Donnerstag, 21. Mai 2015

Regional? Genial! Oder?

Die warme Frühlingssonne im Gesicht, den Duft von frisch gebackenem Brot in der Nase, die Farbenpracht von Obst und Gemüse im Auge und das laute Anpreisen der Leckereien im Ohr. Oh ja, das ist Wochenmarkt, so wie ich ihn liebe!
Manchmal gehe ich vollkommen unvorbereitet und ohne Einkaufszettel in der Hand aus dem Haus und lasse mich einfach über den Markt treiben. Ich finde die vielen Zutaten unheimlich inspirierend, überall kann ich etwas probieren und meine vielen Fragen werden direkt vom Erzeuger beantwortet - da kommen Ideen für neue Rezepte ganz von alleine. Und trotz der vielen Eindrücke - inklusive dem Geschrei - kann ich hier sogar noch entspannen. Ich brauche kein Yoga, ich brauche nur meinen Wochenmarkt.

Markt Berlin Karl August Platz

Gestern war ich aber mit einer besonderen Mission auf dem Markt unterwegs. Ich habe meinen Korb mit möglichst vielen regionalen Produkten gefüllt. Warum? Dazu hole ich mal etwas weiter aus. Denn ehrlich gesagt ist mein Einkauf immer bunt gemischt, da finden sich sowohl Bio-Produkte, Produkte vom Markt als auch billigere, konventionelle Produkte. Worauf ich allerdings immer achte, ist das Herkunftsland - wenn das Produkt sogar aus der Region kommt, umso besser. Schließlich sind Bio-Produkte, die quer durch die Welt geschifft wurden auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, oder? Und erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über Tomaten aus der Region vor 1,5 Jahren? Damals bekam ich einen Einblick in die Welt der Marke "REWE Regional" und erfuhr, was es überhaupt bedeutet, wenn Tomaten aus der Region kommen und eben nicht aus Marokko.
Das bedeutet nämlich in erster Linie, dass man den Unterschied so richtig schmeckt. Das Gemüse kann durch die kurzen Transportwege am Strauch bis zum Ende reifen. Durch die kurzen Transportwege wird dann noch die Umwelt geschont und durch den Kauf der Produkte auch die Erzeuger vor Ort unterstützt. Aber ich kaufe regionale Produkte vor allem, da ich einfach ein besseres Gefühl habe. Ich habe das Gefühl, der Qualität etwas besser vertrauen zu können und gerade beim Geschmack von Obst und Gemüse schmeckt man den Unterschied wie gesagt auch einfach.

7 x Regional REWE Regional Challenge

Da nicht nur ich so denke, sondern auch viele andere Menschen da draußen, ruft nun "REWE Regional" zu einer Challenge auf: Ernährt euch eine Woche lang möglichst regional und saisonal! Ha, dieser Herausforderung stellte ich mich natürlich und war mir ziemlich sicher, dass das kein Problem sein wird. Also habe ich zur Vorbereitung meinen Saisonkalender angeschaut und dann? Dann schlich sich meine Euphorie ganz still und heimlich aus dem Raum. Denn auch wenn ich diesen Monat schon das Gefühl hatte, es ist Hochsommer, gibt es im Mai trotzdem einfach kaum saisonales Gemüse und Obst.
Spargel wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich dachte mir, Spargel kann ja jeder. Was gibt es sonst noch? Gerade noch Spinat oder gerade schon Mangold. Mangold ist sowieso so ein Gemüse, welches vollkommen unterschätzt wird: Jede Menge Vitamin K, Vitamin A, Vitamin E, Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Genial, oder?
Zurück also zum Markt - denn da stand ich nun und kaufte besagten Mangold. Oh, und ich war so begeistert! Es gab nicht nur schnöden grünen Mangold, nein Gelb, Rot und Pink leuchteten mir entgegen! Die Natur ist doch ein Wunder, als hätte der Mangold nur auf mich gewartet. Im REWE habe ich dann noch weitere tolle Zutaten aus der Region gefunden. Champignons und Äpfel zum Beispiel. Ich weiß noch, bei meiner Oma war immer der ganze Keller voller Äpfel. Die halten nämlich auch über den Winter und sind im Mai noch richtig lecker! Petersilie schlägt sich wacker auf meinem Balkon, naja und mein Ziegenkäse und der Bacon kommen zwar nicht direkt aus der Region, aber immerhin aus Deutschland!

