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Sonntag, 17. Mai 2020

Fixer Snack aus dem Ofen: Müslikekse

Ob im Home Office, beim Spaziergang oder auch als kleine Aufmerksamkeit für die Liebsten – ein süßer Snack passt einfach immer. Snacken in jeglicher Form liegt schließlich nicht ohne Grund schon seit vielen Jahren im Trend. Nicht selten ersetzen diese Mini-Mahlzeiten sogar die traditionell geprägten drei großen Mahlzeiten – Frühstück, Mittag- und Abendessen. Ob man dies nun gut findet oder nicht, sei an dieser Stelle dahin gestellt. Ich für meinen Teil möchte weder auf ein üppiges Essen am Mittag noch auf einen kleinen Snack am Nachmittag verzichten. Vermutlich die schlimmste Variante sagen nun alle Ernährungsberater. Sorry! Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß auch, dass ich bei einem ganz bestimmten Schokoriegel mit Erdnüssen und Karamell nicht widerstehen kann. Naja und zählt ein Stück Kuchen nicht auch irgendwie als Snack? Ach, und wer mir einen Cookie anbietet, wird wohl auch selten ein "Nein, Danke!" von mir zu hören bekommen. Tja, was soll ich machen? Ich esse, nasche und snacke eben für mein Leben gerne.

Fixer Snack aus dem Ofen: Müslikekse

Wer mich kennt, der weiß aber auch wie gerne ich Freunde und Familie mit solch kleinen, süßen Snacks als Geschenk aus meiner Küche überrasche, das können Mini-Küchlein, hübsche Pralinen, selbst gemachte Marmeladen oder softe Cookies sein. Der Aufwand muss dabei gar nicht einmal so riesig sein. Letztendlich geht es doch in erster Linie um die Geste. Okay, und natürlich um den Geschmack.
Während ich neulich im Home Office saß, die ein oder andere Nuss snackte, sinnierte ich mal wieder über solch ein schnelles und dennoch leckeres Geschenk aus der Küche. Der Grund? Der nahende Muttertag. Vermutlich hatte die intensive Zeit im Home Office zusätzlich einen kleinen Einfluss auf die letztendliche Rezeptidee, die mir hierbei in den Sinn kam: Müslikekse! Schnell, einfach und lecker! Mit anderen Worten, ich wollte Kekse aus dem Ofen holen, die schnell zubereitet sind, Energie liefern und dabei – nicht zuletzt dank einer ordentlichen Portion Zucker – auch noch wahnsinnig köstlich sind. Sollte doch möglich sein. Sollte nicht nur, ist es auch!

Knusprig-softe Müslikekse – schnell und einfach

Das Geniale an dem Rezept ist aber nicht nur, dass es so einfach umzusetzen ist, sondern auch, dass hier jeder auf seinen Geschmack kommt. Die 500 Gramm Müsli, die im Teig stecken, können nämlich ganz individuell zusammengestellt werden. Ihr mögt keine Rosinen? Lasst sie weg! Ihr liebt Nüsse? Dann stellt euch eine bunte Nussmischung zusammen. Ihr wollt reine Haferkekse? Ebenfalls kein Problem. Je nach Zusammenstellung der Zutaten werden die Kekse dann natürlich etwas knuspriger oder etwas softer, hat aber beides etwas für sich! Eines bleibt dabei schließlich immer gleich: Sie schmecken, machen glücklich und vielleicht auch süchtig. Im Home Office, beim Spaziergang oder als kleines Geschenk für die Liebsten.

Geschenk aus der Küche: Müslikekse


Zum Snacken schön: Müslikekse


Zutaten für ca. 50 Stück

125 g Kokosfett
25 g flüssiger Honig
125 g Rohrzucker
500 g Müsli (Nüsse, Haferflocken, Kerne, Rosinen etc.)
1 Vanilleschote
2 Eier (M)

Zubereitung

Kokosfett, Honig und Rohrzucker in einem Topf auf niedriger Stufe erwärmen und verrühren. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen die Müslimischung – entweder eine gekaufte oder eine individuell selbst zusammengestellte – grob klein hacken und das Mark einer Vanilleschote hinzufügen. Ich habe hierzu einen Multizerkleinerer (auch bekannt als Turbo Chef) genutzt, aber ein großes Messer tut es natürlich auch.
In einer weiteren Schüssel 2 Eier schaumig mit dem Handmixer aufschlagen. Das Müsli zusammen mit den aufgeschlagenen Eiern zur Zucker-Fett-Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Auf Blechen mit Hilfe von zwei Löffeln kleine Häufchen mit einem Durchmesser von jeweils ca. 5-6 cm setzen und leicht platt drücken. Es sollten alle Kleckse möglichst gleich hoch und gleich groß sein.
Im Backofen die Bleche nacheinander ca. 10-15 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, auf dem Blech ca. 10 Minuten abkühlen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die Kekse halten sich luftdicht verpackt ungefähr 1-2 Wochen lang. Viel Freude beim Snacken!

