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Samstag, 29. Mai 2021

10 Jahre Herzfutter und mein erster Signature Cake

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blogbeitrag überhaupt schreiben soll, denn schließlich ist es hier in letzter Zeit immer ruhiger geworden. Dennoch ist Herzfutter nun konstant seit 10 Jahren ein fester Teil meines Lebens. Mal mehr, mal weniger, aber niemals ging und geht es ganz ohne meinen Foodblog. Anfangs als digitale Rezeptesammlung oder auch Foodie-Tagebuch für mich sowie meine Freunde gedacht, hat er sich zu einer riesigen Leidenschaft, meinem größten Hobby und sogar kleinen Nebenjob entwickelt, insbesondere während meiner Studienzeit einen sehr großen Teil meines Alltags eingenommen und mich in gewisser Weise auch beruflich dorthin gebracht, wo ich heute bin. 

Allein aus diesen Gründen, aber auch aufgrund der vielen unvergesslichen Reisen, Events, Begegnungen, Freundschaften, Momente und natürlich auch Geschmackserlebnisse, die ich durch Herzfutter erleben durfte, wollte ich den 10. Bloggeburtstag dann doch nicht einfach komplett unerwähnt lassen. Ich habe hier zwar bereits einige Rückblicke veröffentlicht, dennoch möchte ich auch heute noch einmal kurz innehalten, um einige meiner persönlichen Highlights der letzten 10 Jahre gemeinsam mit euch Revue passieren zu lassen und mich auch bei allen Personen sowie Lesern zu bedanken, die mich auf dieser Reise begleitet haben. 

AEG Messestand IFA // Alaska Fischfang

Klingt ein bisschen nach Abschied, aber keine Sorge, es wird hier zwar auch weiterhin deutlich ruhiger als vor 10 Jahren bleiben, aber die Tür werde ich zumindest vorerst nicht komplett schließen, das bringe ich einfach nicht über das Herz. Warum auch? Solange es mir noch Freude bereitet, ab und zu diesem Hobby etwas Zeit zu widmen, werde ich es auch weiterhin tun. Und wer weiß? Vielleicht wird es auch eines Tages wieder etwas lauter hier werden! Ich lass es einfach auf mich zukommen. Ganz ohne Druck und ganz ohne Erwartungen – so wie es vor 10 Jahren auch angefangen hat. 

Reise in die Marken

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Es gibt so viele Highlights, die mir direkt in den Sinn kommen, wenn ich an die letzten 10 Jahre Herzfutter denke. Dank meines Foodblogs zählen mittlerweile viele wunderbare Menschen zu meinem Freundeskreis – Freunde, die ich sonst niemals kennengelernt hätte. Natürlich sind gleichzeitig unzählige Rezepte wie mein Snickerskuchen oder Glasnudelsalat entstanden, mit denen ich bis heute identifiziert werde.

Der beste Snickerskuchen der Welt

Besonders gerne denke ich allerdings auch an alle Pressereisen zurück, sei es zum Wildlachs auf Alaska, in die Kornkammer Italiens, zum norwegischen Lachs, zum Ursprung des Schweizer Käses, zu Giovanni Rana in die Nähe von Verona, zum Flor de Sal nach Mallorca oder auch mal eine Städtereise wie nach Dresden, Salzburg oder zum Biertasting ins bayrische Neustadt an der Waldnaab. Ich durfte auf jeder einzelnen Reise so viel Neues kennenlernen und so schöne Momente genießen, dass ich hierfür mehr als dankbar bin. 

