Sonntag, 16. Dezember 2018

Süße Weihnachten mit Peanut-Butter-Jelly-Eyes

Alle Jahre wieder steht das Weihnachtsfest vor der Tür und alle Jahre wieder darf ich ein Türchen des bunt gemischten Adventskalenders "Blogging under the mistletoe" befüllen, um die Vorfreude auf den heiligen Abend noch mehr zu versüßen. Es ist irgendwie eine kleine Tradition geworden, dass ich jedes Jahr eine süße Leckerei mit Erdnusspower hinter einem der 24 Türchen verstecke.

Süße Weihnachten mit Peanut-Butter-Jelly-Eyes

Neben DIY's, Verlosungen und Geschenkideen, könnt ihr euch also auch immer auf mindestens eine nussige Kleinigkeit meinerseits verlassen. Denn obwohl es hier in diesem Jahr noch einmal etwas ruhiger geworden ist und ich noch mehr Zeit meinem Hauptberuf sowie Privatleben gewidmet habe, lasse ich es mir nicht nehmen meine Hand ganz tief ins Peanutbutter Glas zu stecken und eine weihnachtliche Köstlichkeit daraus hervorzuzaubern. Was wäre Weihnachten schließlich ohne eine süße Erdnussüberraschung? Unvorstellbar, oder? 
In diesem Jahr kam mir dann noch die Idee einen amerikanischen Erdnuss-Klassiker mit einem deutschen Weihnachtskeks-Klassiker zu kombinieren: Softe Peanut-Butter-Jelly-Sandwiches trafen somit auf knusprige Engelsaugen und vereinten sich zu süßen Peanut-Butter-Jelly-Eyes! Während sonst der Löffel also nur im Peanutbutter Glas verschwand, darf der Löffel dieses Jahr auch ins Marmeladenglas eintauchen. Naschen ist hierbei natürlich ausdrücklich erlaubt!

Schnelle und einfache Peanut-Butter-Jelly-Cookies

Hach, ich bin ganz begeistert von dieser Kombination: Mürber Keksteig, cremige Erdnussbutter, knackige Schokolade und fruchtiges Himbeergelee – ja, so heißen die Zutaten für mein diesjähriges Rezept zum Weihnachtsglück! Noch ein kleiner Funfact am Rande: Die kleinen Weihnachtskekse riechen nach salzigen Erdnussflips, aber sobald sie im Mund verschwinden schmecken sie nach einem süßen Erdnussschokoriegel. Quasi eine Geruchs-Geschmacks-Schere! Aber letztendlich ist der Geschmack entscheidend und der ist himmlisch!
So! Jetzt aber! Adventskalender-Türchen auf für meine kugelrunden und süßen Erdnusskekse – lasst es euch schmecken und genießt die Vorweihnachtszeit in großen Bissen! 


Mürbe Peanut-Butter-Jelly-Eyes


Zutaten

225 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
165 g Rohrzucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 g kalte Butter
325 g crunchy Erdnussbutter
100 g Zartbitterschokolade
100 g Himbeergelee
Puderzucker

Zubereitung

Im ersten Schritt das Mehl mit dem Backpulver vermischen und den Zucker, das Salz sowie das Ei hinzugeben. Nun die kalte Butter in kleinen Flöckchen in die Schüssel geben und anschließend alles miteinander mit Hilfe des Knethakens des Handrührgerätes verkneten – dabei nach und nach, auch die Erdnussbutter unterkneten. Die Zartbitterschokolade grob hacken und ebenfalls unterkneten.
Jetzt den Teig auf eine Arbeitsfläche geben, noch einmal alles gut mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Anschließend den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und aus jeweils etwas Teig walnussgroße Kugeln formen. Mit kleinem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Nun mit dem Stiel eines Holzlöffels kleine Vertiefungen in die Mitte der Kugeln drücken. Die Kekse auf mittlerer Schiene für ca. 10-15 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
Den Gelee vorsichtig erwärmen und den flüssigen Gelee mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Vertiefungen tropfen lassen. Nun noch mit Puderzucker bestäuben und dann entweder in einer Keksdose aufbewahren oder direkt vernaschen!

