Samstag, 29. November 2014

Eine Lobrede an Print in Form von Lachs mit Knäckebrotkruste

"Wir wollen doch alle Print!" Ich weiß gar nicht mehr so recht, wer diesen Satz auf der Blogst 2014 ausgerufen hat, aber oh ja, es stimmt. Zumindest für mich! Ein Printjunkie, oh ja, das bin ich. Ich liebe Print. Das war schon immer so. Bücher waren und sind die treuen Begleiter meines Lebens. Ich liebe den Geruch von frisch gedruckten Büchern. Ich liebe das Gefühl von Buchseiten zwischen meinen Fingern. Ich liebe es, meine eigene Phantasiewelt mit Hilfe eines Buches vor meinen Augen entstehen zu lassen.
In meinem Beruf als Grafikdesigner fand ich es immer spannender etwas zu gestalten, was ich später auch in den Händen halten kann. Wenn ich Inspiration suche, egal ob für meinen Herd oder für ein Design - nicht selten greife ich erst einmal zu einem Buch. Da bin ich wohl vermutlich wieder einmal ganz Omi. Tja, und das sage ich nun also als Blogger. Eigentlich komplett verrückt, oder? Diese ganzen Foodblogs. Lösen sie nicht eigentlich das klassische Buch ab? Müssten Blogger nicht per se "Anti-Buch" sein? Trotzdem steckt in diesem Satz "Wir wollen doch alle Print!" - den viele Blogger übrigens mit einem deutlichem Nicken kommentierten - nicht nur die Liebe zum Buch und der Zeitschrift allgemein, nein es steckt darin auch der Traum vom eigenen Buch. Ja, irgendwie wollen alle Food-Blogger entweder ein eigenes Café oder ein eigenes Koch- bzw. Backbuch. Am besten natürlich beides! Ich schließe mich von diesem Träumen nicht aus. Ich meine, hallo? Wie großartig wäre es, ein eigenes Backbuch in den Händen zu halten... hach... Ja, ja so widersprüchlich ist diese so genannte "Internetelite". Übrigens ein ganz furchtbares Wort.
So ein Blogger verbringt so viel Zeit auf Instagram, Facebook, Twitter und seinem Blog - also im Internet - und doch träumt er vom Buch. Vom eigenen Buch. Tja, von wegen Print ist tot! Lang lebe Print!

Wenn so ein Blogger dann gefragt wird, ob er ein Rezept für ein e-Book schreiben möchte, dann ist das irgendwie ein Anfang. Zwar nur ein kleiner Anfang, aber immerhin ein Anfang.
Die Firma "Sonne und Strand" kam mit dieser Anfrage kürzlich um die Ecke. Ein Buch über die "New Nordic Cuisine" sollte entstehen. Das Thema war mir nicht gänzlich unbekannt und so sagte ich sofort zu. Es ist zwar schon fast 2 Jahre her und mein Blog tapste noch in kleinen Kinderschuhen durch das Internet, aber ich erinnere mich noch ziemlich genau. Es war mein zweites Blogevent. Es war dafür das verrückteste Blogevent. Ever, ever, ever! Fissler lud ein und 2-Sternekoch Björn Frantzén tischte seine "Nordic Cuisine" auf. Diese nordische Küche lässt jede einzelne Zutat voll zur Geltung kommen. Es wird regional und saisonal gekocht. Zwei Wörter, die uns mittlerweile aus jeder Ecke anspringen, aber wieder einmal: Unsere skandinavischen Nachbarn sind uns voraus. Sie entwickelten die traditionelle skandinavische Küche weiter und experimentierten mit den heimischen Zutaten. So sind jede Menge innovative und vor allem leckere Gerichte entstanden, die uns daran erinnern, wie herrlich es ist mit viel Zeit und Bewusstsein nachhaltig zu genießen.

Das Buch gibt es für euch kostenlos als Download und mein einfaches, aber feines Gericht daraus als Blogbeitrag:


Zutaten für 4 Personen
1 kg Kartoffeln
grobes Meersalz
1/2 Bund Thymian, Petersilie, Dill
Butter
50 g Knäckebrot
500 g Wildlachs
Salz, Pfeffer
Preiselbeeren aus dem Glas

Zubereitung
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln waschen und mit einem Messer mehrmals mit einem Abstand von 1 cm oder weniger quer einschneiden, ohne die Kartoffel zu durchtrennen. Grobes Meersalz mit etwas Öl und Thymian vermischen. Die Kartoffeln in eine Auflaufform legen und die Ölmischung dünn mit einem Pinsel auf den Kartoffeln verteilen. Zusätzlich noch kleine Butterflocken und etwas Thymian auf den Kartoffeln verteilen. Die Kartoffeln für 45-60 Minuten im Ofen knusprig backen, bis sie durch sind.


