Samstag, 26. Oktober 2013

Großes Give-Away und ein kleiner Produkttest

Ach ich tue mich ja immer etwas schwer, was Fertigsaucen angeht. Schließlich ist es eigentlich nicht schwer selber eine Sauce anzurühren. Aber trotzdem ist es immer gut, gerade im Sommer, ein paar Saucen im Haus zu haben, wenn man mal schnell etwas auf den Grill werfen will. Außerdem liebe ich es immer eine große Auswahl an Sauce zu haben, meine Freunde kennen das schon, wenn ich immer mehr Saucen aus dem Kühlschrank hole. Daher stelle ich euch heute eine Sauce vor, welche Heinz ganz neu im Sortiment hat: "Drei Pfeffer Sauce". 


Heinz mag ich eigentlich sehr, denn gerade beim Ketchup verzichtet dieses Unternehmen auf Aromen, Farbstoffe und sonstige Zusätze - was diesem Ketchup auch ein "gut" vom Ökotest garantierte. Leider findet man bei der folgende Sauce auf der Zutatenliste sehr wohl Aromen, Verdickungsmittel, Farbstoffe und jede Menge anderer Zusätze. Schade, schade, Schokolade! 
Aber davon abgesehen schmeckt mir die Sauce eigentlich ziemlich gut. Aber eben nur eigentlich, denn es gibt einige kleine Mankos. Sie schmeckt sehr intensiv nach Pfeffer - was mir aber gut gefällt, da ich Pfeffersaucen liebe. Aber da ich Pfeffersaucen liebe, in denen ganze Körner schwimmen, könnten für mich auch ruhig kleine Pfefferkörner in der Sauce sein. Außerdem schmeckt sie irgendwie nach Mayonnaise, also quasi Mayonnaise mit einem hohen Pfefferanteil. Für mich ist der Mayonnaisegeschmack etwas zu intensiv und könnte ruhig etwas weniger sein, also mehr in Richtung klassischer Bratensauce. Von der Konsistenz her ist sie äußerst cremig und sieht auch wirklich lecker aus. Empfehlen würde ich die Sauce zu ungewürztem Fleisch vom Grill oder - da ja bald Silvester ansteht - zum Fondue. Schließlich kann man neben selbstgemachten Saucen beim Fondue auch ruhig mal die ein oder andere Fertigsauce reichen, diese lassen sich wenigstens gut wieder verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. 


Da wir schon bei Saucen zum Fleisch sind, nutze ich diesen Beitrag um euch zu zeigen, wie ich neuerdings mein Steak liebe: Balsamicocreme und grobes Salz. Das schmeckt wirklich so unglaublich toll! Ich habe diese Art auf einem Grillfest mit echten Grillmeistern kennengelernt. Probiert das einfach mal aus. Aber das nur am Rande. :)


So jetzt aber zum Wichtigstens, das Give-Away - ihr könnt nicht nur die Sauce von Heinz gewinnen, sondern auch einige andere Überaschungen von Heinz und dies sind nicht nur Lebensmittel.. Seid also gespannt. Um dieses Überraschungspaket zu bekommen, müsst ihr mir einfach nur in einem Kommentar verraten, was ihr letztes Jahr und/oder dieses Jahr an Silvester gegessen habt bzw. plant zu machen. Dazu noch eure E-Mail-Adresse, damit ich euch kontaktieren kann und fertig. Also ganz einfach! Alle Kommentare, welche bis zum 09.11. eingehen werden gewertet und der Gewinner per Zufall ausgewählt. Versand nur an Postadressen in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg! :)

Trommelwirbel! Das Los hat entschieden: Käsekuchenliebhaberin Joanna, bei der es letztes Jahr Silvester Risotto mit Scampi gab, hat das Überraschungspaket gewonnen! Danke für die vielen interessanten Inspirationen von euch allen und keine Sorge, das nächste Gewinnspiel kommt! :)

Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Heinz" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Freitag, 18. Oktober 2013