Süße Erdnussbutter-Marmeladen-Kekse

Gestern hat übrigens Laura hübsche Geschenkanhänger im Adventskalender versteckt und morgen gibt es bei der lieben Britta etwas Leckeres aus der Flasche! Und falls ihr jetzt noch mehr Lust auf süße und herzhafte Überraschungen oder kleine und große Ideen zum Weihnachtsfest bekommen habt, solltet ihr euch unbedingt einmal bei Mareike (die den Adventskalender ins Leben gerufen hat) durch alle Blogs bzw. Türchen klicken. Es lohnt sich! Viel Spaß dabei und eine schöne Vorweihnachtszeit! 

Sonntag, 28. Oktober 2018

Saftiger Erdnusskuchen – ratzfatz und mit Schuss

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Saftiger Erdnusskuchen mit Schuss

Es ist Sonntag. Ihr habt ausgeschlafen, spät gefrühstückt und tragt auch um 12 Uhr noch euren Pyjama. Gemütlich liegt ihr auf dem Sofa und seid eurer Lieblingsserie verfallen. Stunde um Stunde vergeht. Irgendwann passiert aber das, was immer irgendwann passiert: Euer Magen fängt an zu knurren. Jetzt ein Stück Kuchen, das wär's! Kennt ihr? Also mir geht es eigentlich fast jeden Sonntag so. Zum Glück kenne ich mich ziemlich gut und habe darum immer Kuchen im Gefrierschrank. Quasi mein Notfallkuchenlager. Was aber tun, wenn kein Kuchenlager in der Nähe ist? Tja, da hilft leider nur eins! Popo vom Sofa und rein in die Backstube. Es muss ja nicht gleich die dreistöckige Cremetorte mit Marzipandecke sein. Ein saftiger Nusskuchen mit ganz viel Schokolade wie bei Oma tut es doch auch, oder? Naja, nicht ganz so wie bei Oma, denn wie könnte es anders sein – natürlich kommen in meinen Nusskuchen köstliche Erdnüsse! Wer braucht schon Mandeln oder Haselnüsse, wenn er beste Erdnüsse haben kann? Außerdem habe ich als selbst ernannter Erdnussbotschafter (aka Erdnusssüchtiger) immer reichlich Nüsse aus der Erde im Haus. Die anderen Zutaten wie Eier, Butter, Zucker, Milch, Schokolade und Sahne finden sich bestimmt auch noch in einer Ecke und der saftige Nusskuchen steht ratzfatz auf dem Tisch.

Nusskuchen mit Erdnüssen von ültje

Okay, um ehrlich zu sein, ist es eigentlich unmöglich einen Nusskuchen mit Erdnüssen zu backen. Warum? Weil Erdnüsse im Grunde gar keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte sind. Entsprechend ihrem Namen wachsen sie auch nicht an Bäumen oder Sträuchern, sondern verstecken sich unter der Erde. Nach der Bestäubung neigen sich die Stängel des 50 bis 80 cm hohen Erdnusskrautes nämlich nach unten und graben sich dann schwuppdiwupp in die Erde ein. Verrückt, oder? Richtig wohl fühlt sich die Erdnusspflanze übrigens in tropischen und subtropischen Gegenden wie Südamerika, Afrika oder den USA. Ja, Erdnüsse sind zwar Kellerkinder, mögen es aber trotzdem schön warm. 130 Tage lang saugen sie die Sonne in sich auf und bekommen dadurch ihren grandiosen Geschmack. Ein bisschen wie bei der Erbse kuscheln sich dann jeweils zwei bis drei leckere Erdnusskerne in die Schoten bzw. Schalen. Sobald sie reif sind, öffnen sich die Schalen aber nicht wie bei anderen Hülsenfrüchten, sondern bleiben wie bei Nüssen komplett geschlossen. Wenn sich die Blätter der Erdnusspflanze dann langsam gelb verfärben, sind die Erdnüsse reif und die Pflänzchen können komplett ausgegraben, getrocknet und die Erdnüsse anschließend weiterverarbeitet werden. Denn erst durch das Rösten, sind die kleinen Nüsse wirklich genießbar und entwickeln das typische Erdnussaroma (funktioniert übrigens auch im heimischen Ofen). Anschließend werden sie dann bei ültje – je nach Sorte – noch pikant gewürzt, mit Honig oder Salz verfeinert und durch Röstung in Öl oder Backen im Ofen veredelt. Mmh, köstlich! Oder sie werden zu Erdnusscreme verarbeitet – damit klappt es dann auch mit dem Peanutbutter Sandwich, den gegrillten Saté-Spießen oder dem berühmten Nachbarn.

