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Donnerstag, 13. September 2018

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower

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Egal, ob geröstet, gebacken oder als Butter – ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich die Erdnuss in jeglicher Form vergöttere. Zum Frühstück kommt bei mir Erdnussbutter zusammen mit der Schokocreme aufs Brötchen, zum Mittag purzeln gebackene Wasabi-Erdnüsse auf den Salat, am Nachmittag perfektioniert die Erdnusscreme den Schokokuchen und am Abend mischen sich geröstete Erdnüsse unter das Curry. Hach, ich bin einfach so verliebt in diese kleine Nuss!

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce

Aus diesem Grund musste ich auch gar nicht lange überlegen, als mich ültje fragte, ob ich Lust auf eine knackige Kooperation rund um die leckere Nuss aus der Erde hätte. Natürlich habe ich das! Schließlich bin ich schon lange so etwas wie der ehrenamtliche Botschafter seiner Majestät, der Erdnuss. Jedes Jahr fallen mir neue Rezepte ein, um die knackige Ultra-Nuss zu ehren und jeder meiner Freunde kam auch schon einmal in den Genuss einer meiner zahlreichen Erdnusskreationen. Spätestens nach dem ersten Bissen meines Erdnusskuchens schließen sich die Augen ganz automatisch, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ich habe im Handumdrehen jeden auf die Seite der kleinen Köstlichkeit gezogen. Ja, ich bin ein ziemlich guter Botschafter. Okay, es sei denn, jemand reagiert im wahrsten Sinne allergisch auf meine Königin der Nüsse. Da hilft dann auch keine noch so gute Überzeugungsarbeit und ich gebe mich geschlagen.
Warum ich aber überhaupt so vernarrt in diese Nuss bin? Gute Frage! Vermutlich, weil sie so genial schmeckt! Vielleicht aber auch, weil sie mich und meinen Körper mit ihren vielen Nährstoffen rundum glücklich macht:

  • Der hohe Anteil an Magnesium in der Erdnuss hilft dabei, die Leistungsfähigkeit meiner Nerven und meines Gehirns zu steigern,
  • das Zink in der Nuss ist unentbehrlich bei der Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für Gefühle wie Gelassenheit, Zufriedenheit und innere Ruhe verantwortlich ist,
  • das Niacin unterstützt wiederum meine Haut dabei schön elastisch zu bleiben
  • und das enthaltene Eiweiß kann als Hauptbestandteil von Muskeln auch nicht schaden! Tschaka!

Kein Wunder also, dass es in Amerika sogar einen richtigen Nationaltag zu Ehren der coolen Powernuss gibt. Nämlich genau heute: Am 13. September wird in den USA die Peanut ganz groß gefeiert. Aus gutem Grund, denn Amerikaner verehren sie so sehr wie ich. Im Garten des Weißen Hauses wachsen schon immer Erdnüsse und in vielen Staaten werden sie großflächig angebaut und gefuttert. Im Durchschnitt essen amerikanische Schüler 1.500 Erdnussbutter-Pausenbrote und insgesamt naschen die Amerikaner so viel Peanut Butter, dass man damit die kompletten Rocky Mountains einstreichen könnte. Aber auch in vielen beliebten Keks-, Eiscreme- oder Schokosorten ist die Erdnuss ein nicht zu ersetzender Bestandteil. Nicht selten wird sie zudem einfach pur als gesalzener Snack verputzt.

ültje Erdnuss-Rezepte: Asiatischer Burger mit Erdnussmus

Ihr könnt euch also vorstellen, wie mein Koffer nach jedem USA-Besuch aussieht. Die eine Hälfte des Innenraums besteht dann nur aus amerikanischen Erdnuss-Versuchungen. Glücklicherweise gibt es viele der Köstlichkeiten mittlerweile auch in unseren Supermarktregalen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke – am Ende schmecken die selbstgemachten Erdnuss-Leckereien doch immer noch am besten. Dank der neuen ültje pur Produkte kann jetzt auch das volle Erdnussaroma in die Gerichte wandern, denn weder Zucker noch Salz verfälschen hier das Geschmackserlebnis. 100 Prozent pure Erdnusspower also!
Sobald diese dann auch noch auf ein Burgerbun, ein Hähnchenbrustfilet und eine Burgersauce treffen, macht mein Herz riesige Freudensprünge. Warum? Weil das bedeutet, dass es heute passend zum amerikanischen Erdnuss-Feiertag Burger mit dreifacher Erdnusspower gibt. Ja, ich glaube, besser kann man die Erdnuss nicht feiern! Oder was denkt ihr? Wollt ihr mitfeiern? Dann kommt hier das Rezept!

Burger mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: 

Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Zutaten für 4 große Burger


Erdnussbun
50 ml + 1 EL Milch
80 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 g brauner Zucker
60 + 40 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
1 große Prise Salz
50 g Butter (zimmerwarm)
300 g Mehl
1 + 1 Ei (M)

Asiatischer Krautsalat
1/2 Kopf Rotkohl
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Chilischote
1/2 Bund Petersilie
25 ml Sojasauce
10 ml Limettensaft
50 ml Erdnussöl
25 g flüssiger Honig
1 TL Sambal Olek

Gegrillte Mango
1 Chilischote
2 reife Mangos

Erdnusssauce
10 g Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
1 TL Sambal Olek
10 ml Sojasauce
20 g flüssiger Honig
200 ml Kokosnussmilch

Erdnusshähnchen
4 Hähnchenbrustfilets
Salz + Pfeffer
2 Eier (M)
200 g Pankomehl
100 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
4 EL Erdnussöl

Zutaten

Für die Buns zuerst die 50 ml Milch mit den 80 ml Wasser mischen und leicht erwärmen. Die 20 g Zucker darin verrühren und den halben Würfel Hefe hineinbröseln. 5 Minuten lang gehen lassen. Nun die 60 g Erdnüsse grob hacken und zusammen mit Salz, weicher Butter, Mehl sowie einem Ei zum Vorteig geben. Alles miteinander ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten – am besten geht dies mit der Küchenmaschine. An einem warmen Ort 1 Stunde lang abgedeckt gehen lassen. Sobald sich die Masse des Teigs verdoppelt hat, den Teig vierteln, mit den Händen jeweils vier gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu gleichmäßigen Scheiben pressen. Den Teig nochmal 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun 1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Buns damit einpinseln. Gehackte Erdnüsse darüber streuen und die Buns für 25 Minuten lang im Backofen goldbraun backen. Zusätzlich eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Buns schön fluffig werden.
Für den asiatischen Salat den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen. Die beiden Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen. Rotkohl, Paprika und Zwiebel am V-Hobel sehr fein hobeln oder alternativ mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Für das Dressing zuerst die Kerne der Chilischote entfernen und die Chili fein hacken. Das Bund Petersilie ebenfalls fein hacken. Chili und Petersilie mit Sojasauce, Limettensaft, Erdnussöl, Honig, Sambal Olek vermischen und über die Rotkohl-, Paprika und Zwiebelstreifen geben. Alles gut miteinander vermischen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mindestens 1 Stunde lang durchziehen lassen.
Die Chilischote von den Kernen befreien und die Chili in feine Streifen schneiden. Die Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Chili und Mango in einer Grillpfanne kurz anbraten und zur Seite stellen.