Gedünsteter Mangold

Mein Abendessen ist heute also:

Gedünsteter Mangold mit gefüllten Champignons

Zutaten (ca. 4 Portionen)
ca. 100 g ganze Haselnüsse
800 g Mangold
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600 g Champignons
1/2 Apfel (z.B. Jonasgold)
etwas Rapsöl 
150 g Ziegenfrischkäse
1/2  Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Zucker
250 g Baconscheiben

Zubereitung
Zuerst die Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne anbraten. Anschließend zur Seite stellen. Nun den Mangold gründlich waschen und den Stielansatz abschneiden. Die Stiele in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden und die Blätter in 1 cm breite Streifen. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und fein hacken. Diese Zutaten erst einmal getrennt voneinander zur Seite stellen und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mangoldrezept

Die Champignons vorsichtig putzen und die Stiele herausbrechen. Die Stiele in Würfel schneiden. Den halben Apfel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Champignonwürfel, Apfelwürfel und die Hälfte der Zwiebelwürfel sowie die Hälfte des Knoblauchs in etwas Olivenöl andünsten. Die Masse anschließend in einer Rührschüssel mit dem Ziegenkäse vermengen. Die Petersilie waschen, fein hacken und ebenfalls unter die Masse rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker gut abschmecken.
Die Champignonköpfe mit der Käsecreme füllen und mit jeweils einer Baconscheibe umwickeln.

Gefüllte Champignons mit Bacon

Eine Auflaufform oder ein Backblech mit etwas Rapsöl einpinseln und die Champignonpäckchen hineinsetzen. Auf der mittleren Schiene im Ofen für 20-30 Minuten backen, bis der Bacon knusprig ist.
Während die Champignons im Ofen sind, ca. 3 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Mangoldstiele mit den restlichen Zwiebelwürfel und Knoblauch in der Pfanne andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker gut würzen. Jetzt mit 250 ml Wasser aufgießen, aufkochen lassen und zugedeckt ca. 10 Minuten lang dünsten lassen. Anschließend die Mangoldblätter hinzugeben und noch einmal 5 Minuten lang dünsten. 
Zum Schluss noch die Haselnüsse grob hacken und alles zusammen anrichten: Zuerst Mangold, darauf die Champignonköpfe und dann mit den Haselnüssen dekorieren. 

Erdbeerenmüsli

Für das Frühstück habe ich mir heute einfach ein paar frische Erdbeeren aus der Region in mein Müsli geschnippelt und mittags gibt es bei mir in der Regel nur eine Stulle, da wir abends immer warm essen. Zur Stulle habe ich mir heute aber noch gefüllte Tomaten gemacht. Dazu 100 g Frischkäse mit 50 g Crème fraîche und klein geschnittenem Schnittlauch verrühren. Kleine Snacktomaten vorsichtig aushöhlen und den Frischkäse hineinfüllen. Fertig ist der kleine Snack! Wie ich mich die anderen Tage schlage, könnt und konntet ihr übrigens bei Instagram verfolgen.

Gefüllte Tomaten

Give-Away
7 x Regional LogoIch würde mich freuen, wenn ihr auch einmal versucht einen Tag oder sogar eine Woche lang regional zu essen - wenn ihr es nicht sowieso schon macht. Als Motivation verlose ich noch drei REWE-Gutscheine im Wert von jeweils 50 € an euch.
Setzt euch dazu einfach mit dem Thema "Regionale Produkte" auseinander und verratet mir zum Beispiel in einem Kommentar, was ihr diesen Monat mit regionalen Zutaten kochen oder backen würdet. Oder verratet mir, was eure Motivation ist, regionale Zutaten zu kaufen. Oder verratet mir eure Bedenken zu regionalen Produkten. Oder ihr postet bei Instagram ein Bild zum Thema "Regionale Produkte" mit dem Hashtag #7xregional und markiert mich in dem Bild, damit ich euch auch finde.
Ich bin schon ganz gespannt!

  • Vergesst bei einem Kommentar nicht eure Mailadresse anzugeben.
  • Jeder kann nur mit einem Beitrag teilnehmen.
  • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.
  • Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich den 04.06.2015.
  • Die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Neben meinem Rezept findet ihr übrigens auch bei Was eigenes, Kleiner Kuriositätenladen, Moeys Kitchen, Sarahs Krisenherd, Eat this! und Lecker macht Laune tolle Ideen für regionale Köstlichkeiten!  


Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "REWE Regional" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Mittwoch, 13. Mai 2015

Give-Away von Allyouneed für 4 Jahre Herzfutter!

Zack. Wieder ist ein Jahr herum. 4 Jahre Herzfutter. Wow! Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich. Aber ich bin auch stolz auf euch, weil ihr mein Blog immer noch lest. Ich kann mich nur wiederholen und mich bei euch lieben Lesern bedanken, die ihr hier ganz still mitlest und mich dadurch unterstützt. Aber wenn ich dann ab und zu sogar einen Kommentar bekomme, freue ich mich noch mehr! Aber ich möchte mich auch bei all den lieben Menschen bedanken, die ich durch mein Blog kennenlernen durfte.

Zur Feier des Tages habe ich für euch eine Rhabarbertorte mit weißer Schokolade. Passend zur Jahreszeit und passend zu meinen Blogfarben. Mittlerweile freue ich mich jedes Jahr tierisch auf die Rhabarberzeit und versuche dann möglichst viel mit Rhabarber zu backen. Schließlich ist die Erntezeit immer schneller vorbei, als man gucken kann. Also genießt jede Minute, die ihr mit dem Rhabarber verbringen dürft.
Die Zutaten habe ich übrigens teilweise online bei "Allyouneed fresh" eingekauft, dazu verrate ich euch unten noch mehr. Aber erst einmal die wichtigen Dinge des Lebens. Torte zum Beispiel.

Rhabarbertorte mit Erdbeeren

Rhabarbertorte mit weißer Schokolade

Zutaten
60 g Butter (Zimmertemperatur)
50 g Frischkäse
100 g Zucker
Prise Salz
1 Vanilleschote
2 Eier
100 g Mehl
1 TL Backpulver
4 EL Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

800 g Rhabarber
150 g Zucker
2 Pck. Vanillepudding
etwas rote Speisefarbe

400 g Frischkäse
60 g Butter (Zimmertemperatur)
40 g Puderzucker
150 g Muh-Muhs-Brotaufstrich (Karamellcreme)
100 g weiße Schokolade

ca. 50 g Erdbeeren
etwas weiße Schokolade

Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Boden die Butter mit dem Frischkäse, dem Zucker und der Prise Salz aufschlagen. Das Mark von einer Vanilleschote und die beiden Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig heben. Eine Springform (26 cm Durchmesser) einbuttern und mit Mehl einstäuben. Den Teig hineingießen und im auf mittlerer Schiene im Ofen für 30-40 Minuten backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.
Sobald der Boden abgekühlt ist, den Boden mit einem Brotmesser in der Mitte durchschneiden. Die eine Hälfte auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Mit der Marmelade bestreichen. 
Den Rhabarber waschen und die Enden jeweils abschneiden. In ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und zusammen mit dem Zucker und 400 ml Wasser in einem Topf aufkochen lassen. In weiteren 100 ml Wasser die beiden Tütchen Vanillepudding verrühren. Den Topf vom Herd ziehen, das Puddingpulvergemisch unterrühren und noch einmal aufkochen lassen. So viel Speisefarbe unterrühren, bis das Gemisch schön rot ist und die Masse direkt auf den Boden gießen. Den anderen Tortenboden auf die Rhabarberschicht legen.
Für die Creme Frischkäse, Butter, Puderzucker und die Karamellcreme verrühren. Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und unterrühren. Die Creme auf dem Boden glatt verstreichen. 
Die Torte nun am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.
Zum Schluss mit der weißen Schokolade und den Erdbeeren nach eurem Geschmack dekorieren.