Zeit für ein Weihnachtsdinner

Jaaa, jetzt seid ihr vermutlich geschockt! Ihr fragt euch sicherlich, wie ich auf so einen Blödsinn komme. Naja schaut einmal in die Supermärkte - seit Wochen lungern dort Weihnachtsmänner, Lebkuchen und Co. rum. Seit September! Die "Lecker" hat ihr Christmas Special auch schon längst herausgebracht und Plätzchen- und andere Weihnachtsrezepte entdeckt man auch in allen anderen Foodzetschriften. Tja, also ist schon Weihnachten, oder nicht? Nagut ehrlich gesagt finde ich es furchtbar, dass schon so früh Weihnachtsartikel angeboten werden. Ich liebe zwar Weihnachten, aber im September bin ich einfach noch nicht bereit dafür. Trotzdem schallten im September in einem Bielefelder Haus Weihnachtslieder aus den Lautsprechern, es wurde Weihnachtsschokolade genascht und der Duft von Feuerzangenbowle erfüllte dieses Haus. 
Wie es dazu kam? Nun Ende August wurden Katrin und ich von der uns bis dahin quasi unbekannten Bloggerin Nadja von Shehadistan zu einem Dinner eingeladen. Es war wirklich großartig, wir haben uns auf Anhieb verstanden und es gab das beste arabische Essen meines Lebens. Wirklich neue Geschmackserlebnise. Eine rundum tolle Erfahrung, den Verlauf des Abends könnt ihr hier nachlesen. 
Für Katrin und mich stand fest, wir mussten uns dafür auf jeden Fall revanchieren. Da mein Umzug aber stetig näher rückte, setzten wir den Termin ziemlich kurzfristig fest und zum Glück hatte Nadja Zeit. Nur was sollten wir kochen? Es sollte auf jeden Fall kompett anders werden, als es bei Nadja war. Vielleicht etwas Deutsches kochen? Dann kam ich auf die Idee ein Weihnachtsdinner zu veranstalten, denn wir hatten bei Nadja schon darüber gescherzt, dass man nun bereits Lebkuchen essen kann und die Weihnachtssaison einläuten sollte. Bald kam auch schon ein Instagramfoto bei Nadja online mit Spekulatius und dem Untertitel "Frohes Fest". Nadja wäre also sicherlich begeistert von einem Weihnachtsdinner und Katrin war es auch sofort. 
Also zogen wir es voll durch. Katrin schmückte die Küche komplett weihnachtlich, kaufte Schokoweihnachtsmänner, die Weihnachtsplaylist wurde abgespielt, das Christmas-Outfit angezogen und Dinnervorbereitungen getroffen - den Großteil der Dinnervorbereitungen hat Katrin gemacht, da ich so viel mit dem Einpacken meiner Umzugskisten zu tun hatte. Großes Lob also an dieser Stelle an meine bessere Hälfte. Auf jeden Fall als Nadja dann eintraf, sah es nach Weihnachten aus, roch es nach Weihnachten und klang es nach Weihnachten. Sie war - wie erwartet - hin und weg! :)

(c) Shehadistan
(c) reizende Rundungen

Kommen wir nun zum Dinner für 4 Personen (Hauptgang eher für 6 Leute), übrigens stark orientiert an meinem Weihnachtsdinner vom letzten Jahr:


Vorspeise: Knackiger Feldsalat mit warmen Ziegenkäse und Datteln im Speckmantel


Zutaten
1 Pck. Feldsalat 
4 EL Kürbiskerne
2 EL gehackte Zwiebeln
2 EL gehackter Bacon
4 Ziegenkäsetaler (jeweils ca. 50 g)
ca. 12 Datteln
300 g Bacon
5 EL Kürbiskernöl (oder anderes Öl)
1-2 EL Essig
2 EL flüssiger Honig
2 TL mittelscharfer Senf
2 TL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Den Feldsalat gut säubern. Die Kürbiskerne zusammen mit den gehackten Zwiebeln und dem gehackten Bacon in einer Pfanne etwas rösten. Die Datteln entkernen und mit Baconstreifen umwickeln. Den Ziegenkäse ebenfalls umwickeln. Für das Dressing Öl, Essig, Honig, Senf und Petersilie gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Datteln und den Ziegenkäse in der Pfanne knusprig anbraten. Den Feldsalat dann mit den Kürbiskernen, Zwiebeln und Bacon vermengen und auf den Tellern anrichten. Etwas Dressing über den Salat geben und die Ziegenkäsetaler und Datteln darauf verteilen. Ganz fix hat man so schon Gang 1 gemeistert. Lasst es euch schmecken!