Idealer Snack für das Büro: Müslikekse

Dienstag, 25. Dezember 2018

Mitbringsel zur Winterzeit: Weihnachtliche Pflaumen-Cranberry-Marmelade mit Schuss

Vermutlich werden zu keiner anderen Zeit im Jahr so viele unterschiedliche Traditionen wie zur Weihnachtszeit zelebriert. Ob traditionelles Gänseessen, gemeinsames Plätzchenbacken oder alljährliches Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt – jeder hat seine ganz eigenen Rituale, die die Weihnachtszeit erst perfekt machen. Manche Familien besuchen jedes Jahr eine Märchenaufführung im Theater, einige Paare gucken eingekuschelt ihren liebsten Weihnachtsfilm und andere basteln einen Weihnachtsstern nach dem anderen. 
Viele Traditionen erinnern uns an unsere Kindheit bzw. unsere Eltern und Großeltern, aber viele Rituale entstehen auch erst, indem sie einfach irgendwann eingeführt und dann jedes Jahr wiederholt werden. Allein von wie vielen verschiedene Essensrituale an den Festtagen ich schon gehört habe: Rinderbraten, Karpfen, Gans oder doch Pizza? Glaubt mir, alles ist möglich! Das Traditionsgericht schlechthin – Würstchen mit Kartoffelsalat – gab es bei uns aber beispielsweise nie, sondern seit einigen Jahren köstlichen Raclette oder Fondue. Gut vorzubereiten und herrlich gemütlich.

Mitbringsel zur Winterzeit: Weihnachtliche Pflaumen-Cranberry-Marmelade mit Schuss

Und dann? Singen und Geschenke oder doch erst einmal ein kleiner Spaziergang? Packen alle gleichzeitig aus oder wird gewürfelt, wer sein Geschenk auspacken darf? Also bei uns wird erst gegessen, dann packen alle ihre Geschenke aus und dann machen wir es uns vor dem Fernseher gemütlich – quasi ein bisschen wie bei den Hoppenstedts von Loriot, nur ohne das Gedicht von Dicki.
Es ist wirklich verrückt, aber es gibt in jeder Familie den einen ganz bestimmten Ablauf, der jedes Jahr wiederholt und auch niemals in Frage gestellt wird. Wozu auch? Schließlich sind es ja diese schönen, kleinen Weihnachtstraditionen, die ein Gefühl von Nach-Hause-kommen, Kindheit und Besinnlichkeit vermitteln, oder? 
Eine meiner ganz persönlichen Traditionen ist es zu Weihnachten selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche zu verschenken. Egal ob verzierte Weihnachtsplätzchen, salzigsüße Pralinen oder beschwipste Marmeladen – über ein selbstgemachtes Mitbringsel freut sich einfach jeder und oft sind sie auch schneller gemacht als man denkt. Wenn es besonders schnell gehen soll, finde ich Marmeladen einfach nur grandios. Ein paar Früchte, eine Prise Gewürze, ein bisschen Gelierzucker und das war es eigentlich schon. Ich gucke dann einfach nur in meinen Gefrierschrank und hole alle Früchte raus, die ich so finden kann – in diesem Jahr kam ein halbes Kilo Pflaumen zum Vorschein, das unbedingt noch verarbeitet werden wollten. Dazu noch ein paar frische Cranberries, etwas Lebkuchengewürz und den restlichen Rum von der alljährlichen Feuerzangenbowle. Das Ergebnis? Weihnachtlich, zuckersüß und leicht beschwipst – eben genau so, wie ich mich auch oft an den Weihnachtstage fühle. Das perfekte Mitbringsel zu Weihnachten, dem Adventsfrühstück oder Silvesterabend!

Pflaumen-Cranberry-Marmelade zu Weihnachten

Weihnachtliche Pflaumen-Cranberry-Marmelade mit Schuss


Zutaten für ca. 4-5 Gläser

500 g Pflaumen (frisch, TK oder aus dem Glas)
250 g Cranberries (frisch)
350 g Gelierzucker 2:1
50 g Puderzucker
4 EL Rum
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung

Zuerst die Gläser für die Marmelade vor dem Befüllen in kochendem Wasser oder 10 Minuten bei 150°C im Backofen sterilisieren. Sofern noch nicht geschehen, die Pflaumen waschen sowie entkernen und die Cranberries ebenfalls waschen. Das Obst grob kleinschneiden und dann gemeinsam mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Gut miteinander vermischen und vorsichtig zum Köcheln bringen. 5 Minuten lang bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren köcheln lassen. Bei erfolgreicher Gelierprobe noch den Puderzucker, Rum und die Gewürze hinzugeben und alles verrühren. Noch einmal ca. 1 Minute lang köcheln und dann die Früchte – nach Belieben – mit dem Pürierstab kurz pürieren. Anschließend die heiße Masse in die ausgekochten Marmeladengläser abfüllen. Zuschrauben und für 10 Minuten auf den Kopf stellen, damit sich alles luftdicht verschließt. Auskühlen lassen und dann zum Weihnachtsfrühstück genießen. Und in diesem Sinne: Fröhliche, besinnliche, gesegnete und vor allem leckere Weihnachtstage für euch alle!

Geschenk aus der Küche zu Weihnachten: Pflaumen-Cranberry-Marmelade

Sonntag, 14. August 2016

Erfrischende Melonen-Konfitüre mit Minze

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages blitzen zwischen den Vorhängen hervor und kitzeln auf der Haut, der Duft von warmen, frisch gebackenen Croissants sucht sich den Weg in die Nase und das Surren der Kaffeemaschine dringt durch die Schlafzimmertür. Erst öffnet sich das eine Auge, dann das andere Auge. Die Arme strecken sich so weit es geht in die Höhe und ein lautes Gähnen durchdringt den Raum. Langsam kommt der Körper in Bewegung. Die Füße kriechen unter der Bettdecke hervor und finden langsam den Weg zum Fußboden. Raus zur Tür und Schritt für Schritt Richtung Balkon. Croissants, Marmelade, Eier, Kaffee, Obst und Aufschnitt – die Sinne haben sich nicht getäuscht: Frühstück ist fertig! 

