem weitesten Weg und den meisten Empfehlungen: Stadtpark Lichtenberg.
Als wir die ersten Rauchschwaden entdeckten, fühlten wir uns wie Columbus als er im vermeintlichen Indien landete. Eine Odyssee ging zu Ende. Fehlte nur noch, dass wir uns auf den Boden schmissen und diesen küssten. Hach wie schön es dort war. Ein kleiner See, Entenbabys, angenehme Leute, wunderschön angelegter Park mit Blumen, Bäumen, Duschen, Büschen - alles was das Herz begehrt. Eine Insel der Ruhe, pure Erholung vom Stadtlärm und der Stadthektik. Oh ja, hier bleiben wir. Also packten wir unser Gepäck aus, warfen die Decken ins Gras und waren einfach nur glücklich. Grill aufgebaut, fachmännisch Grillkohle und Grillanzünder hineingeworfen und schon zündelten die ersten Flammen. Ich brauchte vermutlich 5 Mal so viele Grillanzünder wie geübte Grillmeister, aber ich bin mächtig stolz auf mein erstes Mal. Mein erstes Mal selber grillen. Tschaka! 

Grillen im Park

Ein wirklich fantastischer Tag im Park mit leckerem Grillgeruch in der Nase und einem deftigen Lammburger in den Händen. So lässt es sich leben! Definitiv. Macht das auch mal! 

Picknick im Park

Hier kommt nun auch endlich das (eigentlich sehr banale) Rezept:

Zutaten für 4 Personen
4 Burger-Brötchen/Buns (Rezept gibt es bei Maja)
ca. 800 g Lammsteak (oder Lammhackfleisch)
ca. 200 ml Olivenöl
1 TL Bohnenkraut 
1 TL Thymian
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver
4 EL Sauerkrautsalat (aus dem Kühlregal oder selbstgemacht)
200 g Schafskäse
4 Oliven
1 Gemüsezwiebel
8 Streifen Bacon
1/2 Salatgurke
Knoblauchsauce (Rezept gibt es bei Lecker)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Entweder das Lammsteak mit einer Zwiebel, Salz und Pfeffer durch den Fleischwolf jagen und so leckeres Lammhackfleisch herstellen. Daraus dann die Patties formen. Oder, wenn ihr lieber - wie wir - das Steak so in den Burger legen wollt, dann zur Vorbereitung das Lammsteak in einer Marinade aus Olivenöl, 1 TL getrocknetem Bohnenkraut, 1 TL Thymian, 1 TL Knoblauchpulver, 1 TL Paprikapulver und jeweils einer Prise Salz und Pfeffer mindestens 3 Stunden einlegen. Außerdem müssen noch die Burger-Buns gebacken, der Sauerkrautsalat und die Knoblauchsauce zubereitet werden. 
Nun die Zwiebel in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten. Die Baconstreifen ebenfalls anbraten. Die Gurke, die Oliven und den Schafskäse in Scheiben schneiden. Zum Schluß nur noch das Lammfleisch auf dem Grill anbraten und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt geht es ans Schichten.
Erst die Zwiebeln auf die untere Brötchenhälfte, dann den Bacon, die Oliven, die Gurken, das Fleisch, den Schafskäse, den Sauerkrautsalat, die Knoblauchsauce und zum Schluß die andere Brötchenhälfte. Fertig!

Griechischer Lammburger vom Grill

Griechischer Lammburger vom Grill

Griechischer Lammburger vom Grill

Griechischer Lammburger vom Grill

Herzfutter
 
Beim Aufschreiben des Rezeptes habe ich gerade gemerkt, dass es eigentlich ganz schön bescheuert ist, dieses Rezept aufzuschreiben, aber wenn ich es jetzt geschafft habe, euch Appetit auf Burger zu machen, dann hat sich das Rezept trotzdem gelohnt. Besonders Burger einmal mit richtigem Steak vom Grill zu machen ist einfach ein Träumchen! Euer Phantasie sind beim Burgermachen ja sowieso keine Grenzen gesetzt - also auf geht's und guten Appetit! :)

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass mir das Neuseeland-Fleisch zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner eigenen Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Sonntag, 3. August 2014

GIVEAWAY! Wenn sich Cola-Salat und Cola-Marinade im Park treffen.