Hauptgang: Saftiger Schweinebraten mit Walnusskruste, Vanillerotkohl und Kartoffelknödeln


Zutaten

Kartoffelknödel
750 g Kartoffeln
Salz
Muskatnuss
75 g Mehl
75 g Kartoffelstärke
1 Ei

Vanillerotkohl (Lecker Christmas, Special 2012 Nr. 4) 
1 Rotkohl
2 kleine Zwiebeln
1 Vanilleschote
3 El Butterschmalz
3 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
1-2 El Zucker
Salz
Pfeffer
8 El Essig
2 Birnen
3-4 El Johannisbeergelee

Braten mit Walnusskruste (Dr. Oekter Kochseminar)
4 Scheiben Toastbrot
100 g Walnüsse
100 g weiche Butter
Salz
Pfeffer
gerebelter Thymian
1 EL Tomatenmark
250 ml Rotwein
250 ml Wildfond
1 kleine Zwiebel
400 g Schweinefilet
400 g Putenbrust
Salz
Pfeffer
etwas Öl
1 Becher Crème fraîche

Zubereitung
Die Kartoffeln in einem Topf mit kaltem Wasser komplett bedecken. Zugedeckt aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten weich garen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln auf der ausgeschalteten Herdplatte im Topf ausdampfen lassen, bis die Haut rundum trocken ist. Die Kartoffeln pellen und anschließend schön zerstampfen. Nun die Masse auskühlen lassen. Mit etwas Salz und Muskatnuss würzen, das Mehl und die Stärke hinzugeben und alles locker mit den Händen vermengen. Das Ei mit einer Gabel verquirlen und ebenfalls gut unterkneten. Jetzt mit bemehlten Händen 8 Knödel formen und vor dem Servieren in kochendes Wasser geben. Hier müssen sie ungefähr 10-15 Minuten kochen, bis sie an der Oberfläche des Topfes treiben. Dann sind sie fertig.

Den Rotkohl gut putzen, vierteln und in Streifen schneiden. 2 Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese in 3 El Butterschmalz in einem großen Topf leicht andünsten. Eine Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zusammen mit den Nelken, dem Lorbeerblatt und dem Zucker zu den Zwiebeln geben. Nun den Kohl hinzugeben, keine Sorge er fällt noch etwas zusammen. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und alles unter Rühren dünsten. Nun 400 ml Wasser mit 8 El Essig hinzugeben und aufkochen lassen. Zugedeckt ca. 1 Std. unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen. Nun eine der Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und zum Rotkohl geben. Wieder 1 Stunde schmoren lassen. Nochmals eine Birne klein würfeln und hinzugeben. Noch ca. 15 Minuten köcheln lassen und danach mit Gelee, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vanilleschote und Lorbeerblätter entfernen. 
Auf niedriger Flamme kann es nun noch etwas köcheln.

Für das Fleisch den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die 4 Scheiben Toast mit den 100 g Walnüssen mit einer Küchenmaschine sehr fein hacken. Die feinen Brösel mit 100 g Butter, etwas Salz, etwas Pfeffer und etwas Thymian verkneten und abschmecken. 
In einer Auflaufform 1 EL Tomatenmark mit 250 ml Rotwein und 250 ml Wildfond verquirlen. Die letzte Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit in die Auflaufform geben. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen und in etwas Öl in einer Pfanne kurz rundherum anbraten. In die Auflaufform damit und die Walnusspaste darauf verteilen und so gut es geht andrücken. Die Auflaufform kommt für ca. 25 Minuten auf die mittlere Schiene des Ofens. Danach kurz herausnehmen, die Sauce herausgießen, pürieren, Crème fraîche unterrühren und eventuell etwas mit einer Mehlschwitze verdicken. Zum Schluß die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Alles zusammen anrichten, servieren und sich Gang 2 schmecken lassen.