Rezept für Melonen-Marmelade zum Frühstück

Wer möchte seinen Morgen nicht auch gerne genau so beginnen? Lange ausschlafen und dann direkt an einen gedeckten Tisch setzen. Keine Arbeit, kein Stress. Einfach nur die Augen öffnen und bis in die Mittagsstunden ausgiebig brunchen. Ein wahr gewordener Traum, oder? Tja, ich gebe zu, mein Morgen sieht leider selten so aus, aber manchmal, ja manchmal macht der Lieblingsmensch diesen Traum tatsächlich wahr. 
Dann kramt er das Bjørn Wiinblad Geschirr aus dem Schrank, deckt unseren Tisch auf dem Balkon, zaubert Wurst, Käse und Gemüse aus dem Kühlschrank, backt meine Lieblingscroissants, kocht den besten Cappuccino der Welt und wirft Spiegeleier, Bacon sowie Baked Beans in die Pfanne – spätestens bei diesem Duft öffnen sich dann auch endlich meine Augen und ich tapse aufgeregt los. 

Melonen-Konfitüre mit Liebe gemacht

Kurzer Blick über den Tisch. Fehlt jetzt noch etwas? Ja! Konfitüre! Was wäre eine Frühstückstafel ohne selbstgemachte Marmelade? Natürlich sind da Erdbeer-, Himbeer- oder Kirschmarmelade gern gesehene Gäste bei uns, aber für den perfekten Sommergenuss im Sonnenschein kommt momentan eine easy-peasy Melonen-Konfitüre auf den Tisch. Mit süßer Cantaloupe Melone, saftiger Wassermelone, prickelndem Sekt und erfrischender Minze schmeckt sie ein bisschen wie ein fruchtiger Melonen-Cocktail und mindert so Biss für Biss die Sehnsucht nach dem nächsten Sommerurlaub. Hach ja, so möchte ich ab sofort jeden Tag aufwachen! Deal?

Selbst gekochte Marmelade mit Melone


Erfrischende Melonen-Konfitüre mit Minze


Zutaten

450 g Cantaloupe Melone (ca. 1/2 Melone)
450 g Wassermelone (ca. 1/4 Melone)
50 ml trockener Rosé Sekt
1/2 Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
ca. 1/3 Bund Minze (gewaschen)


Zubereitung

Zuerst ca. 4-5 Gläser mit einem Fassungsvermögen von 250 ml im vorgeheizten Backofen bei 180°C 15 Minuten lang sterilisieren. 
Für die Konfitüre zuerst die Kerne der Cantaloupe Melone mit einem Löffel entfernen und das Fruchtfleisch von der Schale herunterschneiden. Dieses grob klein schneiden und in einem großen Kochtopf sammeln. Bei der Wassermelone ebenfalls die größeren Kerne sowie die Schale entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Den Sekt zu den 450 g Cantaloupe Melone und den 450 g Wassermelone geben, mit dem Saft einer halben Zitrone und dem Gelierzucker mischen. 
Die Masse unter ständigem Rühren aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Noch einmal ca. 12 Minuten köcheln lassen, anschließend die Minze grob klein hacken und zur Masse geben. 
Die fertige Konfitüre in die sterilisierten Gläser füllen, fest verschließen und auskühlen lassen. Zusammen mit einem frisch gebackenen Croissant genießen – Sommer pur! :-) 

Marmeladenrezepte für den Sommer mit Melone und Minze

Sonntag, 8. Mai 2016

Limettenkekse mit Proseccocreme zum Muttertag

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde meine Mutter einfach nur großartig. Schließlich verdanke ich ihr (abgesehen von meinem Leben an sich) meine Koch- und Backkünste. Die hat sie mir einfach mal so in die Wiege gelegt. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ein schöneres Geschenk hätte sie mir nicht machen können, oder? Ohne sie würde es diesen Blog also auch nicht geben. Hach, ich weiß gar nicht, wie oft ich hier bereits von meiner Mutter und ihrem Koch- und Backtalent geschwärmt habe, aber ich kann es gar nicht oft genug tun. Erst recht am Muttertag. Wobei... eigentlich hat sie es jeden Tag verdient!

Süßes Geschenk aus der Küche zum Muttertag

Als Ökotrophologin hat sie mir aber nicht nur gezeigt, wie ich den Kochlöffel zu schwingen habe, sondern auch in Sachen Ernährung hat sie mir einen großen Korb gefüllt mit Wissen überreicht. Ja okay, ihr habt Recht, meine Rezepte lesen sich nicht unbedingt so, als ob ich weiß, wie eine gesunde Ernährung aussieht. Meine Tortenkreationen mit Snickers, Karamell und Schokolade entsprechen auch tatsächlich nicht der Ernährung, die meine Mutter mir vermittelt hat. Aber meine Mutter wäre wohl kaum meine Mutter, wenn sie nicht wie ich Süßes lieben würde. Nachmittags ein Stück Kuchen zum Tee oder abends ein Stückchen Schokolade zum Wein – das darf dann schon sein. Ein Leben ohne Zucker und Genuss hat ja auch irgendwie keinen Sinn, oder? Wichtig ist dabei immer nur die Dosis!

