Sonntag, 25. August 2013

12 x Superschnell und supereinfach

Bei Instagram mülle ich das Internet regelmäßig mit Essen, welches ich im Restaurant, bei Freunden oder zu Hause esse, zu. Oft sind es Gerichte, welche ich "mal so eben" mache, nicht selten zusammen mit Katrin. Wir sind da manchmal total spontan und hauen einfach ein paar Dinge in die Pfanne und dann ist es hinterher richtig lecker. Aber darüber poste ich irgendwie nie. Warum eigentlich nicht?! Denn diese besagten Gerichte kann man sehr schnell und ohne wirkliches Können kochen oder backen. Daher habe ich meinen Instagramaccount durchforstet und für euch ein paar Fotos gesammelt, welche euch als Anregung dienen können für "mal so eben" was kochen oder zum Teil richtige Rezepte, die ihr 1 zu 1 nachkochen könnt. Wie gesagt, diese Rezepte sind für Leute, die keine große Lust zum Backen oder Kochen haben, für Leute, die immer sagen "ich kann das nicht", für Leute, die einfach keine Zeit haben oder einfach nur faul sind oder oder.. kurzum: Rezepte für jeden!



Crêpes, Burger, Wraps, Bagel & Co.
Ich liebe selbstgemachte Burger, Wraps oder Bagel und es ist so kinderleicht. Ihr kauft entweder Burgerbrötchen, Bagel oder Teigfladen für Wraps. Dann sucht ihr euch ein paar frische Zutaten zusammen, wie Salat, Tomaten, Gurken (bei Burger Gewürzgurken), etwas Käse, etwas Bacon, etwas Fleisch (bei Burgern Burger/Frikadellen - oder macht sie selbst), ein paar Saucen und so weiter - eigentlich gibt es hier kein "geht nicht, schmeckt nicht". Bei Bagels solltet ihr als Grundlage Frischkäse nehmen, bei Wraps sollten die Zutaten möglich klein geschnitten sein und bei Burgern und Bageln in Scheiben. Lasst eurer Phantasie und euren Gelüsten freien Lauf. Ich kann euch auf jeden Fall versichern, es wird 1000 Mal besser  und frischer schmecken als bei McDonalds und Co. 
Crêpes geht da im Grunde in die gleiche Richtung, backt ein paar Crêpes (geht auch in einer großen Pfanne und das Crêpes-Rezept gibt es hier, halbiert die Menge und sie reicht für ungefähr 10 Crêpes) und streut etwas Käse und Schinken auf den Crepes und schon habt ihr ein tolles Abendessen. Ein bisschen Teig anrühren und Crêpes backen geht schneller, als man denkt und schwer ist das auch nicht - zur Not macht man etwas dickere Crêpes, also quasi Pfannkuchen. :)


Erdnusseis, Hot Dog und Schinken-, Käsecroissants
Hot Dogs gehen ja im Grunde in die Richtung wie Crêpes, Burger und Co. - Kauft euch Hot Dog Brötchen, Würstchen, Röstzwiebeln, eingelegte Gurkenscheiben, Remoulade, Majo, Ketchup und dann nur noch die Würstchen aufwärmen, alles zusammen in das Brötchen - ganz wie bei Ikea - und dann reineißen.
Schinken-, Käsecroissants gehen auch super einfach - kauft euch so einen fertigen Blätterteig und schneidet ihn in Dreiecke oder ihr kauft direkt fertigen Croissantsteig, bestreut diesen mit Streukäse und kleinen Schinkenquadraten, rollt die Dreiecke zusammen und dann ab in den Ofen damit, so lange, wie es auf der Verpackung steht (ca. 10 Min bei 180°C). 
Das Erdnusseis ist auch ganz spontan entstanden, Katrin und ich haben einfach Vanilleeis gekauft und es mit ganzen Erdnüssen, Erdnussbutter, Schokoladentropfen und etwas Schokoladensauce gemischt. Wie viel von was, kann ich euch leider nicht sagen, das machen wir auch immer anders - probiert einfach, wie ihr es mögt. Auf jeden Fall bekommt ihr so ganz schnell richtig geiles Eis! Zumindest wenn ihr so auf Erdnusseis steht, wie ich. Sonst geht das natürluch auch mit anderen Zutaten. Geht auf jeden Fall schneller, als Eis komplett selber zu machen und man kann sich trotzdem jedes Eis der Welt machen. ;)


