Freitag, 28. Dezember 2012

Selbstgemachte Chips - ganz ohne Glutamat

Ich wollte schon lange einmal Chips selbermachen. Ich gehöre zu den wenigen Menschen auf der Welt, die Chips nicht so richtig gerne mögen. Oder sagen wir, es fällt mir nicht sonderlich schwer, darauf zu verzichten. Aber wenn ich Chips esse, dann am liebsten welche mit Meersalz.
Trotzdem dachte ich mir, selbstgemachte Chips schmecken sicherlich noch viel besser! 
Der Auslöser für den Versuch war nun, dass ich für die Mutter von Katrin Chips gemacht habe, da sie diese liebt und auch lieber isst als etwas Süßes.
Naja und für den Silvesterabend ist es ja auch perfekt. Kann man den ganzen Abend lang knabbern. Sie sind nämlich wirklich sehr, sehr lecker. 
Allerdings werden sie schnell weich und man sollte sie möglichst schnell essen. Eventuell mit einem Kräuterquark zum Eindippen dazu.

Zutaten
Kartoffeln
Olivenöl
Meersalz
- alles nach Bedarf

Zubereitung
Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Beide Seiten mit etwas Öl dünn einpinseln und mit Salz bestreuen. Auf ein Backblech legen und für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Seiten goldbraun werden.
Wer ganz faul ist, kann etwas Öl auch in einen Gefrierbeutel schütten und mit Salz mischen. Kartoffelscheiben hinein, schütteln und heraussieben. Auf ein Blech damit und in den Ofen! Allerdings werden sie dann unter Umständen etwas fettiger.


Easy, peasy, Knusperspaß!

Ich wünsche euch einen guten Rutsch! Kommt gut ins Neue Jahr und habt ein wundervolles Silvesterfest mit vielen großartigen Leckereien.
Bis zum nächsten Jahr. Ich bin euch so dankbar, dass ihr meine Rezepte lest, mir Anregungen sagt und einfach Interesse an meiner Leidenschaft habt.
Ich bin gespannt, wie nächstes Jahr aussehen wird, da sich dann einiges in meinem Leben verändern wird. Ich hoffe der Blog wird nicht zu stark darunter leiden.
We will see. :)

Montag, 24. Dezember 2012

Macarons - Der Weg zur Perfektion

Immer noch sind sie in aller Munde: Macarons. In Paris durfte ich sie bei Ladurée kosten und letztes Jahr versuchte ich mich bereits an der Herstellung: Klick. Wie man sieht, es ist optisch gesehen komplett daneben gegangen. Schade, schade, Schokolade. Trotzdem hat sich Katrin darüber gefreut, denn lecker waren sie. 
Dieses Jahr dann der neue Versuch, wieder für Katrins Weihnachtsgeschenk, aber nach einem neuen Rezept. Bei kochbar fand ich ein sehr ausführliches Rezept mit vielen Tipps und bei der zuckersüßen Serie "Sweet & Easy - Enie backt" gibt es eine Folge in welcher Laura Leising von der "Makrönchen Manufaktur Berlin" zusammen mit Enie Macarons backt. Nach diesem Rezept habe auch ich gebacken. Aber irgendwie sind sie schon wieder nicht so perfekt geworden, wie in dem Video oder man es eben von Ladurée kennt. Mal wieder: Schade, schade, Schokolade und Mist, Mist, Mist! :D
Aber sie sind auf jeden Fall schon 1000 Mal besser als letztes Jahr. Nur leider ist die Oberfläche noch nicht so perfekt glatt und sie sind auch sehr hoch gegangen. Das sind die beiden einzigen Mankos, was die Optik anbelangt.
Geschmacklich finde ich sie schon sehr gut, nur etwas zu süß, das heißt nächstes Mal würde ich weniger Puderzucker nehmen. Auf jeden Fall sind sie von außen knusprig, aber von innen soft - so wie es sein soll. Und damit die Oberfläche glatter wird.. wird es das nächste Mal vielleicht etwas mehr Eiweiß? Mal schauen.. 
Eines Tages bekomme ich sie schon noch hin - die perfekten Macarons.


