Montag, 27. Juni 2011

Berlin, Enttäuschungen und Überraschungen

Vom 22. bis zum 27.06. war ich in unserer wunderschönen Hauptstadt Berlin. Wer mich kennt, der weiß, dass ich so oft es geht, nach Berlin fahre. Ich liebe diese Stadt einfach und jeder Aufenthalt wird zu einer Bereicherung. Eine andere Umgebung, andere Menschen, andere Möglichkeiten erweitern den Horizont dann doch immer wieder aufs Neue. Dieses mal war meine Vorfreude gar nicht so groß und ich dachte auch, naja Berlin, so langsam reichts eigentlich mit Berlin, ist ja auch nur eine Stadt.. aber nein, es war wirklich schön.
Doch in diesem Blog geht es ja ums Essen, also berichte ich nun darüber und stelle drei Highlights aus Berlin vor. 

1. Cupcake-Shop: http://www.cupcakeberlin.de/ 
"Willkommen bei Cupcake - Berlins erster Cupcake Shop!"- mit diesem Slogan begrüßt einen die Website, klingt irgendwie beeindruckend. Etwas Neues in Berlin, wo man denkt, dort gibt es schon alles. Dann auch noch dieses tolle Design der Website und der reale Shop steht dem in nichts nach. Also musste ein Besuch stattfinden. Ein Freund dämpfte meine Erwartungen aber schon bevor wir dort waren etwas ein, er fand die Auswahl ziemlich klein und die Verzierung der Cupcakes nicht aufwendig genug, dafür, dass der Laden nur für Cupcakes ist. Trotzdem wollte ich unbedingt Cupcakes kaufen und probieren. 2,50 kostet einer, ein stolzer Preis, verglichen mit einem Tortenstück in einem Café, aber noch zu verkraften. Ich kaufte zwei Stück der Sorte "Cookies&Cream" (meine Lieblingseissorte bei Häagen Dasz Eis!), verpackt wurden die Zwei in einer kleinen weißen Papptragebox, sehr praktisch und irgendwie niedlich. 






Nun aber zum wirklich Wichtigen - dem Geschmack. Um es kurz zu machen, leider eine Enttäuschung. Ich habe mir die Creme irgendwie cremiger und frischer vorgestellt, sie war relativ fest und schmeckte sehr süß und sehr zuckrig, schon fast wie Zuckerdekorsachen für Kuchen. Es war trotzdem lecker, aber ich hatte mir mehr erhofft. Schade.


2. Buttermilchkuchen mit Kokos
Samstag ging es auf einen Geburtstag und ein Freund hatte die gloreiche Idee mit mir einen Kuchen zu machen. Wir hatten nicht sonderlich viel Zeit, da es bereits um 14 Uhr losgehen sollte, also etwas Schnelles.. es sollte Buttermilchkuchen werden, er rief seine Schwester an, um sich das Rezept geben zu lassen und dann ging es im Eilschritt einkaufen. Die Zubereitung ging dann wirklich fix, es kommen fast 2 Packungen Backpulver in den Teig und am Ende werden über den noch warmen Kuchen 2 Becher ungeschlagene Sahne geschüttet. Hab ich vorher auch noch nicht gesehen und war etwas skeptisch. Aber er war wirklich überraschend gut! Mit Backzeit (20 Minuten) braucht man vllt insgesamt 30 Minuten, bis der Kuchen fertig ist. Also nur Vorteile, er war schön saftig und luftig, wirklich wirklich gut! Das Rezept mit freundlicher Unterstützung von Sebastian:


Zubereitung
2 Tassen Buttermilch (ca. 1 Becher), 2 Eier, 1,5 Päckchen Backpulver, 1,5 Tassen Zucker und 4 Tassen Mehl zu einer cremigen Masse schlagen und auf ein Backblech kippen. Für den Belag 2 Tassen Kokosflocken (ca. 1 Päckchen), 1 Tasse Zucker und 1/4 Tasse Mehl vermengen und auf dem Kuchen verteilen. In den vorgeheizten Backofen bei 175°C für 20 Minuten backen, bis er goldgelb ist. Anschließend über den noch warmen Kuchen 2 Becher ungeschlagene Sahne verteilen und abkühlen lassen. Wie gesagt, wunderbar einfach und wunderbar saftig und gut.






3. Sushi-Bar: http://www.sushi-circle.de/


Bisher hab ich keine sonderlich guten Erfahrungen mit Sushi gemacht, war aber auch noch nie in einer richtigen Sushi-Bar, man mag es kaum glauben. Die Sushi-Welle ist fast vorbei und ich hab es noch nie wirklich ausprobiert. Schande über mich. Daher wollte ich das unbedingt endlich ausprobieren. Sonntag war es dann soweit, mein erstes Mal. Und es war verdammt gut! Also die zweite Überraschung des Wochenendes. Ich bin so begeistert von Suhsi, wenn es nicht wirklich überraschend schnell satt machen würde, hätte ich ewig weiteressen können. Ich finde das System auch wirklich gut, dass die Sachen frisch zubereitet werden und auf einem Band zum Gast transportiert werden, aber man nur das nehmen kann, was man möchte und die Preise nach Farben der Teller bestimmt werden. Könnte man sowas nicht auch auf andere Restaurants übertragen? Bei einer Tapasbar zum Beispiel? Hmm... Gerichte, die nicht vom Band genommen werden, werden nach einiger Zeit von der Küche beseitigt, so dass wirklich immer frische Ware an einem vorbeiwandert. Man kann der Köchin zuschauen, wie sie das Sushi macht und es ist einfach eine unglaubliche entspannende Art zu essen. Genuss und Ruhe stehen hier wirklich ganz weit oben. Es ist kein billiger Spaß, trotzdem werde ich ihn mir jetzt regelmäßig gönnen. Wenn ich gewusst hätte, was ich hier in den letzten Jahren verpasst habe.. aber ich werde das auf jeden Fall nachholen. 





Danke Berlin für die Bereicherung und bis bald. :)

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