Giovanni Rana Pastaclass

Ähnliches gilt auch für all die zahlreichen Events, Messen und Konferenzen, die ich besuchen durfte. Sei es das Testen von wunderbaren Hotels oder Restaurants, das Tanzen durch eine Verlagsküche oder das Sitzen in der Jury der Pizza-Europameisterschaft – in 10 Jahren Herzfutter durfte ich so viele einzigartige Momente erleben, dass ich es selbst gar nicht glauben kann. Wie aufgeregt ich noch vor meinem allerersten Foodie-Event war, um dann aber ganz schnell festzustellen wie nett all die anderen Foodblogger sind und wie viel Spaß, Freude und Motivation ich aus jedem einzelnen Event ziehe. All die besonderen Einblicke hinter die Kulissen von Unternehmen, all die großartigen Kochkurse, aus denen ich so viele Tipps & Tricks mitnehmen konnte, und all die phänomenal guten Gerichte, die ich in den letzten Jahren probieren durfte. Vielen Dank dafür! 

deli Küchenparty

Vielen Dank aber auch an meine Freunde, die immer größtes Verständnis dafür haben, wenn ich im Restaurant wieder einmal erst Fotos von jedem Gericht machen muss, besonderer Dank auch an meine liebe Katrin – ohne die ich vermutlich erst gar nicht angefangen hätte zu bloggen und die mich immer unterstützt sowie motiviert hat – sowie an meine Familie, die vermutlich zu meinen größten „Fans“ zählen, und natürlich auch an meinen Freund, mit dem ich meine Leidenschaft für gutes Essen nun bereits seit mehr als 8 Jahren gemeinsam ausleben kann. Zu guter Letzt muss ich aber auch noch einmal Danke dafür sagen, dass es so viele unter euch gibt, die mir nach wie vor die Treue halten und dies, obwohl ich mittlerweile kaum noch blogge und auch auf meinen Social Media Kanälen eher durch Abwesenheit glänze. Danke an alle von euch! Danke für 10 Jahre Herzfutter! 

Weihenstephan Backkurs

Wie feiert man dies am besten? Natürlich mit einem Geburtstagskuchen! Aber nicht irgendeinem Kuchen, sondern meinem allerersten „Signature Cake“, den ich bereits während meiner Schulzeit immer wieder gebacken und sogar auf meinem damaligen „Blog“ bzw. meiner Website veröffentlicht habe: Luisenkuchen. Das Rezept hat hier bisher nur keinen Platz gefunden, da der Kuchen weder besonders spektakulär ist, noch das Rezept durch mich entwickelt wurde. Die exakte Quelle kenne ich leider nicht mehr, Google hat mir in dem Fall auch nicht wirklich weitergeholfen, daher verzeiht mir bitte die fehlende Angabe. Dennoch ist es für mich eben der erste Kuchen, den ich nicht nur immer wieder gebacken, sondern auch ins Internet gestellt habe. Ein easypeasy Kuchen, der im Nu gebacken ist und trotz seiner Einfachheit perfekt für die nächste Kaffeetafel ist. Viel Freude also beim Nachbacken und Cheers zu 10 Jahre Herzfutter! 

Luisenkuchen


Luisenkuchen mit schwarzem Johannisbeer-Gelee und Schokoglasur

Zutaten

Knetteig
250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
125 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (M)
125 g Butter

Rührteig
200 g Butter
200 g weißer Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
5 Eier (M)
250 g Mehl
1,5 gestr. TL Backpulver
50 g gemahlene Mandel

Füllung
ca. 150 g Schwarze-Johannisbeer-Gelee

Dekoration
50 g zerlassene Butter
25 g brauner Zucker
50-200 g Zartbitterschokoloade


Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun für den Knetteig Mehl mit Backpulver vermischen und zusammen mit Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter mit Hilfe des Knethakens am Handrührgerät oder der Küchenmaschine zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten, anschließend auf der Tischplatte mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einem Backpapier in der Größe eines Backbleches ausrollen, auf das Backblech ziehen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen etwa 10-15 Minuten goldbraun backen.  

Für den Rührteig die zimmerwarme Butter mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe geschmeidig rühren und nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz, und Zitronenschale unterrühren. Die Eier nach und nach unterrühren, jedes Ei etwa 1/2 Minute. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls nach und nach auf mittlerer Stufe untermischen. Zum Schluss gemahlene Mandeln auf mittlerer Stufe unterrühren. Den vorgebackenen Boden mit dem Gelee gleichmäßig bestreichen, den Rührteig darauf verteilen, glattstreichen und im 200 Grad vorgeheizten Backofen etwa 25-30 Minuten goldbraun backen. 