Nachspeise: Zauberhaftes Bratapfel Schichtdessert 2.0


Zutaten
1 Apfel
4 EL gemischte Nüsse
50 g Marzipan
Rum
2 EL Zucker
1 EL Honig
1 TL Zimt
250 g Speisequark
175 g Frischkäse
etwas Zitronensaft
3 EL Zucker

2 Kekse Spekulatius
2 Lebkuchen

Zubereitung
Den Apfel und das Marzipan in kleine Würfel schneiden. Mit etwas Rum (ca. 1 EL, je nach Geschmack), dem Zucker und dem Zimt durchziehen lassen. Für die Creme den Quark, Frischkäse mit dem Zucker und etwas Zitronensaft verrühren. Kurz vor dem Servieren schichten. Zuerst die Kekse und den Lebkuchen in 4 Gläser zerbrösen, so dass der Boden bedeckt ist. Etwas Creme darauf löffeln. Die Apfelmasse in einer Pfanne etwas anbraten und auf die Cremeschicht löffeln. Nun wieder etwas Creme darauf und anschließend noch etwas von der Bratapfelmischung. Je nach Größe des Glases, kann man auch noch weiter schichten. Damit ist aber auch der letzte Gang fertig und ihr könnt ganz entspannt genießen.


Als krönenden Abschluss gab es dann noch leckere Feuerzangenbowle. Hier und hier gibt es jeweils ein schönes Video zum Einstimmen auf die Weihanchtszeit. Danach waren wir aber auch wirklich gut gesättigt und einfach nur glücklich!

(c) Shehadistan
Fazit: Es war eine unglaublich witzige Erfahrung und es war so unglaublich lecker, man sollte Weihnachten einfach öfters feiern, allein wegen dem guten Essen! Ich glaube, ich werde jetzt auch Silvester im Frühling feiern, Ostern im Winter oder wieder Weihnachten im Herbst. Aber eines kann ich euch auch verraten, auch wenn wir das volle Weihnachtsprogramm durchgezogen haben, so richtige Weihnachtsstimmung wollte einfach nicht aufkommen, denn im Herzen wusste man, dass eben doch noch kein Weihnachten ist. Naja hauptsache es war lecker und wir hatten Spaß und das kann ich euch garantieren! :)

Blogger unter sich! Ich freue mich schon auf das nächste Bloggerdinner.

Montag, 16. September 2013

Abschied auf gezupftem Russisch

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt - hier ist es zur Zeit ziemlich ruhig. Wirklich viel zu ruhig und ich habe ein verdammt schlechtes Gewissen, dass ich kaum zum Bloggen komme. Aber noch schlimmer ist, dass es wohl nicht besser wird in den nächsten Tagen und Wochen. Der Grund für diesen katastrophalen Zustand ist, dass ich Ende des Monats umziehe und zwar nach Berlin, ins unheimlich große und aufregende Berlin. Natürlich muss vor so einem Umzug sehr viel organisiert und getan werden. Es ist mein erster richtiger Umzug und ich halte fest: Ich finde umziehen richtig, richtig doof! Viel zu viel Stress! Da kommt das Bloggen einfach zu kurz. Es ist quasi momentan ein kleiner Abschied vom Bloggen, aber das Tolle ist ja, wenn ich wieder Internet habe und der Umzug überstanden ist, wird hier wieder alles wie immer sein. Im "realen" Leben sieht das natürlich ganz anders aus - hier ist es ein viel größerer Abschied. Am Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag und für meine geliebten Arbeitskollegen gab es selbstverständlich Kuchen der Marke Herzfutter. Mit ganz viel Liebe gebacken! Ich weiß gar nicht genau, wie ich auf russischen Zupfkuchen kam aber es war definitiv die richtige Entscheidung. So Käsekuchen mag einfach jeder gerne und dann noch in der Kombination mit Schokoladenteig, ist es perfekt. Die gezupften Schokoflecken waren nach dem Backen auch herrlich knusprig und zusammen mit der saftigen Käsefüllung - HIMMLISCH! So wurde der Abschied wenigstens etwas versüßt. Traurig war es aber trotzdem.. richtig traurig wird es dann aber erst noch Ende des Monats, wenn ich meine Freunde und meine Wohnung verlassen muss - aber ich komme bestimmt sehr oft wieder zurück. Naja aber natürlich freu ich mich auch auf Berlin, die vielen tollen Restaurants, Märkte, kleinen Cafês und hach! Ich werde euch auf dem Laufen halten. Versprochen. :)
Bis dahin müsst ihr euch mit den Rezepten der letzten 2,5 Jahre vergnügen und bei Facebook und Instagram werde ich auch nach wie vor regelmäßig etwas posten. Gelobt sei das mobilde Internet! Also bis hoffentlich ganz bald!


