Freitag, 8. Dezember 2017

Saftiger Bratapfelkuchen mit knuspriger Mandelkruste

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich alles andere als besonders gesund lebe. Butter, Speck und Karamell sind meine Vitamine; Schokolade, Kuchen und Kekse meine Grundnahrungsmittel. Okay, ganz so extrem ist es dann doch nicht. Zumindest kann ich aber zu Torten, Küchlein und Co. niemals nein sagen und in meinem Kühl- bzw. Vorratsschrank finden sich dafür auch immer die wichtigsten Zutaten: Butter, Milch, Eier, Zucker, Mehl und Schokolade. Es kommt eigentlich nie vor, dass eines dieser Lebensmittel fehlt.
Was aber doch ab und zu passiert, ist, dass ich von einer Zutat zu wenig im Haus habe: In das Rezept kommen 300 g Mehl und ich habe nur 200 g im Haus oder es werden 250 g Butter benötigt und ich kann nur mit 122 g dienen. Da ist dann jedes Mal guter Rat teuer. Zumindest für das Problem mit der Butter habe ich dank der Teutoburger Ölmühle nun eine tolle Alternative gefunden: Raps-Kernöl mit BUTTERGESCHMACK. Ja, ihr habt richtig gelesen! Klingt nach einem Widerspruch? Nun, ich kann euch garantieren, dass dieses Öl tatsächlich nach geschmolzener Butter riecht und auch schmeckt.

Rezept für einen saftigen Bratapfelkuchen mit knusprigem Quark-Öl-Teig

Wer es zum Backen nehmen möchte, kann einfach 100 g Butter durch 80 g Raps-Kernöl ersetzen und bekommt herrlich saftige Backwaren. Im Gegensatz zur Butter ist das Öl dann auch noch mehrere Monate haltbar und so kann man getrost mehrere Flaschen auf Vorrat kaufen. Natürlich treffen auf das Raps-Kernöl mit Buttergeschmack auch alle positiven Eigenschaften zu, die auf Rapsöl generell zutreffen. Es ist hitzestabil und kann daher auch  zum Kochen und Dünsten genutzt werden. Eigentlich kann es für alles genutzt werden – ob kalt oder warm, zum Backen oder auch zum Abschmecken von Dressings und Marinaden. Aber natürlich sind auch der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, an Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren und der geringe Anteil an Cholesterin nicht zu verachtende Eigenschaften. Hinzu kommt, dass in Rapsöl reichlich Vitamin E und Karotinoide zu finden sind – sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem ist das Öl als rein pflanzliches Produkt eine ideale laktosefreie und vegane Alternative zur klassischen Butter.

Raps-Kernöl mit Buttergeschmack der Teutoburger Ölmühle

Naja, kein Wunder also, dass Rapsöl mittlerweile das beliebteste Speiseöl in Deutschland ist. Allerdings sollte man auch hier auf die Qualität achten, denn es gibt unterschiedliche Rapsöle: Ein raffiniertes Rapsöl schmeckt geschmacksneutral,  das  nativ kaltgepresste Raps-Kernöl, wie das der Teutoburger Ölmühle, schmeckt nussig-fein und es gibt Raps-Kernöle mit Buttergeschmack – für jeden also das Passende. Das klingt jetzt nach einem aufgehübschten Werbespruch, ist aber genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Schließlich ist am Ende doch der Geschmack immer das was am meisten zählt – positive Eigenschaften hin oder her.
Und weil das einfach immer und überall so ist, habe ich mir eine Flasche des Raps-Kernöls mit Buttergeschmack geschnappt, mich in die Küche geschwungen und mich endlich wieder einem meiner liebsten Gerichte gewidmet: Dem Bratapfel. Ihr wisst schon "Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!" Egal, ob in Kombination mit Milchreis, als Marmelade oder auch als Schichtdessert – ich liebe ihn einfach, den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den gelbroten Apfel. Was hier bisher allerdings vollkommen fehlte war ein duftender Bratapfel-Kuchen. So banal und doch so lecker! Unten ein knuspriger Quark-Öl-Teig, in der Mitte eine saftige Schicht aus purem Bratapfelglück mit Marzipan, Mandeln sowie Rosinen, ganz oben eine knusprig-süße Mandelschicht und dazu eine kalte Kugel Vanilleeis. Hallo Winter, hallo Weihnachtszeit, hallo vollkommenes Glück!
Lasst es euch schmecken!