Scharfe Erdnusssauce

Für die Erdnusssauce zuerst den Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehe und Zwiebel ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Alles zusammen in etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Sambal Olek, Erdnussmus, Sojasauce, Honig und Kokosmilch hinzugeben. Alles gut verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Ist sie zu dickflüssig, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
Für die Erdnusshähnchen die Brustfilets mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. Nun eine Panierstraße bauen – das Ei in einem Teller verquirlen und das Pankomehl zusammen mit gehackten Erdnüssen in einem weiteren Teller vermischen. Nun das Filet erst in das Ei, dann in das Pankomehl und dann nochmal in das Ei und Pankomehl tauchen. Anschließend von beiden Seiten in Erdnussöl knusprig anbraten.
Jetzt geht es ans Schichten: Die Buns durchschneiden und auf die untere Hälfte etwas Sauce geben, darauf etwas Salat, darauf die aufgeschnittenen Brustfilets, darauf die Chili-Mango, darauf noch einmal ein großer Klecks Sauce und zum Schluss die fehlende Hälfte des Buns. 
Guten Appetit!

Knuspriger Burger mit Erdnusshähnchen

Wer übrigens noch mehr zur Erdnuss erfahren möchte oder Rezepte sucht, sollte unbedingt einmal hier vorbeischauen: www.erdnuesse.de

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Sonntag, 20. August 2017

Spielerisch einfach: Uncharted Curry aus Indien

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Uncharted Curry - mit vielen Grüßen aus Indien

Ich erinnere mich noch an den ersten PC im Hause meiner Eltern. Ein riesiges Teil mit einem noch größeren Bildschirm. Ich kann mich zwar überhaupt nicht mehr an die technischen Details erinnern, aber noch ganz genau an mein erstes Spiel: Prehistoric! 1991 kam das Spiel auf den Markt – in welchem Jahr ich es dann gespielt habe, weiß ich leider nicht mehr so ganz genau. Was ich aber definitiv weiß: Ich war richtig süchtig danach. Als kleines verpixeltes Steinzeitmännchen musste man in einem Jump'n'Run Adventure durch die Gegend hüpfen, Früchte einsammeln und Dinosauriern eins mit der Keule überziehen. Würde heute vermutlich kaum noch einen Gamer hinterm Sofa hervorlocken, war damals aber ziemlich cool.
Egal, ob zuhause oder bei meinen Freunden: Zahlreiche Games und Konsolengenerationen folgten! Von Final Fantasy bis hin zu Diablo war alles dabei! Damit die Eltern beruhigt waren, gab es in meiner Sammlung natürlich auch noch das ein oder andere Lernspiel wie das "Matheland". Hey, so machte Mathe sogar mir endlich einmal Spaß!
Mittlerweile gibt es ja auch genügend Studien, die die positiven Effekte von Computer- bzw. Konsolenspielen belegen. Sie erhöhen die Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Sehfähigkeit, Multitaskingfähigkeit und bauen Stress ab. Naja, trotzdem sind Games nach wie vor für viele ein rotes Tuch, aber ich glaube, so lange man nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm hockt, sind Spiele alles andere als schädlich.
Nachdem ich meine mittlerweile beste Freundin Katrin während meines Studiums in Bielefeld kennenlernte, erreichte meine Leidenschaft für Konsolenspiele einen neuen Höhepunkt. In ihrer Familie sind Games alles andere als verpönt. Von der Oma bis zum kleinen Bruder spielt hier einfach jeder – und wenn es nur ein Spiel bei Facebook oder am Smartphone ist. Das typische Nerd-Klischee trifft hier aber trotzdem auf niemanden zu – ich glaube, dieses Klischee ist sowieso völlig überholt. Schließlich sehe ich morgens in der U-Bahn einfach jeden spielen –  vom Anzugträger bis zur älteren Lady. Naja, zurück nach Bielefeld: Am Anfang schaute ich während meiner zahlreichen Besuche oft nur beim Zocken zu, dann wechselten Katrin und ich uns irgendwann beim Spielen ab und auf einmal waren unsere Spieleabende an ihrer PlayStation 3 ein festes Ritual. Skyrim, Assassin's Creed, GTA oder Heavy Rain – gemeinsam kämpften wir uns durch jedes Abenteuer. Mittlerweile wohnen wir in zwei verschiedenen Ländern und unsere gemeinsamen Spieleabende gibt es leider nicht mehr. Meine PlayStation 4 ist für mich aber nach wie vor der beste Weg, um einmal komplett abzuschalten, mich in eine andere Welt zu begeben, meine Phantasie anzuregen und so auf ganz neue Ideen und Gedanken zu kommen.


In eine komplett neue Welt lädt auch "Uncharted: The Lost Legacy" ein. Es ist der neuste Teil der erfolgreichen Spielereihe Uncharted, in dem sich alles um die zwei Heldinnen Chloe Frazer und Nadine Ross dreht. Das allein ist schon einmal sehr cool, denn Frauen als Hauptcharaktere sind leider immer noch eine Seltenheit in Games. Die beiden begeben sich in Indien auf die Jagd nach dem verschollenen Stoßzahn. Dabei entdecken sie verschollene Städte, wertvolle Artefakte und begegnen natürlich immer wieder ein paar Bösewichten, die es zu besiegen gilt. Klettern, springen, schwingen, rutschen und dabei immer die Kanone im Anschlag – der Trailer lässt auf ein spannendes Abenteuer hoffen. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, weiß ich allerdings noch nicht, denn das Spiel kommt erst am 23.08.2017 heraus.


Damit die Wartezeit nicht so lang wird, habe ich für euch ein leckeres Uncharted Curry aka Chicken Korma kreiert und falls ihr zufällig auf der diesjährigen Gamescom, der größten Spielemesse Europa, seid, könnt ihr das Curry sogar vor Ort probieren.
Naja, aber auch wenn ihr nicht auf der Gamescom seid, Games allgemein so gar nichts abgewinnen könnt, solltet ihr trotzdem das Curry einmal probieren: Es ist einfach nur unfassbar lecker und schmeckt jedem, egal, ob Gamer oder nicht!

Traditionelles Chicken Korma aus Indien

Uncharted Curry aka Chicken Korma


Zutaten für 4 Personen


1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
ca. 1 EL Butterschmalz
800 g gehackte Tomaten (Dose)
400 ml Sahne
750 g Hähnchen-Brustfilet
4 TL indisches Currypulver
1 TL Chiliflocken
4 TL Tomatenmark
1/2 TL Paprikapulver
3 TL brauner Zucker
4 TL Salz
3 EL Kokosraspeln
5 EL Mandelblättchen

Zubereitung

Zuerst die Zwiebel und dann die Knoblauchzehen schälen. Anschließend in möglichst kleine Würfel schneiden. Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Butterschmalz in einem großen Topf bei hoher Hitze glasig anbraten. Gehackte Dosentomaten und Schlagsahne hinzugeben.
Das Hähnchen-Brustfilet ebenfalls klein schneiden und zu den Tomaten in den Topf geben. Mit Curry, Chili, Tomatenmark, Paprikapulver, Zucker und Salz würzen.
Alles bei niedriger Temperatur 20 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend noch einmal mit Zucker und Salz abschmecken. Zum Schluss Mandelblättchen und Kokosraspeln über das fertige Gericht streuen und zusammen mit Reis oder Brot servieren.

