Samstag, 30. März 2019

Double Chocolate Brushstroke Cake mit frischen Beeren

Während ich hier sitze, in meinen Bildschirm starre und auf der Tastatur herumtippe, bahnen sich zarte Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Fenster, wärmen mein Gesicht und kitzeln in der Nase. Durch das geöffnete Fenster weht die warme Luft den fröhlichen Gesang der Vögel herein, die Frühblüher auf dem Balkon strecken sich mit aller Kraft der Sonne entgegen und manch eine Biene dreht bereits ihre ersten Runden. An der Eisdiele um die Ecke werden die Rollos hochgezogen, der Café-Betreiber trägt seine Stühle hinaus und die nette Dame von nebenan macht es sich auf ihrem Balkon bequem. An jeder Ecke spürt man wie die große, graue Stadt aus ihrem Winterschlaf erwacht und ihren dunklen Mantel gegen ein farbenfroheres Outfit eingetauscht hat.

Double Chocolate Brushstroke Cake mit frischen Beeren

Ja, es steht außer Frage: Der Frühling hat begonnen! Allein, dass ich abends auf dem Heimweg noch ein paar Sonnenstrahlen erhaschen kann, liefert mir hier die absolute Bestätigung und sorgt für zarte Frühlingsgefühle. Es ist erstaunlich wie viel motivierter man dann auch in den Feierabend startet: Statt auf die Couch verirre ich mich da sogar mal in ein Fitnessstudio oder schlendere noch etwas über den Ku'damm. Um dieses Jahr den Frühling auch geschmacklich zu begrüßen, kam bei uns pünktlich zum Beginn dieser Jahreszeit eine pastellfarbige Schokoladentorte mit erfrischenden Beeren auf die Kaffeetafel. Während die dunklen Schokoladenböden über die letzten kalten Tage hinwegtrösten, katapultieren einen die weiße Schokoladen-Frischkäse-Creme in Kombination mit den frischen Beeren direkt in den warmen Frühling. Einfach nur himmlisch!

Schokoladentorte mit Beeren

Dabei sollte diese Torte eigentlich bereits im November zum 30. Geburtstag des Lieblingsmenschens entstehen, aus Zeitgründen gab es dann aber doch "nur" Eierschecke und Restaurantmarathon. Vermutlich hätte ich im November aber auch kräftigere Farben für die Pinselstriche gewählt – vorweihnachtliche Rot-, Grün- und Weißtöne vielleicht? Hier sind der Phantasie schließlich keine Grenzen gesetzt und je nach Farbkombination könnt ihr auch Winter, Herbst oder Sommer begrüßen. Oder einfach mit knalligen Farben den nächsten Kindergeburtstag zelebrieren. Viel wichtiger als die Dekoration ist ja eh der Geschmack und glaubt mir, diese Torte schmeckt eigentlich immer und zu jeder Jahreszeit.
Aber hier und jetzt werde ich die besagten Sonnenstrahlen und das fröhliche Vogelgezwitscher noch etwas genießen und sage: Hallo Frühling, bleib doch auf ein Stück Double Chocolate Brushstroke Cake! 

Double Chocolate Brushstroke Cake mit frischen Beeren


Double Chocolate Brushstroke Cake mit frischen Beeren


Zutaten

Teig
250 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
6 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
25 g Kakao
1,5 TL Backpulver
100 g backfeste Schokotropfen

Dekoration
400 g weiße Schokolade
4 versch. Lebensmittelfarben auf Öl-Basis

Creme
300 g weiße Schokolade
500 g Mascarpone
350 g Frischkäse
100 g Butter (zimmerwarm)
100 g Puderzucker
1 Vanilleschote

Füllung
100 g Brombeeren
100 g Blaubeeren
200 g Himbeeren
200 g Johannisbeeren
200 g Haselnusskrokant
300 g Himbeer-Marmelade