Nusskuchen mit Sahnecreme

Nach diesem kleinen Exkurs aber ganz schnell wieder zurück zu unserem entspannten Sonntag, denn wir wollen schließlich endlich leckeren Kuchen essen! Ob nun Nuss oder Hülsenfrucht, ist am Ende ja auch völlig egal. Wichtig ist doch nur, dass der Kuchen schmeckt! Und darauf könnt ihr euch verlassen. Das Geniale an diesem köstlichen Nusskuchen ist außerdem, dass er auch noch ganz einfach abgewandelt werden kann: Ihr mögt Rum oder Whiskey lieber als Eierlikör? Kein Problem! Ihr wollt keinen Alkohol in eurem Kuchen? Dann könnt ihr auch einfach etwas flüssige Sahne oder Orangensaft über den Kuchen tröpfeln. Wichtig ist nur, dass ihr dem Küchlein nach dem Backen einen kleinen Drink anbietet, denn dieser "Schuss" macht ihn so richtig saftig. Wer es schokoladig mag, kann den Kuchen auch noch mit einer knackigen Schokoschicht überziehen. Richtig lecker wird er aber erst durch einen ordentlichen Klecks Sahne, Erdnussmus oder Buttercreme! Wer Zeit hat, dekoriert den Kuchen mit der Creme seiner Wahl und wer keine Zeit hat, stellt die aufgeschlagene Creme einfach in einer großen Schüssel auf den Tisch. Dann kann sich jeder so viel nehmen wie er mag. So kenne ich es auch von Omas Kaffeetafel! Ohne Schnick, ohne Schnack, aber mit ordentlich Geschmack! Habt einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken.

Saftiger Erdnusskuchen mit Eierlikör


Saftiger Erdnusskuchen mit Schuss 


Zutaten

5 Eier
1 Prise Salz
200 g Butter (zimmerwarm)
250 g Zucker
100 ml Vollmilch
300 g geröstete Erdnüsse von ültje (ungesalzen)
250 g + 50 g Zartbitterschokolade
200 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
3 EL Eierlikör
300 ml Schlagsahne

Zubereitung

Zuerst die 5 Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Butter zusammen mit den Eigelb ca. 3 Minuten lang schaumig aufschlagen. Den Zucker und die Milch nach und nach hinzugeben und unterschlagen. Nun die Erdnüsse sehr fein hacken – am besten geht dies mit einem Mixer, aber mit einem Messer funktioniert es ebenfalls. Inzwischen den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die 250 g Schokolade grob hacken. Nüsse und Schokolade zusammen mit Mehl und Backpulver unter die Masse rühren und zum Schluss das geschlagene Eiweiß unterheben. Alles nur so lange miteinander verrühren, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. In die gebutterte und gemehlte Springform (oder Kastenform) füllen und im Backofen 60-70 Minuten lang goldbraun backen. Nach der Hälfte der Zeit den Kuchen mit Alufolie abdecken, da er sehr schnell sehr braun wird.
Sobald kein Teig mehr an einem Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel kleine Löcher in den Kuchen stechen und den Eierlikör (oder z.B. Rum) über den Kuchen tröpfeln.
Nun die Schlagsahne steif schlagen und mit Hilfe eines Spritzbeutels die Sahne auf dem Kuchen verteilen. Zum Schluss die Schokolade raspeln und damit den Kuchen dekorieren.
Dann aber ganz schnell wieder auf die Couch – mit Kuchen und der Lieblingsserie. Guten Appetit!

Schneller und saftiger Erdnusskuchen

Easy peasy Erdnusskuchen

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Donnerstag, 13. September 2018

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower

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Egal, ob geröstet, gebacken oder als Butter – ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich die Erdnuss in jeglicher Form vergöttere. Zum Frühstück kommt bei mir Erdnussbutter zusammen mit der Schokocreme aufs Brötchen, zum Mittag purzeln gebackene Wasabi-Erdnüsse auf den Salat, am Nachmittag perfektioniert die Erdnusscreme den Schokokuchen und am Abend mischen sich geröstete Erdnüsse unter das Curry. Hach, ich bin einfach so verliebt in diese kleine Nuss!

Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce

Aus diesem Grund musste ich auch gar nicht lange überlegen, als mich ültje fragte, ob ich Lust auf eine knackige Kooperation rund um die leckere Nuss aus der Erde hätte. Natürlich habe ich das! Schließlich bin ich schon lange so etwas wie der ehrenamtliche Botschafter seiner Majestät, der Erdnuss. Jedes Jahr fallen mir neue Rezepte ein, um die knackige Ultra-Nuss zu ehren und jeder meiner Freunde kam auch schon einmal in den Genuss einer meiner zahlreichen Erdnusskreationen. Spätestens nach dem ersten Bissen meines Erdnusskuchens schließen sich die Augen ganz automatisch, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ich habe im Handumdrehen jeden auf die Seite der kleinen Köstlichkeit gezogen. Ja, ich bin ein ziemlich guter Botschafter. Okay, es sei denn, jemand reagiert im wahrsten Sinne allergisch auf meine Königin der Nüsse. Da hilft dann auch keine noch so gute Überzeugungsarbeit und ich gebe mich geschlagen.
Warum ich aber überhaupt so vernarrt in diese Nuss bin? Gute Frage! Vermutlich, weil sie so genial schmeckt! Vielleicht aber auch, weil sie mich und meinen Körper mit ihren vielen Nährstoffen rundum glücklich macht:

  • Der hohe Anteil an Magnesium in der Erdnuss hilft dabei, die Leistungsfähigkeit meiner Nerven und meines Gehirns zu steigern,
  • das Zink in der Nuss ist unentbehrlich bei der Herstellung des Botenstoffes Serotonin, der für Gefühle wie Gelassenheit, Zufriedenheit und innere Ruhe verantwortlich ist,
  • das Niacin unterstützt wiederum meine Haut dabei schön elastisch zu bleiben
  • und das enthaltene Eiweiß kann als Hauptbestandteil von Muskeln auch nicht schaden! Tschaka!

Kein Wunder also, dass es in Amerika sogar einen richtigen Nationaltag zu Ehren der coolen Powernuss gibt. Nämlich genau heute: Am 13. September wird in den USA die Peanut ganz groß gefeiert. Aus gutem Grund, denn Amerikaner verehren sie so sehr wie ich. Im Garten des Weißen Hauses wachsen schon immer Erdnüsse und in vielen Staaten werden sie großflächig angebaut und gefuttert. Im Durchschnitt essen amerikanische Schüler 1.500 Erdnussbutter-Pausenbrote und insgesamt naschen die Amerikaner so viel Peanut Butter, dass man damit die kompletten Rocky Mountains einstreichen könnte. Aber auch in vielen beliebten Keks-, Eiscreme- oder Schokosorten ist die Erdnuss ein nicht zu ersetzender Bestandteil. Nicht selten wird sie zudem einfach pur als gesalzener Snack verputzt.

ültje Erdnuss-Rezepte: Asiatischer Burger mit Erdnussmus

Ihr könnt euch also vorstellen, wie mein Koffer nach jedem USA-Besuch aussieht. Die eine Hälfte des Innenraums besteht dann nur aus amerikanischen Erdnuss-Versuchungen. Glücklicherweise gibt es viele der Köstlichkeiten mittlerweile auch in unseren Supermarktregalen. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke – am Ende schmecken die selbstgemachten Erdnuss-Leckereien doch immer noch am besten. Dank der neuen ültje pur Produkte kann jetzt auch das volle Erdnussaroma in die Gerichte wandern, denn weder Zucker noch Salz verfälschen hier das Geschmackserlebnis. 100 Prozent pure Erdnusspower also!
Sobald diese dann auch noch auf ein Burgerbun, ein Hähnchenbrustfilet und eine Burgersauce treffen, macht mein Herz riesige Freudensprünge. Warum? Weil das bedeutet, dass es heute passend zum amerikanischen Erdnuss-Feiertag Burger mit dreifacher Erdnusspower gibt. Ja, ich glaube, besser kann man die Erdnuss nicht feiern! Oder was denkt ihr? Wollt ihr mitfeiern? Dann kommt hier das Rezept!

Burger mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Asiatischer Burger mit dreifacher Erdnusspower: 

Erdnussbun mit Erdnusshähnchen und Erdnusssauce


Zutaten für 4 große Burger


Erdnussbun
50 ml + 1 EL Milch
80 ml Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 g brauner Zucker
60 + 40 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
1 große Prise Salz
50 g Butter (zimmerwarm)
300 g Mehl
1 + 1 Ei (M)

Asiatischer Krautsalat
1/2 Kopf Rotkohl
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Chilischote
1/2 Bund Petersilie
25 ml Sojasauce
10 ml Limettensaft
50 ml Erdnussöl
25 g flüssiger Honig
1 TL Sambal Olek