Uncharted Curry aus Indien aka traditionelles Chicken Korma

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Sony PlayStation" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Dienstag, 14. Februar 2017

Selbstgemachte Ravioli wie in Italien

Wer mehrere Tage bei einer italienischen Familie verbringt, die sich Hals über Kopf der Pastaherstellung verschrieben hat, der muss natürlich auch selbst einmal zum Nudelholz greifen. Da führt ja gar kein Weg daran vorbei. Ganz ohne Nudelmaschine stand Antonella Rana darum auch mit einem Lächeln auf ihrem Hof und zeigte uns während der Pressereise zum Unternehmen Rana wie sie seit eh und je perfekte Ravioli macht. Bereits ihr Schwiegervater, Giovanni Rana, stellte auf diese Weise seine ersten Ravioli her und veränderte das Rezept nie. Warum auch?

Selbstgemachte Ravioli mit Gorgonzola-Hackfleisch-Füllung

Es gibt bei der Ravioliherstellung im Grunde nur drei wichtige Regeln:

1. Selbstgemachte Ravioli sind keine Zauberei!

Als Faustregel gilt: Auf 100 g Weizenmehl Type 405 kommt 1 Ei der Größe M. Nicht mehr und nicht weniger. Ihr braucht kein besonderes Mehl, keine besonderen Eier und auch keine besondere Maschine. Nur ganz normales Mehl, Eier, Wasser, ein Nudelholz und eure Hände.
Damit der Teig etwas geschmeidiger wird, könnt ihr noch etwas Olivenöl hinzugeben. Geschmeidigkeit ist nämlich das A und O beim Ravioliteig. Er muss schön klebrig sein und darf unter keinen Umständen reißen. Es ist daher auch wichtig, dass ihr den Teig ungefähr 8 Minuten lang richtig gut durchknetet, erst dann entsteht die typisch zähe Konsistenz. Zusätzlich sollte ihr den Teig nach dem Kneten im Kühlschrank etwas ruhen lassen.

2. In jeden Nudelteig gehört eine große Portion Liebe! 

Mit einem Lächeln auf den Lippen geht es nun ans liebevolle Streicheln äh Ausrollen des Nudelteiges. Idealerweise natürlich direkt unter der italienischen Sonne für ganz viel dolce vita im Teig. Sonst tut es der Küchentisch und ein italienisches Lied auf den Lippen aber auch – unter Umständen hilft auch ein Glas italienischer Rotwein im Bauch.
So oder so: Verteilt reichlich Mehl auf der Arbeitsfläche und bestreut das Nudelholz ebenfalls mit Mehl. Portion für Portion etwas Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen. Hier sind Muckis gefragt. Der Teig sollte nämlich möglichst dünn ausgerollt werden – höchstens 3 mm dick. Das ist bei dem zähen Teig aber gar nicht so einfach und er ist bei mir auch etwas dicker geworden als beabsichtigt. Ist aber gar nicht so schlimm, schmecken tun die Ravioli nämlich trotzdem. Macht euch also nicht verrückt! 

3. Alles ist möglich!

Ob süß, herzhaft, bunt oder sogar frittiert: Das Großartige an Ravioli ist ja, dass sie so wandelbar sind und jeder seine für ihn perfekten Ravioli herstellen kann. Ganz klassisch mit einer Füllung aus Spinat und Ricotta oder ganz verrückt mit Kürbis und Amaretto. Gefärbt mit Tintenfischtinte oder doch lieber frittiert in Sonnenblumenöl. Alles ist möglich! Als süße Variante kann ich übrigens Äpfel mit einer Prise Zimt empfehlen. 
Wichtig ist bei allen Füllungen nur, dass ihr sie ordentlich würzt, damit der Geschmack auch trotz der dünnen Nudelwand herauskommt. Pro Ravioli reicht trotzdem 1 TL Füllung und es sollte möglichst keine Luft in der Nudel eingeschlossen sein, sonst könnte sich die Luft im heißen Wasser ausdehnen und die Ravioli platzen. 
Dann müsst ihr nur noch genügend Platz um die Füllung lassen, die Ränder befeuchten und mit einer zweiten Nudelschicht belegen. Herzen oder andere Formen ausstechen und ab ins kochende Wasser damit! 

Wie bereits gesagt: Ravioli sind keine Zauberei und mit einer großen Portion Liebe im Teig ist einfach alles möglich! Egal ob im warmen Italien oder im kalten Deutschland. Nudeln schmecken immer und überall. Findet ihr nicht auch? 

Selbstgemachte Ravioli mit Gorgonzola und Pilzsauce

Selbstgemachte Ravioli mit Gorgonzola-Hackfleisch-Füllung


Zutaten für 4 Personen

400 g Weizenmehl
2 Eier
ca. 1 EL Olivenöl
ca. 1 EL Wasser
Prise Salz

200 g Rinderhack
125 g Gorgonzola
1/2 Bund Oregano
1 EL flüssiger Honig
Salz
Pfeffer
Zucker

2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1/2 rote Chilischote
400 g braune Champignons
1 Birne
200 g Crème fraîche
1 EL Backkakao
1/2 Bund Oregano
Salz
Pfeffer
Zucker
Walnüsse zur Deko

Zubereitung

Für den Nudelteig das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die aufgeschlagenen Eier hineingleiten lassen. Nach und nach die Eier mit dem Mehl vermischen und dann alles ungefähr 8 Minuten lang verkneten. Das Olivenöl und so viel Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss eine großzügige Prise Salz unterkneten und den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Währenddessen die Füllung vorbereiten. Dazu Rinderhack mit Gorgonzola, einem halben Bund gehacktem Oregano, dem Honig und einer großzügigen Menge Salz, Pfeffer und Zucker vermengen. 
Für die Sauce die Knoblauchzehen sowie die Schalotte schälen und sehr fein hacken. Die Chilischote von den Kernen befreien und ebenfalls sehr klein schneiden. Alles zur Seite stellen und anschließend die Champignons putzen und vierteln. Die Birne schälen, den Strunk sowie die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Die vorbereiteten Zutaten ebenfalls zur Seite stellen.

Selbstgemachte Ravioli ohne Nudelmaschine

Für die Ravioli etwas Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche 1-2 mm ausrollen - hier kann eine Nudelmaschine auch sehr hilfreich sein. In regelmäßigen Abständen mit einem Teelöffel Füllung auf den ausgerollten Teig setzen, die Ränder mit etwas Wasser oder Eigelb bepinseln und mit einer zweiten ausgerollten Teigplatte belegen. Den Teig um die Füllung herum andrücken und dabei darauf achten, dass keine Luft eingeschlossen in der Ravioli wird. Anschließend die einzelnen Nudeln ausstechen oder zurechtschneiden. Die Ravioli auf ein bemehltes Küchentuch setzen und mit einem zweiten Küchentuch zudecken.

Selbstgemachte Ravioli wie in Italien

Nun geht es an die finalen Schritt für die Sauce. Knoblauch-, Schalotten- und Chilistückchen in etwas Olivenöl leicht anbraten. Anschließend die Champignons und Birnenwürfel hinzugeben und ebenfalls anbraten. Nach ca. 5 Minuten Crème fraîche unterrühren und alles auf kleiner Stufe köcheln lassen. Mit Kakao, gehacktem Oregano, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Nun nur noch Salzwasser aufsetzen und die Ravioli darin ca. 2 Minuten al dente kochen. Alles zusammen servieren, mit gehackten Walnüssen sowie etwas Oregano dekorieren und dann genießen!