Gefülltes Baguette
Ebenfalls ein perfektes Notfallessen: Kauft ein Baguette, schneidet mit einem Brotmesser Ritzen hinein, stopft Tomaten, Schinken, Käse und etwas Schmand hinein und bestreut es mit Käse. Dann bei 180°C ca. 15 Minuten in den Backofen und danach wünsche ich einfach nur viel Spaß. Das gleich Prinzip funktioniert übrigens auch sehr gut bei Kartoffeln. ;)



Hühnchen mit Frischkäse und Bacon
Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte! Petra hat dieses Gericht quasi erfunden und dafür liebe ich sie! Ich kann es immer wieder essen und habe auch schon andere Leute damit sehr glücklich gemacht! Einfach richtig, richtig lecker und so richtig, richtig einfach. Das Fleisch ist so wunderbar zart und saftig und auch ohne Zugabe von anderen Gewürzen so würzig lecker. Einfach himmlisch!

Zutaten für 2 Personen
400 g Hühnchenfilet
100 - 200 g Bacon
1 Pck. Kebab Frischkäse von Exquisa (es geht aber auch Kräuterfrischkäse o.Ä.)
1 EL Schmand
1 Baguette

Zubereitung
Heizt zuerst den Ofen auf 180°C vor. Schneidet das Fleisch in Streifen, rührt den Frischkäse mit etwas Schmand an, und werft das Fleisch dazu und vermischt es gut. Die eingecremten Fleischstücke umwickelt ihr nun mit Bacon, legt sie in einer Auflaufform und spachelt den restlichen Frischkäse darüber. Stellt die Auflaufform ca. 35 Minuten in den Ofen, bis das Fleisch gar ist. Dazu passt sehr gut etwas Baguette und wer mag kann auch noch etwas Salat dazu essen. Aber man kann es auch einfach nur pur essen, das reine Fleischvergnügen.


 
Themenabende
Eine gute Möglichkeit sich Inspiration für das Abendessen zu holen, ist, eine Region oder ein Land als Thema für das Essen festzulegen und dann einfache Sachen mit dem entsprechenden Motto zu kochen. Zum Beispiel Küstenessen - macht einfach mal Fischbrötchen selber oder kauft verschiedene Fischsorten und lasst eure Gedanken hinaus aufs Meer fliegen - oder ein bayrischer Abend - kauft Weißwürste, Leberkäse, Obazda, Brezeln zum Aufbacken, Krautsalat, Weißbier und das Oktoberfest daheim kann beginnen - oder ein italienischer Abend - Tomate mit Mozzarella, Bruschetta, gebratenes Gemüse, Melone mit Schinken und ihr habt Urlaubsfeeling auf dem Tisch.  Für einen orientalischen Abend reicht es Joghurt mit orientalischen Gewürzen zu verfeinern, etwas Hummus (Kichererbsenbrei) zu machen, ein Fladenbrot dazu aufbacken und schon verbringt ihr eine Nacht im Orient. Ich könnte euch jetzt immer mehr Beispiele nennen, aber ich denke ihr seht, dass man mit einfachen Mitteln und vielen gekauften Sachen ziemlich schnell ein spannendes Abendessen kredenzen kann. Google ist euch hier natürlich immer sehr behilflich oder eure Erinnerungen an den letzten Urlaub. Gute Reise. :)



Fixe Erdbeertorte
Diese Erdbeertorte ist im Grunde entstanden, da ich mein Backfach mal aufräumen wollte und Lust auf eine leckere Erdbeertorte hatte, aber keine Lust und Zeit mich stundenlang in die Küche zu stellen. Also fertige Böden gekauft, Mandel-, Schokoladen- und Pistazienreste verwertet und irgendwie wurde es gut. Die Bilder kamen auf jeden Fall so gut bei euch an, dass ich euch das "Rezept" zwangsweise mitteilen muss - einige Leute haben mich ja schon direkt angeschrieben und es erfragt. Aber es war auch wirklich sehr, sehr lecker! Also los ihr Backmuffel, so kommt auch ihr in den Genuss von einer grandiosen Torte.
Eigentlich hindert mich mein Stolz und meine Ehre immer daran fertige Tortenböden zu kaufen, aber so kann man echt ziemlich schnell, etwas richtig Tolles zaubern und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Tortenboden gekauft, Frischkäse darauf, Gummibären, Smarties, Snickers darauf gestreut und schon ist der Kinderkuchen fertig. Wenn ihr es wirklich nicht übers Herz bringt fertigen Boden zu kaufen, könnt ihr auch Böden vorbacken und sie einfrieren. :)

