Donnerstag, 19. Dezember 2013

Teefutter für Herzfutter

Winter ohne Tee, das geht doch gar nicht, oder? Vom Spaziergang durch den Schnee oder über den Weihnachtsmarkt nach Hause kommen und sich mit einem leckeren Tee aufwärmen. So wundervoll! An dieser Stelle ein kleines Zitat "Tee ist ein Alleskönner, ein Zaubertrank! Es gibt eine unendliche Anzahl geschmacklicher Möglichkeiten. Tee kann uns helfen gesund zu bleiben, uns antreiben oder beruhigen, man kann damit kochen, Cocktails mixen, ihn als Raketentreibstoff für die bemannte Mission zum Mars ... ok ok, manches kann auch Tee nicht. Aber mit Tee ist enorm viel möglich." Bei den vielen Sorten in den Regalen der Supermärkte ist ja auch für jeden etwas dabei. Hmm wirklich?!
Wie wäre es, wenn ihr euch euren Tee aus 50 chemisch unbehandelten Zutaten selber mixen könntet - eurer Phantasie wären noch nicht einmal Grenzen gesetzt. Ein Großteil der Zutaten könnte sogar aus biologischem Anbau sein und stellt euch vor, die Mischung käme dann noch in einer superduperstylischen Verpackung, die sogar einen Designpreis gewonnen hat, weil sie eben so superduperstylisch ist. Hach das wäre wirklich zu schön um wahr zu sein, oder? 

Ihr ahnt es bereits - so einen Onlineshop gibt es natürlich. Vielleicht habt ihr den Shop auch schon hier oder dort oder doch hier und hier oder da und dort entdeckt, denn mir ist er in Zeitschriften, auf Blogs und dank diverser Onlinebanner schon sehr oft aufgefallen. Das erste Mal auf dem Blog von Mel, welche auch für das Crowdfunding dieses jungen Unternehmens aus Berlin warb - zack habe ich Geld investiert, weil mir dieses Unternehmen und seine Gründer so sympathisch waren. 




Meine beste Freundin hat schon mehrmals dort bestellt. Aber ich weiß nicht genau warum, ich noch nicht. Dies twitterte ich dann auch neulich und zack trudelte eine E-Mail von "5 Cups and some sugar" (Einen coolen Namen haben sich die Gründerjungs nämlich auch noch ausgedacht) in mein Postfach und ein paar Tage später trudelte dann ein Päckchen Tee in meine Wohnung. Von Berlin nach Berlin. Von Teefreunden an einen Teefreund. 


Ich bekam eine bereits fertige Mischung zugesendet, denn für alle, die Angst vor einem kleinen Experiment haben, gibt es natürlich auch fertige Mischungen mit grandiosen Namen wie "Wenn des Sultans Rock brennt". Passend zur Jahreszeit  bekam ich die Sorte "Glühroller Würzschmeck" allerdings hieß die Mischung dann "Teefutter", passend zu meinen Blog. Dazu dann noch süße Grüße in Form eines kleinen Tütchens Kandis (welches meines Wissens jedem versendeten Teepaket beiliegt - denn es sind schließlich  die kleinen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern). Natürlich schmeckt der Tee wundervoll, bei so tollen Grundzutaten: 55% Früchtebasis, 18% Orangenschalen, 12% Zimt, 5% Ingwer, 5% Kardamon, 5% Nelken (95% aus öloklogischem Anbau) und auch natürlich komplett ohne Zucker, Zusätze oder sonstigen Schnickschnack. Ganz viel Weihnachtsglück steckt in dieser Packung - 3320 Tropfen pro Tasse Tee, um genau zu sein. 


Kleine Details auf der Verpackung, wie an der Unterseite der Spruch "Moin - deine Packung ist umgefallen!" brachten mich wieder zum Schmunzeln. Aber nicht nur die Verpackungen sind kleine Highlights, auch der Shop selber ist wunderschön gestaltet. Es macht einfach nur Freude dort einzukaufen. Ein Muss dort wenigstens einmal reinzugucken. Neben Tee gibt es auch Tassen, Kannen, Zucker und was man sonst noch alles für leckeren Tee braucht. Vielleicht findet ihr dort ja noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Vielleicht sogar an euch selbst... :)


Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "5 Cups and some sugar" entstanden ist (Bereitstellung der Produkte). Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Sonntag, 15. Dezember 2013