Den Kuchen etwas abkühlen lassen, mit zerlassener Butter bestreichen, mit Zucker bestreuen und schließlich die Schokolade in einem kleinen Topf im heißen Wasserbad schmelzen und den erkalteten Kuchen damit verzieren. Wer es weniger schokoladig mag, nimmt nur 50 g und wer es sehr schokoladig möchte, kann auch direkt mit rund 200 g Schokolade dem ganzen Kuchen eine knackige Glasur verpassen. Ganz wie ihr mögt! 

So oder so viel Freude beim Nachbacken und Probieren dieses knusprigen Gebäcks! 

Kinderleicht und lecker: Luisenkuchen

Freitag, 16. Mai 2014

Leckerschmecker-Fleischpastete - eine Homage an Mrs. Lovett

Heute bekommt ihr ausnahmsweise keine Hintergrundinformationen zu diesem Gericht, denn diese und auch noch mehr Bilder findet ihr beim Backbuben, bei dem ich zu Gast sein durfte. Schaut dort unbedingt einmal vorbei, damit ihr wisst, was die Knochen neben der Fleischpastete für eine Rolle spielen und was der Anlass für dieses Gericht war. So viel sei verraten: Halloween ist es auf jeden Fall nicht.
Außerdem findet ihr beim Backbuben noch jede Menge andere leckere Dinge... :)


Zutaten

Teig
250 g Mehl
150 g Butter
1 Eigelb
3 EL Wasser
1 Eigelb + etwas Milch zum Bestreichen

Füllung
1 kg Rindernacken oder -keule gewürfelt (Rindergulasch)
1 große Zwiebel
1 große Möhre
2 Knoblauchzehen
2 EL Mehl
250 ml Rinderbrühe
1 EL Worcestersauce
3 EL Tomatenmark
1 TL Thymian
1/2 TL Minze
3 TL Petersilie
Salz 
Pfeffer

Zubereitung
Für den Teig das Mehl mit der Butter verkneten. Das Eigelb und das Wasser hinzugeben, weiterkneten. Das geht am besten mit den Händen. Sollte der Teig zu trocken sein, gebt noch etwas Wasser hinzu. Nach dem Kneten sollte ein geschmeidiger Mürbeteig vor euch liegen. Wickelt diesen Teig in Frischhaltefolie und stellt ihn für mindesten 30 Minuten kalt.

Die Zwiebel, Möhre und die Knoblauchzehen sehr klein würfeln bzw. hacken. Das kleingehackte Gemüse in etwas Öl anbraten und anschließend das Fleisch hinzugeben. Wenn das Fleisch von allen Seiten schön braun ist, kommt das Mehl hinzu und die Masse wird ungefähr 1 Minute lang gegart. Jetzt die Pfanne oder den Topf vom Herd nehmen und die Brühe einrühren, bis das Mehl sich komplett aufgelöst hat. Mit der Worcestersauce, dem Tomatenmark und den Gewürzen abschmecken. Jetzt kommt der Teil, bei dem ihr geduldig sein müsst, aber es wird sich auszahlen: Die Fleischmischung muss bei sehr geringer Hitze und zugedeckt 1 1/2 bis 2 Stunden köcheln, bis das Fleisch komplett gar ist. In den letzten 15 bis 30 Minuten den Deckel abnehmen und die Brühe etwas einkochen lassen. Nun muss die Masse erst einmal abkühlen. 