Zutaten
1 fertiger Biskuittortenboden (3 stöckig) - Wer will kann natürlich auch selber einen backen, aber ichhatte dazu wie gesagt einfach keine Lust!
150 g Zartbitterschokolade
3 EL Erdbeermarmelade
250 ml Milch für 1 Pck. backfeste Puddingcreme von Oetker
4 EL Mandelhobel
ca. 250 g Erdbeeren
200 ml Sahne
1 Sahnesteif
4 EL Pistazien

Zubereitung
Gießt auf den untersten Boden Zartbitterschokolade, streicht den nächsten Boden mit Erdbeermarmelade ein und legt ihn mit der Marmeladenseite auf die Schokolade. Nun rührt ihr die backfeste Puddingcreme an - die ist wirklich klasse, da muss nichts abkühlen, man rührt das Pulver einfach mit Milch 1 Minute lang auf und schon ist die Creme fertig - die Creme streicht ihr auf den Boden und bestreut sie mit den Mandelhobeln. Nun schneidet ihr die Erdbeeren noch in dünne Scheiben und belegt die Puddingschicht damit. Dann kommt noch der letzte Boden auf die Erdbeerschicht. Nun schlagt ihr die Sahne mit dem Sahnesteif auf und spachtelt damit alles ordentlich ein. Streut die restichen Erdbeeren auf die Sahne und dazu noch ein paar Pistazien und fertig ist die Torte. Diese sollte vielleicht noch eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen, die Schokolade erkalten, aber dann könnt ihr sie genießen.


Ich hoffe ihr habt gemerkt, dass es wirklich nicht schwer ist, sich etwas Grandioses zu zaubern und ich denke dabei gar nicht so viel darüber nach, ob das jetzt gesund ist, ob man das darf, ob das funktioniert, sondern ich mache einfach. Ja, ich liebe Essen. Dazu stehe ich. Wenn ihr das auch tut und gerne regelmäßig Anregungen ohne komplettes Rezept wollt dann folgt mir auf Instagram.

Ich würde mich freuen. Wenn nicht - auch okay, denn ich werde sicherlich bald wieder so einen Post schreiben mit neuen, unaufregenden und doch geilen Kreationen. Bis dahin viel Erfolg und Spaß in der Küche. Macht einfach mal und denkt nicht so viel nach. :)

Mittwoch, 21. August 2013

Bleibst du auf nen Kaffee? Richtig guten Kaffee?

Wenn dem so ist, dann solltest du dir Zeit nehmen, denn richtig guten Kaffee muss man genießen, jedes kleinste Fitzelchen Aroma in sich aufsaugen und einfach die Zeit vergessen. Dies versucht das junge Unternehmen "Coffee Circle" uns wieder beizubringen. Kaffee eben nicht als notwendiges, wach haltendes, Massenprodukt zu sehen. Man sollte Kaffee genauso schätzen wie Wein - als Genussmittel. Dazu gehört dann auch, dass man merkt, wie unterschiedlich verschiedene Kaffeesorten schmecken und Kaffee nicht gleich Kaffee ist. Die Qualität ist hier natürlich entscheidend. Die drei Jungs von "Coffee Circle" setzen sich aber auch für eine Wertschätzung der Leute, welche den Kaffee anbauen, ein. Für eine faire Bezahlung über dem Weltmarktniveau und für Unterstützung bei sozialen Projekten in den Bereichen Bildung, Wasserversorgung und vielen mehr. Dabei werden immer die Kaffeebauern selbst gefragt, wo sie Hilfe benötigen. 