Zutaten
Schokoladenteig
450 g Mehl
40 g Kakaopulver
3 TL Backpulver
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250 g Butter

Füllung
350 g Butter
1 kg Quark
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Pck. Vanille-Puddingpulver
4 Eier

Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen. Für den Teig das Mehl mit dem Kakaopulver und dem Backpulver mischen. Den Zucker, Vanillezucker und die Eier dazugeben. Alles gut vermengen. Nun noch die Butter hinzugeben und alles gut durchkneten, bis ein fester Teig entsteht. Auf Backpapier zwei Drittel des Teiges ausrollen, anschließend in ein hohes Backblech legen und mit dem Händen oder einem Glas nochmal bis in die Ecken verteilen.
Nun die 350 g Butter für die Füllung etwas erwärmen, damit sie schön weich wird. Die Butter mit dem Quark, dem Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und den Eiern sehr gut vermixen. Die Füllung auf den Schokoladenteig gießen. Vom restlichen Schokoladenteig kleine Portionen abzupfen, platt drücken und auf den Kuchen legen. Für ca. 40-45 Minuten im Ofen backen und dann genießen. :)





Sonntag, 1. September 2013

Antipasti per tutti!

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Ach Italien, wunderbares Italien.. ich glaube es gibt kein anderes Land auf der Welt, mit welchem ich so eng verbunden bin. Das liegt hauptsächlich an meiner Familie. Meine Eltern und meine Schwester sprechen fließend Italienisch und ich habe es zumindest drei Jahre lang in der Schule gelernt und habe dieses Jahr wieder angefangen meine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Meine Eltern haben auch einige Freunde in Italien und da meine Heimatstadt Melsungen mit der italienischen Stadt Todi verschwistert ist, kommen so gut wie jedes Jahr Italiener nach Melsungen auf den Weihnachtsmarkt und verkaufen dort italienische Leckereien. Meistens wohnen die Italiener dann auch in Familien und so waren bei uns generell sehr oft Italiener.

Aber auch ich habe an einem Schüleraustausch mit Todi teilgenommen und dort eine Woche lang in einer italienischen Familie gewohnt und das "dolce vita" live miterlebt. Aber natürlich machte meine Familie auch sehr, sehr oft Urlaub in Italien. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine wundervolle Ferienanlage in der Nähe von Lucca, welche an einen Bauernhof grenzte, wo wir frischen Schinken kaufen konnten. Frischen, leckeren, italienischen Schinken. Ein Traum!
Ich erinnere mich auch an die weltbesten hausgemachten Tiramisus. Pizza. Pasta. Aber auch Antipasti. Ich glaube bei meinen Eltern gibt es nichts aus Italien, was so oft auf den Tisch kommt wie Antipasti misti, also gemischte Vorspeisen. Es geht so wunderbar einfach und ist so unglaublich lecker. Aber natürlich nur, wenn die Zutaten toll sind, denn die meisten Zutaten werden schließlich roh und ohne großes Gewürzkarneval gegessen. Tja und ich hatte das Glück tolle Zutaten von gustini.de zugeschickt zu bekommen. Gustini ist ein Gourmet Versandshop für italienische Spezialitäten. Hier bekommt man zum Beispiel original Parmaschinken, als ganzes Stück oder schon geschnitten. Kiloweise oder in kleinen normalen Supermarktpackungen. Aber generell bekommt man hier alles, was sich das, vor Sehnsucht nach Italien zerspringende, Herz so wünscht. Wein, Schinken, Käse, Olivenöl, Balsamico, Antipasti, Pasta, Gewürze, Süßes... ach schaut einfach selbst nach.

Das Design des Shops spricht mich zwar nicht so 100%ig an, mir ist da einfach zu viel los, aber für die Qualität der Lebensmittel ist das ja völlig egal, denn die ist auf jeden Fall zu 100% phänomenal. Die Lebensmittel werden sicher verpackt, damit nichts kauptt geht. Außerdem stecken kleine Kühlgelkissen bei der Lieferung und diese steckt auch insgesamt in einer Kühltasche. Die Ware bleibt also frisch. Es ist natürlich auch alles etwas teurer, aber dafür stammen die Produkte von traditionellen Erzeugern, welche man sich hier auch direkt ansehen kann. Man weiß also woher welches Produkt kommt. Ständig sucht Gustini neue Erzeuger und neue tolle Produkte für seinen Shop - es kommt nur in den Shop, was auch wirklich überzeugen kann. Vom Geschmack und von der Herstellung. Auf der Seite findet man übrigens auch einige original italienische Rezepte. :)