Zubereitung

Idealerweise bereits am Vortag die Schokoladenböden backen: Dazu die Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf auf kleiner Stufe vorsichtig zum Schmelzen bringen. Dabei immer wieder rühren, damit nichts anbrennt. Parallel den Backofen bereits auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Eier zusammen mit dem Zucker und Salz aufschlagen. Die geschmolzene Butter-Schokoladenmischung zur Eiermasse geben und alles miteinander vermengen.
Mehl, Kakao und Backpulver verrühren und ebenfalls hinzugeben. Kurz vermischen, anschließend den fertigen Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform (ca. 26 cm Durchmesser) geben und bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen – bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Über Nacht oder mindestens 1-2 Stunden lang auskühlen lassen und anschließend in drei gleich hohe Böden schneiden.
Am Vortag lassen sich auch gut die Pinselstriche aus weißer Schokolade vorbereiten, damit sie schön hart werden können. Besagte weiße Schokolade vorsichtig über einem Wasserbad bei sehr niedriger Hitzestufe und unter ständigem Rühren schmelzen, da sie sehr schnell anbrennt bzw. das Eiweiß schnell gerinnt. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, sie in vier Schüsseln gleichmäßig aufteilen und jeweils mit einer Messerspitze Farbe vermischen. Ich habe jeweils einen Hauch Blau, Rot, Grün und Gelb untergemischt – anfangs lieber nur einen Hauch Farbe nehmen und dann immer etwas mehr Farbe untermischen bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Anschließend auf einem Backpapier kleine, runde Kleckse der farbigen Schokolade mit einem Teelöffel geben und sofort mit einem groben Borstenpinsel zu einer Seite und mit leichtem Schwung verstreichen – pro Farbe habe ich mir ein Backpapier zurecht gelegt. Dabei darauf achten, dass die Schokoladen-Brushstrokes nicht zu dünn werden und am unteren Ende etwas dicker bleiben, damit sie sich später leichter vom Backpapier lösen lassen. Sobald die Pinselstriche in allen vier Farben aufgetragen worden sind, mehrere Stunden lang hart auskühlen lassen.

Schokoladentorte mit farbigen Pinselstrichen

Für die Creme die weiße Schokolade vorsichtig auf kleiner Stufe über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Währenddessen die Mascarpone mit Frischkäse, Butter, Puderzucker und dem Vanillemark der Vanilleschote aufschlagen. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterheben.
Nun geht es ans Schichten: In einen Tortenring (ca. 26 cm Durchmesser) den ersten Tortenboden setzen. Darauf etwas Himbeermarmelade verstreichen, darauf einige der gewaschenen Beeren verteilen, darauf etwas Krokant streuen und darauf etwas Creme verstreichen. Nun wieder einen Tortenboden darauf setzen, etwas andrücken und die einzelnen Schritte wiederholen. Anschließend auf die fertige Schicht aus Marmelade, Obst, Krokant und Creme den letzten Tortenboden setzen, wieder etwas andrücken und mit Creme einstreichen – dabei aber darauf achten, dass nicht die gesamte Creme aufgebraucht wird, da noch etwas Creme zum Ankleben der Pinselstriche benötigt wird. Auf der Cremeschicht das restliche Obst sowie den restlichen Krokant verteilen und anschließend den Tortenring entfernen (wer gut in der Zeit ist, kann die Torte auch vor dem Entfernen des Rings noch 1-2 Stunden lang im Kühlschrank kühlen).
Zu guter Letzt müssen nun nur noch die Pinselstriche mit jeweils etwas Creme um die Torte herum angebracht werden – wie diese dabei angeordnet werden, kann natürlich jeder selbst entscheiden. Anschließend servieren, genießen und köstlich in den Frühling starten!

Brushstroke Cake mit Wildbeeren

Montag, 25. Februar 2019

Luftig, locker & leicht: Eclairs mit fruchtiger Cremefüllung

Eines lässt mich seit meinem kleinen Ausflug nach Edinburgh nicht mehr los: Die Sehnsucht nach einem royalen Afternoon Tea. Ich fand es so schön, sich in der schottischen Hauptstadt mehrere Stunden lang Zeit für sich zu nehmen und bei einer kleinen Kanne Tee sowie vielen kleinen Köstlichkeiten das Leben zu zelebrieren: Zurücklehnen, die Sorgen vergessen und die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Es fühlte sich an, als ob die Zeit für ein paar Stunden still gestanden hätte. Das lag natürlich nicht zuletzt am antik-luxuriösen Interieur des Grand Cafes und dem magischen Flair Edinburghs. Trotzdem sehne ich mich nach genau solch einem Moment in Berlin!
Naja, eigentlich steht bei uns an jedem Wochenende ein ähnliches Ritual auf dem Programm, denn der Lieblingsmensch bereitet dann zwei Tassen besten Latte Macchiato zu und ich sorge für zwei Stück Kuchen oder Gebäck. Ein wirklich wunderschönes Ritual und trotzdem ist dieser wöchentliche Kaffeemoment nicht zu vergleichen mit der britischen Tea Time. Ja, die Sehnsucht nach einer britischen Auszeit führte nun so weit, dass ich für meinen Geburtstag im April einen luxuriösen High Tea geplant habe.