Den Backofen auf 200°C vorheizen und den Teig vorbereiten. Teilt ihn in zwei Portionen, rollt die eine Hälfte auf Backpapier zu einer runden Form mit einem Durchmesser von ca. 23 cm aus und legt damit eine feuerfeste Form aus (Boden+Wände) - eine ganz normale Springform hat bei mir sehr gute Dienste geleistet. Nun füllt ihr die Fleischmasse in die Form. Jetzt wird die zweite Hälfte des Teiges ausgerollt und kommt als Deckel auf die Fleischmasse. Drückt die Ränder etwas an. Nun stecht ihr noch ein paar kleine Löcher mit einem Zahnstocher oder ähnlichem in den Deckel (dann kann der Dampf besser entweichen). Zum Schluß verrührt ihr 1 Eigelb mit etwas Milch (1 EL) und bestreicht damit die Pie. Ab in den Ofen damit und nach 20-30 Minuten sagt ihr hallo zur besten Fleischpastete der Stadt! 
Viel Spaß und Hunger beim Nachmachen! :)


Donnerstag, 27. Juni 2013

Teaparty Give-Away: Die Gewinner


Vier Wochen sind rum, und wir sind bis oben hin voll mit Tee, Kuchen und Keksen. Katrin und ich hoffen, dass ihr alle genauso viel Spaß hattet wie wir. Ein ganz großes Dankeschön geht raus an die vielen kreativen Einträge die wir bekommen haben, wie viele Rezepte, schöne Fotos, eine tolle Zeichnung, schicke Outfits und selbstgenähte Sachen.

Zu guter Letzt, werden noch die Geschenke verteilt. Wir haben uns gestern Abend zusammen gesetzt, alle Teilnehmer aufgelistet und dann mit Random.org die Gewinner ausgelost. Insgesamt gibt es dreizehn Gewinner, die zehn Kekspaket Gewinner werden per Mail von uns heute Abend benachrichtig, die anderen drei glücklichen Gewinner gibt es jetzt und hier:


Paket Nummer 1
Das Dekopaket

Gewonnen haben die Blogger von Obst, Sushi & Kekse.


Paket Nummer 2
Das Backpaket

 
Gewonnen hat Fubsy von On Ironing on Irony.


Paket Nummer 3
Das Modepaket

Und das letzte Paket geht an Meike von Miss Biggy.


Herzlichen Glückwunsch an euch alle, auch ihr bekommt noch eine Mail von uns. Alle die nicht gewonnen haben, kriegen Grüße und Küsse und sind hoffentlich nicht all zu traurig. Ihr wisst ja: 
KEEP CALM AND DRINK TEA

Edit 

Da Katrin und ich darum gebeten wurden eine Liste mit allen Beiträgen zu veröffentlichen machen wir dies nun. Allerdings haben wir beschlossen nur die Blogbeiträge zu veröffentlichen, da wir dachten da habt ihr mehr von. Aber vielleicht irren wir uns auch und ihr wollt auch noch die Bilder sehen, die wir per Mail oder per Instagram bekommen haben - Dann meldet euch einfach noch einmal. :)

Greenway 36 - "Shortbread Deluxe"

Alles über Ronja's Blog - "My little green Tea Party"

Sarahs Krisenherd - "English Tea Party hit Mini Blueberry Cheesecakes"

Sinnesfreuden - "Scones für die Teaparty

Sonntag, 23. Juni 2013

Klassisches Shortbread


It's time to say goodbye... der letzte Post unserer Teaparty steht heute an. Schon einmal vielen Dank für eure Beiträge und Fotos. Aber dazu im "Gewinnerverkündungspost" mehr. Heute also noch einmal ein Rezept, wieder einmal ein sehr einfaches Rezept. Shortbread - Diese recht simplen Kekse erscheinen auf den ersten Blick etwas langweilig, aber sie schmecken trotzdem gut und gerade, wenn man nicht gleich ein Stück Kuchen oder ein Sandwich zu seiner Tasse Tee essen will ist so ein Keks super. Trotzdem kommen mit so original britischen Keksen ein bisschen Teapartyflair auf. Die Zutaten reichen gerade einmal für 12 Kekse, das heißt man hat nicht so viel Arbeit mit ewigem Ausstechen und wenn doch eine größere Teaparty ansteht: Einfach die doppelte oder dreifache Menge backen. :)