Zutaten
70 g Eiweiß (ca. 2 Eier)
40 g feiner Zucker
1 Prise Salz
rote Lebensmittelfarbe
80 g fein gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker

Zubereitung
Das Eiweiß am Vortag trennen und kalt stellen. Am nächsten Tag das Eiweiß zusammen mit dem feinen Zucker und der Prise Salz steif schlagen. Nun die Farbe hinzugeben - Am besten eignet sich Farbpulver (gibt es im Internet). 


Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen und in eine Schüssel sieben, damit auch ja keine Mandelstückchen in der Masse sind und alles sehr, sehr fein ist. Jetzt die Hälfte zum Eischnee geben und mit einem Teigspachtel immer am Rand entlanggehen, so hebt man die pulvrige Masse nach und nach unter. Danach den Rest hinzugeben und wieder unterheben. 


Die Masse in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und auf ein Backblech den Teig spritzen. Senkrecht die Tülle über das Blech halten und die Masse herausdrücken. So entstehen runde Häufchen.
Einer der großen und wichtigen Tipps ist, mit der flachen Hand unter das Blech zu schlagen. So wird die Oberfläche glatter und die Luft schlägt sich heraus. Der nächste große Tipp ist, die Bleche 30-60 Minuten stehen zu lassen, so trocknet die Oberfläche und es bildet sich die gewünschte "Schale". Den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen (keine Umluft!). Die Bleche auf der mittleren Schiene des Ofenes für ca. 12-14 Minuten backen lassen. Die Macarons auskühlen lassen. In einem kleinen Topf die Marmelade heiß machen und mit einem Teelöffel Marmelade zwei Hälften zusammenkleben. 



Voilà! So sehen meine kleinen französischen Wunderwerke aus. Im Grunde sind sie gar nicht so schwer herzustellen, wenn man die Tipps beachtet. Aber damit sie perfekt werden, gehört wohl doch einiges an Können dazu..

Sie sind übrigens einige Tage im Kühschrank haltbar, aber sollten doch recht schnell verzehrt werden. 

So und nun wünsche ich euch ein besinnliches Fest im Kreise eurer Lieben und wunderschöne Festtage mit sehr vielen Leckereien. Na und natürlich tollen Geschenken!

Samstag, 22. Dezember 2012

Last-Minute-Mozartpralinen

Ich hoffe für euch, dass ihr mittlerweile alle Geschenke zusammen habt. Ich war Donnerstag nochmal in der Stadt, zwar nicht um Geschenke zu kaufen, sondern einfach so für Weihnachtsmarkt und kleine Erledigungen und Spaß mit meiner lieben Stephie.. am Ende hatte ich dann aber einen wunderschönen Parka in mein Auto gepackt. Also doch noch ein Weihnachtsgeschenk gekauft, aber für mich. :)
Wer aber noch etwas für die Großeltern oder für die lieben Eltern braucht - da fällt es vielen ja immer besonders schwer ein Geschenk zu finden - habe ich eine Idee für euch: Last-Minute-Mozartpralinen. 
Die Idee dafür hatte ich schon länger, da ich vor einigen Jahren Mozartkugeln selbst gemacht habe, sie aber doch recht aufwändig und nervig fand.. 
Nougat zu Kugeln formen - ständig wird das Nougat zu warm - Marzipan um das angewärmte Nougat manteln und dann noch in Schokolade damit. Wirklich viel Arbeit, aber auch soo lecker! Nachdem ich die Idee hatte, kam dann ein Rezept für Marzipan-Nougat-Schnitten vom Backbuben, welches in meine Idee mit einfloss. Am Ende kamen Pralinen raus, welche zwar nicht so richtig wie Mozartkugeln schmecken, aber schon daran erinnern und einfach sehr lecker sind. Und sie sind einfach so verdammt einfach! 
Also schnell in den nächsten Laden mit euch, Zutaten kaufen und dann ist das Weihnachtsfest doch gerettet, oder...? :)