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Kennt ihr das? Die Sonne strahlt den ganzen Tag, strahlend blauer Himmel, es ist einfach das schönste Wetter und ihr habt beste Laune, ihr lauft durch die Straßen und dann das... ihr riecht es erst ganz leicht... und dann habt ihr das Gefühl der Geruch kommt von allen Seiten... umzingelt euch... ihr könnt ihm einfach nicht entgehen... Grillgeruch... Fleisch, Fisch und Gemüse brutzelt in scheinbar allen Gärten und auf allen Balkons. Das Wasser läuft euch im Mund zusammen. Hunger! Jetzt wäre die Lösung ganz schnell nach Hause zu rennen und auch den Grill anzuwerfen. Aber ich habe da so ein Problem - ich habe weder einen Grill, noch eine Erlaubnis auf dem Balkon grillen zu dürfen. Blöd gelaufen, was? Wenn euch jetzt bei so einem tragischen Drama bereits aus Mitgefühl die ersten Tränchen die Wangen hinunterlaufen, dann kann ich das komplett verstehen. Ein Sommer ohne Grillen? Kein Zündeln? Kein gegrilltes Fleisch? Kann es schlimmer sein?

Eimergrill

Mein tägliches Geschluchze war so laut, dass es sogar in Hamburg zu hören war. Dort gab es zum Glück Menschen mit einem sehr großen Herzen, die sich gedacht haben, da müssen wir doch etwas machen! Gibt es da nicht etwas von Ratiopharm? Nicht? Naja, dann schicken wir dem armen Kerl einfach einen Eimergrill inklusive feinster Zutaten für eine leckere Marinade. 

So kam es, dass "Dingelidong" und mit dem bekannten Schlachtruf "Ein Pakeet!" die mir mittlerweile schon sehr vertraute DHL-Frau ein unfassbar großes Paket in die Wohnung schob. Nanu? Wer bist denn du? Erst einmal anklopfen. Leben tut da schon einmal nichts, oder doch? 
Aus dem Paket schlüpfte ein schnuckeliger Eimergrill, duftende und frische Kräuter, süßester Honig von glücklichen Bienen und Imker Michael Bauer aus dem Herzen des Alten Landes, handgefertigter Senf der Senf Pauli Manufaktur und handgemachter Ketchup ohne künstliche Zusätze, Konservierungsstoffe und Zucker von Catch up! Mit dem nächsten Inhalt kommen wir auch zum eigentlichen Absender des Paketes: 2 Flaschen Fritz-Kola. 

fritz kola Marinade

Ja, genau richtig gelesen. 12 Jahre ist es nun schon her, dass die beiden Studenten Lorenz und Mirco Wolf eine neue Cola entwickelten. Weniger süß, aber mit ordentlich viel Koffein, perfekt für das Partyvolk Hamburgs. Mittlerweile sind aus 2 Leuten schon rund 30 Mitarbeiter geworden und vermutlich kennt sie mittlerweile auch jeder, die gute Fritz-Kola. Ich trink sie nicht wirklich oft, aber ich zähle mich auch generell nicht zu den großen Limonadenfanatikern. Aber bei der Kola werde auch ich mal schwach, das Zeug ist schon gut - hey, es kommt aus Hamburg, das kann doch nur gut sein?
Aber kommen wir zurück zum frisch geschlüpften Grillwunder - im Paket lag freundlicherweise noch ein nettes Rezept für eine deliziöse und ungewöhnliche Fleischmarinade - eine Cola-Marinade bzw. Kola-Marinade oder sollten wir besser sagen eine Fritz-Marinade? Dadurch wird das Fleisch schön zart und bekommt einen ganz leichten, typischen Colageschmack. 