Saftiger Bratapfelkuchen mit knusprigen Quark-Öl-Teig

Saftiger Bratapfelkuchen mit knuspriger Mandelkruste


Zutaten


Füllung
1,5 kg Äpfel (z.B. Boskop)
Saft von 1/2 Zitrone
150 g Zucker
1,5 EL Zimt
150 g Rosinen
100 g gehackte Mandeln
200 g Marzipan
1 Vanilleschote
Prise gemahlene Nelken
2 EL Raps-Kernöl

Teig
200 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
50 g Puderzucker
125 g Magerquark
4 EL Raps-Kernöl
4 EL Milch

Mandelstreusel
50 g gehobelte Mandeln
50 g gehackte Mandeln
85 g Zucker
3 EL Milch

Zubereitung

Zuerst die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Zusammen mit dem Saft der halben Zitrone, dem Zucker und dem Zimt in einem großen Topf mischen und ca. 15 Minuten lang dünsten. Die Masse nun mit den Rosinen und den gehackten Mandeln vermengen. Das Marzipan darüber zerbröseln und zusammen mit dem Mark der Vanilleschote, der Prise gemahlener Nelken und dem Raps-Kernöl noch ca. 5 Minuten lang dünsten.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen und den Teig zubereiten. Dazu Mehl mit Backpulver mischen und mit dem Puderzucker, Magerquark, Raps-Kernöl und Milch verkneten. Das geht am besten mit der Hand. Allerdings nicht zu lange kneten, da der Teig sonst anfängt zu kleben. Den Teig auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform ausrollen, übrigen Teig abschneiden und daraus den Rand für den Kuchen formen – etwa 3 cm hoch. Am Rand der Springform aufstellen und am Boden festdrücken. Die Füllung vorsichtig in die Springform füllen.
Für das Topping die Mandeln mit dem Zucker und der Milch vermischen und gleichmäßig auf der Füllung verteilen.
Im Ofen auf der mittleren Schiene für 50 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm zusammen mit Eis und Zimtsahne servieren. Guten Appetit!

Saftiger Bratapfelkuchen mit knusprigen Quark-Öl-Teig

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Teutoburger Ölmühle" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Mittwoch, 29. November 2017

Mandarinen-Schmand-Torte mit Marzipan und Zimt

Riecht ihr das auch? Der Geruch von gebackenen Zimtsternen, frischem Tannengrün, geschälten Mandarinen und brennenden Kerzen liegt in der Luft! Ja, es ist nicht abzustreiten, die Adventszeit steht in den Startlöchern. Das erste Türchen des Adventskalenders möchte bald geöffnet und die erste Kerze am Adventskranz entzündet werden. Eh man sich versieht, kommt dann schon der Weihnachtsmann durch den Kamin gepurzelt und Geschenke wechseln ihren Besitzer. Dabei bin ich noch gar nicht so richtig auf die Adventszeit eingestellt und schon gar nicht auf Weihnachten. Unsere Wohnung ist noch nicht geschmückt und die Weihnachtsgeschenke sind auch noch nicht besorgt. Wie jedes Jahr kommt Weihnachten eben doch sehr überraschend. 

Mandarinen-Schmand-Torte mit Spekulatius, Lebkuchen, Marzipan und Zimt

Wie jedes Jahr gibt es allerdings ein Ereignis, welches mich daran erinnert, dass der Dezember mit großen Schritten naht und ich mich langsam auf die Geschenkesuche begeben muss: Der Geburtstag meines Lieblingsmenschen am 23. November. Als treue Blogleser wisst ihr ja bereits, dass es bei uns Tradition ist, dass er sich zum Geburtstag die Torte seiner Träume wünschen darf. Jedes Jahr sieht diese natürlich anders aus. Ich bekomme Zutaten, Optik oder eine Geschmacksrichtung genannt und darf daraus dann etwas zaubern. Von meiner berühmt-berüchtigten Candy Cake über meine beliebte Snickerstorte bis zur süß-herzhaften Karamelltorte wanderte so schon einige Leckereien auf den Geburtstagstisch und in den Blog – dieses Jahr sollte es aber nicht ganz so mächtig und nicht ganz so süß werden wie in den letzten Jahren. 
Die gewünschten Zutaten: Mandarinen, Zimt, Marzipan und Schmand. Okay, das klingt jetzt vielleicht langweilig, bei mir werden aber trotzdem sofort Erinnerungen geweckt. Nämlich an diese herrlich saftigen Mandarinen-Schmand-Schnitten vom Lieblingsbäcker an der Ecke! Da ich aber nicht mit langweiligen Schnitten, sondern mit einer Torte um die Ecke kommen wollte, musste ich den bekannten Kuchen natürlich etwas, naja, erweitern und optimieren. Nur wie? Schnell kam ich dann auf die Idee eine festliche Weihnachtstorte zu backen. Schließlich sind Mandarinen, Marzipan und Zimt für mich schon fast so etwas wie ein lukullisches Sinnbild für die Weihnachtszeit. Dazu noch etwas Lebkuchengewürz und Spekulatius – fertig ist der himmlisch leckere Zauber. 