Zutaten für ca. 12 Stück
120 g weiche Butter
60 g + 1 EL Zucker 
180 g Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung
Zuerst wie immer den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Butter mit den 60 g Zucker cremig schlagen und das Mehl zusammen mit der Prise Salz unterkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dick ausrollen (ca. 1 cm dick) und den Teig in Streifen schneiden (oder andere Formen ausstechen). Mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit dem restlichem Zucker bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 15-18 Minuten goldgelb backen. Abkühlen lassen und dann zu einer Tasse Tee wegknuspern.


Freitag, 21. Juni 2013

Und was ist mit Tee? Wie wär's mit Teacupcakes?


Diese Cupcakes passen zu unserer Teaparty so großartig, da die Hauptkomponente Tee ist. Das Lebenselixier jeder Teaparty also. Jeder Teefan sollte jetzt vor Freude aufschreien und diese Cupcakes unbedingt nachbacken. Der Geschmack ist zwar schon etwas gewöhnungsbedürftig, da sie eben einen intensiven schwarzen Teegeschmack mit einem leichten Pflaumenaroma haben, aber zusammen mit dem schokoladigen Anteil, gefallen sie mir und sicherlich auch jedem anderen Teefan trotzdem richtig gut. Sie sind auf jeden Fall sehr saftig und schokoladig. Ich könnte zwar nicht einen Cupcake nach dem anderen essen, aber so ein oder zwei Törtchen zu einer Tasse Tee - das passt schon richtig gut.


Zutaten 

Teig
150 g entsteinte Backpflaumen
400 ml schwacher schwarzer Tee
100 g Mehl
1 EL ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backpulver
125 ml Milch
80 g weiche Butter
175 g Zucker
2 Eier

Topping
120 g Crème double
60 g Butter
35 g Zucker
Prise Salz
225 g Zartbitterschokolade
1 Päckchen Vanilleextrakt

Für die Deko: gehobelte Mandeln (leicht geröstet)


Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Backpflaumen zusammen mit dem Tee in einem Topf 20 Minuten lang weich kochen. Dabei sollten die Backpflaumen möglichst immer mit dem Tee bedeckt bleiben. Sonst zwischendurch noch etwas Wasser nachgießen. Danach abgießen und abkühlen lassen. 
Das Mehl mit dem Kakaopulver und Backpulver vermengen. Die abgekühlten Backpflaumen in einem Mixer pürieren und mit der Milch vermischen. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern sehr schaumig mixen. Nun kommt es zur Vereinigung der drei Massen - die Mehlmischung und die Backpflaumenmasse abwechseln unter die Buttermasse rühren. 
Jetzt die Masse in die Cupcakeförmchen füllen und für ca. 30-40 Minuten backen, bis ein in der Mitte hineingestochenes Stäbchen sauber wieder herauskommt.

Für das Topping die Crème double mit der Butter, der Zucker und der Prise Salz auf kleiner Stufe unter Rühren zum Köcheln bringen. Vom Herd nehmen und die Schokolade in der Masse schmelzen. Etwas abkühlen lassen und zum Schluss das Vanilleextrakt unterrühren.

Jetzt nur noch die Creme etwas in den Kühlschrank stellen,  dann in einen Spritzbeutel füllen und damit die Muffins bespritzen. Mit ein paar gehobelten Mandeln dekorieren und dann sind sie bereit für eure Teetafel.