Zutaten für ca. 60 Pralinen
300 g Marzipan (für ganz Faule: ausgerollte Marzipandecke)
etwas Puderzucker
250 g Nuss-Nougat
300 g Zartbitterschokolade
20 g gehackte Pistazienkerne

Zubereitung
Den Boden einer rechteckigen Form mit einer leichten Puderzuckerschicht bedecken - damit sich die Masse später gut herauslöst. Das Marzipan mit Hilfe von Puderzucker dünn ausrollen, in der Größe der Form eine Fläche herausschneiden und in die Form legen. Das Nougat über dem Wasserbad schmelzen und die Marzipanschicht mit etwas Nougat bedecken. Wieder Marzipan darüber, wieder Nougat darüber und immer so weiter. Als oberste Schicht sollte allerdings Marzipan sein. Nun für einige Stunden in den Kühlschrank damit. 


Die Masse aus der Form lösen und in Würfel schneiden. Entweder jetzt schon naschen, beziehungsweise verschenken oder doch weiterverarbeiten. 


Die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen, die Würfel darin eintauchen und auf einem Backpapier abstellen. Mit ein paar gehackten Pistazienkerne verzieren. Bei einigen Pralinen habe ich Blattgold zum Verzieren genommen. Wie es einem eben so gefällt.
Dann noch hübsch verpacken und ab damit unter den Weihnachtsbaum. :)



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Was koche ich eigentlich Weihnachten?

Bei mir erübrigt sich die Frage, da ich die Festtage bei meinen Eltern verbringe und meine Mutter für das Weihnachtsessen zuständig ist. Trotzdem möchte meine Mutter nicht den ganzen Tag in der Küche stehen. Daher gibt es am heiligen Abend kein großes Menü, wie es in anderen Familien vielleicht üblich ist. Dieses Jahr wird es Raclette geben. Ich liebe übrigens Raclette, jeder kann sich das in sein Pfännchen packen, was er gerne mag und jeder ist glücklich. Außerdem sitzt man so schön lange zusammen, hat ständig etwas zu tun und es ist einfach richtig schön gemütlich. Ich finde es auch vollkommen okay, wenn es an Weihnachten ganz klassisch Kartoffelsalat mit Bockwurst gibt. Gab es bei uns zwar nie, aber bei meinen Großeltern. Finde ich überhaupt nicht schlimm. Trotzdem finde ich, muss es wenigstens einmal im Dezember ein richtig leckeres Festessen geben. In unserem Haus kommt am 1. Weihnachtstag eine Gans in den Ofen! Da bin ich schon sehr gespannt, wie die Gans gelingt und wie sie schmecken wird. Aber am 3. Advent habe ich es mir zur Aufgabe genommen einmal meine Eltern zu verwöhnen und Ihnen ein 3-Gänge-Menü zu kredenzen. Dazu kam, dass ich noch nie ein 3-Gänge-Menü gekocht habe und einfach schauen wollte, wie ich das hinbekomme. Ich habe ein Menü aus verschiedenen Zeitschriften zusammengestellt, welches super vorzubereiten ist und auch nicht so unheimlich schwer ist. Es ist weihnachtlich, deftig, traditionell aber mit einem modernen Hauch. Ach und nicht zu vergessen: Es ist richtig, richtig, richtig lecker geworden. 


Die Reihenfolge
Bei so einem Menü ist die Koordination natürlich sehr wichtig, damit auch alles zur rechten Zeit fertig ist. Zuerst am Vortag oder am Morgen das Dessert zubereiten, das kann ruhig den ganzen Tag durchziehen, oder eben auch über Nacht. Anschließend das Dressing für den Salat vorbereiten, die Mandeln rösten und den Käse hobeln. Jetzt die Knödel für den Hauptgang vorbereiten und ab in den Kühlschrank damit. Danach das Fleisch vorbereiten und die Auflaufform abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Nun (gegen Mitte des Tages) geht es an das Rotkohl, dass muss ja sowieso mindestens 2 Stunden köcheln und kann auch noch zur Not etwas länger köcheln, also ruhig 4 Stunden vor dem Start des Menüs damit anfangen. Kurz bevor es losgehen soll, die Birnen schneiden und den Salat anrichten. Danach das Fleisch in den Ofen schieben, die Knödel ins Wasser und das wars dann auch schon, was man während die Gäste da sind, machen muss. Also alles sehr entspannt!