Selbstgemachte Ravioli mit Gorgonzola und Pilzsauce

Selbstgemachte Ravioli mit Gorgonzola-Hackfleisch-Füllung

So köstlich schmeckt Italien! 

Montag, 7. November 2016

Goldbraune Süßkartoffelplätzchen mit Apfelkompott

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Goldbraune Süßkartoffelplätzchen mit Apfelkompott

Sie wird das Gold der grünen Insel genannt. Goldene Verpackung, goldgelber Inhalt. Und jeden Morgen kommt genau dieses Gold auf mein Brot, wandert in fast jeden Teig und verfeinert viele meiner Cremes. Ja, meine geliebte Kerrygold Butter ist aus meinem Kühlschrank nicht mehr wegzudenken. Also ein Leben ohne sie wäre schon möglich, aber irgendwie sinnlos... Hmm, es ist eigentlich ganz und gar nicht meine Art eine Marke so zu vergöttern, aber Kerrygold bildet da die klare Ausnahme.
Keine andere Butter ist selbst im gekühlten Zustand so cremig wie Kerrygold und ehrlich gesagt schmeckt mir auch keine andere Butter so gut wie Kerrygold. Das liegt wohl daran, dass die irischen Kühe dank des milden Klimas bis zu 300 Tage lang frisches Gras auf den immergrünen Weiden fressen können. Fast das ganze Jahr laufen und hüpfen diese Weidekühe also kilometerweit im Freien herum – ein Szenario wie man es hier in Deutschland leider nur selten sieht. Hier zählt oft mehr die Effizienz. Kühe, die im Stall stehen und mit Kraftfutter aus Mais, Soja oder Getreide gefüttert werden, geben schließlich deutlich mehr Milch. Hach, so wunderbar effizient! Aber auch ein so viel ungesünderes und unglücklicheres Leben als das von Weidekühen.

Rezept mit dem neuen Kerrygold Butterschmalz

Ganz selbstbewusst halte ich darum meine Kerrygold-Flagge in die Luft und rufe laut: "Esst mehr irische Butter aus Weidemilch!". Das hat übrigens schon meine Oma immer gesagt. Okay, für sie war Butter generell etwas ganz Besonderes und Wertvolles. Es war für sie wirklich vergleichbar mit dem besagten "Gold" und jedes Gericht wurde sorgfältig damit verfeinert. Butterliebe in seiner höchsten Form!
Eine Einstellung, die ich nach wie vor einfach nur grandios und absolut nachvollziehbar finde. Was wären denn Mürbeteig, Cookies und Stullen bitteschön ohne die gute, alte Butter? Was wäre denn das Leben ohne Buttercremetorte, ohne Kräuterbutter und ohne Butterkekse? Sehr, sehr furchtbar, oder? Schlimmer als jeder Horrorfilm!

Rezept für Süßkartoffelplätzchen mit Apfelkompott und Bacon

Eine Sache habe ich mit meiner geliebten Butter allerdings niemals gemacht: Gebraten! So ein Stück Butter spritzt nämlich ohne Ende und verbrennt ganz fix. Eine Kombination, die ein sehr unbefriedigendes Ergebnis ergibt. Könnt ihr mir glauben! Aus diesem Grund wurde Butterschmalz erfunden. Damit kommt der Buttergeschmack an dass Bratgut ganz ohne zu spritzen oder zu verbrennen.
D oof nur, dass es bisher kein Butterschmalz von Kerrygold gab. Naja, bis jetzt! Jetzt wurde der irischen Butter nämlich Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entzogen, um köstliches Butterschmalz mit dem typischen Geschmack der Weidebutter zu bekommen. Oh, happy day!
Falls ihr euch übrigens selbst einmal von der Qualität überzeugen wollt, schaut bitte bei Kerrygold vorbei. Dort könnt ihr einer von 500 Butterschmalz-Produkttester werden und dann auch noch unter anderem bestes Hereford Roastbeef Steak Dry Age von Otto Gourmet gewinnen. Oh, happy day!
Für meinen eigenen Test habe ich ein kleines Butterfest abgehalten und Süßkartoffelplätzchen in einer ordentlichen Portion Butterschmalz ausgebacken. Hach! Das riecht so unfassbar gut! In der Kombination mit Apfelkompott und Bacon der absolute Wahnsinn! Ein bisschen wie "Himmel un Äd" oder "Lippischer Pickert". Naja, auf jeden Fall unglaublich lecker und perfekt für das herbstliche Wetter. Vertreibt garantiert jegliche schlechte Laune. Probiert es aus und feiert mit mir die Butter!

Einfaches Rezept für Lippische Pickert mit Süßkartoffeln


Goldbraune Süßkartoffelplätzchen mit Apfelkompott und Bacon


Zutaten Süßkartoffelplätzchen

500 g Mehl Typ 405
40 g Hefe
250 ml Milch
500 g Süßkartoffeln
5 Eier
50 g Zucker
1 TL Salz

Zutaten Apfelkompott

1 kg säuerliche Äpfel
1/2 Zitrone
100 g Zucker
1 Zimtstange

100 g Bacon
Butterschmalz (z.B. von Kerrygold) zum Anbraten

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Kuhle in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröseln. Etwa 50 ml der 250 ml Milch leicht erwärmen und in die Kuhle gießen. Mit etwas Mehl verrühren und den Hefeansatz ca. 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Süßkartoffeln schälen und fein reiben. Die Kartoffelmasse ausdrücken und zusammen mit der restlichen Milch, den Eiern, dem Zucker, dem Salz und dem Hefeansatz vermengen. Alles gut miteinander verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort weitere 2 Stunden gehen lassen bis sich die Teigmenge verdoppelt hat. 
In der Zwischenzeit das Apfelkompott vorbereiten. Dazu die Äpfel schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die halbe Zitrone ausdrücken und die Apfelstücke mit dem Zitronensaft, dem Zucker und der Zimtstange aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 - 15 Minuten weich kochen. 
Nun den fertigen Teig noch einmal durchkneten und bei mittlerer Hitze in jeweils etwas Butterschmalz kleine Plätzchen von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die fertigen Süßkartoffelplätzchen im Ofen warm halten. Parallel in einer weiteren Pfanne dünne Bacon-Streifen oder Speckwürfel anbraten.
Die warmen Kartoffelplätzchen zusammen mit Apfelkompott und knusprigem Bacon servieren! Bain sult as! Lasst es euch schmecken! :)

Rezept für Süßkartoffelplätzchen mit Apfelkompott und Bacon

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch offenlegen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit Kerrygold entstanden ist. Das heißt allerdings nur, dass meine Reichweite sowie meine Arbeit gekauft wurde und nicht meine Meinung. Dieser Beitrag ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Sonntag, 21. Juni 2015

Egal ob Fleisch oder Gemüse - hauptsache Bio?

Nachdem ich neulich meine Meinung zu regionalen Produkten losgeworden bin, werde ich dies nun auch noch einmal ausführlich für Bio-Produkte tun. Denn REWE-Bio hat mich gefragt, ob ich nicht ein Rezept für Flexitarier kreieren möchte. Dies findet ihr nun neben einigen anderen tollen Gerichten auf der entsprechenden Aktionsseite und eben heute hier.
Nun aber erst einmal zu meinen ganz persönlichen Gedanken. Also im Grunde muss ich meine Worte vom Beitrag zu den regionalen Produkten wiederholen: Mein Einkauf ist (noch?!) sehr bunt gemischt. Es finden sich nicht nur regionale Produkte, es finden sich nicht nur Bio-Produkte, und es finden sich nicht nur konventionelle Produkte in meinem Einkaufskorb, sondern von jeder Sorte etwas. Denn ich finde, man kann das auch einfach nicht pauschal sagen, was nun besser ist.