Dies sind alles Gründe, warum ich mich gerne bereit erklärt habe über dieses Unternehmen zu schreiben und bekam drei Probiertüten Kaffeebohnen zugeschickt:
  • YIRGACHEFEE (mild würziges, fruchtiges Aroma / 100% sortenreiner Bio-Waldkaffee / schonende Trommelröstung)
  • LIMU (blumig süßes Aroma / 100% sortenreiner Waldkaffee / schonende Trommelröstung)
  • ESPRESSO (kräftiges, volles Aroma / Bio-Arabica-Kaffee / schonende Trommelröstung)

Im Paket war außerdem eine kleine Broschüre, eine Postkarte, ein Poster und richtig cool - ein Schnurrbartaufkleber, die sind ja im Moment angesagt wie nichts und werden von "Coffee Circle" quasi als eine Art Logo verwendet. Das Design gefällt mir aber generell richtig gut. 




Aber viel wichtiger als das Design ist natürlich der Geschmack, da ich leider keinen Kaffeeautomaten habe, welche Kaffeebohnen malt, musste ich das mit der guten alten Kaffeemühle meiner Oma machen. Damit hat sie schon früher immer den Kaffee gemahlen. Das habe ich ehrlich gesagt noch nie gemacht, aber es funktioniert super und sofort breitet sich ein voller Kaffeegeruch in der ganzen Wohnung aus. Da muss ich auch immer daran denken, dass sich meine supersparsamen Großeltern immer die Kaffeeverpackungen ins Klo gehängt haben, damit der Geruch neutralisiert wird und es schön nach Kaffee riecht.. :D



Aus dem Pulver habe ich dann frischen Kaffee gekocht und ich war wirklich sehr überrascht wie intensiv dieser Kaffee schmeckte. Damit hatte ich nicht gerechnet, es war mir schon fast zu intensiv, ich glaube, ich bin das einfach gar nicht mehr gewohnt, wie "richtiger" Kaffee schmeckt. Wobei der Geschmack des Kaffees natürlich auch von der Zubereitungsart oder vom Kaffeewasser abhängt. Aber generell ist diese Geschmacksexplosion kein Wunder, denn Kaffee enthält mehr Aromen als jedes andere Lebensmittel auf dieser Welt. Einfach nur Wahnsinn! Der Kaffee von "Coffee Circle" wird traditionell in Waldgärten kleinbäuerlicher Erzeuger in Bio-Qualität und ohne Nutzung von Pestiziden angebaut. Kein Wunder also, wenn dieser Kaffee anders schmeckt, als "Industriekaffee". Liebe schmeckt man immer!



Damit der Kaffee auch immer gleich lecker ist und frisch bleibt, gibt es hier auch hilfreiche Tipps zur Kaffeelagerung. Generell solltet ihr euch einmal gründlich auf der Website von "Coffee Circle" umschauen - Ihr werdet begeistert sein! Ich bin es auf jeden Fall. Aber das liegt natürlich auch an den vielen tollen sozialen Projekten - von jedem Kilo Kaffee geht schon einmal grundsätzlich 1 Euro in Entwicklungsprojekte. Die einzelnen Projekte sind übrigens hier zu sehen. Alles komplett transparent und offen. Dazu gehört auch, dass wenn man einmal nicht zufrieden sein sollte, man sofort beim Unternehmen anrufen kann und sofort wird versucht den Grund dafür zu finden und zu beseitigen.

Für 4,50 € könnt ihr euch auch ein Probierpaket zuschicken lassen und eure Erfahrung mit richtig guten Kaffee machen und dabei wissen, dass ihr auch noch etwas richtig Gutes für die Kaffeebauern macht. Alles einfach richtig gut, oder?

PS.: Wer zu faul zum Lesen ist, hier gibt es ein Video mit dem Wichtigsten in 90 Sekunden.

Keep calm and drink some coffee. :)


Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Coffee Circle" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Sonntag, 18. August 2013

Frischer gehts nicht!

Wisst ihr eigentlich wo das Obst und Gemüse so herkommt, was ihr kauft? Wie frisch das ist? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht immer und kaufe auch nur selten auf dem Markt oder im Bio-Hofladen meines Vertrauens ein. Ehrlich gesagt bin ich einfach zu bequem und kaufe am liebsten alles auf einmal in einem Supermarkt. Naja und da achte ich dann auch nicht immer darauf, wo die Produkte so herkommen. Aber wenn ich dann einen großen Korb entdecke mit einem Schild "Frische Gurken aus Bielefeld, vom Hof XX" dann greife ich da sofort zu und ich kann euch sagen, bei diesen Gurken weiß man dann auch wieder, wie Gurken eigentlich schmecken sollten! 