Alle Rezepte natürlich wieder leicht abgewandelt:

Vorspeise 
Granatapfelsalat
(deli Magazin, Ausgabe Nr. 1 | 2012)

Zutaten für 4 Personen
2 Granatäpfel
3-4 El Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1-2 Tl flüssiger Honig
8 El Olivenöl
40 g Mandelblättchen
100 g Feldsalat
(geputzt + gewaschen)
2 Birnen 
(geviertelt, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten)
50 g gehobelter Parmesan


Zubereitung
Zuerst den Blütenansatz der Granatäpfel keilförmig herausschneiden und die Früchte in 2 Hälften brechen. Die Kerne von einer Hälfte herauslösen (echt eine nervig und etwas aufwendigere Arbeit), die anderen 3 Hälften auspressen (geht auch super mit einer Zitronenpresse). Den Saft mit den Kernen, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Honig verrühren. Die Mandelblättchen ohne Fett in einer Pfanne rösten. Den Salat mit den Birnen mischen, dem Dressing beträufeln und den Mandeln und Käsehobeln bestreuen. Fertig zum Servieren. :)



Hauptspeise
Schweinefilet mit Walnusskruste in einem Liebesspiel mit Vanillerotkohl und Semmelknödeln 

Zutaten für ca. 4-6 Personen

Die Semmelknödel (Lecker Christmas, Sonderheft 2011 Nr. 2)
6 Brötchen (vom Vortag)
225 ml Milch
1 Zwiebel
1 El Butter
3 Eier
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
(evtl. Paniermehl)

Der Vanillerotkohl (Lecker Christmas, Special 2012 Nr. 4) 
1 Rotkohl
2 kleine Zwiebeln
1 Vanilleschote
3 El Butterschmalz
3 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
1-2 El Zucker
Salz
Pfeffer
8 El Essig
2 Birnen
3-4 El Johannisbeergelee

Das Fleisch mit Walnusskruste (Dr. Oekter Kochseminar)
4 Scheiben Toastbrot
100 g Walnüsse
100 g weiche Butter
Salz
Pfeffer
gerebelter Thymian
1 EL Tomatenmark
250 ml Rotwein
250 ml Wildfond
1 kleine Zwiebel
800 g Schweinefilet
Salz
Pfeffer
etwas Öl
1 Becher Crème fraîche


Zubereitung
Meine ersten komplett selbstgemachten Knödel waren gar nicht so schwierig: Die 6 Brötchen klein würfeln. Die Milch erhitzen und darübergießen, ca. 30 Minuten einweichen lassen. Währenddessen eine Zwiebel schälen und klein würfeln, in Butter andünsten. Die Petersilie klein hacken und zusammen mit 3 Eiern unter die Brötchenmasse kneten. Es sollte eine feste, geschmeidige Masse entstehen, aus der sich gut Knödel formen lassen, zur Not mit etwas Paniermehl oder Milch nachhelfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 14 Knödel formen - da bleiben garantiert welche für den nächsten Tag übrig. Die Knödel mindestens 1 Stunde kalt stellen. 12-15 Minuten vor dem Servieren in kochendes Salzwasser geben (nicht vergessen das Wasser frühzeitig zum Kochen zu bringen!).