REWE Bio - Flexigericht mit Canneloni und Blumenkohlsauce

Für dieses Rezept z. B. hatte ich in meinem REWE die Wahl zwischen Bio-Möhren aus Israel und Möhren aus der Region. Tja, da nehme ich dann natürlich die regionalen Möhren. Denn hier ist mir die Regionalität wichtiger, als das Label "Bio". Grundsätzlich versucht REWE allerdings Bio-Obst und -Gemüse möglichst aus der Region zu beziehen.
Manchmal entscheidet aber auch der Blick auf die Zutatenliste. Denn wie heißt es so schön, wenn zu viele Dinge auf der Liste stehen, die meine Oma nicht kennt, kommt es auch nicht in den Einkaufskorb. REWE Bio enthält übrigens weder zugesetzte Aromastoffe noch Hefeextrakt als Geschmacksverstärker.
Dann ist da noch der Preis – denn viele Bio-Produkte sind nun einmal sehr teuer. Manche Produkte sind aber auch kaum teurer als konventionelle Produkte. Eier oder Milch zum Beispiel - die kaufe ich dann grundsätzlich von der Bio-Eigenmarke bei REWE. Der verhältnismäßig billige Preis, kommt übrigens durch die großen Einkaufsmengen und effiziente Abläufe zustande. Aber wenn die Preisspanne trotzdem zu weit auseinander geht, dann entscheide ich mich auch mal für das billigere Produkt (hier spielen dann wieder die Fragen nach dem Herkunftsort und der Zutatenliste eine wichtige Rolle).
Denn grundsätzlich ist es schon so, dass ich gerne mehr Produkte auf dem Markt oder eben in Bio-Qualität kaufen möchte, aber leider als Student (noch) nicht das ausreichende Budget dafür habe. Daher kann ich auch diejenigen sehr gut verstehen, die sich in einer ähnlichen oder noch schlimmeren finanziellen Lage befinden. Aber auch mit magerem Geldbeutel bin ich bei tierischen Produkten aus dem Billigsegment etwas kritischer. Denn die Unternehmen, die Fleisch zu unverschämt niedrigen Preisen anbieten – da kann das Tier doch gar nicht aus einer artgerechten Haltung stammen, oder täusche ich mich da? Also das ist für mich irgendwie pure Logik. Damit aber nicht den Geldbeutel gesprengt wird, gibt es eben nicht jeden Tag Fleisch, sondern nur ab und zu – dafür dann aber in einer tollen Qualität von glücklichen Tieren. Und schwupps, gehört man damit dann zur Gattung Flexitarierer. Aber Moment mal, weiß ich beim teuren Bio-Fleisch denn wirklich, dass das Tier glücklich war? Nach den Angaben auf der Seite von REWE Bio gibt es hier sehr strenge Kontrollen, welche die Einhaltung der Richtlinien regelmäßig kontrollieren.
Und trotzdem kommt ab und zu diese verdammte Skepsis um die Ecke. So richtig, weiß man eben doch nie, ob das Produkt tatsächlich Bio ist. Mich verunsichern diese ganzen Lebensmittelskandale – kann ich der Kennzeichnung da überhaupt noch trauen? Tja, ich glaube, wenn man das Produkt nicht gerade direkt auf dem Bauernhof kauft, ist es wirklich schwer einem Unternehmen komplett zu vertrauen. Aber ich glaube auch, dass die Wahrscheinlichkeit "bessere" Produkte zu bekommen bei Bio-Produkten zumindest höher ist als bei konventionellen Produkten. Aber wie bereits gesagt, kommt es da auch noch auf andere Faktoren wie die Herkunft an.
Als Fazit kann ich nur immer wieder zu folgendem Satz raten: "Augen auf beim Kauf!". Achtet auf den Herkunftsort, auf die Zutatenliste und auf die Herstellung. Dazu habe ich dann noch die Bitte, nicht jeden Tag Fleisch zu essen. Ich glaube, das muss einfach nicht sein. Weder für die eigene Gesundheit noch für die Gesundheit der Tiere. :)
Das geht auch wirklich ganz einfach – z. B. mit diesem Flexigericht, das sowohl vegetarisch, als auch mit Fleisch schmeckt. Zugegeben, es ist wirklich keine Fotoschönheit (Ich vergesse immer, dass Aufläufe so schwer zu fotografieren sind), aber hey, es schmeckt wirklich gut! Das müsst ihr mir jetzt einfach glauben...

Canneloni mit Blumenkohlsauce

Cannelloniauflauf mit Blumenkohlsauce

Zutaten für 4-6 Personen
4 Möhren
1 Gemüsezwiebel
3 EL Butter
4 EL Tomatenmark
3 Dosen Pizza- oder gehackte Tomaten (à 280 g)
2 TL gehackter Rosmarin (+ etwas zum Dekorieren)
Salz 
Pfeffer
1/2 Blumenkohl
500 ml Milch
200 ml Sahne
100 g + 100 g Parmesan
500 g Cannelloni

Optional mit Fleisch
100 g Bacon
1 Dose Corned Beef (340 g)
100 ml Milch

Zubereitung
Zuerst die Möhren und die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In der Butter einige Minuten lang anbraten. Das Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen. Die Tomaten und den Rosmarin hinzugeben und ca. 15 Minuten lang auf niedriger Stufe köcheln lassen. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 
Während die Tomaten köcheln den Blumenkohl waschen und die Röschen klein schneiden. Den Blumenkohl in der Milch und Sahne ca. 10 Minuten köcheln lassen, 100 g des geriebenen Parmesan einrühren, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann pürieren. (Optional mit Fleisch: Den Bacon ganz klein schneiden, kurz ohne Fett anbraten und zusammen mit dem Corned Beef sowie der Milch in die Sauce einrühren.)

Karotten und Blumenkohl

Die Sauce sollte nun eine Konsistenz wie eine cremige Béchamelsauce haben. Sollte die Sauce zu flüssig sein, einfach etwas Stärke in etwas Milch einrühren, dann unter die Blumenkohlsauce rühren und aufkochen lassen.
Jetzt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. In eine ca. 15 x 20 cm große und ofenfeste Form etwas der Blumenkohlsauce gießen. Die Cannelloni mit der Tomatensauce füllen – dazu am besten die Cannelloni senkrecht stellen, mit der Sauce füllen und dann in die Form legen. Über die Cannelloni die restliche Tomatensauce gießen und darauf den Rest der Blumenkohlsauce. Zum Schluss noch mit dem restlichen Parmesan bestreuen und ab in den Ofen damit. 
Nach ca. 40 Minuten sollten die Nudeln durch und der Käse goldgelb geschmolzen sein. Dann einfach nur noch mit etwas frisch gehacktem Rosmarin bestreuen und genießen.