Wie mir geht es vermutlich vielen von euch, regionale Produkte kauft man gerne, weil man das Gefühl hat irgendwie etwas Gutes für die regionale Wirtschaft, die Umwelt und den heimischen Bauern zu tun. Man weiß, dass die Transportwege kurz sind, man weiß woher das Produkt kommt und hat ein Vertrauen in die Qualität und den Geschmack des Produktes. Da ich mich in meiner Bachleorarbeit ("Crossmediales Kommunikationskonzept mit Fokus auf junge Zielgruppen im Bio-Lebensmittelsegment") letztes Jahr sehr intensiv mit dem Lebensmittelmarkt auseinander gesetzt habe, kenne ich mich auch sehr gut mit Kaufmotiven und allgemeinen Nachfragetrends für Lebensmittel aus. Bei einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft  und Verbraucherschutz von 2012 kam heraus, dass das zweit größte Kaufmotiv für Bio-Lebensmittel der Wunsch nach regionaler Herkunft der Produkte sowie die Unterstützung regionaler Betriebe ist. Ich bin also nicht allein! 


Warum ich euch das alles erzähle? Ich wurde zusammen mit anderen Bloggern von der Agentur Faktor 3 im Namen der Supermarktkette REWE auf einen landwirtschaftlichen Betrieb nach Straelen eingeladen - um die Marke "REWE Regional" bei einer Tomatenernte hautnah zu erleben! REWE hat schon letztes Jahr erkannt, wie groß die Nachfrage nach regionalen Produkten ist und daher die Marke "REWE Regional" ins Leben gerufen. 

Diese Marke klebt nun auf allen Produkte, welche aus der Region des jeweiligen REWE Marktes kommen. Region kann entweder ein Bundesland sein, eine geographische Region wie der Bodensee oder eine Region wie das Rheinland sein. Auf jedem Produkt steht zusätzlich der Herkunftsbetrieb sowie eine kleine Landkarte, wo durch einen roten Punkt der Betrieb markiert ist. Sehr transparent also! 

Das heißt aber natürlich auch, dass es weder exotische Früchte dieser Marke gibt, noch dass in jedem REWE Markt jedes Gemüse zu jeder Zeit mit dieser Marke etikettiert ist, denn nicht in jeder Region gibt es zum Beispiel Tomaten und Tomaten gibt es auch nicht das ganze Jahr über. Aber momentan gibt es Tomaten im Rheinland, Tomaten vom Hof Draek in Straelen und dort standen wir nun. Umringt von Tomaten, Tomaten so weit das Auge reicht! 





Die Tomaten werden hier im Gewächshaus angebaut und zwar fast nach Bio-Richtlinien. Schädlingsbekämpfung erfolgt rein biologisch und die Bestäubung übernehmen sehr fleißige Hummeln - Achtung großer Auftritt im Bild:


Aber die Pflanzen wachsen nicht in der Erde sondern im Substrat, welches mit Nährstoffen versorgt wird. Dadurch ist natürlich ein höherer Ertrag für den Bauern gesichert und diese Produkte können auch billiger als Bio-Produkte angeboten werden - der Preis richtet sich hierbei immer nach dem durschnittlichem Saisonpreis. Durch die Partnerschaft zwischen den Bauern und REWE ist den Bauern auch ein festes Einkommen gesichert. 


Ich könnte euch jetzt übrigens noch ganz viel erzählen über den Anbau der Tomaten und die Unterschiede zu Bio-Tomaten und über die Gründe, warum Herr Draek (zu sehen in den nächsten drei Bildern) keine Bio-Tomaten anbaut, aber das würde zu weit gehen. 