Das Knäckebrot grob zerkleinern. Die Petersilie und den Dill fein hacken. Die Knäckebrotbrösel mit den Kräutern vermischen. Den Lachs auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech legen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Knäckebrot-Kräutermischung sowie Butterflocken auf dem Lachs verteilen. Den Lachs im vorgeheizten Ofen bei 200°C 15 Minuten lang backen.


Kartoffeln und Lachs mit den Preiselbeeren servieren.

Smaklig måltid!
Das, liebe Kinder, war Schwedisch.



Sonntag, 23. November 2014

Vegetarisch: Indischer Spinat mit einer ordentlichen Ladung Knoblauch und Schafskäse

Freitag. Freitag war früher immer so ein Tag, an dem gab es ein Wunschkonzert. Da durfte man sich wünschen, was es mittags zu essen gab. Es musste nur schnell gehen. Pfannkuchen, Milchreis oder auch mal Fertiglasagne. Wie gesagt, Wunschkonzert eben. Aber ein Gericht ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Kartoffeln, Spiegelei und Spinat. Spinat, das war irgendwie so eine Hassliebe. Dieses undefinierbare, glibberige, grüne Zeugs, das da über den Teller schwabbelte. Ich kenne kein Gemüse, dass SO gesund aussieht. Aber wenn man diese grüne Masse mit Spiegelei und Kartoffeln vermanschte, dann war das eigentlich ziemlich lecker. Irgendwie hat es meine Mutter so auf jeden Fall geschafft, dass ich mittlerweile Spinat liebe. Am liebsten frisch vom Feld und ganz kurz in der Pfanne gedünstet. Da brauche ich auch schon fast nichts anderes mehr. 
Aber meine liebe Freundin Petra gab mir den Tipp, den Spinat einmal indisch zu würzen. Wieso bin nicht vorher auf diese Idee gekommen? Bei der indischen Pizzeria (abgefahrene Mischung, oder?) meines Vertrauens esse ich so gerne indischen Spinat mit Lammfleisch und Pizzabrot. Klingt komisch, ist aber wirklich herrlich! Solltet ihr einmal in Melsungen sein, geht ins "Rialto" und bestellt dieses Gericht!
Nun gut, ran an den Topf und wild die indischen Gewürze in den Spinat geworfen. Der indische Pizzamann bekommt es zwar noch besser hin, aber trotzdem war ich sehr begeistert, wie lecker der Spinat war. Wenn dann noch Schafskäse, die Lieblingskomplizin des Spinats, um die Ecke biegt und sich ins grüne Getümmel stürzt... dann kann man sich schon einmal in ein Gericht verlieben. Spinatliebe der schlimmsten Art.
Und ihr? Was sind eure Spinatrezepte? Los! Vereinigt euch, ihr geheimen Spinatanhänger!

Indischer Spinat

Zutaten
5 Zehen Knoblauch
1 kleine Ingwerknolle (ca. 10 g)
1 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
500 g TK-Spinat, gehackt
150 g Joghurt
2 TL Koriander
1 TL Garam Masala
1/2 TL Curry
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
400 g Schafskäse
250 g Reis

Zubereitung
Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken. Die Ingwerknolle ebenfalls schälen und fein hacken. Schließlich auch die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die drei Komponenten in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Sind die Zwiebeln glasig, den Spinat und Joghurt hinzufügen. Den Spinat auftauen lassen und regelmäßig umrühren. Nun die Gewürze hinzufügen und alles gut verrühren. Während der Spinat auf kleiner Stufe vor sich hin köchelt, könnt ihr bereits den Reis ganz normal mit Wasser zubereiten und den Schafskäse in kleine Stücke schneiden. Die eine Hälfte des Käse zum Spinat geben und die andere Hälfte zur Seite legen. Sobald der Reis fertig ist, alles zusammen anrichten und mit dem restlichem Schafskäse garnieren. Lasst es euch schmecken!