Lamm auf dem Grill

Zutaten
Kräuter der Provence
Knoblauch
1 EL Honig
1 EL Ketchup
1 EL Senf
1 Flasche Cola (0,33 oder 0,5)
Salz
Pfeffer
Grillgut nach Wahl

Zubereitung
Die Zutaten miteinander gut vermischen und das Fleisch damit einpinseln oder das Fleisch darin einlegen. So oder so, sollte das Fleisch mindestens eine Stunde einwirken. Das marinierte Fleisch anschließend auf einen sehr heißen Grill legen. Natürlich müsst ihr kein Fleisch nehmen, sondern könnt auch veganes/vegetarisches Grillgut mit der Marinade einpinseln.

Lamm auf dem Grill

Da ich mir dachte, hey zum marinierten Fleisch brauchen wir jetzt noch einen leckeren Salat. Könnte man da nicht auch etwas mit der anderen Flasche Fritz-Kola anstellen? Im Netz ein paar Inspirationen gesammelt und dann beschlossen: Ich kann und ich werde.

Kola Salat

Zutaten
300 g grüne Brechbohnen
250 g Cocktailtomaten
220 g rote Beete (frisch oder aus dem Glas)
evtl. 4 Scheiben Bacon

500 ml Cola
2 EL Essig
2 TL Zucker
5 EL Öl
1 TL Senf
1 TL Zitronensaft
etwas frisch gehackte Petersilie
1-2 TL Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung
Die Bohnen, Cocktailtomaten, rote Beete und den Bacon klein schneiden. Den Bacon in einer Pfanne schön knusprig braten. Die Cola mit dem Essig und dem Zucker in einen kleinen Topf kippen und zum Kochen bringen. Reduzieren lassen, bis eine dickflüssige Creme entsteht - euer eigener süßer Essig. Wer braucht da noch Balsamicocreme? Nun Öl, Senf, Zitronensaft und Petersilie vermengen. Das Gemüse mit dem Essig und dem Senföl beträufeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Ein sehr ungewöhnlicher Geschmack, er harmonisiert definitiv perfekt mit dem Colafleisch. Für jeden Fritz-Kola-Fan ein Muss. :)

Cola Salat

Mit Salat, mariniertem Fleisch, Decke und Grill ging es in den Park und endlich konnte ich ihn auch in die Welt verströmen, diesen Grillgeruch - aber wisst ihr was? Über dieses Grillabenteuer gibt es einfach am Samstag noch einen Blogbeitrag. 

Lamm und Salat

Denn jetzt kommen wir schnell zu einer viel wichtigeren Info: Einer von euch kann etwas gewinnen - das gleiche Paket, welches seinen Weg zu mir fand, kann nun auch zu euch kommen. Also Grill, Kräuter, Senf, Ketchup und Kola! Damit auch ihr etwas Grillgeruch in die Welt pusten und eure Nachbarn neidisch machen könnt.

Alles was ihr dazu machen müsst, ist bis zum nächsten Montag, den 11.08.2014 mir zu verraten, was bei einem perfekten Grillabend einfach nicht fehlen darf. Der Lieblingssalat? Das perfekte Bier? Grillfackeln? Sanfte Gitarrentöne vom Liebsten? Lagerfeuer? Sternenhimmel? Partyspiele? Ich bin gespannt! Vergesst bitte nicht eure E-Mail-Adresse oder eine andere Kontaktmöglichkeit.
Teilnehmen können dieses Mal leider nur in Deutschland ansässige Leser. Der Gewinner wird per Zufallsgenerator ausgelost. Natürlich ist der Rechtsweg oder die Barauszahlung der Preise ausgeschlossen. Viel Erfolg! :)

leerer Teller

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass der Gewinn von "Fritz-Kola" gesponsert wurde und somit dieser Beitrag in Kooperation mit "Fritz-Kola" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner eigenen Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Nachtrag: Der Gewinner wurde per Zufallsgenerator ausgewählt und die Wahl fiel auf Bettina! Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Grillen. :)


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