Schmand-Torte mit Mandarinensirup

Der Spekulatius bildet ein knuspriges Fundament; das Lebkuchengewürz mit Nelken, Sternanis, Kardamon und Co. kommt in einem luftigen Biskuitteig zum Einsatz; Marzipan, Zimt und Mandarinen verschwinden in der hellen Schmandcreme und über alles ergießt sich ein goldener Mandarinensirup. 
Zugegeben, es findet sich mit Sicherheit auch in dieser Torte das ein oder andere Kalorienchen (gesehen habe ich zwar keine), aber sie ist längst nicht so mächtig wie die Torten der letzten Jahre. Ich würde also sagen: Mission erfüllt! Bei dieser Torte überlegt man dann sogar, ob nicht doch noch ein drittes Stück in den Magen passt. Solche Gedanken hat man – so lecker sie auch ist – bei einer Candy Cake eher nicht. Was aber viel wichtiger ist, sie schmeckt so herrlich nach Weihnachten. Also auch in diesem Sinne: Mission erfüllt! 
Sogar ich bin da dann noch in vorweihnachtliche Stimmung gekommen – ich geh darum jetzt auch ganz schnell die Wohnung schmücken! Habt also noch eine schöne Adventszeit und lasst euch Lebkuchen, Stollen und Glühwein schmecken! 

Mandarinen-Schmand-Torte mit Spekulatius, Lebkuchen, Marzipan und Zimt


Mandarinen-Schmand-Torte mit Zimt und Marzipan


Zutaten

Sirup
300 ml Mandarinensaft (alternativ: Orangensaft)
200 g Zucker

Lebkuchenboden
3 Eier (M)
180 g Zucker
180 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
ca. 7 g Lebkuchengewürz

Spekulatiusboden
200 g Spekulatius
100 g Butter
50 g weiße Schokolade

Marzipan-Zimtcreme
500 ml Sahne
200 g Marzipan
125 g brauner Zucker
500 g Schmand
ca. 1 EL gemahlener Zimt
Schuss Amaretto
Zesten von 2 Mandarinen
1 Vanilleschote
1,5 Pck gemahlene Gelatine
4 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht 175 g)

Zutaten

Idealerweise am Vortag den Sirup zubereiten. Dazu einfach den Mandarinensaft mit Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und so lange ohne Deckel köcheln lassen, bis die Masse dickflüssig wird. Bedenken sollte man allerdings, dass der Sirup nach dem Abkühlen noch dickflüssiger wird, also rechtzeitig vom Herd nehmen. 
Als Vorbereitung für die Creme am Vortag 500 ml Sahne vorsichtig erhitzen und darin Marzipan und Zucker komplett auflösen. Im Kühlschrank über Nacht kalt stellen. 
Ebenfalls am Vortag können auch bereits die Böden zubereitet werden. Für den Biskuitteig zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach die Eier mit einem Mixer auf höchster Stufe 1 Minuten schaumig schlagen. Jetzt den Zucker unter Rühren 1 Minute in die Eiermasse geben und 2 Minuten weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Masse sollte nun sehr schaumig sein. Das Mehl mit dem Backpulver und Lebkuchengewürz mischen und nur ganz kurz auf niedrigster Stufe unterrühren – alles sollte vermengt sein, die Luft aber nicht aus dem Teig herausgeschlagen sein. Den Teig in eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm gießen und für ca. 30 Minuten backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Nachdem der Boden ausgekühlt ist, ihn einmal in der Mitte durchschneiden. 
Für den Spekulatiusboden die Kekse in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Nudelholzes möglichst fein zerkleinern. Die Butter zusammen mit der Schokolade zum Schmelzen bringen und mit den Kekskrümeln vermischen. Einen Tortenring auf den Durchmesser der Springform – also 26 cm – einstellen und auf eine Tortenplatte stellen. Die Keksmischung hineinfüllen und mit den Händen oder einem Löffel gleichmäßig verteilen sowie gut andrücken – den Tortenring für das spätere Schichten stehen lassen. 
Am Morgen die gut gekühlte Marzipansahne aufschlagen. Unter den Schmand heben und mit Zimt, Amaretto, Mandarinenzesten und dem Mark einer Vanilleschote abschmecken. Die gemahlene Gelatine nach Packungsanleitung zubereiten – in Wasser quellen lassen, erwärmen, mit 1-2 EL der Creme vermengen und sehr zügig unter die restliche Creme untermischen. 
Nun geht es ans Schichten: Auf den Spekulatiusboden die Hälfte der abgetropften Mandarinen geben, darauf ca. 1/3 der Creme, darauf einen der Lebkuchenböden, darauf die restlichen Mandarinen, darauf wieder 1/3 Creme, darauf den anderen Lebkuchenboden und darauf wiederum die restliche Creme verstreichen. Im Kühlschrank bis kurz vor dem Servieren kühl stellen. Dann noch mit dem Sirup übergießen und mit Mandarinenzesten sowie gemahlenem Zimt dekorieren. Bon Appétit! 