Indischer Spinat

Indischer Spinat

P.S.: Seid bei den Gewürzen bitte nicht so streng, wenn ihr eine Zutat nicht habt, dann nehmt eben etwas Ähnliches, hauptsache indisch/asiatisch. Wer nicht auf das Fleisch verzichten möchte: Einfach etwas Hühnchen dazu anbraten. :)

Donnerstag, 20. November 2014

Über Mut, Leidenschaft, Tumulte und die Blogst 2014

Das mit dem Mut ist immer so eine Sache. Mut ist individuell. Für dich ist mutig etwas anderes als für mich. Gerade einmal 3 Buchstaben hat dieses Wort und sagt trotzdem so viel aus. Mut ist Stärke! Mut ist es vom 5 Meter Brett zu springen. Mut ist es zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. Mut ist es, diesen Beitrag zu schreiben. Mut ist es, wenn dieser junge Herr (Gänsehautvideo) einen 1 Millionen Dollar Deal ausschlägt, weil er seine Unabhängigkeit nicht verlieren möchte. Ja, Mut ist vielseitig, aber einfach super, oder? Wer mutig ist, wird gelobt, wer übermütig ist, wird dagegen getadelt. Ab wann wird Mut aber zu Übermut? Und ist Übermut denn überhaupt schlimm?


Auf der Blogst, einer Konferenz in Hamburg für Blogger, drehte sich viel um das Wort Mut. Denn in Hamburg trafen 200 Blogger/innen aufeinander, waren mutig und wollten ihren unendlichen Wissensdurst stillen. 200! Das sind wirklich äußerst viele Menschen! Mel kann als Speaker erst Recht ein Liedchen davon singen, wie mutig man sein muss, um vor dieser Menschenmenge einen Vortrag zu halten.
Doch bereits vor den Vorträgen, drehte sich mein eigener kleiner Kosmos um dieses eine Wort: MUT. Ich bin eigentlich ein recht schüchterner Mensch. Ich habe mich in dieser Hinsicht gebessert, keine Frage, aber trotzdem bleibe ich ein zurückhaltender Mensch. Das war schon immer so. Ich erinnere mich noch gut daran, dass es meine Mutter in dieser Hinsicht (und vermutlich auch in anderer Hinsicht) nicht immer leicht hatte mit mir. Fremde Erwachsene? Uh, was soll ich denn zu den Riesen sagen? Fremde Kinder? Ui, ganz schwierig, die wollen immer komische Spiele spielen und ärgern mich bestimmt. Mama musste immer mitkommen und erst einmal vermitteln. "Die tun dir doch nichts." Ja, ja! Das sagen alle Hundebesitzer auch immer. Nach und nach wurde es zum Glück immer besser. In der Schule und der Uni verlor ich die Schüchternheit nach und nach. Aber auch mein Leben als "Blogger" hat zu dieser Entwicklung viel beigetragen. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Event, zu dem ich gefahren bin, ohne, dass ich auch nur eine Menschenseele kannte. GANZ alleine! Das war letztes Jahr auf der Internorga. Mir war so unglaublich schlecht auf der Fahrt, das Herz raste, die Hände schwitzen. "Aber, die tun dir doch nichts..."
Naja, was soll ich sagen? Ich bin unglaublich froh, auf diese Messe gefahren zu sein. Es war super, ich war mutig, habe wunderbare Menschen kennengelernt und war irgendwie stolz auf mich. Seit diesem Tag, fahre ich auch nach Italien, Amsterdam oder sonst wohin, egal ob mit oder ohne Begleitung. Vermutlich könnt ihr nicht verstehen, wie ich vor so etwas "Angst" haben konnte, aber denkt daran, Mut und Angst sind individuell. So ist das nun einmal! 
Aber zurück zum letzten Wochenende, zurück zu dem Moment, als ich zum ersten Mal die wilde Bloggerherde gesehen und vor allem gehört habe. Hilfe! TUMULTE! Bubumm, bubumm, das Herz klopfte mir bis in den Hals hinein. Hui, da war ich dann auf einmal wieder der kleine Björn. Mit wem soll man da reden? Wo soll man anfangen? "Mein Gott, die tun dir doch nichts...!" Aber so viele Leute, die alle auf einmal losschnattern - das hat mich einfach komplett überfordert. Also habe ich mich zusammen mit Schlotti etwas abseits der Menge gehalten und einfach abgewartet. Das sind dann die Momente, in denen ich oft zu hören bekomme, dass ich ganz schön arrogant bin. Aber nein, ich bin nicht arrogant, ich bin einfach nur zurückhaltend! Das Gute an mir ist, sobald mich jemand anspricht, ist die Schüchternheit relativ schnell verflogen und ich kann ohne Unterlass reden. Manchmal, ja manchmal, da mache ich dann auch den ersten Schritt und rede mir fremde Menschen einfach an. Zack, bum, mutig gewesen! Die #Blogst14 war ein wunderbarer Ort für mich, um mutig zu sein und jedes Mal hat es sich ausgezahlt. Ich habe wirklich wunderbare Kontakte knüpfen können und diese Blogger, hach, das ist schon ein liebes Völkchen.
Der Vortrag von Anna alias BerlinMitteMom über den Mut beim Bloggen hat mich inspiriert nicht nur im realen, sondern auch im virtuellen Leben mutiger zu sein. Unter dem Hashtag #mutbloggen findet ihr bei Twitter einige gute Tipps dazu!