Mama in den 1970er Jahren beim Backen

Naja, was liegt da also näher, als mit einer süßen Überraschung "Danke, Mama!" zu sagen? Natürlich in Form von Herzen und natürlich darf an diesem Ehrentag auch etwas prickelndem Prosecco oder Champagner nicht fehlen! Bei den heißen Temperaturen ist erfrischender Limettensaft ebenfalls perfekt. Beide Geschmacksrichtungen verstecken sich ganz elegant hinter dem buttrigen Geschmack der Kekse an sich. Ja, diese knusprigen Leckerbissen knuspern sich bei einer Tasse Kaffee wie von selbst weg...

Rezept für Limettenkekse mit Proseccofüllung


Limettenkekse mit Proseccocreme 


Zutaten

300 g Mehl 
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Bio-Limette
200 g kalte Butter
1 Ei

100 g weiße Schokolade
40 g weiche Butter
4 EL Prosecco 
1 TL Limettensaft

100 g Puderzucker
3 EL Limettensaft
etwas rote Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, Salz und den Abrieb der Limette vermischen. Die kalte Butter in Flöckchen zusammen mit dem Ei zugeben und gut durchkneten. Den Teig in Folie gewickelt für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Anschließend den gekühlten Teig in mehrere Portionen teilen und jeweils auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit Keksausstechern Herzen (oder andere Formen) ausstechen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Eventuell noch einmal kühl stellen und währenddessen den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Plätzchen in 15-20 Minuten goldbraun backen und danach auskühlen lassen. 
Während die Kekse auskühlen, die Füllung zubereiten. Dazu die weiße Schokolade schmelzen und danach mit weicher Butter, Prosecco und Limettensaft aufschlagen. Mit jeweils einem kleinen Klecks Creme zwei Kekshälften miteinander verbinden. Sind alle Kekse gefüllt, diese noch einmal kalt stellen.
Für den Zuckerguss den Puderzucker mit Limettensaft verrühren. In zwei Portionen aufteilen und die eine Hälfte Guss mit etwas Lebensmittelfarbe rot färben. Die Kekse damit bestreichen und trocknen lassen – fertig sind die Limettenkekse mit einem Schuss Prosecco. Viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes und dem anschließenden Verschenken!

Süße Herzkekse als Geschenk aus der Küche

Limettenkekse mit Proseccocreme als Geschenk zum Muttertag

In diesem Sinne: Danke, Mama! Für alles.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Look what they cook: Geschenke aus der Küche

Look what they cook

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie Weihnachten durch eure Kinderaugen ausgesehen hat? Ach, ich fand das ja immer alles so unglaublich aufregend. Dabei war der Ablauf am heiligen Abend (fast) jedes Jahr gleich:

Nachmittags fing ich irgendwann an durch das Haus zu hüpfen. Denn um Punkt 15 Uhr kreuzten Oma und Opa auf und es gab erst einmal selbst gebackenen Christstollen und Plätzchen. Spritzgebäck von Oma und diverse andere Sorten von Mama – ein lukullischer Generationenaustausch sozusagen. Dann stand auch schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan: Gottesdienst. Nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung, aber was muss, das muss. Also alle Mann in die Kirche! Moment, alle Mann? Nicht ganz, denn komischerweise gab es jedes Jahr irgendeinen Grund, warum Papa nicht mitkommen konnte. Naja, das war wohl immer einfach nur ein dummer Zufall.

Weihnachten mit klassischer Deko in der Heimat

Aber wenn wir dann wieder durch die Haustür gestapft kamen, konnte man es schon hören: Leise Weihnachtsmusik drang aus dem Wohnzimmer. Wie von Zauberhand waren alle Kerzen am Baum angezündet und die Geschenke stapelten sich unter dem strahlenden Weihnachtsbaum. Das war jedes Mal wieder ein magischer Moment. Naja, aber auch ein kleines bisschen frustrierend. Denn es war doch wirklich zum Mäusemelken – jedes Jahr habe ich so den Weihnachtsmann verpasst (Konnte ja keiner ahnen, dass mein Vater da seine Finger im Spiel hatte!). Aber der Anblick der Geschenke hat mich eh alles andere vergessen lassen. Als kleiner Wicht konnte ich es nämlich nie erwarten endlich meine Geschenke auspacken zu dürfen. Manchmal kam Mama dann zwar auf die aberwitzige Idee erst einmal das Abendessen zu servieren – aber in der Regel konnte ich mich da durchsetzen. Komische Ideen haben diese Erwachsenen...
Und mittlerweile? Mittlerweile kann ich über diese Erinnerungen nur schmunzeln. Wir haben an Heiligabend überhaupt keinen festen Ablaufplan mehr, es kommt, wie es kommt. Manchmal sitzen wir so lange beim Abendessen und trinken den ein oder anderen Schnaps, dass wir die Geschenke ganz vergessen. Aber eine Sache hat sich definitiv nicht geändert: Seit meiner Kindheit findet sich immer etwas Selbstgemachtes unterm Baum – zwar kein selbstgemaltes Bild mehr, aber ganz viele Leckereien aus meiner Küche. Hat eben auch seine Vorteile einen Foodblogger als Sohn zu haben...