Mandarinen-Schmand-Torte mit Spekulatius, Lebkuchen, Marzipan und Zimt

Mittwoch, 8. November 2017

Bunter Herbstsalat mit frittiertem Bacon

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Es ist kalt, es ist nass, es ist Herbst. Wie jedes Jahr wird die dritte Jahreszeit nicht mit einem Freudenschrei, sondern eher mit einem lauten Stöhnen begrüßt. Dabei hat der Herbst doch so schöne Seiten. Die Baumwipfel verfärben sich rot und gelb und das leuchtende Blättermeer auf den Waldwegen macht Lust auf lange Spaziergänge. Das raschelnde Laub unter den Füßen, Vogelgezwitscher in den Bäumen und die warme Sonne auf der Haut. Im Anschluss dann eine große Tasse heiße Schokolade und ein großes Stück Apfelkuchen. Was gibt es Schöneres?

Bunter Herbstsalat mit frittiertem Bacon

Okay, kommt die Sonne dann tatsächlich einmal nicht heraus, ist der Herbst trotzdem alles andere als unerträglich. Denn dann kann man sich so richtig schön in eine Decke kuscheln, eine gute Serie anschalten und dabei eine große Schüssel Soulfood verputzen. Heiße Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch zum Beispiel oder einen deftigen Krustenbraten mit Wurzelgemüse oder auch einen lauwarmer Herbstsalat mit frittiertem Bacon – in der kalten Jahreszeit schmeckt das einfach alles so viel besser als bei 35°C und praller Sonne. Auf die Bikini-Figur muss nun auch niemand mehr achten, schließlich haben die Freibäder bereits geschlossen. Okay, nicht, dass ich im Sommer auf meine Bikini-Figur achten würde, aber jetzt kann eben wirklich jeder komplett ohne Reue essen.
Nachdem ich den Herbst bereits mit einer Apfel-Mohn-Schnitte begrüßte, möchte ich den Beginn der goldenen Jahreszeit nun auch herzhaft zelebrieren: Mit einem Sinnbild für die schönen Seiten des Herbstes. Orange leuchtender Kürbis war ein Muss. Rotes Wurzelgemüse gehört natürlich auch dazu. Birnen aus der Region und frischer Feldsalat vom Wochenmarkt. Und als Highlight? Knusprig frittierter Bacon! Warm, herzhaft und nicht all zu gesund – die perfekte Kombination, um mit einem Freudenschrei "Hallo, Herbst!" zu rufen.
Wie bei jedem Salat sind aber nicht nur die eigentlichen Zutaten entscheidend für den Geschmack, sondern auch das Dressing. Vom Essig bis zum Öl - wichtig sind hochwertige und geschmacksintensive Produkte, um den Salat perfekt abzurunden. Viele denken da vermutlich an ein natives Olivenöl oder an ein teures Walnussöl. Es muss aber gar nicht so exotisch sein. Ans Herz legen kann ich euch an dieser Stelle nämlich auch die Raps-Kernöle der Teutoburger Ölmühle, die ich in den letzten Wochen ausführlich testen durfte.

Raps Kernöl der Teutoburger Ölmühle

Das Unternehmen wurde vor mehr als 15 Jahren am Rande des Teutoburger Waldes in Ibbenbüren gegründet, um die klassische Ölmühlentechnik umweltfreundlicher zu gestalten. Dies schafft das Unternehmen durch ganz unterschiedliche Maßnahmen. Zum einen mit einer patentierten und zertifizierten Technologie, mit der die Öle mit einem deutlich geringeren Einsatz von Ressourcen hergestellt werden können. Dabei werden die 2 Millimeter großen Rapssamen geschält und nur die gold-gelben Kerne zu Raps-Kernöl verarbeitet, während die schwarzen, bitteren Schalen als Futtermittel genutzt werden (zu sehen im unteren Bild) – was übrigens für die Futtermittelindustrie eine deutlich umweltschonendere Alternative zum Sojaschrot aus Übersee ist. Da die Bitterstoffe der Schale so auch nicht in das kalt gepresste Öl gelangen, hat es einen deutlich feineren, nussigeren Geschmack als vergleichbare Öle von Wettbewerbern. Die Teutoburger Ölmühle ist nämlich das einzige Unternehmen, dass dieses Verfahren anwendet – zu sehen an der reinen, goldgelben Farbe des Kernöls. Außerdem entfällt aufgrund dieses Verfahrens auch die sonst übliche Raffination und chemische Weiterbehandlung der Öle.