PAMK: Winterliche Bratapfelmarmelade für ein leckeres Adventsfrühstück

Hier kommt also mein zweites Rezept für die Post aus meiner Küche "Last uns froh und lecker sein". Ich weiß gar nicht, ob ich es oft genug erwähnt habe, aber ich liebe es zu frühstücken. Das könnte ich auch morgens, mittags und abends. Gerade wenn man frei hat oder Urlaub und dann ausgeschlafen ein üppiges Frühstück zu sich nimmt. Ich glaube es gibt keinen besseren Start in den Tag oder? Passend zu dieser Jahreszeit dann noch mit dem Adventskranz und Kezen, vielleicht ein paar Plätzchen und Stollen. Einfach nur wundervoll und so herrlich gemütlich. Da gerate ich direkt ins schwärmen. Zu so einem weihnachten Frühstück passt diese Bratapfelmarmelade perfekt. Wenn ihr morgens diese Marmelade esst und sofort in weihnachtliche Stimmung kommt, hat sich das bisschen Arbeit wirklich ausgezahlt! Einfach nur himmlisch! Ich weiß nicht, ob es langsam auffällt, aber zu, Bratapfel habe ich irgendwie auch eine enge Verbindung in der Weihnachtszeit. Ich erinnere da nur an mein geliebtes Bratapfeldessert. Wobei der klassische Bratapfel natürlich sowieso bei den Weihnachtsdesserts ganz oben mitspielt. Aber mit dieser Marmelade könnt ihr jetzt JEDEN Tag Bratapfel essen. Entweder morgens aufs Brot, mittags als Schichtdessert (mit Frischkäse und Spekulatius) oder zwischendurch einfach ein paar Löffel in den Naturjoghurt rein. So viele Möglichkeiten, so viel Weihnachten und so viel lecker. Das alles in nur einem Glas. Überzeugt? ;)


Zutaten
(ca. 50 ml) Rum
100 g Rosinen
1 kg Äpfel (z.B. Braeburn)
100 g Walnüsse
5 Löffel brauner Zucker
200 g Marzipan
2 TL Zimt
Saft einer 1/2 Zitrone
500 g Gelierzucker (2:1)

Zubereitung
Die Rosinen mit Rum bedecken - daher weiß ich nicht genau, wie viel Rum ich genommen habe, einfach so viel in das Gefäß gießen, bis die Rosinen bedeckt sind - und über Nacht einziehen lassen. 
Am nächsten Tag die Äpfel schälen, Gehäuse entfernen und in möglichst kleine Stücke schneiden. 


Die Walnüsse und das Marzipan klein hacken. Die Walnüsse zusammen mit dem Zucker in einem großen Topf etwas anrösten und karamellisieren. Das Marzipan, die Rosinen, den Zitronensaft, die Apfelstücke, den Zimt und natürlich den Gelierzucker hinzugeben und alles verrühren.
Die Gläser für die Marmelade vor dem Befüllen in kochendem Wasser oder 10 Minuten bei 150°C im Backofen sterilisieren. 
Die Apfelmasse aufkochen lassen und ca. 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Anschließend die Gelierprobe machen - also einen Löffelchen auf einen kalten Teller tropfen lassen und wenn es fest wird, kann die Marmelade in die Gläser gefüllt werden. Sofort mit dem Deckel verschließen und abkühlen lassen. 
Das war es dann aber auch schon - geht schnell und schwer ist es auch nicht! 




Jetzt noch ein leckeres Brot dazu - zum Beispiel das passende Walnussbrot vom Nikolaus - und ihr werdet euch jeden Morgen auf euer Frühstück freuen. 
Jeden Morgen ein Bissen Weihnachtsstimmung! :)



Freitag, 13. Dezember 2013

PAMK: Walnussbrot vom Nikolaus

Brot habe ich eigentlich immer im Haus. In allen Formen, Konsistenzen, Zusammensetzungen und Farben, die es so gibt. Ich liebe Brot. Geht einfach immer. Mit verschiedenen Aufstrichen ist es so wandelbar und die verschiedenen Sorten sind sowieso so unterschiedlich.. ach ich weiß auch nicht, es ist einfach ein wundervolles Produkt. Leider backe ich viel zu selten selber Brot. Dabei ist das gar nicht so schwer! Umso mehr habe ich mich letztes Jahr gefreut, als ich von Bianca vom Blog Elbcuisine zur "Post aus meiner Küche" Runde "In der Weihnachtsschickerei" ein leckeres Nussbrot geschickt bekommen habe. Da ich dieses Brot so gut fand, habe ich mich dieses Jahr daran erinnert und dachte das passt doch perfekt zu meiner Marmelade. Also wird es nachgemacht! Da ich aber statt 50 g Nüssen 100 g genommen habe (Nüsse im Brot können gar nicht genug sein) ist es bei mir eben nicht das "Brot vom Weihnachtsmann" sondern das "Brot vom Nikolaus". Auf jeden Fall richtig, richtig lecker. Schön fluffig und nussig. Oder mit anderen Worten: Om, nom, nom! :)