Besonders toll ist auf jeden Fall, dass die Tomaten erst dann per Hand geerntet werden, wenn sie knallrot und reif sind. Durch die kurzen Transportwege in die REWE-Märkte der Region ja auch kein Problem. Wobei diese Tomaten auch in andere REWE-Märkte geliefert werden und dort dann als "REWE Beste Wahl" angeboten werden. Da dieses fast biologische Anbaukonzept bei allen "REWE Regional" Produkten gefördert wird, die Produkte sehr strengen Kontrollmechanismen unterliegen - hat man laut REWE immer eine 1a-Qualität. Man schmeckt dann natürlich auch, dass das Obst bzw. das Gemüse den vollen Reifungsprozess am Strauch, Baum etc. mitgemacht hat. Es schmeckt wie frisch aus dem Garten und unglaublich lecker. Das bedeutet wiederum, dass ich von diesem Konzept und regionalen Profukten allgemein, sehr begeistert bin. Gerne mehr davon, liebe Supermärkte! :)






Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "REWE" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Donnerstag, 15. August 2013

Riesige Crêpestorte mit Erdnusskaramell, Schokoladenbuttercreme, Bacon und einem Hauch Paris

Was ist das? Ein Vogel? Ein Flugzeug? Superman? Neeeiiiin, nur die gigantische Geburtstagstorte für den 24. Geburtstag meiner lieben Katrin. Diese Geburtstagsparty stand unter dem Motto "Vintage-Kitsch-Pariser-Gartenparty mit Blumenkränzen". Bei so einem Thema fing mein Gehirn sofort an zu rattern. Vor zwei Jahren gab es die Regenbogentorte für Katrin, letztes Jahr die Kirmeskäsetorte und dieses Jahr sollte es etwas komplett anderes geben. Ich wollte dieses Jahr einmal nicht mit Lebensmittelfarbe um mich schmeißen - daher kam eine Torte in Pastellfarben mit Blüten darauf oder eine Torte im französischen Blau, Weiß und Rot nicht in Frage. Schnell kam ich dann auf die Idee eine Crêpestorte zu backen. Denn was ist französischer als Crêpes? Schnell war auch klar: In diese Torte muss Bacon rein! Aber bei den anderen Geschmacksrichtungen war ich unschlüssig. Denn eigentlich ist Katrins absoluter Traumkuchen ein Käsekuchen oder eine Philadelphiatorte. Das hatte ich ja schon letztes Jahr als Tortengrundlage. Naja aber dann wanderten meine Gedanken - wie so oft - zu Erdnussbutter, denn mit Erdnussbutter und Schokoladentorte kann man Katrin auch sehr glücklich machen. Okay, eigentlich mit fast jeder Torte auf dieser Welt - aber ja, es sollte Erdnussbuttercreme, Schokoladenbuttercreme, Erdnusskaramell und BAACON im Überfluss geben! Ihr wundert euch vielleicht, warum dieser Bacon so wichtig ist - vor einigen Wochen probierten Katrin und ich Bacon mit Zartbitterschokoladenüberzug und fanden es wirklich richtig, richtig gut. Bacon macht einfach alles besser. Beim Frühstück oder bei herzhaften Gerichten ist dies ja eine allgemeine Weisheit, aber scheinbar gilt diese Weisheit einfach für alles Essbare auf diesem Planeten. Hallelujah! Seit diesem Bacon-in-Schokolade-Tag wollte ich unbedingt Bacon in eine Tortenkreation einbringen. Dieser Tag war nun also gekommen. Nochmals: Hallelujah!

Ich habe zuerst nur die Hälfte des Crêpesteiges gebacken (250 g Mehl, 500 ml Milch etc.), aber der Haufen Crêpes sah einfach so klein aus, dass ich dachte, daraus kann niemals eine anständige Torte werden - also habe ich die gleiche Menge Teig nochmals angerührt. Nach dem Schichten habe ich gemerkt, dass die Hälfte des Teiges doch besser gewesen wäre - dann wäre es mehr Creme und weniger Teig und damit die Torte nicht ganz so furchtbar mächtig gewesen. Aber naja das könnt ihr für euch entscheiden, wie ihr das besser findet - denn auch mit der Hälfte des Teiges - mächtig bleibt diese Torte. Vergesst das Wort Kalorien und ersetzt es durch diese Crêpestorte. Inspiriert durch "Der Schokolade" habe ich sie auch liebevoll "Die Schokolade" genannt. Wobei das Highlight dieser Torte wohl das Erdnusskaramell ist, also eher "Die Karamell"? Naja wie auch immer, Erdnusskaramell sollte man in Eimern produzieren und für die schlimmsten Liebeskummerabende aufbewahren. Ihr werdet es lieben! Ich gebe euch die Foodgasmusgarantie. Sobald sich dieses Erdnusskaramell über die Torte stürzt, hach! Geschmacklich ist die Torte ein wahrer Hochgenuss - ich weiß Eigenlob stinkt, aber das ist einfach nur die Wahrheit. Falls ihr mir das mit dem Geschmack nicht abnehmt, dann schaut euch jetzt einfach die Bilder an...  Viel Spaß! :)