Es geht weiter mit ganz vielen Herzen und Liebe, denn eng verbunden mit dem Mut, ist die Leidenschaft. Was Leidenschaft eigentlich bedeutet, zeigten uns die Mädels vom sisterMag. Diese Leidenschaft. Sie schafft manchmal wirklich viel zu viel Leiden. Wenn du für eine Sache brennst und sie zum Erfolg bringen willst, dann musst du Risiken eingehen, über Steine steigen, nie aufgeben und einfach mutig, wenn nicht sogar übermütig, sein. Wenn es einen Ort gibt, an dem ein Raum vor Leidenschaft fast überquillt, dann ist es vermutlich diese Blogger Konferenz. Schließlich brennen Blogger für ihren Blog, ihr Thema, ja eben ihre Leidenschaft. Vor lauter Leidenschaft vergisst man sich da auch mal schnell selbst. Dann kommt es zum Burnout. Bäm! Dann hat es sich ausgebrannt. Ja, auch "nur" so ein Blog, "nur" so ein Hobby kann Menschen an die Grenzen ihrer Gesundheit führen. Da hilft dann nur das radikale Einhalten von Freizeit. Ganz ohne Blog. Ausschlafen, Geräte abstellen, baden und Zeit für sich haben. Es kann aber nicht nur passieren, dass es zum Burnout kommt, sondern es kann auch passieren, dass man einfach komplett unglücklich und unzufrieden mit dem Blog ist. Wenn man vor lauter Bloggen die Leidenschaft vergisst. Und DAS ist leider wirklich keine Seltenheit. Clara rief erst vor kurzem zu mehr Gelassenheit auf. Macht euch nicht verrückt, denkt an die ersten Wochen eures Blogs zurück. Schaut euch einmal die Beiträge an - warum habt ihr angefangen zu bloggen? Wenn ich meine ersten Blogbeiträge anschaue, dann habe ich dieses Gefühl wieder genau vor mir.  Niemals hätte ich damit gerechnet, dass fremde Leute meinen Blog lesen. Er war nur für mich und Freunde als kleine Rezeptesammlung gedacht. Einfach ein kleines, feines Hobby, um meine Leidenschaft das Backen und Kochen zu intensivieren. Da kannte ich auch noch kaum andere Blogs. Eigentlich war das auch ganz gut so. Sonst hätte ich mich wohl nie getraut mit dem Bloggen anzufangen, denn die großen Blogs mit ihren großen Fanzahlen, ihren perfekten Bildern, ihren perfekten Designs, machen einem ganz schön Angst. Das ist auch jetzt noch oft so. Man vergleicht sich doch zu gerne mit anderen Bloggern und schaut neidisch nach links und rechts. Dabei ist das so ein großer Quatsch. Man sollte nicht zu sehr darauf achten, was andere machen, sondern nur auf sein Herz achten und das Bloggen, was das Herz einem sagt. Ich bin nun auf jeden Fall voller Energie wieder mehr über die Dinge zu schreiben, die mir auf dem Herzen liegen, wieder mehr Tortenrezepte zu bloggen (entschuldige Schatz, das mit dem Abnehmen muss warten) und einfach das zu machen, was ICH möchte. Manchmal ist Egoismus dann doch eine feine Sache.
Ab und an höre ich zudem Kritik, dass ich zu viele Produkte und Firmen auf meinem Blog vorstelle, aber nach der Blogst und dem Vortrag von der #professionetten Mel, sehe ich das viel gelassener. Denn ich stelle nur Firmen und Produkte vor, bei denen ich kein schlechtes Gewissen haben muss, bei denen mir die Kooperation einfach gut gefällt und ich Lust darauf habe. Nicht andere Blogger entscheiden, ob die Kooperation zu meinem Blog passt, sondern nur ich. Mein Blog, meine Party! So und nicht anders. :)


Danke für diese tolle Konferenz Clara und Ricarda!
Danke an alle Speaker für den tollen Input vom 1x1 des Rechts bis zum Schreiben von besseren Blogtexten. 
Danke an alle Blogger für die tollen Begegnungen, Unterhaltungen und Umarmungen! 