Zutaten für 2 kleine Brote
250 g Mehl
1 Prise Salz
15 g frische Hefe
50 ml Milch
1 EL Milch
1 Ei
75 g geschmolzene Butter
100 g gehackte Walnüsse
Zimt
Ahornsirup

Zubereitung
Das Mehl und das Salz in eine Schüssel füllen, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröseln, leicht erwärmte Milch und den Zucker hinzugeben. Leicht verrühren und den Vorteig 10 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen. Das Ei und die Butter hinzugeben und alles verrühren. Nun für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Walnüsse und Zimt zum Teig geben. Anschließend durchkneten und zu zwei Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit etwas Ahornsirup bepinseln. Dann ab damit für ca. 20-30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. 




Dazu passt übrigens hervoragend leckere Bratapfelmarmelade - welch Wunder! Die stell ich euch dann übermorgen vor. :)


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Post aus meiner Küche: Lasst uns froh und lecker sein!

Das Thema dieser Runde "Post aus meiner Küche" war: "Lasst uns froh und lecker sein!". Letztes Jahr war es "In der Weihnachtsschickerei" und da habe ich mich shcon riesig über das Thema gefreut. Ich finde in der Weihnachtszeit ist man sowieso so viel am Backen und voller Ideen. Ich bin dann auch in so einer Laune, dass ich am liebsten allen Menschen auf der Welt Plätzchen backen möchte. Einfach herrlich. Von zu Hause kenne ich das auch nicht anders, meine Mutter fängt jedes Jahr früh an unendlich viele Plätzchen zu backen und Stollen und und und! Ich liebe es aber auch mit anderen Leuten zusammen zu backen. Das gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Aber jetzt kommt der Schock - zu so richtigen Plätzchen bin ich bisher noch nicht gekommen! Ich bin ständig unterwegs und es gibt so viel zu tun. Aber noch ist die Weihnachtszeit ja noch lange nicht vorbei und ich bin zuversichtlich. Aber meine vielen Sorten, die ich sonst anstrebe, wird es dieses Jahr definitv nicht geben. Nächstes Jahr wieder! Oder ich hole das dann in meinen Semesterferien im Sommer nach, dann ist man auch nicht so übersättigt an Plätzchen. Mal schauen! :D

Aber es gibt ja noch genug andere, leckere Dinge in der Weihnachtszeit.  Also gab es für meine liebe Tauschpartnerin Karen von Karensbackwahn keine 3 Plätzchensorten wie letztes Jahr, sondern Bratapfelmarmelade, Nussbrot und Glühweinschnitten. Das Rezept für die Glühweinschnitten könnt ihr euch direkt auf meinem Blog anschauen, denn es ist mein absoluter Geheimtipp für die Weihnachtszeit. Geht unheimlich schnell, ist unheimlich einfach, unheimlich lecker und unheimlich weihnachtlich. Geht immer, überall und ganz, ganz oft! Die beiden anderen Rezepte gibt es dann in den nächsten Tagen. :)



Der Postbote brachte mir eine kleine Schatztruhe und als ich wusste von wem das Päckchen kam und das PAMK-Logo gesehen habe, strahlten sofort meine Augen.


Auspacken! Schnell! Die Truhe war gefüllt mit ganz vielen Leckereien - Marzipankugeln, Schokoladenkekse, Lebkuchenmännchen und Cashew-Karamell-Kekse! Alles musste natürlich sofort probiert werden - mein Favorit sind defintiv die Cashew-Karamell-Kekse. Die sind süß, aber auch salzig und ja, ich bin verrückt danach. Aber alles schmeckt wunderbar - wirklich ein sehr leckerer Gruß aus Karen's Weihnachtsbäckerei. Vielen Dank noch einmal! 





Wieder ist also eine wunderschöne Tauschrunde vorbei und ich freu mich jetzt schon auf die nächste Runde! Ohje, ich glaube, ich bin Post-aus-meiner-Küche-süchtig..

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