Rhabarbertorte mit weißer Schokolade

Einige der Zutaten habe ich wie gesagt ganz bequem vom Sofa aus bestellt und bekam sie direkt an die Haustür geliefert. Was für ein Luxus! Nie wieder Getränkekisten schleppen, sondern schön die Füße hochlegen und sich nicht mehr um den Wocheneinkauf kümmern. Wär das nicht ein tolles Leben? 
Um das zu testen, habe ich mich quer durch das Sortiment geshoppt: Zutaten, die gut gekühlt werden müssen, wie Butter und Frischkäse, aber auch Zutaten, die beim Transport gut geschützt werden müssen, wie empfindliche Erdbeeren oder Eier.
Ich war bereits im Vorfeld etwas skeptisch, ob das wirklich gut geht. Aber ich bin im Großen und Ganzen sehr positiv überrascht worden. Ein großes Manko war allerdings, dass insbesondere bei Obst und Gemüse nicht immer alle Sorten vorrätig sind. Für meine Geburtstagstorte musste ich daher leider auf den Rhabarber verzichten.
Dafür gab es viele tolle Zutaten, die ich in meinem Supermarkt nicht bekomme: Zum Beispiel Muh-Muhs-Brotaufstrich oder Eszet-Schnitten. Zutaten, die ein Frühstück und jede Torte perfekt machen!
Ein weiteres Manko war, dass die Zutaten nicht an meinen Wunschtag geliefert wurden, sondern einen Tag später. Das fand ich in meinem Fall nicht sonderlich schlimm, aber wenn ich ein Abendessen an einem bestimmten Tag geplant hätte, hätte ich mich doch sehr geärgert. In einigen Städten können die Zutaten allerdings per Kurier gebracht werden, das klappt dann vielleicht etwas besser.

Allyouneed Onlineshop Test
 
Auf jeden Fall waren alle Zutaten so sorgfältig eingepackt, dass auf keinen Fall etwas kaputt gehen kann und auch alles bis zum Zielort gekühlt bleibt. Toll fand ich auch, dass das ganze Verpackungsmaterial kostenlos an "Allyouneed fresh" zurückgeschickt werden kann und wieder verwendet werden kann.
Mein Fazit ist also, wenn man wirklich keine Zeit zum Einkaufen hat, ist der Onlineshop eine gute Alternative – insbesondere für Grundnahrungsmittel wie z.B. Wasser, Kaffee oder Frühstücksflocken.
Ich werde aber vermutlich weiterhin lieber über den Markt oder durch den Supermarkt schlendern, denn ich liebe es einfach Lebensmittel zu kaufen – noch habe ich allerdings auch die Zeit dafür.
Aber macht euch doch ein eigenes Bild vom Onlineshop, denn zur Feier des Tages sponsert "Allyouneed fresh" 3 Gutscheine im Wert von jeweils 50 €.

Um einen Gutschein zu gewinnen, verratet mir einfach in einem Kommentar, warum ihr gerne einmal den Shop testen wollt oder was euch beim Einkaufen im Supermarkt so richtig nervt. 

  • Vergesst bei eurem Kommentar nicht eure Mailadresse anzugeben.
  • Jeder kann nur einmal teilnehmen.
  • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.
  • Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich den 29.05.2015.
  • Die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auf ein weiteres Jahr Herzfutter mit weiterhin so tollen Lesern!

Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit "Allyouneed" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch. 

Freitag, 8. Mai 2015

Look what they cook: Geschenke zum Muttertag

Look what they cook

Der Muttertag steht direkt vor der Tür und überall wird uns Werbung für Blumen, Pralinen und Co. um die Ohren gehauen. Blumen sind zwar etwas Wunderschönes und zaubern sicherlich jeder Mutter ein Lächeln ins Gesicht, aber als Foodblogger schenkt man natürlich - sofern man die Zeit hat - doch lieber etwas Selbstgemachtes. 
Falls ihr noch in letzter Minute ein paar Ideen braucht, findet ihr bei mir unter meinen Kategorien "Pralinen und Schokolade" oder "Geschenke aus meiner Küche" vielleicht ein paar Anregungen. Meine Lieblingsrezepte zum Muttertag sind aber definitiv meine Herzkekse, Amaretto-Erdbeer-Trüffel und Energiewürfel. Wobei ich meine Mutter auch immer gerne mit einem leckeren Frühstück überrasche. Dazu gibt es dann frisch gebackene Brötchen, dessen Duft die liebe Mama aus dem Bett lockt.
Aber egal, ob ihr eure Mutter mit einer süßen Kleinigkeit, einem leckeren Kuchen oder einem köstlichen Frühstück überraschen wollt, es ist eine wunderschöne Art "Danke" zu sagen. Und da ich weiß, dass meine Mama die fleißigste Leserin meines Blogs ist, sage ich an dieser Stelle auch einmal öffentlich "Danke": Vielen lieben Dank Mama für deine Unterstützung in all den Jahren und danke, dass du immer für mich da bist!
Nun aber zum eigentlichen Highlight dieses Beitrages. Denn auch wenn der Titel "Look what they cook" dieses Mal nicht ganz so gut passt, habe ich für euch bei meinen Bloggerkollegen mal wieder ein paar Rezepte gesammelt...