Zutaten

Crêpesteig
500 g Mehl
1 l Milch
2 Pck. Vanillezucker
8 Eier
1 Prise Salz
80 g geschmolzene Butter

Schokoladenbuttercreme
3 Eigelb
50 g Zucker
150 g Butter
100 g Zartbitterschokolade
125 ml Schlagsahne

Erdnusscreme
175 g Frischkäse
2 gestrichene EL Nutella
2 gehäufte EL Erdnussbutter
100 g gehackte Erdnüsse
ca. 75 g Puderzucker

Erdnusskaramell
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 ml Sahne
100 g Erdnüsse
100 g Bacon
1 Banane

Zubereitung
Zuerst bratet ihr den Bacon schön kross und lasst ihn anschließend abkühlen.


Jetzt geht es an das Wichtigste von der ganzen Torte: Die Crêpes! Rührt die 250 g Mehl mit der Milch, dem Zucker, den Eiern, der Prise Salz und der geschmolzenen Butter (diese sollte aber nicht zu warm sein) mit einem Handmixer an. Den Teig einige Zeit lang im Kühlschrank kalt stellen.
Anschließend könnt ihr mit dem Crêpes backen beginnen, immer schön einen nach dem anderen. Etwas Öl in eine Pfanne pinseln, eine Kelle Teig hineinschütten, durch Schwenken der Pfanne den Teig verteilen und goldbraun von beiden Seiten backen. Da dies immer einige Minuten dauert, könnt ihr in der Zwischenzeit die beiden Cremes zubereiten. Also die nachfolgenden Schritte, immer parallel machen - oder wenn ihr genug Zeit habt, backt in Ruhe alle Crêpes und bereitet dann erst die Cremes zu.


Für die Schokoladenbuttercreme die Eigelb zusammen mit dem Zucker über dem Wasserbad aufschlagen, bis eine dickliche Creme entsteht. Achtet allerdings darauf, dass die Creme NICHT zu heiß wird und anfängt zu kochen. Anschließend die Creme abkühlen lassen und die Butter aufschlagen. Die Eiercreme löffelweise unter die Butter rühren. Nun die 100 g Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und ebenfalls unterrühren. Zum Schluß in die abgekühlte (!) Creme aufgeschlagene Sahne unterrühren. 
Die Erdnusscreme ist nicht ganz so kompliziert - einfach den Frischkäse mit der Nutella und der Erdnussbutter aufschlagen und die gehackten Erdnüsse und den Puderzucker unterrühren. Das wars dann auch schon. (Eignet sich auch sehr gut als Brotaufstrich ;))
Die Banane noch sehr dünn aufschneiden und dann geht das los mit dem Schichten.


Wie ihr das schichtet, ist eigentlich vollkommen egal, da die Schokoladenbuttercreme etwas mehr Masse ist, müsst ihr damit mehr Schichten füllen. Mit dem Bacon solltet ihr natürlich nicht so viele Schichten füllen. Die Banane reicht auch nur für eine Schicht. Also schichtet was das Zeug angeht.





Zum Schluß kommt dann noch die großartigste Krönung aller Krönungen: Erdnusskaramell. Gebt dazu den Zucker und den Vanillezucker in eine beschichtete Pfanne und lasst es bei mittlerer Hitze schmelzen. Nun schüttet ihr die Sahne (diese sollte nicht total kalt sein) hinzu und rührt beides schnell um, damit sich beides gut miteinander vermischt. Jetzt noch bei niedriger Hitze die Erdnüsse unterrühren und die heiße Masse über die Torte schütten. Ein Bild für die Götter! 
Dann noch etwas Bacon darüber krümeln und im Kühlschrank gut durchziehen lassen.
Die Torte sollte trotzdem möglichst noch am gleichen Tag gegessen werden, denn man kennt das ja - Pfannkuchen oder Crêpes, die einen Tag lang rumliegen, werden doch sehr zäh und hart. Also viel Spaß beim Naschen und ladet euch viele Freunde ein, damit ihr diese Torte auch alle bekommt. Denn sie ist eine große Herausforderung! Bon appétit. :)