Cannelloni mit Corned Beef

Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "REWE Bio" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Samstag, 6. Juni 2015

Look what they cook: Grillparty

Look what they cook: Grillparty
 
30 Grad und es wird noch heißer. Leute, ich glaube der Sommer ist wirklich da! Endlich wieder Sonne tanken und den Körper mit jeder Menge Vitamin D versorgen, denn die nächsten grauen Tage kommen bestimmt. Leider kann ich den Sommer gar nicht so richtig genießen, denn statt im See zu plantschen muss ich in meinem stickigen Zimmerchen sitzen und auf meinen Bildschirm starren. Aber vielleicht setze ich mich die Tage auch mal mit Laptop in den Park. Oder zumindest auf den Balkon. Auf jeden Fall werde ich heute den ersten richtig heißen Tag genießen und mich nun mit der besseren Hälfte und einer riesigen Portion Eis an die Spree setzen. Heute Abend wird dann noch gegrillt, dazu ein kühles Bier und es ist für mich der perfekte Sommertag! Dann kann es morgen wieder mit voller Kraft an die Arbeit gehen. Tschaka!
Anregungen für einen tollen BBQ-Tag oder eine kleine Grillparty mit leckeren Sommersalaten, habe ich wieder einmal bei den großartigen Blogs aus diesem Internetz gefunden - schaut dort unbedingt vorbei und dann ab in die Sonne!


Fleischrezepte
 
Mariniertes Roastbeef mit Chimichurri (Die Jungs kochen und backen)


Salate zum Grillfest

Kartoffelsalat (Schön und fein)


Beilagen für den Grillabend

Pfefferminzdrink (Held am Herd)
Tomatenrelish (Fabulous Food)
Baguette (Plötzblog)


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Regional? Genial! Oder?

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Die warme Frühlingssonne im Gesicht, den Duft von frisch gebackenem Brot in der Nase, die Farbenpracht von Obst und Gemüse im Auge und das laute Anpreisen der Leckereien im Ohr. Oh ja, das ist Wochenmarkt, so wie ich ihn liebe!
Manchmal gehe ich vollkommen unvorbereitet und ohne Einkaufszettel in der Hand aus dem Haus und lasse mich einfach über den Markt treiben. Ich finde die vielen Zutaten unheimlich inspirierend, überall kann ich etwas probieren und meine vielen Fragen werden direkt vom Erzeuger beantwortet - da kommen Ideen für neue Rezepte ganz von alleine. Und trotz der vielen Eindrücke - inklusive dem Geschrei - kann ich hier sogar noch entspannen. Ich brauche kein Yoga, ich brauche nur meinen Wochenmarkt.

Markt Berlin Karl August Platz

Gestern war ich aber mit einer besonderen Mission auf dem Markt unterwegs. Ich habe meinen Korb mit möglichst vielen regionalen Produkten gefüllt. Warum? Dazu hole ich mal etwas weiter aus. Denn ehrlich gesagt ist mein Einkauf immer bunt gemischt, da finden sich sowohl Bio-Produkte, Produkte vom Markt als auch billigere, konventionelle Produkte. Worauf ich allerdings immer achte, ist das Herkunftsland - wenn das Produkt sogar aus der Region kommt, umso besser. Schließlich sind Bio-Produkte, die quer durch die Welt geschifft wurden auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, oder? Und erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über Tomaten aus der Region vor 1,5 Jahren? Damals bekam ich einen Einblick in die Welt der Marke "REWE Regional" und erfuhr, was es überhaupt bedeutet, wenn Tomaten aus der Region kommen und eben nicht aus Marokko.
Das bedeutet nämlich in erster Linie, dass man den Unterschied so richtig schmeckt. Das Gemüse kann durch die kurzen Transportwege am Strauch bis zum Ende reifen. Durch die kurzen Transportwege wird dann noch die Umwelt geschont und durch den Kauf der Produkte auch die Erzeuger vor Ort unterstützt. Aber ich kaufe regionale Produkte vor allem, da ich einfach ein besseres Gefühl habe. Ich habe das Gefühl, der Qualität etwas besser vertrauen zu können und gerade beim Geschmack von Obst und Gemüse schmeckt man den Unterschied wie gesagt auch einfach.

7 x Regional REWE Regional Challenge

Da nicht nur ich so denke, sondern auch viele andere Menschen da draußen, ruft nun "REWE Regional" zu einer Challenge auf: Ernährt euch eine Woche lang möglichst regional und saisonal! Ha, dieser Herausforderung stellte ich mich natürlich und war mir ziemlich sicher, dass das kein Problem sein wird. Also habe ich zur Vorbereitung meinen Saisonkalender angeschaut und dann? Dann schlich sich meine Euphorie ganz still und heimlich aus dem Raum. Denn auch wenn ich diesen Monat schon das Gefühl hatte, es ist Hochsommer, gibt es im Mai trotzdem einfach kaum saisonales Gemüse und Obst.
Spargel wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich dachte mir, Spargel kann ja jeder. Was gibt es sonst noch? Gerade noch Spinat oder gerade schon Mangold. Mangold ist sowieso so ein Gemüse, welches vollkommen unterschätzt wird: Jede Menge Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E, Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Genial, oder?
Zurück also zum Markt - denn da stand ich nun und kaufte besagten Mangold. Oh, und ich war so begeistert! Es gab nicht nur schnöden grünen Mangold, nein Gelb, Rot und Pink leuchteten mir entgegen! Die Natur ist doch ein Wunder, als hätte der Mangold nur auf mich gewartet. Im REWE habe ich dann noch weitere tolle Zutaten aus der Region gefunden. Champignons und Äpfel zum Beispiel. Ich weiß noch, bei meiner Oma war immer der ganze Keller voller Äpfel. Die halten nämlich auch über den Winter und sind im Mai noch richtig lecker! Petersilie schlägt sich wacker auf meinem Balkon, naja und mein Ziegenkäse und der Bacon kommen zwar nicht direkt aus der Region, aber immerhin aus Deutschland!

Gedünsteter Mangold

Mein Abendessen ist heute also:

Gedünsteter Mangold mit gefüllten Champignons

Zutaten (ca. 4 Portionen)
ca. 100 g ganze Haselnüsse
800 g Mangold
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600 g Champignons
1/2 Apfel (z.B. Jonasgold)
etwas Rapsöl 
150 g Ziegenfrischkäse
1/2  Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Zucker
250 g Baconscheiben

Zubereitung
Zuerst die Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne anbraten. Anschließend zur Seite stellen. Nun den Mangold gründlich waschen und den Stielansatz abschneiden. Die Stiele in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden und die Blätter in 1 cm breite Streifen. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und fein hacken. Diese Zutaten erst einmal getrennt voneinander zur Seite stellen und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mangoldrezept

Die Champignons vorsichtig putzen und die Stiele herausbrechen. Die Stiele in Würfel schneiden. Den halben Apfel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Champignonwürfel, Apfelwürfel und die Hälfte der Zwiebelwürfel sowie die Hälfte des Knoblauchs in etwas Olivenöl andünsten. Die Masse anschließend in einer Rührschüssel mit dem Ziegenkäse vermengen. Die Petersilie waschen, fein hacken und ebenfalls unter die Masse rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker gut abschmecken.
Die Champignonköpfe mit der Käsecreme füllen und mit jeweils einer Baconscheibe umwickeln.