Gegrillte Mango
1 Chilischote
2 reife Mangos

Erdnusssauce
10 g Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Zwiebel
1 EL Erdnussöl
1 TL Sambal Olek
10 ml Sojasauce
20 g flüssiger Honig
200 ml Kokosnussmilch

Erdnusshähnchen
4 Hähnchenbrustfilets
Salz + Pfeffer
2 Eier (M)
200 g Pankomehl
100 g ültje pur Erdnüsse (ungesalzen)
4 EL Erdnussöl

Zutaten

Für die Buns zuerst die 50 ml Milch mit den 80 ml Wasser mischen und leicht erwärmen. Die 20 g Zucker darin verrühren und den halben Würfel Hefe hineinbröseln. 5 Minuten lang gehen lassen. Nun die 60 g Erdnüsse grob hacken und zusammen mit Salz, weicher Butter, Mehl sowie einem Ei zum Vorteig geben. Alles miteinander ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten – am besten geht dies mit der Küchenmaschine. An einem warmen Ort 1 Stunde lang abgedeckt gehen lassen. Sobald sich die Masse des Teigs verdoppelt hat, den Teig vierteln, mit den Händen jeweils vier gleich große Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech zu gleichmäßigen Scheiben pressen. Den Teig nochmal 1 Stunde lang gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun 1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Buns damit einpinseln. Gehackte Erdnüsse darüber streuen und die Buns für 25 Minuten lang im Backofen goldbraun backen. Zusätzlich eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Buns schön fluffig werden.
Für den asiatischen Salat den Rotkohl putzen und die äußeren Blätter sowie den Strunk entfernen. Die beiden Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen. Rotkohl, Paprika und Zwiebel am V-Hobel sehr fein hobeln oder alternativ mit einem Messer in feine Streifen schneiden. Für das Dressing zuerst die Kerne der Chilischote entfernen und die Chili fein hacken. Das Bund Petersilie ebenfalls fein hacken. Chili und Petersilie mit Sojasauce, Limettensaft, Erdnussöl, Honig, Sambal Olek vermischen und über die Rotkohl-, Paprika und Zwiebelstreifen geben. Alles gut miteinander vermischen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mindestens 1 Stunde lang durchziehen lassen.
Die Chilischote von den Kernen befreien und die Chili in feine Streifen schneiden. Die Mango schälen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Chili und Mango in einer Grillpfanne kurz anbraten und zur Seite stellen.

Scharfe Erdnusssauce

Für die Erdnusssauce zuerst den Ingwer schälen und fein hacken. Knoblauchzehe und Zwiebel ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Alles zusammen in etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Sambal Olek, Erdnussmus, Sojasauce, Honig und Kokosmilch hinzugeben. Alles gut verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Ist sie zu dickflüssig, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
Für die Erdnusshähnchen die Brustfilets mit Salz und Pfeffer von allen Seiten würzen. Nun eine Panierstraße bauen – das Ei in einem Teller verquirlen und das Pankomehl zusammen mit gehackten Erdnüssen in einem weiteren Teller vermischen. Nun das Filet erst in das Ei, dann in das Pankomehl und dann nochmal in das Ei und Pankomehl tauchen. Anschließend von beiden Seiten in Erdnussöl knusprig anbraten.
Jetzt geht es ans Schichten: Die Buns durchschneiden und auf die untere Hälfte etwas Sauce geben, darauf etwas Salat, darauf die aufgeschnittenen Brustfilets, darauf die Chili-Mango, darauf noch einmal ein großer Klecks Sauce und zum Schluss die fehlende Hälfte des Buns. 
Guten Appetit!

Knuspriger Burger mit Erdnusshähnchen

Wer übrigens noch mehr zur Erdnuss erfahren möchte oder Rezepte sucht, sollte unbedingt einmal hier vorbeischauen: www.erdnuesse.de

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "ültje GmbH" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.

Samstag, 25. August 2018

Saftiger Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung

Violette Farbe, längliche Form und herrlich süß – endlich ist wieder Zwetschgenzeit! Ich finde es so großartig, dass es für viele Lebensmittel noch eine richtige Saison gibt und sie nicht das ganze Jahr über verfügbar sind. Das steigert schließlich die Vorfreude ins Unermessliche! Erdbeeren, Rhabarber, Federweißer oder auch Lebkuchen – in jeder Jahreszeit gibt es eine Leckerei, auf die ich mich besonders freue.