Und dieses Jahr, habe ich mir für meine Geschenke aus der Küche Inspiration bei meinen Bloggerkollegen geholt. Schließlich kann ich nicht schon wieder weihnachtliche Beerenmarmelade, kalten Hund aus der Dose oder Chili-Orangen-Pralinen machen. Wobei, das war auch alles so lecker... Naja, ein paar Tage sind ja noch! 


3 x Einfach nur lecker

 

Einfache DIY Ideen für Geschenke aus der Küche Blog

Hausgemachte Snickers (Klitzeklein)
Honigbutter (Tastesheriff)


3 x Weihnachtliche Küchlein aus dem Glas

 

Kuchen im Glas als selbstgemachtes Geschenk Blog

Honigkuchen im Glas (Glasgeflüster)
Saftiger Stollen im Glas (moey's kitchen)
Gewürzkuchen im Glas (Bake to the roots)


3 x Zum Stöbern und Verweilen 

 

Geschenke aus der Küche Blog

DIY-Adventskalender (Cozy and Cuddly)
In der Weihnachtsschickerei (Post aus meiner Küche)

Freitag, 8. Mai 2015

Look what they cook: Geschenke zum Muttertag

Look what they cook

Der Muttertag steht direkt vor der Tür und überall wird uns Werbung für Blumen, Pralinen und Co. um die Ohren gehauen. Blumen sind zwar etwas Wunderschönes und zaubern sicherlich jeder Mutter ein Lächeln ins Gesicht, aber als Foodblogger schenkt man natürlich - sofern man die Zeit hat - doch lieber etwas Selbstgemachtes. 
Falls ihr noch in letzter Minute ein paar Ideen braucht, findet ihr bei mir unter meinen Kategorien "Pralinen und Schokolade" oder "Geschenke aus meiner Küche" vielleicht ein paar Anregungen. Meine Lieblingsrezepte zum Muttertag sind aber definitiv meine Herzkekse, Amaretto-Erdbeer-Trüffel und Energiewürfel. Wobei ich meine Mutter auch immer gerne mit einem leckeren Frühstück überrasche. Dazu gibt es dann frisch gebackene Brötchen, dessen Duft die liebe Mama aus dem Bett lockt.
Aber egal, ob ihr eure Mutter mit einer süßen Kleinigkeit, einem leckeren Kuchen oder einem köstlichen Frühstück überraschen wollt, es ist eine wunderschöne Art "Danke" zu sagen. Und da ich weiß, dass meine Mama die fleißigste Leserin meines Blogs ist, sage ich an dieser Stelle auch einmal öffentlich "Danke": Vielen lieben Dank Mama für deine Unterstützung in all den Jahren und danke, dass du immer für mich da bist!
Nun aber zum eigentlichen Highlight dieses Beitrages. Denn auch wenn der Titel "Look what they cook" dieses Mal nicht ganz so gut passt, habe ich für euch bei meinen Bloggerkollegen mal wieder ein paar Rezepte gesammelt...

Geschenke aus der Küche und Torten zum Muttertag

Pralinen zum Muttertag

Coffee Liquor Chocolates (Bake to the roots)
Pistazien Mandel Pralinen (Maras Wunderland)


Kuchen zum Muttertag

Rhabarber Torte (die Zuckerbäckerei)


Geschenke zum Muttertag

Raw Energy Bar (S-Küche)
Rhabarbersirup (Experimente aus meiner Küche)

Donnerstag, 30. April 2015

Pralinen - schnell, einfach und für jeden Geschmack!

Es gibt so Monate, da stehe ich in der Küche und rühre, knete und köchel bis zum Umfallen. Da glühen Backofen, Herd und ich um die Wette.  Entweder wenn zufällig mal die halbe Nachbarschaft bei mir einfällt oder wenn ich Geschenke wie am Fließband produziere. Zum Beispiel im Dezember. Aber auch im April komme ich jedes Jahr ins Schwitzen. Denn dann habe nicht nur ich, sondern auch meine Eltern, mein Onkel, meine Tante, meine Oma und meine Uromas Geburtstag. Da darf ich dann nicht nur für die eigene Geburtstagsfeier werkeln, sondern mir auch bei diversen anderen Feiern den Bauch mit Kuchen vollschlagen! Aber bevor der Bauch gefüllt wird, werden die Geburtstagskinder beschenkt. Und ich liebe es meinen Lieben eine Freude mit leckeren Geschenken bereiten. Das Strahlen, welches ich damit auslöse belohnt jede Arbeit!
Jedes Jahr bin ich daher auf der Suche nach Rezepten für Geschenke aus der Küche. Wie es der Zufall so will, bin ich diesen Monat bei der "Lecker" auf ein Pralinenrezept gestoßen. Das Großartige an diesem Rezept ist, dass aus nur einem Rezept ruckzuck verschiedene Sorten Pralinen entstehen. Bei den einzelnen Sorten kann man sich dann auch noch so richtig austoben. Schnell, einfach und für jeden Geschmack - DAS Pralinenrezept für alle Fälle! 
Und weil ich dieses Rezept so genial finde, kommt es jetzt direkt auf den Blog! Ich habe mich übrigens für eine Variante mit Kaffee und Chili und eine Variante mit Orange und Kokos entschieden. Aber ihr könnt die Grundmasse auch ganz einfach abwandeln und die Kugeln mit Schokolade überziehen oder in Schokoladenraspeln wälzen oder oder oder...