Gefüllte Champignons mit Bacon

Eine Auflaufform oder ein Backblech mit etwas Rapsöl einpinseln und die Champignonpäckchen hineinsetzen. Auf der mittleren Schiene im Ofen für 20-30 Minuten backen, bis der Bacon knusprig ist.
Während die Champignons im Ofen sind, ca. 3 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Mangoldstiele mit den restlichen Zwiebelwürfel und Knoblauch in der Pfanne andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker gut würzen. Jetzt mit 250 ml Wasser aufgießen, aufkochen lassen und zugedeckt ca. 10 Minuten lang dünsten lassen. Anschließend die Mangoldblätter hinzugeben und noch einmal 5 Minuten lang dünsten. 
Zum Schluss noch die Haselnüsse grob hacken und alles zusammen anrichten: Zuerst Mangold, darauf die Champignonköpfe und dann mit den Haselnüssen dekorieren. 

Erdbeerenmüsli

Für das Frühstück habe ich mir heute einfach ein paar frische Erdbeeren aus der Region in mein Müsli geschnippelt und mittags gibt es bei mir in der Regel nur eine Stulle, da wir abends immer warm essen. Zur Stulle habe ich mir heute aber noch gefüllte Tomaten gemacht. Dazu 100 g Frischkäse mit 50 g Crème fraîche und klein geschnittenem Schnittlauch verrühren. Kleine Snacktomaten vorsichtig aushöhlen und den Frischkäse hineinfüllen. Fertig ist der kleine Snack! Wie ich mich die anderen Tage schlage, könnt und konntet ihr übrigens bei Instagram verfolgen.

Gefüllte Tomaten

Give-Away
7 x Regional LogoIch würde mich freuen, wenn ihr auch einmal versucht einen Tag oder sogar eine Woche lang regional zu essen - wenn ihr es nicht sowieso schon macht. Als Motivation verlose ich noch drei REWE-Gutscheine im Wert von jeweils 50 € an euch.
Setzt euch dazu einfach mit dem Thema "Regionale Produkte" auseinander und verratet mir zum Beispiel in einem Kommentar, was ihr diesen Monat mit regionalen Zutaten kochen oder backen würdet. Oder verratet mir, was eure Motivation ist, regionale Zutaten zu kaufen. Oder verratet mir eure Bedenken zu regionalen Produkten. Oder ihr postet bei Instagram ein Bild zum Thema "Regionale Produkte" mit dem Hashtag #7xregional und markiert mich in dem Bild, damit ich euch auch finde.
Ich bin schon ganz gespannt!

  • Vergesst bei einem Kommentar nicht eure Mailadresse anzugeben.
  • Jeder kann nur mit einem Beitrag teilnehmen.
  • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.
  • Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich den 04.06.2015.
  • Die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Neben meinem Rezept findet ihr übrigens auch bei Was eigenes, Kleiner Kuriositätenladen, Moeys Kitchen, Sarahs Krisenherd, Eat this! und Lecker macht Laune tolle Ideen für regionale Köstlichkeiten!  


*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "REWE Regional" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Update: Vielen Dank an alle, die bei meinem Gewinnspiel mitgemacht haben. Die Gewinner wurden nun auch gezogen und benachrichtigt! Konfetti und herzlichen Glückwunsch! An alle anderen: Bitte nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt sicherlich bald. :)
 

Mittwoch, 25. März 2015

Ein feines und exotisches Osterdinner

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Das Schlemmen an Ostern ist zwar nicht mit der Völlerei während der Weihnachtszeit vergleichbar, aber trotzdem sind es Feiertage, die kulinarisch gefeiert gehören. Das fängt mit den Süßigkeiten an, die uns bereits seit Monaten aus den Supermarktregalen angucken, und hört beim üppigen Osterdinner auf.


Lamm, Möhren und Eierlikör - dies sind vermutlich Zutaten, die bei einem klassischen Ostermenü nicht fehlen dürfen - aber exotische Zutaten findet man dagegen eher selten. Doch was passiert, wenn man die Zutaten gar nicht selbst aussucht, sondern diese gestellt bekommt? Wenn auf einmal Papaya, Datteln und Pesto in der Küche liegen und man sich fragt, wie man daraus ein Osterdinner kochen soll. Das wäre auf jeden Fall eine verdammt große Herausforderung, oder?
Aber warum sollte es dazu kommen? Naja... nachdem ich auf der IFA letztes Jahr bereits die Erfahrung gemacht habe, wie es ist, wenn man aus gestellten Zutaten ein Gericht zaubern muss, habe ich mich dieser Aufgabe erneut gestellt: REWE schickte mir ein Paket mit allerlei Produkten ihrer Eigenmarke "REWE Feine Welt". Auf der IFA bin ich durch die teilweise sehr ungewöhnlichen Zutaten verzweifelt, durch den hohen Zeitdruck an meine Grenzen gekommen und durch die fremde Küche total aus dem Konzept geraten. Dieses Mal hatte ich zwar weder Zeitdruck, noch eine fremde Küche, die Zutaten waren aber wieder äußerst ungewöhnlich.
Allein der hohe Anteil an Fertigprodukten wie z.B. Currysuppe, Erdnusssauce oder Käsecräcker haben mich doch sehr überrascht. Was soll man denn aus einem bereits fertigen Produkt zubereiten? Wenn ich mir überlege etwas zu kochen, würde ich nie auf die Idee kommen mir eine Fertigsuppe zu kaufen und diese zu verfeinern. Aber gut. Zum Glück waren die Rahmenbedingungen bei dieser Aufgabe nicht ganz so strikt - nicht alle Produkte mussten verwendet und weitere zusätzliche Zutaten durften eingekauft werden. Sonst wäre ich tatsächlich komplett verzweifelt und gescheitert.


So vereinen sich nun aber alle Zutaten zu einem ungewöhnlich exotischen Osterdinner. Quer durch die Zutatenwelt mit italienischen Oliven, französischen Nudeln, südamerikanischen Paprika und asiatischer Currysuppe:
  • Fruchtiger Möhrensalat mit Curryshot und zweierlei Bruschettahasen
  • Nudelnester mit Hackfleischeiern auf Erdnusssauce
  • Schokoladenbrownietörtchen mit Heidelbeeren und Eierlikörcreme
Wer übrigens keine Lust hat auf ein Menü: Besonders die Vorspeisen und das Dessert machen sich auch hervorragend auf eurer Osterbrunchtafel. Aber egal ob für einen Brunch oder auch ein abendliches Dinner - die Vorspeisen und die einzelnen Bestandteile des Törtchens lassen sich sehr gut am Vortag zubereiten.
Falls ihr also auf ein klassisches Ostermenü mit Lamm oder Hase verzichten könnt, dann freut sich mein etwas anderes Feiertagsdinner aufs Nachkochen!


Zutaten für ca. 4-6 Personen

Vorspeise

Fruchtiger Möhrensalat mit Curryshot und zweierlei Bruschettahasen


1. Fruchtiger Möhrensalat


Zutaten
4 EL Sonnenblumenkerne
4 Möhren (ca. 500 g)
1 Glas eingelegte Papaya (Abtropfgewicht 220 g)
1 Vanilleschote
1/2 Bund Koriander 
1/2 rote Chilischote
2 EL Tangerinensaft
2 EL Olivenöl
1 El Aceto Balsamico
1 EL Sojasauce
Salz 
Pfeffer
250 g Gefüllte Paprika mit Chili-Orangen-Creme

Zubereitung
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl etwas anrösten. Die Möhren waschen, das Grünzeug entfernen und die Möhren schälen. Anschließend grob reiben. Die Papaya in kleine Würfel schneiden. Die Möhrenraspel und die Papayawürfel in einer Schüssel miteinander vermengen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und ebenfalls in die Schüssel geben. Die Hälfte des Korianders und die halbe Chilischote klein hacken und zum Salat geben. Aus Tangerinensaft, Olivenöl, Aceto Balsamico und der Sojasauce ein Dressing anrühren und über den Salat gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss mit den Sonnenblumenkernen, dem restlichem Koriander und jeweils einer Paprika garnieren und servieren.