Geschälte Rapssamen
Bildrechte: Teutoburger Ölmühle
Eine weitere Maßnahme, um umweltschonend zu produzieren, ist, dass der Stromverbrauch des Unternehmens aus 100% Wasserkraft gedeckt wird. Außerdem kommen die Rapssamen von heimischen Bauern, um so CO2-Emissionen einzusparen und die regionale Wirtschaft zu fördern. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen auch indirekt heimische Bienenarten mit den gelb blühenden Rapsfeldern seiner Lieferanten. Die Ölmühle hat sogar die Patenschaft für zwei Bienenvölker übernommen – ein kleiner, aber sehr symbolträchtiger Beitrag zum regionalen Umweltschutz. Schließlich wissen wir alle, wie wichtig Bienen für unsere Natur sind. Viele gute Gründe also, um das Öl des Unternehmens aus dem Teutoburger Wald zu testen.

Abfüllanlage Teutoburger Ölmühle
Bildrechte: Teutoburger Ölmühle
Für meinen "Hallo, Herbst!" Salat war das Raps-Kernöl KALT-WARM-HEISS perfekt. Darin konnte ich das Gemüse anbraten, den Bacon frittieren und das Dressing zubereiten. Ein Öl für alle Temperaturen und somit alle Fälle. Der feine, nussige Geschmack verbindet alle Komponenten miteinander und macht den Salat zu richtigem Soulfood. Welche Vorteile Rapsöl sonst noch hat, erfahrt ihr übrigens Anfang Dezember in einem weiteren Blogbeitrag!
Bis dahin könnt ihr den Herbst einfach mit zahlreichen Spaziergängen und Soulfood-Gerichten wie dem bunten Herbstsalat zelebrieren. Ohne Stöhnen, sondern mit ganz vielen Freudenschreien. Wäre doch ein Deal, oder?

Bunter Herbstsalat mit frittiertem Bacon


Zutaten

Salat
3 große Karotten
1 Süßkartoffel
1/2 Hokkaido-Kürbis
300 g braune Champignons
1 Birne (z.B. Williams Christ)
100 g Feldsalat

Dressing
20 ml Birnensaft
30 ml weißen Traubenessig
5 g mittelscharfer Senf
5 ml Honig
40 ml Raps-Kernöl
Salz
Pfeffer
Petersilie

frittierter Bacon
50 g Mehl
1 Ei
50 ml Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker
100 g Bacon

Optional
Blauschimmelkäse
Walnüsse

Zubereitung

Zuerst die Karotten schälen, das grüne Kraut entfernen und die Karotten anschließend in dünne Scheiben schneiden. Die Süßkartoffel ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nun den Kürbis entkernen und das Fruchtfleisch samt Schale in dünne Scheiben schneiden. In etwas Raps-Kernöl Karotten-, Süßkartoffel und Kürbisscheiben auf mittlerer Stufe von beiden Seiten hellbraun anbraten, bis sie weich – aber noch nicht matschig – sind. Mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Herausnehmen und die Pilze putzen sowie vierteln. In der noch heißen Pfanne im restlichen Öl goldbraun anbraten und ebenfalls würzen. Karotten-, Süßkartoffel und Kürbisscheiben zusammen mit den Pilzvierteln in eine große Salatschüssel geben. Die Birne entkernen, den Stiel entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Ebenfalls in die Schüssel geben.  
Für das Dressing Birnensaft mit Essig, Senf und Honig vermischen und das Raps-Kernöl mit dem Schneebesen unterschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Klein gehackte Petersilie untermischen. Über das Gemüse und Obst geben und vorsichtig vermengen. 
Nun den Bacon frittieren! Dazu Mehl, Ei, Wasser mit einer Prise Salz, Pfeffer und Zucker schnell miteinander verquirlen. In einer Pfanne oder in einem Topf Rapsöl erhitzen. Die Bacon-Scheiben durch den Teig ziehen und im Öl ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. 
Nun den Feldsalat sehr gründlich waschen sowie putzen und zu den restlichen Zutaten in die Salatschüssel geben. Vorsichtig vermengen. Zum Schluss alles zusammen anrichten und bei Bedarf noch mit etwas zerbröckeltem Blauschimmelkäse und gehackten Walnüssen dekorieren. Lauwarm servieren und genießen.