Zum Schluß noch zwei Fotos vom französischen Buffet mit Crêpesstation dieses fantastischen Geburtstages! Alles Gute liebe Katrin. :)



Samstag, 3. August 2013

PAMK: Aprikosen-Apfel-Bienenkokosstich

Hier kommt das letzte Rezept für meine "Post aus meiner Küche"! *Trommelwirbel*
Bevor ich zum Rezeot kommen, müsst ihr müsst vorher noch wissen, dass ich eigentlich immer versuche äußerst "verschickbare" Leckereien für PAMK zu zaubern und daher habe ich Blechkuchen an sich immer ausgeschlossen. Ich habe immer möglichst nur Dinge im Glas oder in der Dose verschickt. Aber bei der letzten PAMK-Tauschrunde hat Frau Heuberg mir gezeigt, wie super man Kuchen in Alufolie wickeln und mit ins Paket legen kann, ohne das etwas passiert.

Also habe ich dieses Mal auch Blechkuchen gebacken.. zum Glück! Denn so habe ich einen unglaublich leckeren Blechkuchen entdeckt! Das Rezept (von mir ganz leicht abgewandelt) kommt aus der Zeitschrift "deli" (Ausgabe 1/2013) und dort stand auch der Tipp, den Blechkuchen mit Aprikosen und Äpfeln zu belegen, halbe, halbe. So hat man quasi zwei verschiedene Kuchen. Banal, genial! Wobei mir Variante Aprikose noch besser schmeckt als Variante Apfel. Hier bäckt der Aprikosensaft wunderbar heraus und karamellisiert dann im Backofen. So herrlich saftig und durch den Kokos so herrlich sommerlich. Die typische Bienenstichschicht mit Mandeln wird auch richtig schön knusprig, so wie es sein muss.
 Also für mich ist es ab sofort ein neuer Lieblingsblechkuchen. Gerade mit Dosenaprikosen (ja ich war zu faul frische Aorikosen zu schälen - Schande über mein Haupt) geht der Kuchen auch relativ schnell und einfach. Perfekt für die heißen Tage im Moment. Am besten warm zusammen mit einer leckeren Kugel Vanilleeis oder schön kalter Sahne genießen. Hach, so schmeckt Kuchenliebe im Sommer. Danke liebe "deli", danke liebes "Post aus meiner Küche-Team", danke liebe Jutta für diese tolle Tauschrunde und danke lieber Kuchengott. :)


Zutaten
600 g Aprikosen
400 g Äpfel (ca. 2 Äpfel)

Teig
550 ml Schlagsahne
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
375 g Mehl 
1 Pck. Backsteinpulver
125 g Kokosraspeln
1 TL abgeriebene Biolimettenschale

Guss
150 g Butter
150 g Zucker
4 EL Milch
2 EL Limettensaft
1 EL Honig
75 g Mandelblättchen
75 g Kokosraspeln

Zubereitung
Zwei Drittel der Aprikosen vierteln, die Äpfel schälen und zwei Drittel davon in feine Spalten schneiden.



Den Backofen auf 200°C vorheizen Für den Teig die Sahne mit einem Handrührgerät halbsteif schlagen, den Zucker und den Vanillezucker hinzugeben und die Masse richtig steif schlagen. Die Eier nach einander jeweils eine halbe Minute unterschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Jetzt noch die Limettenschale und die Kokosraspeln untermischen und schon ist der Teig fertig. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen. Die Hälfte des Bleches mit Aprikosenspalten und die andere Hälfte mit Apfelspalten belegen. Jetzt ab in den Ofen damit! 18 Minuten lang muss der Kuchen vorbacken.


Währenddessen den Rest des Obsten in sehr dünne Spalten schneiden und den Guss vorbereiten. Für den Bienenstich-Guss die Butter mit dem Zucker, der Milch, dem Limettensaft und dem Honig aufkochen, die Mandelblättchen und die Kokosraspeln untermischen. Nach dem Vorbacken auf dem Kuchen die dünnen Spalten des Obstes verteilen und mit einem Eßlöffel den Guss darüber verteilen.


Jetzt kommt der Kuchen nochmals für ca. 18 Minuten in den Backofen, bis alles schön goldbraun ist. Etwas abkühlen lassen und dann genießen. :)




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