Den Rotkohl gut putzen, vierteln und in Streifen schneiden. 2 Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese in 3 El Butterschmalz in einem großen Topf leicht andünsten. Eine Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zusammen mit den Nelken, dem Lorbeerblatt und dem Zucker zu den Zwiebeln geben. Nun den Kohl hinzugeben, keine Sorge er fällt noch etwas zusammen. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und alles unter Rühren dünsten. Nun 400 ml Wasser mit 8 El Essig hinzugeben und aufkochen lassen. Zugedeckt ca. 1 Std. unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen. Nun eine der Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und zum Rotkohl geben. Wieder eine Stunde schmoren lassen. Nochmals eine Birne klein würfeln und hinzugeben. Noch ca. 15 Minuten köcheln lassen und danach mit Gelee, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vanilleschote und Lorbeerblätter entfernen. 
Auf niedriger Flamme kann es nun noch etwas köcheln lassen.

Für das Fleisch den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die 4 Scheiben Toast mit den 100 g Walnüssen mit einer Küchenmaschine sehr fein hacken. Die feinen Brösel mit 100 g Butter, etwas Salz, etwas Pfeffer und etwas Thymian verkneten und abschmecken. 
In einer Auflaufform 1 EL Tomatenmark mit 250 ml Rotwein und 250 ml Wildfond verquirlen. Die letzte Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit in die Auflaufform geben. Das Filet mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen und in etwas Öl in einer Pfanne kurz rundherum anbraten. In die Auflaufform damit und die Walnusspaste darauf verteilen und so gut es geht andrücken. Die Auflaufform kommt für ca. 25 Minuten auf die mittlere Schiene des Ofens. Danach kurz herausnehmen, die Sauce herausgießen, pürieren, Crème fraîche unterrühren und eventuell etwas mit einer Mehlschwitze verdicken. Ich habe sie aber nicht mehr angedickt. Zum Schluß die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Alles zusammen anrichten und servieren. :)



Nachspeise
Weihnachtliches Schichtdessert mit Apfel und Rumrosinen

Zutaten für ca. 4 Personen
1/2 Apfel
50 g Rosinen
100 ml Rum
250 g Schmand
100 ml Schlagsahne
3 EL Honig
3 TL Zimt
1 TL Nelken
100 g Puderzucker
50 g gehobelte Mandeln
50 g Löffelbiskuits


Zubereitung
Den halben Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Rosinen und dem Rum vermengen und eine halbe Stunde ziehen lassen. 
Die Schlagsahne aufschlagen und mit dem Schmand, dem Honig, den Gewürzen und dem Puderzucker vermischen. 
Die Löffelbiskuits in einer Tüte grob zerschlagen.
Die Mandeln in einer Pfanne etwas anrösten.
Jetzt die einzelnen Komponenten schichten. Zuerst Kekskrümel, dann Creme, dann Apfel-Rosinen- Gemisch, wieder die Creme und zum Schluss ein paar Mandeln.

Den letzten Gang servieren und danach darf man sich dann komplett entspannen. :)



Nachwort
Uff das war wirklich viel Arbeit, sowohl die Vorbereitung, das Kochen aber auch das Nachbereiten in Form dieses Post - 5 Rezepte mussten zusammengetragen werden. Dafür hat die Qualität der Fotos etwas gelitten, aber das war mir dieses Mal einfach nicht so wichtig! 
Naja und für mein erstes Menü bin ich wirklich zufrieden. Es hat alles sehr gut geklappt, das Fleisch war einen Hauch zu lange im Ofen und nicht ganz perfekt, trotzdem sehr lecker. Die Granatapfelkerne herauszulösen hat mich auch etwas genervt, aber sonst bin ich rundum glücklich und hoffe der ein oder andere kann sich ebenfalls dafür begeistern. 
Wenn euch mein Menü nicht gefällt, könnt ihr es auch gerne abwandeln, andere Beilagen nehmen oder euch nur einen Gang rauspicken, das doch sehr deftige Dessert durch etwas Leichteres ersetzen oder natürlich in der weiten Welt des Internet eine Alternative suchen. Zum Beispiel bei Lecker.de ein unkompliziertes und leichtes Menü für Freunde. Oder bei Essen&Trinken ein Menü für Vegetarier. Auf den beiden Seiten finden sich auch noch zahlreiche andere Menüs. 

Und was kocht ihr am heiligen Abend?

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