Bunter Herbstsalat mit frittiertem Bacon und Raps Kernöl der Teutoburger Ölmühle

*Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit der "Teutoburger Ölmühle" entstanden ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

Freitag, 27. Oktober 2017

Feuchtfröhlich durch Salzburg

Womit verbindet ihr eigentlich Salzburg? Mit Mozart(kugeln), Festspielen, Sound of Music und historischer Altstadt samt berühmter Getreidegasse? Dann ergeht es euch wie mir! Naja, ich verbinde Salzburg auch noch mit Erinnerungen an einen wunderschönen Urlaub vor einigen Jahren: Bei bestem Wetter durch die Altstadt flanieren, Pinzgauer Kasnockn verputzen, auf dem Mönchsberg spazieren gehen, luftige Salzburger Nockerln probieren, die beeindruckende Architektur des Museums der Moderne bestaunen, handgemachte Mozartkugeln vernaschen, im kristallklaren Attersee baden, phänomenal gut im Hangar 7 dinieren,  prunkvolle Residenzen bewundern und im Park des Schlosses Hellbrunn die Wasserspiele bei einem Eis genießen – Hals über Kopf hatte ich mich so in diese Stadt verliebt. Berge, Wasser, Kultur und Genuss. Alles in einer einzigen Stadt!

Festung von Salzburg

Getreidegasse in Salzburg

Attersee bei Salzburg

Eine Sache ist damals aber komplett an mir vorbeigegangen: das Salzburger Bier. Damit habe ich die österreichische Festungsstadt bisher überhaupt nicht verbunden. Etwas verwundert war ich daher schon, als ich vor einigen Wochen zu einer Bierreise nach Salzburg eingeladen wurde. Das Team vom Salzburger Online-Magazin fraeuleinflora.at bzw. dem Stadtmagazin „QWANT“ wollte gemeinsam mit dem Tourismusbüro Salzburg zeigen, dass diese Stadt noch mehr als "nur" die Wiege der europäischen Kultur- und Musikgeschichte ist. Seit mehr als 600 Jahren wird hier nämlich in vielen Häusern und Gaststätten hervorragendes Bier gebraut. Auch heute noch sind mehr als 10 Brauereien in und um Salzburg aktiv – zum Beispiel Österreichs älteste und größte Privatbrauerei, die Stiegl-Brauerei. Salzburg ist also so etwas wie Österreichs Bierhauptstadt und somit der perfekte Ort, um zusammen mit meinen Blogger-Kolleginnen Jessica von Yummy Travel, Iris von Sprinzeminze, Nina von Reisehappen, Maria von Global Brunch, Laura-Lee von The Travelette sowie Tina von Lunch for One auf eine kleine, bierige Sauftour zu gehen! Getreu dem Motto: Liaba an Bauch vom Saufen, ois an Buckel vom Orbeiten!

Tag 1: Eine Stadtführung der anderen Art

Ich hatte mir ja schon gedacht, dass diese kleine Bloggerreise eine feuchtfröhliche Veranstaltung werden würde – dass es am Ende aber so richtig feucht wurde, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Bereits als unsere Propellermaschine am kleinen Salzburger Flughafen landete, regnete es aus Kübeln. Dicke, graue Regenwolken versperrten die Sicht auf weiße Berggipfel, grüne Wiesen und rote Dächer. In der Stadt angekommen, das gleiche Bild: Grau vor Grau, Grau in Grau und Grau über Grau. Von oben Regen, von unten Regen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis wir völlig durchnässt waren. Ich würde sagen, die ideale Voraussetzung für eine Stadtführung!

Stadtführung durch Salzburg mit Biersommelier Martina Gyuroka

Glücklicherweise war es allerdings keine normale Stadtführung. Mit viel Witz und Charme führte uns Biersommelier Martina Gyuroka nach einem zünftigen Begrüßungsdrink – ein Biercocktail mit reichlich Gin und etwas Blue Curacao im Pitterkeller – auf den Spuren des Bieres durch die Stadt. An jeder zweiten Ecke hatte Martina eine kleine Anekdote zu versoffenen Grafen, der festeliebenden Mozart-Familie oder den zahlreichen Brauereien parat: Wer weiß, was Stiegl abgekürzt bedeutet? Salzburger trinken immer einen ganzen Liter!
Nach diversen Stationen hieß es dann schließlich: "Gemma ins Bräustübl!" Das historische Augustiner Bräu Mülln ist mit 1.400 Sitzplätzen Österreichs größte Biergaststätte und ein beliebter Treffpunkt für alle Salzburger. Hier trifft sich Jung und Alt, Reich und Arm, Touris und Einheimische, um gepflegt einen zu heben. Dort, wo gerade Platz ist, setzt man sich einfach hin und findet so im Handumdrehen komplett neue Kontakte. An langen Tischen wird dann in den Räumen des 5.000 qm großen Kellergewölbes gemeinsam gequatscht, gesungen und gelacht.