Luftig, locker & leicht: Eclairs mit fruchtiger Cremefüllung

Mit Blick auf die Headline fragt ihr euch jetzt vermutlich was eine britische Tea Time mit französischen Eclairs zu tun hat. Tja, nicht viel! Oder doch? Denn wenn es ein Land schafft Essen zu zelebrieren, dann ist es wohl Frankreich. Zu gern erinnere ich mich an die kleine Auszeit im Café Ladurée mit zarten Macarons, luftigen Eclairs und heißem Tee. Selbst zum alltäglichen Lunch wird dort gerne einmal ein Glas Wein oder Champagner getrunken, um auf das Leben anzustoßen. Ich verbinde daher mit der französischen Esskultur ähnlich schöne Erinnerungen wie mit der britischen Teezeit.
Zusätzlich sorgte der milde Februar für verfrühte Frühlingsgefühle und somit starke Gelüste nach einem fruchtig-sommerlichen Gebäck. Sobald also die ersten Vögel zwitscherten, die ersten warmen Tage anbrachen und die ersten Frühblüher erwachten, wollte ich nur noch eines: Auf dem Balkon eine Tasse Tee trinken, luftige Eclairs mit einer erfrischend fruchtigen Cremefüllung vernaschen und mich dabei an die schönsten Momente in Edinburgh und Paris erinnern. Macht es mir gerne nach und genießt den frühen Frühling mit einem Eclair in der Hand, denn das Rezept klingt vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach und fix umgesetzt! Wir treffen uns in der Sonne!

Luftige Eclairs mit einer erfrischenden Limetten- und Blaubeerencreme


Luftige Eclairs mit einer erfrischenden Limetten- und Blaubeerencreme


Zutaten


Teig
60 ml Milch
60 ml Wasser 
1 Prise Salz
25 g Butter
100 g Mehl
2 Eier (M)

Creme
200 ml Sahne
250 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker
50 g Zucker
1 Bio-Limette
50 g Blaubeermarmelade 

Glasur
20 g Himbeergelee
40 g Puderzucker


Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Brandteig die Milch mit dem Wasser, der Prise Salz und der Butter vorsichtig erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Masse anschließend kurz aufkochen. Vom Herd nehmen, das Mehl auf einmal hinzugeben und schnell unterrühren. Erneut auf den Herd stellen und bei hoher Hitze so lange rühren bis sich eine weiße Schicht auf dem Topfboden gebildet hat und eine kleine Teigkugel entstanden ist.
Den Topf wieder vom Herd nehmen, den heißen Teig in eine Rührschüssel geben, kurz abkühlen lassen und direkt 1 Ei mit den Knethaken des Mixers unterrühren. Das zweite Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und nach und nach unter den Teig geben, bis dieser stark glänzt, geschmeidig ist und in langen Spitzen vom Knethaken fällt. Der Teig darf unter keinen Umständen zu flüssig werden, also lieber sparsam mit dem zweiten Ei umgehen. Der Teig darf aber auch nicht so fest werden, da er sich sonst nicht auf das Blech spritzen lässt. Hier ist also etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
Den Teig nun in eine Spritzbeutel füllen und in ca. 10 cm langen Streifen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Dabei ca. 4 cm Abstand zwischen den Streifen lassen, da der Brandteig im Ofen noch aufgehen wird. Auf den Backofenboden eine ofenfeste Form mit etwas Wasser stellen und dann auf mittlerer Schiene die Eclairs ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Die Backofentür dabei die ganze Zeit geschlossen halten, da der Brandteig sonst in sich zusammenfallen kann. Erst gegen Schluss könnt ihr kurz schauen, ob der Teig zu dunkel wird oder er noch etwas backen sollte. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen, dann aber direkt mit einer Schere oder einem Sägemesser aufschneiden und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Erfrischende Limetten- und Blaubeerencreme

Für die Creme die Sahne aufschlagen und unter die Mascarpone heben. Mit Vanillezucker und Zucker vermengen. In zwei Schüsseln aufteilen, unter die eine Hälfte der Creme den Abrieb einer Limette und den Saft einer halben Limette geben. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zucker oder Limettensaft hinzugeben. Unter die zweite Hälfte der Creme Blaubeermarmelade rühren und ebenfalls abschmecken. Beide Sorten in jeweils einen Spritzbeutel füllen und auf die jeweils untere Hälfte der Eclairs spritzen. Wer mag kann nun auch noch Früchte auf die Creme setzen. Zum Schluss die obere Hälfte der Eclairs auf die Creme setzen.
Für die Glasur Himbeermarmelade zusammen mit Puderzucker vorsichtig erhitzen und die Eclairs damit bestreichen. 
Kurz trocknen lassen, servieren und im Sonnenschein genießen.