Geschenke aus der Küche und Torten zum Muttertag

Pralinen zum Muttertag

Coffee Liquor Chocolates (Bake to the roots)
Pistazien Mandel Pralinen (Maras Wunderland)


Kuchen zum Muttertag

Rhabarber Torte (die Zuckerbäckerei)


Geschenke zum Muttertag

Raw Energy Bar (S-Küche)
Rhabarbersirup (Experimente aus meiner Küche)

Donnerstag, 30. April 2015

Pralinen - schnell, einfach und für jeden Geschmack!

Es gibt so Monate, da stehe ich in der Küche und rühre, knete und köchel bis zum Umfallen. Da glühen Backofen, Herd und ich um die Wette.  Entweder wenn zufällig mal die halbe Nachbarschaft bei mir einfällt oder wenn ich Geschenke wie am Fließband produziere. Zum Beispiel im Dezember. Aber auch im April komme ich jedes Jahr ins Schwitzen. Denn dann habe nicht nur ich, sondern auch meine Eltern, mein Onkel, meine Tante, meine Oma und meine Uromas Geburtstag. Da darf ich dann nicht nur für die eigene Geburtstagsfeier werkeln, sondern mir auch bei diversen anderen Feiern den Bauch mit Kuchen vollschlagen! Aber bevor der Bauch gefüllt wird, werden die Geburtstagskinder beschenkt. Und ich liebe es meinen Lieben eine Freude mit leckeren Geschenken bereiten. Das Strahlen, welches ich damit auslöse belohnt jede Arbeit!
Jedes Jahr bin ich daher auf der Suche nach Rezepten für Geschenke aus der Küche. Wie es der Zufall so will, bin ich diesen Monat bei der "Lecker" auf ein Pralinenrezept gestoßen. Das Großartige an diesem Rezept ist, dass aus nur einem Rezept ruckzuck verschiedene Sorten Pralinen entstehen. Bei den einzelnen Sorten kann man sich dann auch noch so richtig austoben. Schnell, einfach und für jeden Geschmack - DAS Pralinenrezept für alle Fälle! 
Und weil ich dieses Rezept so genial finde, kommt es jetzt direkt auf den Blog! Ich habe mich übrigens für eine Variante mit Kaffee und Chili und eine Variante mit Orange und Kokos entschieden. Aber ihr könnt die Grundmasse auch ganz einfach abwandeln und die Kugeln mit Schokolade überziehen oder in Schokoladenraspeln wälzen oder oder oder...

Kaffeetrüffel und Orangen-Kokos-Pralinen

Zutaten

Grundmasse
200 g Zartbitter-Kuvertüre
100 g Vollmilch-Kuvertüre
100 ml Schlagsahne
20 g Kokosfett

Kaffee-Chili-Variante
1,5 TL lösliches Espressopulver
2 Prisen getrocknete Chiliflocken
1-2 EL Kakaopulver

Orange-Kokos-Variante
1 Orange
1 EL Orangenlikör (z.B. Cointreau)
20 g Kokosraspel

Zubereitung
Zuerst die Zartbitter- und Vollmilch-Kuvertüre grob hacken. Die Sahne erhitzen und die Kuvertüre als auch das Kokosfett darin schmelzen. Die Masse 2-3 Stunden lang abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank!). Die abgekühlte Masse mit dem Handmixer aufschlagen. In zwei (oder mehr) Portionen aufteilen. Unter die eine Hälfte der Masse das Espressopulver und die Chiliflocken rühren und ca. 1 Stunde kalt stellen. Unter die andere Hälfte den Abrieb einer Orange und den Orangenlikör rühren. Ebenfalls ca. 1 Stunde kalt stellen. 
Anschließend aus der Masse kleine Kugeln formen und die Kaffeepralinen in Kakao wälzen und die Orangentrüffel in Kokos wälzen. 
Noch schöner sehen die Trüffel aus, wenn ihr sie in kleinen Pralinenförmchen verschenkt. Das war es aber auch schon! Viel Spaß beim Genießen oder Verschenken... :)

Pralinen selber machen

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