Bierbrunnen im Augustiner Bräu Mülln

Kühles Bier im Augustiner Bräu Mülln

Warme Speisen gibt es an kleinen Ständen und frisches Bier aus großen Fässern. Traditionell spült dazu jeder Gast seinen Steinkrug in kaltem Wasser am Bierbrunnen aus, gibt ihn dem Schankwirt und nimmt nach der Bezahlung den vollen Krug wieder entgegen. Der perfekte Ort also, um nach einem langen Stadtspaziergang ganz entspannt ein kühles Blondes zu genießen. Solltet ihr unbedingt ausprobieren!
Ein so richtig deftiges Abendessen bekamen wir dann aber im Anschluss in Österreichs ältester Weißbierbrauerei serviert: Die Weisse. Plopp für plopp fliegen hier die Korken von den Bierflaschen und in einer typisch uriger Braugaststätten-Atmosphäre gibt es Zwiebelrostbraten, Weisswurstgröstl, Schweinsbratl, Kasnockn und andere deftige Schmankerl der österreichischen Küche. Österreich, wie ich es liebe!

Tag 2: Salzburger Traditionen und moderne Craft Beer Kultur

Typisch österreichisch ging es auch am nächsten Tag weiter (immer noch mit Dauerregen im Schlepptau): Das Salzburger Heimatwerk öffnete seine Türen für uns. Dirndl, Lederhosen und Trachten so weit das Auge reicht. Ich muss ja gestehen, dass ich damit so gar nichts anfangen kann. Selbst zum Oktoberfest ziehe ich keine Lederhose an. Okay, ich gehe noch nicht einmal auf das Oktoberfest. Reizt mich irgendwie nicht. Trotzdem oder gerade deswegen freute ich mich riesig auf diesen Programmpunkt. Wer weiß, ob ich jemals wieder die Gelegenheit bekommen werde, eine Lederhose anzuprobieren!

Verkaufsraum im Heimatwerk in Salzburg

Impressionen vom Heimatwerk in Salzburg

Obwohl ich mit Trachten nichts anfangen kann, hat mir unheimlich imponiert mit wie viel Leidenschaft uns Geschäftsführer Hans Köhl durch sein Reich führte. Wahnsinn wie viel Arbeit hinter jedem Kleidungsstück steckt, von den handgestrickten Stutzen bis zum handgenähten Dirndl. Mit leuchtenden Augen zeigte er uns die verschiedenen Schnitte, Nähte und Knöpfe. Ja, dieser Mann liebt und lebt seinen Beruf über alles. Dies merkte man auch, als mich sein prüfender Blick traf. Sofort wusste Her Köhl welche Größe mir passen müsste und suchte alle Teile zusammen.

Anprobe einer Lederhose im Heimatwerk in Salzburg

Typisch Salzburg: Fesche Trachten im Heimatwerk

Was soll ich sagen? Die Tracht passte wie angegossen und das weiche Hirschleder der Lederhose fühlte sich wie eine zweite Haut an. Okay, die Stutzen aus Wolle haben etwas gekratzt, aber sonst habe ich mich richtig wohl gefühlt in diesem Outfit. Das hätte ich wirklich niemals gedacht!  Ich finde, es sieht auch gar nicht so schlecht aus. Vielleicht sollte ich meine Einstellung zum Oktoberfest also doch noch einmal überdenken oder einfach direkt nach Salzburg ziehen.
Da man solch eine Tracht aber nicht trinken kann, kommen wir fix zum nächsten Programmpunkt: Ein köstliches Menü mit passender Bierbegleitung zu jedem Gang wartete in der Trumerei auf uns.

Bierlokal in Salzburg: Die Trumerei

Kühles Bier in der Trumerei

Die Trumerei ist ein Bierlokal, wie man es auch in Berlin antreffen könnte. Craft Beer aus aller Welt, regionale Küche, junges Publikum und eine lockere, unkomplizierte Atmosphäre ohne Schnick Schnack. Egal, ob ihr eine der leckeren Kreationen der Trumer Privatbrauerei oder doch lieber ein Craft Bier aus Südamerika zu eurem Essen genießen wollt, hier werdet ihr nicht nur ideal beraten, sondern könnt die Bierkultur in all seinen Varianten zelebrieren und am Ende euer Lieblingsbier auch noch im Shop kaufen.

Biertasting in der Trumerei

Bier passend zum Essen in der Trumerei

Etwas klassischer geht es da in der Stiegl Brauerei zu. Die Stiegl Brauwelt ist im Vergleich zu den anderen Stationen dieser Bierreise einfach nur groß. Gigantisch groß. Aber auch gigantisch professionell. In einem großen Braushop können zahlreiche Merchandise-Artikel gekauft, in zahlreichen Räumen gespeist oder in einer 400 qm großen Ausstellung die Schritte des Bierbrauens erlebt werden. So wurden zum Beispiel Hopfenfelder nachgebaut oder ein 270° Braukino installiert, um jeden einzelnen Schritt detailliert zu zeigen und zu erklären.