Luftig, locker & leicht: Eclairs mit fruchtiger Cremefüllung

Donnerstag, 31. Januar 2019

Immer wieder: Schlemmen in Edinburgh

Auch, wenn dies erst meiner zweiter Besuch dieser mystischen Stadt war, hat es mich wieder einmal erwischt. Ja, man könnte sagen, dass ich etwas verliebt bin. Verliebt in Edinburgh. Verliebt in die historischen Gemäuer, verliebt in die wilden Landschaften und verliebt in die magische Atmosphäre. Ich könnte dort jeden Tag einfach nur durch die kleinen Gassen oder großen Prachtstraßen schlendern und der Phantasie freien Lauf lassen. Schließlich versteckt sich hinter jeder Häuserecke eine Welt wie aus einem spannenden Roman: Dort das magische Harry-Potter-Universum, hier die romantische Mittelalter-Novelle und da die wilde Highland-Saga. Überall werden Geschichten wie von selbst zum Leben erweckt. Es ist eine Stadt in der Träume entstehen und gleichzeitig wahr werden.

Edinburgh im Winter

Bei meinem letzten Besuch strahlte die Sonne quasi rund um die Uhr vom Himmel, es war kuschelig warm und ich konnte jeden Tag problemlos zum T-Shirt greifen. Im Winter sieht das schon anders aus. Da stehen eher Kuschelsocken, Wintermantel und Handschuhe auf dem Programm. Hinzu kommt, dass Edinburgh – wie beinahe alle Städte auf dieser Welt – bei Sonnenschein deutlich hübscher aussieht als bei nasskaltem Schmuddelwetter. Es gibt aber einen riesigen Vorteil, der ganz klar für einen Besuch der schottischen Hauptstadt in den Wintermonaten spricht: In allen Straßen, Shops oder Sehenswürdigkeiten kann man sich frei und unbeschwert bewegen ohne alle paar Meter angerempelt zu werden, denn die Touristenquote ist in der kalten Jahreszeit sehr, sehr niedrig. Auch in den Restaurants und Cafés ist die Chance einen freien Platz auch ohne Reservierung zu bekommen ziemlich hoch. Minusgrade und ein paar Tropfen Regen? Sind da doch direkt vergessen! Falls es dann doch einmal zu nass oder kalt sein sollte, empfehle ich einen Besuch in einem der zahlreichen Museen. Wunderschön, spannend und obendrein kostenlos!

Royal Museum of Edinburgh

Wie bereits bei meinem ersten Besuch drehte sich aber auch dieses Mal nicht alles nur um Kultur, Natur und Mystik, sondern auch ums Essen, Schlemmen und Naschen. Verwundert hier niemanden, oder? Es ging also wieder einmal quer durch die Stadt, quer durch die Restaurantvielfalt und quer durch die schottische Küche. Dabei habe ich nicht nur meine Leidenschaft für buttriges Millionaire's Shortbread wieder entdeckt, sondern auch drei neue kulinarische Highlights kennengelernt, die sechs Restauranttipps aus meinem letzten Beitrag perfekt ergänzen:


1. The Pantry

Guten Morgen Schottland, guten Morgen Edinburgh, guten Morgen Haggis, Baked Beans und Black Pudding! Für wen ein typisch schottisches Frühstück fester Bestandteil jeder Schottlandreise ist, der sollte unbedingt einmal bei "The Pantry" vorbeischauen.

The Pantry Edinburgh - bestes Frühstück der Stadt

Aber auch, falls ihr dem typischen Frühstück aus Schottland mit gefülltem Schafsmagen und warmer Blutwurst nichts abgewinnen könnt, solltet ihr hier zum Frühstücken einkehren. Kreationen wie Egg Benedict mit Rippchen, Breakfast Brûlée, Porridge mit Erdnussbutter oder Waffeln mit Bacon sprechen für sich und müssen einfach probiert werden! Hinzu kommt, dass jedes Gericht auch optisch ein Highlight ist. Erstaunlich was liebevolles Anrichten und ein bisschen Grünzeug ausmachen! Dazu ein richtig guter Kaffee und das Glück ist vollkommen. Auch das Interieur passt zum Essen: Jung, kreativ und doch sehr bodenständig. Für mehr Impressionen, klickt euch einfach durch die Website – aber Vorsicht, es besteht akute Gefahr für lautes Magenknurren!