Es war wirklich ein Fest! Jetzt heißt es ein Jahr #Blogstweh ohne Tumulte, bis es 2015 heißt "Hello auf der BLOGST Konferenz - Wir freuen uns, dass ihr da seid!"

Sonntag, 16. November 2014

Tonkabohne, Wein und Schokolade - Casa Deli, ein Mekka für Genießer

Je nach Situation bin ich Student, Streber, Faultier, Designer, Blogger, Koch, Bäcker, Freund, Gamer, Zuhörer, Quasseltante oder auch mal Omi. Trotzdem spielt das Thema Essen und Genuss immer, ja wirklich immer eine Rolle in meinem Leben und man kann so behaupten, ich bin in jedem Moment ein Genießer. 
Ich genieße mein Leben, ich genieße meine Partnerschaft und Familie, ich genieße das, was ich habe, ich genieße meine Tagträume, ich genieße die kleinen Dinge des Lebens und vor allem genieße ich die ganzen leckeren Dinge dieser Welt. Schokolade, Bacon, Wein, Kuchen, Cupcakes, Kekse, Lasagne, Pizza, Honig, Marmelade... nur her damit! 

Gewürze, Honig und Co.

Es gibt wenige bis gar keine Dinge, die ich nicht esse. Was wäre mein Leben nur ohne Genuss? Das mit der Traumfigur wird so zwar nichts mehr, aber vom Genuss hat man auch deutlich mehr als von einem Traumkörper. Das mit der Vorbildfunktion wird so auch irgendwie nichts mehr, dazu tanzen viel zu regelmäßig die ungesundesten Leckereien in meiner Küche den "Las Ketchup Song". So ist das eben mit mir und dem Genuss. Wenn ich dann auf einen Shop treffe, in dem es unendlich viele feine Zutaten für die nächsten Rezepte und unendlich viele leckere Köstlichkeiten zum Naschen gibt, dann bleibt das Genießerherz für einen kleinen Moment stehen. 

Überlastung! 
Kurzschluß! 
Herzrasen! 
Begeisterung! 

Casa Deli

Produkte im Seidenkleid

Okay, ich bin sehr begeisterungsfähig, aber dieser Shop war für mich wirklich wie ein kleines Paradies, ich hatte das Gefühl in diesem Shop stimmt wirklich einmal alles. Ziemlich schnell kam dann die Einsicht, dass ich vermutlich ab sofort sehr oft hier vorbeischauen werde. Denn das typische Klischee über Frauen im Schuhladen erfüllt sich bei mir definitiv in diesem Genussshop. Dies brauche ich, das könnte man gebrauchen und jenes... oh die Verpackung ist ja hübsch! Ganz ohne lautes Getöse und ganz unscheinbar wird der virtuelle Einkaufswagen immer voller. An der "Kasse" wurden die Augen dann ganz groß.
Denn einen kleinen Haken hat dieser Shop. Die hübschen und leckeren Sachen kosten etwas. Wer hat sich das mit diesem doofem Geld eigentlich ausgedacht? Aber gute Produkte haben leider ihren Preis und besser Produkte haben einen noch höheren Preis. 


Zum Verschenken (zum Beispiel an sich selber) finde ich die Produkte aber wirklich perfekt und hey, es gibt so unglaublich viel, was den Preis ganz schnell vergessen lässt:

Schickes, schlichtes Design!
Wundervolle, aufgeräumte Website!
Grandioses Verpackungsdesign!
Persönlicher Kundenservice!
Produkte aus kleinen Manufakturen!
Beliebte Marken wie Pfeffersack & Söhne, Ca dei Frati, Martelli und Reishunger!
In einem Kleid aus Seidenpapier kommen die Produkte an!
Biozertifiziert!
Nudeln, Reis und Saucen!
Wein, Gin und Wodka!
Öl, Essig und Gewürze!
Marmelade, Honig und Müsli!
Kaffee, Tee und Kakao!
Schokolade, Nüsse und Kekse!
Einfach nur lecker!

Salatrausch

Saucenrausch

Gewürzrausch

Naschrausch

Genügen diese Argumente? Nicht? Dann schaut einmal selbst bei Casa Deli vorbei und denkt daran, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür...
Passenderweise habe ich ja zudem aktuell ein kleines Gewinnspiel laufen, bei dem ihr einen Gutschein im Wert von 95 Euro für diesen Shop gewinnen könnt. Also schnell mitmachen! 

Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Casa Deli" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

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