Stiegl Brauerei in Salzburg

Stiegl Brauwelt in Salzburg

Das Beeindruckendste war aber der Verkostungskeller. Rund 8.000 Bierflaschen aus den verschiedensten Ländern lagern hier und durften von uns unter Anleitung eines Diplom-Biersommeliers verkostet werden. Oh, da fühlte ich mich sofort an mein Bier- und Glastasting bei Spiegelau erinnert. Die Nasenspitze tief in das Glas und dann alle Aromen aufsaugen.

Edle Tropfen im Verkostungskeller der Stiegl-Brauwelt

Craft Beer aus aller Welt bei Stiegl

Biertasting bei Stiegl

Angeheitert durch unser Bierdinner in der Trumerei, ging das aber schon nicht mehr ganz so gut und 8.000 Biere konnten wir nun wirklich nicht mehr probieren. Aber auch nach den paar probierten Bieren, die teilweise um die 14 % Alkohol hatten, war die Stimmung ziemlich ausgelassen. Bei einem deftigen Essen im cool gestalteten Maschinenhaus der Stiegl Brauwelt ließen wir den Abend dann feuchtfröhlich ausklingen.

Leckere Kasnockn bei Stiegl

Tag 3: Vom Moorbier bis zum Moor-Menü

Der nächste Morgen begann – wie sollte es anders sein – mit Regen und Bier. Im urigen Ort Anthering bei Salzburg begrüßten wir den Tag mit Dudelsackmusik und einem kühlen Moorbier in der Hand. Klingt im ersten Moment etwas seltsam, war für mich aber eines der Highlights der Reise. Aus Berliner Sicht würde ich sagen mitten im Nirgendwo steht das Raggei Bräu, eine kleine Hausbrauerei samt Lokal.

Raggei Bräu

Frisch gebrautes Bier im Raggei Bräu

Besitzer, Bauer und Brauer Johann Stadler ist so ein Typ, wie es ihn nur ein einziges Mal auf der Welt gibt. Er liebt Schottland und spielt daher Dudelsack aus Leidenschaft. Er liebt Bier und hat darum einfach angefangen in seinem Keller sein eigenes Bier zu brauen. Reinheitsgebot gibt es in Österreich ja eh nicht. Er liebt aber auch seine Heimat und darum kommt in eines seiner Bier auch nur Sonnenmoorwasser aus Anthering.

Johann Stadler, Brauer im Raggei Bräu

Kleine Jause im Raggei Bräu

Kühles Moorbier im Raggei Bräu

Dieses daraus entstehende, dunkle und unfiltrierte Moorbier wird übrigens auch nur bei Vollmond gebraut. Klar, oder? Solche außergewöhnlichen Kontraste, Menschen und Konzepte liebe ich ja einfach! Schaut darum unbedingt einmal auf Johanns Bauernhof vorbei, ihr werdet es nicht bereuen. 
Wer es dann doch nicht ganz so urig mag, der wird seine Freude am familiengeführten vier Sterne Hotel-Restaurant Ammerhauser haben. Kreative, moderne Küche im eleganten Ambiente. Küchenchef Gert Seebauer bereitete für uns ein unheimlich spannendes Moor-Menü zu – der perfekte Abschluss eines grandiosen Wochenendes. Dieses Mal verzichteten wir allerdings auf das Bier, schließlich wollten wir noch halbwegs nüchtern die Heimreise antreten...

Moor-Menü im Hotel Ammerhauser

Risotto mit Moor im Ammerhauser Hotel Restaurant

So, nun wisst ihr also, was ihr in Salzburg z.B. bei strömenden Regen machen könnt: Richtig gutes Bier in einer der vielen Brauereien und Gaststätten trinken, vom Biercocktail bis zum Moorbier. In diesem Sinne: Prost, zum Wohl und bis bald, geliebtes Salzburg!

Bierreise nach Salzburg mit Bloggern

Bilder: Björn Valentin von Herzfutter // Matthias Gruber von fraueleinflora.at

Pressereise: Um die Transparenz auf meinem Blog und damit auch meine persönliche Authentizität zu wahren, möchte ich euch mitteilen, dass dieses Wochenende in Salzburg vom "Tourismus Salzburg und fraeuleinflora.at" organisiert wurde. Das heißt allerdings nicht, dass dieser Beitrag nicht meiner Meinung entspricht. Er ist genauso ehrlich gemeint, wie jeder andere Beitrag auf meinem Blog auch.  

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