Kaffeetrüffel und Orangen-Kokos-Pralinen

Zutaten

Grundmasse
200 g Zartbitter-Kuvertüre
100 g Vollmilch-Kuvertüre
100 ml Schlagsahne
20 g Kokosfett

Kaffee-Chili-Variante
1,5 TL lösliches Espressopulver
2 Prisen getrocknete Chiliflocken
1-2 EL Kakaopulver

Orange-Kokos-Variante
1 Orange
1 EL Orangenlikör (z.B. Cointreau)
20 g Kokosraspel

Zubereitung
Zuerst die Zartbitter- und Vollmilch-Kuvertüre grob hacken. Die Sahne erhitzen und die Kuvertüre als auch das Kokosfett darin schmelzen. Die Masse 2-3 Stunden lang abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank!). Die abgekühlte Masse mit dem Handmixer aufschlagen. In zwei (oder mehr) Portionen aufteilen. Unter die eine Hälfte der Masse das Espressopulver und die Chiliflocken rühren und ca. 1 Stunde kalt stellen. Unter die andere Hälfte den Abrieb einer Orange und den Orangenlikör rühren. Ebenfalls ca. 1 Stunde kalt stellen. 
Anschließend aus der Masse kleine Kugeln formen und die Kaffeepralinen in Kakao wälzen und die Orangentrüffel in Kokos wälzen. 
Noch schöner sehen die Trüffel aus, wenn ihr sie in kleinen Pralinenförmchen verschenkt. Das war es aber auch schon! Viel Spaß beim Genießen oder Verschenken... :)

Pralinen selber machen

Mittwoch, 24. Dezember 2014

PAMK: Knuspern unterm Weihnachtsbaum mit warmen Zimtbrötchen und anderen Leckereien!

Ach, wie habe ich es vermisst! An so vielen "Post aus meiner Küche" Runden habe ich teilgenommen und dann war auf einmal Schluss. Ich habe es so sehr vermisst, Leckereien aus meiner Küche quer durch das Land zu schicken und anderen Menschen dadurch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Aber passend zu Weihnachten ist "Post aus meiner Küche" nun wieder zurück! Mit einem zauberhaften Motto: "Knuspern unterm Weihnachtsbaum"! Wie es der Zufall so will, habe ich eine mir sehr bekannte Tauschpartnerin gezogen: Bianca von Elbcuisine. Bianca habe ich dieses Jahr endlich persönlich kennengelernt und lese ihren Blog dadurch noch lieber. Aber besonders witzig ist, dass ich Bianca und ihren Blog erst vor 2 Jahren durch eine ebenfalls weihnachtliche PAMK-Tauschrunde kennengelernt habe. Bei mehreren 1000 Teilnehmern hat die Glücksfee uns beide also wieder zusammengeführt. Es gibt schon sehr verrückte Zufälle!

Post aus meiner Küche: Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Natürlich konnte ich Bianca nicht die gleichen Leckereien wie vor 2 Jahren schicken - aber mir fielen da noch ein paar andere leckere Dinge ein... Erdnussschnitten, Popcornmakronen, gebrannte Salzbrezeln (nach dem Rezept von Zuckerzimtundliebe), ein Glas weihnachtliche Beerenmarmelade und damit man mit der Marmelade auch unter dem Weihnachtsbaum knuspern kann, kamen noch leckere Zimtbrötchen dazu.
Das Rezept für die äußerst einfachen Zimtbrötchen findet ihr im heutigen Blogbeitrag und da ihr vermutlich alle Zutaten im Haus habt, könnt ihr morgen eure Liebsten mit dem Duft nach Zimt und frischen Brötchen aus ihren Betten locken. Wäre doch eine Überlegung wert, oder?

Gebrannte Brezeln

Zimtbrötchen

Zutaten
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
75 g Zucker
1 TL Salz
4 TL Zimt
250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker, Salz und Zimt vermengen. Das lauwarme Wasser erst mit dem Mixer und anschließend mit den Händen unterkneten. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt hat. Kleine Brötchen formen und nochmals 15 Minuten gehen lassen - parallel dazu den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mit einem scharfen Messer Kreuze in die Brötchen ritzen und für 50 Minuten goldbraun backen. Zusammen mit einer leckeren Marmelade genießen!

Zimtbrötchen

PS.: Das Paket von Bianca enthielt übrigens eine Backmischung für ein Brot, zwei Schokoladenlöffel für heiße Schokolade, orientalische Nüsse und Stollen im Glas.