So nun aber zu den Produkten, welche ich zugeschickt bekommen habe: Prosciutto di Parma (Parmaschinken), Pane da Bruschetta (Bruschettabrot), Pecorino Toscano (Schafskäse), Parmigiano reggiano (6 !! Jahre gereifter Parmesankäse) und Mozzarella di bufala campana (Mozzeralla aus Büffelmilch). 


Was soll ich sagen? Es schmeckte alles richtig, richtig grandios. Bei echtem Büffelmozzarella schmeckt man mal wie Mozzarella eigentlich schmecken sollte, bei Parmaschinken ist es im Grunde das selbe, so ein unglaublich intensiver Geschmack. Himmlisch. 6 Jahre lang gereifter Parmesankäse aus Italien.. einfach nur wow! Naja beim Bruschettabrot habe ich nicht so ganz verstanden, wo jetzt der Vorteil ist und es ist irgendwie nur Weißbrot. Leckeres Weißbrot. Aber nur Weißbrot. Aber diese ganzen Zutaten machen Lust auf mehr. Olivenöl direkt von einem kleinen Erzeuger aus Italien sollte ich unbedingt bestellen, denn das schmeckt man natürlich. Gutes Öl ist die Grundlage von so vielen Gerichten. Hach Italien, du wunderbares Land!
Aus den Zutaten entstanden auf jeden Fall jede Menge Antipasti für meine lieben Freunde, alles zusammen reicht locker für 4-5 Personen. 

Prosciutto e melone
Der Schinken aus zwei Packungen (rund 150g) wickelte sich um die Spalten einer reifen Galiamelone und wurde ein Gedicht. Ich weiß nicht, ob ihr das schon einmal gegessen habt. Traut euch, es ist der Hammer! 

Il formaggio
Den Käse habe ich aufgeschnitten und wurde dann einfach pur genascht. So ein Geschmack darf nicht verfälscht werden. ;)


Le verdure grigliate
Einfacher geht es nicht - kauft Zucchini, Aubergine, Paprika oder was euer Herz begehrt und würzt es, bratet es mit Olivenöl in einer Pfanne von beiden Seiten an oder noch besser reibt das Gemüse mit Olivenöl und Gewürzen ein und grillt es. Schmeckt auch kalt total gut. Einfach nur lecker.


Insalata caprese
Den Mozzarella (Abtropfgewicht 250g) in Scheiben schneiden und auch die (ca.) 5 Tomaten in Scheiben schneiden. Beides abwechselnd auf einen Teller legen. Nun noch etwas salzen und pfeffern, mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und etwas frischen Basilikum klein scheiden und über alles streuen. Der Klassiker überhaupt unter den italienischen Vorspeisen geht immer und ist immer gut!


Bruschetta
400g Bruschettabrot in handliche Stücke schneiden. 4 Tomaten und eine Knoblauchzehe sehr klein schneiden und zusammen mit etwas Balsamico, Olivenöl, klein geschnittenem Basilikum, Salz und Pfeffer vermengen. Eine Packung Champignons (250g) und eine weitere Knoblauchzehe und eine kleine Zwiebel ebenfalls sehr klein schneiden und alles zusammen mit Olivenöl, klein geschnittener Petersilie, Salz und Pfeffer in einer anderen Schüssel vermengen. Die Pilzmischung kommt nun ganz kurz in eine heize Pfanne, dammti alles etwas anbrät. Anschließend in einer Pfanne mit genügeng Olivenöl das Brot von beiden Seiten knusprig anbraten. Entweder etwas von der Tomaten- oder Pilzmischung auf das Brot löffen und dann einfach nur noch genießen.


Jetzt solltet ihr bald viele Freunde einladen, tolle italienische Zutaten bestellen, tollen italienischen Wein bestellen und bis nachts zusammen mit Freunden und der Familie essen, reden und lachen. Dann wisst ihr, wie ich das Leben bei italienischen Familen in Italien kenne. Lebensfreude trifft Genuss. 
Bon appetito e salute! :)


*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Gustini" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

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