Saftiger Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung

Ab Juli sind es eben die Zwetschgen, die in mir vorfreudige Glücksgefühle auslösen. Egal, ob als Zwetschgenmus, Zwetschgenknödel oder Zwetschgenkuchen – ich liebe Zwetschgen bzw. Pflaumen generell in jeglicher Form. Wobei an so einen klassischen Streuselkuchen von Oma kommt eigentlich nichts heran. Hach, da kommen direkt die Erinnerungen hoch: Gemütlich in Omas kleiner Küche sitzen, Sahne aufschlagen, Teig kneten und gaaanz viele Streusel probieren. Oh ja, das war schon immer der wichtigste Part überhaupt. Schließlich muss bereits vor dem Backen probiert werden, ob die Streusel überhaupt schmecken. Natürlich nicht zu viele, sonst gibt es Bauchschmerzen – hat Oma zumindest immer gesagt! Habe ich ihr aber dummerweise nie geglaubt.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Auch heute noch liebe ich es, die Zutaten für den Teig mit den Händen zu verkneten und den einen oder anderen Streusel im Mund verschwinden zu lassen. Ich liebe es aber auch, wenn der Kuchen endlich in den Ofen kommt, denn dann tritt der Saft der Zwetschgen langsam aus, vermischt sich mit dem Teig, karamellisiert und ein herrlich säuerlich süßer Duft verbreitet sich in der ganzen Wohnung. Sobald der Kuchen fertig ist, liebe ich es, wenn die Kuchengabel die besonders knusprigen Butterstreusel zum Knacken bringt. Und ich liebe es ganz besonders, wenn sich der warme Zwetschgenkuchen dann endlich mit der eiskalten Schlagsahne im Mund vereint. Unvergleichbar! Da läuft mir sofort wieder das Wasser im Mund zusammen und die Vorfreude auf den nächsten Zwetschgenkuchen wird noch größer. 
Besonders toll ist dann auch noch, dass so ein typischer Zwetschgenkuchen kinderleicht ist und im Handumdrehen auf der Kaffeetafel steht. Wie von selbst löst sich der Stein im Inneren der Zwetschgen aus dem Fruchtfleisch und die Butterstreusel formen sich ebenfalls in null Komma nichts. In diesem Jahr habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, Omas Kuchen noch etwas aufzupeppen. Ich hatte nämlich nicht nur Heißhunger auf Zwetschgen, sondern auch auf Marzipan – praktischerweise eine perfekte Kombination! Dazu noch eine Prise Zimt und ein Klecks Aprikosenmarmelade und das Glück ist vollkommen! Hach, es ist so einfach mich glücklich zu machen.
In diesem Sinne: Habt eine tolle Zwetschgenzeit und lasst es euch schmecken!

Streuselkuchen mit Zwetschgen

Zwetschgen-Streuselkuchen mit Marzipanfüllung


Zutaten

Streuselteig
1 Ei
300 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
300 g kalte Butter

Füllung
300 g Marzipan
50 g Puderzucker
2 EL Wasser
6 EL Aprikosenmarmelade
500 g Zwetschgen

Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann das Ei trennen und aus Eigelb (Eiweiß bitte aufheben), Mehl, Zucker, Salz, Zimt und Butterflocken einen Teig kneten. Erst mit der Küchenmaschine und dann noch einmal mit den Händen – am Ende sollten kleinere Klumpen/Streusel entstehen. Ist der Teig noch etwas zu klebrig, einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Zwei Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettet Springform (26 cm) geben und am Boden andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Ofen auf der mittleren Schiene 10 Minuten vorbacken. Den restlichen Teig abgedeckt in den Kühlschrank stellen. 
Für die Füllung Marzipan zerkleinern und mit Puderzucker, dem Eiweiß, 2 EL Wasser und der Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf vermengen und auf kleinster Stufe auf dem Herd vorsichtig und unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich alles zu einer homogenen Masse vermischt hat. Die Füllung auf den vorgebackenen Kuchen geben. 
Nun die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Die Viertel auf dem Kuchen gleichmäßig anordnen und mit den restlichen Streuseln bedecken. 
Im Backofen 45 Minuten lang goldbraun backen. 
Besonders gut schmeckt der Kuchen noch warm aus dem Ofen und mit einem Klecks Zimtsahne (1 Becher Schlagsahne mit 1 Päckchen Vanillezucker und 1 TL Zimt aufschlagen). 
Lasst es euch schmecken!   

Zwetschgenstreuselkuchen mit Marzipan

Saftiger Zwetschgenkuchen mit Marzipan

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