Geschenke aus der Küche zu Weihnachten

Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal wundervolle Weihnachtstage im Kreise eurer Liebsten und fröhliches Knuspern und Schlemmen unter dem Weihnachtsbaum! :)

Samstag, 20. Dezember 2014

Cranberriewoche: Weihnachtliche Beerenmarmelade

Werbung* 

Nach den getrockneten Cranberries und dem Cranberrienektar geht es heute dem Ursprungsprodukt an den Kragen: Also die frische Cranberry, direkt vom Feld. Naja, so direkt auch wieder nicht, denn die Cranberries wachsen im Norden der USA und werden dort von September bis Dezember geerntet. Schon die Ureinwohner Amerikas sammelten die Beeren - die Cranberry damit quasi die Nationalfrucht der USA! Ihr kennt sicher alle die leckeren Fotos von saftigen Truthähnen mit roter Cranberrysauce zum Thanksgivingfest, oder? Während der Erntezeit gibt es aber auch bei uns in Deutschland die frischen Beeren zu kaufen. Allerdings sind sie so frisch ziemlich sauer und daher nicht wirklich mein Fall. 
Aber für fruchtige Saucen, Chutneys oder Marmeladen sind die frischen Beeren super und hier passt dann auch die herbe Säure wieder perfekt. Tja, gesund sind gerade die frischen Cranberries dann auch noch. Denn sie enthalten hohe Mengen an wertvollen Pflanzenstoffen wie Polyphenole und Anthocyane, die antibakteriell bzw. antioxidativ wirken und dazu noch relativ viel Vitamin C und Vitamin A. Wir haben es hier also mit kleinen Vitaminbomben zu tun, da prallen dann die bösen, kleinen Grippeviren einfach an einem ab.
Jetzt werden fleißige Leser meines Blogs vielleicht verwundert sein, denn gesundes oder sogar fettarmes Essen ist hier ja eher die Seltenheit. Für mich ist schließlich nur wichtig, dass es schmeckt! Naja und diese Marmelade enthält nicht nur die Vitamine der Cranberry, sondern schmeckt so richtig gut. Sie ist unheimlich fruchtig mit einer erfrischenden Säure und trotzdem durch die leckeren Gewürze wundervoll weihnachtlich. Dazu dann leckere Zimtbrötchen, die ich übrigens nächste Woche verbloggen werde, und Weihnachten kann kommen!

Damit beende ich nun meine Cranberriewoche und wünsche euch allen ein schönes viertes Adventswochenende. :)

Weihnachtsmarmelade


Zutaten für 5 Gläser á 200 ml
300 g frische Cranberries
600 g TK-Beerenmischung
100 g Marzipan
200 g Puderzucker
2 Vanilleschoten
1 TL Nelken
Schale einer Bio-Orange
optional ein Schuss Rum
4 TL Zimt
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
Zuerst die Gläser für die Marmelade vor dem Befüllen in kochendem Wasser oder 10 Minuten bei 150°C im Backofen sterilisieren.  Dann die Cranberries mit der Beerenmischung in einen Topf geben. Das Marzipan in kleine Stücke brechen und mit dem Puderzucker hinzugeben. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit den Schoten ebenfalls in den Topf geben. Die Nelken mit den Schalen der Orange in einen Teebeutel geben und auch diesen in den Topf legen. Optional noch einen kleinen Schuss Rum reingießen. Zum Schluss Gelierzucker und Zimt hinzuschütten. Alles aufkochen lassen und mindestens 4 Minuten köcheln lassen. Je nach Geschmack kann die Marmelade jetzt noch mit mehr Zimt verfeinert werden. Die Masse mit einem Kartoffelstampfer etwas zermatschen und dann in die Gläser füllen. Zuschrauben und für 10 Minuten auf den Kopf stellen, damit sich alles luftdicht verschließt. Abkühlen lassen und dann auf zum Adventfrühstück genießen.

Cranberrymarmelade

Weihnachtliche Beerenmarmelade

 
*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Cranberry Marketing Committee" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Sonntag, 27. April 2014

Kaffee-Chili-Pralinen

Für meine Mutter gab es zum Geburtstag Konfitüre und eine Brot-Backmischung, aber auch für meinen Vater etwas zu finden, ist nicht ganz einfach. Aber da er Süßes und gerade Schokolade über alles liebt, gab es für ihn selbstgemachte Pralinen. Mein Vater isst eigentlich jeden Abend nach dem Essen noch ein oder zwei oder auch gerne noch mehr Stückchen Schokolade. Selbstgemachte Schokolade kommt daher immer richtig gut an. Das Rezept für diese Pralinen stammt etwas verändert aus der Lecker Bakery (Special 2013 N°1) und die liebe Katrin hat mir diese Pralinen zum Geburtstag gemacht. Ich fand die dann so super und dachte, die sind perfekt für meinen Vater. Nur noch etwas Chili für mehr Pepp und fertig ist das Geburtstagsgeschenk. Dank meiner Pralinen-Silikonförmchen sehen die kleinen Köstlichkeiten auch ohne großen Aufwand richtig hübsch aus. Generell gehen diese Pralinen wirklich total schnell und einfach, machen aber als Mitbringsel richtig viel her. Darüber freut sich sicherlich jeder. Ich liebe aber auch Espressobohnen - und ich meine die richtigen Bohnen für den Kaffee - in Schokolade. Dieser leicht bittere Note mit dem vollen Kaffeegeschmack  und dazu cremige, dunkle, süße Schokolade... ein Traum! Diese kleinen Bohnen bekommt man ja manchmal zum Kaffee dazu. Die Pralinen sind hier quasi die Deluxe-Version. Dazu der Chili. Himmlisch!
Also ich war ganz begeistert, wie man mit einfachen Schritten so eine Köstlichkeit zaubern kann. Wobei einfach... ich hatte es bei der Zubereitung sehr eilig, ich habe schließlich die Marmelade parallel zu den Pralinen gekocht. Naja und dann habe ich den Herd beim Schmelzen auf volle Pulle gestellt und zack war die Schokolade angebrannt. Nicht mehr zu retten. Da half wirklich nur noch wegschütten und neu machen. Also wirklich bei schwacher Hitze Schokolade schmelzen... weiß man ja auch eigentlich... aber manchmal denkt man einfach nicht nach. Naja ihr werdet da sicherlich mehr Glück bei haben. Gutes Gelingen und fröhliches Naschen oder Verschenken. :)