2. Curryshot


Zutaten
1 Dose Currysuppe (290 ml)
400 ml Fischfond
200 ml Kokosmilch
Thunfischfilet im eigenem Saft (Abtropfgewicht 135 g)
1 Zweig Koriander
1 EL Sojasauce
Salz
Pfeffer
Eingelegte Datteln im Speckmantel (Abtropfgewicht 145 g)

Zubereitung
Die Dose Currysuppe zusammen mit dem Fischfond und der Kokosmilch erwärmen. Den Thunfisch etwas auseinander zupfen und unter die Suppe rühren. Den Koriander klein hacken und ebenfalls unterrühren. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Datteln abgießen und eventuell noch etwas anbraten. Anschließend die Suppe mit den Datteln garnieren und servieren.


3. Zweierlei Bruschettahasen


Zutaten
4 Scheiben helles Toastbrot
ca. 4 TL Pesto mit Paprika, Feige und Haselnüssen
ca. 2 TL Kokosraspeln
ca. 4 TL Pesto mit Tomaten, Basilikum und Trüffeln
4 grüne Oliven
frischer Ingwer (1x1 cm groß)

Zubereitung
Aus dem Toastbrot mit Plätzchenausstechern in Hasenform Hasen ausstechen. Die Toastbrothasen in einer Pfanne ohne Fett ganz leicht anrösten. Die eine Hälfte der ausgestochenen Hasen mit dem ersten Pesto bestreichen und mit Kokosraspeln bestreuen. Die Oliven und den Ingwer sehr klein hacken. Dann die andere Hälfte der Hasen mit dem anderen Pesto (Tomate, Basilikum und Trüffel) bestreichen und mit den klein gehackten Oliven und Ingwer bestreuen. Fertig zum Knuspern.


Hauptspeise

Nudelnester mit Hackfleischeiern auf Erdnusssauce


Zutaten
200 g Zuckerschoten
100 g Kirschtomaten
Eingelegte Pfifferlinge (Abtropfgewicht 100 g)
1/2 Bund Koriander
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
frischer Ingwer (2x2 cm groß)
1/2 rote Chilischote
Sonnenblumenöl
1 Dose gestückelte Tomaten (400 g)
1 Flasche Erdnusssauce mit Balsamico und Limette (200 ml)
1 gehäufter EL Mango-Kiwi-Marmelade
3 gehäufte EL Erdnussbutter
4 EL Sojasauce
2 EL Honig 
Salz 
Pfeffer
500 g gemischtes Hackfleisch 
40 g Semmelbrösel
3 TL Senf
1 Ei (Gr. M)
500 g Bandnudeln 

Zubereitung
Die Zuckerschoten und Kirschtomaten waschen und halbieren, die eingelegten Pfifferlinge abgießen. Diese 3 Zutaten erst einmal zur Seite stellen. Die Zwiebel, Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und klein würfeln bzw. hacken. Die halbe Chilischote ebenfalls klein hacken. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die gestückelten Tomaten und die Erdnusssauce hinzugeben. Alles kurz einmal aufkochen und mit der Marmelade, Erdnussbutter, Sojasauce und dem Honig vermengen. Die Zuckerschoten, Tomaten und Pfifferlinge hinzugeben. Ca. 2 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann den Herd auf die kleinste Stufe stellen. 
Nun geht es an den falschen Hasen - zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Hackfleisch mit den Semmelbröseln, dem Senf, Ei und einer ordentlichen Prise Salz sehr gründlich verkneten. Aus dem Hackfleisch 16 kleine Eier formen und in eine ofenfeste Form legen. Die Eier mit etwas Öl bepinseln und auf mittlere Schiene für 25 Minuten in den Ofen schieben. Parallel dazu Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und sobald es kocht, die Nudeln für ca. 10 Minuten bissfest kochen lassen. 
Wie ein kleines Osternest anrichten und dann genießen.


Nachspeise

Schokoladenbrownietörtchen mit Heidelbeeren und Eierlikörcreme


Zutaten
etwas Butter
etwas Mehl
100 g Vollmilchschokolade (Sorte Karamell & Haselnüsse)
100 g Zartbitterschokolade (Sorte Orangen & Kakaobohnen)
3 EL Schokocreme (Pralinencreme)
150 ml Sonnenblumenöl
3 gestr. EL Kakaopulver
250 g Zucker
1/2 TL Fleur De Sel
2 EL Milch
4 Eier
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
200 ml Schlagsahne
400 g Frischkäse
1 Vanilleschote
100 g Kokos
8 EL Eierlikör
1 Pck. Vanillezucker
100 g Puderzucker
6 EL Heidelbeermarmelade
ca. 300 g Heidelbeeren (TK oder frisch)

Zubereitung
Zuerst eine Springform (Durchmesser 26 cm) mit Butter einpinseln und etwas Mehl bestäuben. Nun den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und zusammen mit der Pralinencreme und dem Öl in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen vermischen. Kakaopulver, Zucker, Salz und Milch ebenfalls gut unterrühren. Nach und nach die Eier mit einem Handmixer unterschlagen. Zum Schluss das Mehl zusammen mit dem Backpulver vermischen und auch unterrühren. Die Masse in die Springform gießen und glatt streichen. Für 25-30 Minuten im Backofen auf mittlerer Schiene backen. Bleibt an einem Stäbchen kaum noch flüssiger Teig mehr kleben (etwas ist okay, schließlich soll der Kuchen ja noch weich von innen sein), ist der Kuchen fertig. Den Kuchen abkühlen lassen.
Währenddessen die Creme zubereiten: Die Schlagsahne steif schlagen und unter den Frischkäse rühren. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Mark zusammen mit dem Kokos, 5 EL Eierlikör, Vanillezucker und Puderzucker unter die Creme rühren. Wer übrigens keinen Eierlikör oder Kokos mag kann diese Zutaten auch einfach weg lassen. Mit einem großem Glas Kreise aus dem ausgekühlten Kuchen stechen. Die Kreise mit Heidelbeermarmelade bestreichen und mit 250 g Heidelbeeren belegen. Die Creme darauf geben - eventuell mit einem Spritzbeutel. Zum Schluss mit den restlichen Heidelbeeren und etwas Eierlikör dekorieren.


P.S.: Über die Produktsuche auf der Website von "REWE Feine Welt" könnt ihr die entsprechenden Zutaten suchen und in eurem REWE bestellen, sofern es diese dort nicht gibt. Solltet ihr ein Produkt nicht finden, schreibt mir einfach. Natürlich könnt ihr aber die Suppe auch komplett selber kochen oder beispielsweise die Erdnusssauce und Mango-Kiwi-Marmelade weg lassen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welche Zutaten ihr wie ersetzen könntet - schreibt mir ebenfalls einfach. :)

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich offen legen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "REWE" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

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