The Pantry, 1 North West Circus Place, Edinburgh EH3 6ST
Mo-So: 09:00 bis 17:00 Uhr

Edinburgh im Januar


2. The Grand Cafe

Nicht nur ein deftiges Frühstück ist für mich Pflicht bei jedem Besuch von Great Britain – auch der klassische Afternoon Tea muss zwingend zelebriert werden! In Edinburgh gibt es zahlreiche Lokalitäten, um sich bei einer Tasse Tee über die neuesten News aus dem britische Königshaus auszutauschen, besonders gut hat es mir aber hier gefallen: Im "The Grand Cafe" von Edinburgh!

The Grand Cafe - bester Afternoon Tea in Edinburgh

Große Marmorsäulen, imposante Kronleuchter und holzvertäfelte Wände und schon fühlt man sich wie in einer Szenerie aus Downtown Abbey, wobei in den Räumlichkeiten ursprünglich eigentlich die Anzeigenabteilung der schottischen Tageszeitung The Scotsman ihren Sitz hatte. So oder so ist es die perfekte Kulisse, um bei einem Kännchen Earl Grey frisch gebackene Scones, belegte Sandwiches, Tartelettes mit Waldpilzen, süßsaure Himbeer-Törtchen oder cremige Joghurtmousse zu genießen. Dazu etwas Live-Klaviermusik sowie superfreundliches Personal und der Nachmittagstee wird zur perfekten Auszeit. Im Januar war es allerdings auch angenehm leer, das ist im Sommer vermutlich eher eine Seltenheit – aber lecker und eine klare Empfehlung wird es wohl immer sein! 

The Grand Cafe, 20 North Bridge, Edinburgh, EH1 1TR
Mo-Do: 10:00 bis 23:00 Uhr
Fr: 10:00 bis 13:00 Uhr
Sa: 9:00 bis 13:00 Uhr
So: 9:00 bis 11:00 Uhr
www.grandcafeedinburgh.co.uk

Edinburgh in der Nacht

3. The Fishmarket

Nach einem Scottish Breakfast und einem Afternoon Tea fehlt eigentlich nur noch das geheime Nationalgericht der Briten: Fish 'n' Chips! Das muss einfach sein! Die besten Fish and Chips meines Lebens habe ich bei "The Fishmarket" gegessen. So simpel und doch so lecker. Direkt am Hafen gelegen, bekommt ihr dank der salzigen Meeresluft in der Nase bei jedem Schritt Richtung Restaurant mehr Lust auf den frischen Fisch.

The Fishmarket - beste Fish and Chips in Edinburgh

Angekommen im Fishmarket habt ihr erst einmal die Qual der Wahl: Verschiedene Fischsorten, verschiedene Panaden und verschiedene Saucen stehen zur Auswahl. Ihr könnt natürlich auch statt zum Fisch zur Muschel greifen und euch eine Ladung Austern bestellen. Oder doch etwas Hummer? Take Away oder direkt im Restaurant? Hier ist eigentlich alles möglich! Eines ist auf jeden Fall sicher: Hier werden alle Fischfans glücklich! Wie auch die Fish and Chips, ist auch die Inneneinrichtung puristisch und simpel, aber auf den Punkt gestaltet: Modern, hipp und irgendwie gemütlich. Essen gut, Einrichtung gut, alles gut! Klare Empfehlung!

The Fishmarket (Newhaven), 23A Pier Pl, Edinburgh EH6 4LP
Mo-So: 9:00 bis 22:00 Uhr


Scottish Breakfast, Afternoon Tea und Fish 'n' Chips – was will man mehr? Vielleicht Burger, Marshmallow Milkshake oder frittierte Marsriegel? Dann klickt euch fix rüber zu meinem letzten Edinburgh Beitrag, notiert euch alle Adressen und bucht direkt einen Flug nach Edinburgh, denn die Stadt ist zu jeder Jahreszeit ein Traum: Optisch, kulturell und kulinarisch!

Bis bald, du schöne Stadt!

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