Zutaten
250-300 g Zartbitterschokolade
100 g Vollmilchschokolade
400 ml gezuckerte Kondensmilch
zwei "Espresso-Sticks" (Instantpulver für 2 Espresso)
ca. 1-2 TL Chilipulver oder ganz klein geschnittene frische Chili
ca. 3 EL Espressobohnen

Zubereitung
Die Schokolade zusammen mit der gezuckerten Kondensmilch, dem Chili und dem Espressopulver vorsichtig und auf ganz niedriger Flamme in einem Topf erhitzen. Die geschmolzene Schokolade verbindet sich dann mit den anderen Zutaten. Alternativ kann man die ganze Mischung im Wasserbad erhitzen. 
Die fertige Mischung entweder in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte, rechteckige Form (ca. 15x15 cm) füllen und nach dem Erkalten dann in kleine Würfel schneiden oder in Pralinenförmchen oder Silikonformen für Pralinen füllen. 


Die warme Masse noch mit den Espressobohnen bestreuen und dann im besten Fall 8 Stunden oder über Nacht erkalten lassen. Aus der Form nehmen und hübsch verpacken. 
Die Pralinen sind ungefähr 2-3 Wochen haltbar. Aber so leckere Pralinen sind ja eh schneller verputzt, als man gucken kann. :)



 

Mittwoch, 23. April 2014

B to the B: Birnen-Beeren-Konfitüre

Meinen Eltern etwas zum Geburtstag zu schenken ist jedes Jahr wieder aufs Neue eine große Herausforderung. Die haben einfach schon alles und ich bin immer komplett unkreativ, was man nun schenken könnte. Kennt ihr ja vielleicht auch? Aber bei mir liegt es natürlich nahe, dass es etwas Selbstgemachtes aus meiner Küche gibt. Für meine Mutter gab es daher eine Brot-Backmischung (500 g Volkornmehl, 1 Pck. Backpulver, 1 Prise Salz und Zucker sowie ein paar Körner in ein Glas füllen und dazu ein Schwarzbier (0,5 l) verschenken - das muss dann nur noch vermischt werden, in eine Kastenform gefüllt werden und für 1 Stunde bei 180°C in den Ofen). Dazu gab es passend noch ein Glas Konfitüre. Für das Geburtstagsfrühstück quasi. 
Konfitüre wird bei mir mittlerweile jedes Jahr gekocht. Ich finde das nach wie vor so toll, dass man im Grunde jedes Obst miteinander kombinieren kann. Dazu kann man auch noch Schokolade oder andere Gewürze mischen und komplett neue Sorten kreiieren. Das ist wirklich so kinderleicht und schmeckt hinterher so köstlich. Ist bisher auch nie schief gegangen. Schmeckt dann immer ganz wie bei Oma. Allerdings ist Marmelade kochen in der Regel relativ teuer im Vergleich zu dem, was ein Marmeladenglas im Geschäft kostet. Aber dafür weiß man, was in der Marmelade drin ist, kann sich wirklich jede erdenkliche und kreative Sorte kochen und wenn man frisches Obst aus der jeweiligen Jahreszeit nimmt, wird es auch nicht ganz so teuer. Naja und als Geschenk wäre ein Glas aus dem Geschäft auch etwas unspannend, oder? Also mal wieder: Yay! Ich schwinge auch dieses Jahr das "Pro-Konfitüre-Fähnchen".
Heute kommt somit die Geburtstagskonfitüre mit ganz vielen Birnen, Brombeeren und ein paar Himbeeren. Der pure Beerengeschmack und man kann sofort vom Sommer träumen. Jeden Morgen aufs Neue. Viel Spaß dabei!


Zutaten für ca. 4 Gläser á 250 ml
600 g Birnen
250 g Brombeeren (notfalls Tiefkühlware)
150 g Himbeeren (notfalls Tiefkühlware)
Schuss Obstler (z.B. Himbeergeist oder Birne)
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
Die Gläser und die Deckel für die Konfitüre vor dem Befüllen in kochendem Wasser oder 10 Minuten bei 150°C im Backofen sterilisieren.  


Nun die Birnen klein schneiden oder grob klein reiben. Die Brombeeren und Himbeeren waschen (und natürlich vorher auftauen, sofern es gefrorene Beeren sind). Das Obst in einen großen Topf mit dem Zucker geben und für 2 Stunden lang kalt durchziehen lassen. Nun einen Schuss Obstler hinzuschütten und das Obst aufkochen lassen. Ca. 3-5 Minuten lang sprudelnd kochen lassen und dann die Gelierprobe machen: Etwas Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre gleich fest wird, ist sie gut. Wenn nicht, die Konfitüre noch 1/2 bis 1 Minute länger kochen. 
In die Gläser füllen und sofort fest verschließen. Für einige Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen. Ist die Konfitüre fest, kann man sie sofort vernaschen. :)




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