Morgen bekommt ihr von Katrin sehr schöne designte Einladungen für eure perfekte Teaparty. :)

Ach und eh ich es vergesse! Ihr könnt immer noch bei unserem Gewinnspiel mitmachen, 3 große Pakete voll gepackt bis zum Rand und noch einmal 10 Kekspakete warten auf euch - die Chance etwas zu gewinnen ist also richtig, richtig groß, denn bisher haben nicht so viele Leute mitgemacht, wie erwartet. Nutzt eure Chance und trinkt mit uns ein Tässchen Tee! :)

Montag, 17. Juni 2013

Köstlich gefüllte Tartelettes


Nachdem die beiden letzten Rezepte nicht unbedingt kinderleicht waren, ist das heutige Rezepte wieder richtig, richtig einfach. Vermutlich ist es sogar das einfacheste Rezept der gesamten Teaparty. Aber trotzdem ein Rezept, welches wirklich richtig gut ist und man glaube in vielen Situationen backen kann. Es ist im Grunde recht banal - Mürbeteig mit diversen Füllungen. Bei den Füllungen kann man eigentlich alles nehmen, was man so im Haus hat und für geeignet hält. Gehackte Nüsse mit Honig, Marmelade, Früchte, Pudding, Nutella, Schokolade, geschlagene Sahne, Eiscreme und Frischkäse sind nur einige der Möglichkeiten. Hier dürft ihr eure perversen Foodfanatasien so richtig ausleben. Packt rein, was ihr immer wollt. Snickers mit Nutella und Frischkäse? Kein Problem! Bacon mit Nutella? Wem es gefällt? Es ist alles möglich. :)
Das Gleiche gilt für den Anlass, die Freundinnen kommen zum DVD Abend? Tartelettes! Die Freunde kommen zur LAN-Party? Tartelettes! Vortinken mit den Freunden? Tartelettes! Weinabend mit Bekannten? Tartelettes! Allein zu Hause vor dem Fernseher? Tartelettes! Teaparty? Tartelettes!
Naja ihr wisst, was ich meine, sie passen immer und überall, gerade, weil man die Füllung an den Anlass und die Freunde anpassen kann.
Sie gehen so schnell und sind so unglaublich einfach, dass mir keiner erzählen kann, dass er nicht schafft sie zu backen. Es gibt heute keine Ausrede! Wenn ich es recht überlege, heute ist eigentlich der perfekte Anlass für Tartelettes, oder?!

Zutaten
1 fertiger Mürbeteig aus dem Kühlregal
diverse Füllungen (Marmelade, Früchte, Schokolade, Sahne etc.)

Zubereitung
Zuerst den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Mürbeteig in kleine Quadrate schneiden und in Muffinförmchen (siehe Bild), ein Muffinblech oder in Tartelettesformen legen und die Ränder an der Seiten anlegen. 


Im Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Abkühlen lasen und aus dem Formen lösen. Zum Schluß noch eure Füllung hineinlöffeln, dekorieren und servieren. Viel Spaß beim Überlegen von Variationen, einige Ideen findet ihr ja in diesem Post, ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Ideen hier mitteilt!



Samstag, 15. Juni 2013

Sauer macht pink: Lemon Squares

 
Heute nimmt noch ein Kuchen an der Teaparty teil, welcher eigentlich auf keine traditionelle Teaparty gehört. Ich fand aber, dass es passt und auf unserer Teaparty gibt es daher auch "Pink Lemon Squares". Das Rezept stammt aus der Lecker Bakery No.1 von 2013 und sah so lecker und schön aus, dass ich es nachmachen musste. Diese Squares sind wohl zur Zeit sehr gefragt in den USA, also noch nicht einmal das Land passt so richtig zur Teaparty. Naja die Sprache ist ja immerhin schon einmal die selbe. 
Die pinke Lemon Masse ist unheimlich fruchtig, sauer und erfrischend, der Teig ist keksartig und süß. Eine richtig tolle Kombination und so einen kleinen Square kann man hervorragend zum Tee naschen. Eine Tasse voll mit herbem, schwarzem Tee und dazu ein süßes, saures Häppchen - also ich finde das passt super. Schwer zu machen sind sie auch nicht, also hopp, hopp, auf in die Küche!


Zutaten
300 g TK-Erdbeeren
150 g Mehl
50 g + etwas Puderzucker
Salz
75 g kalte + etwas + 75 g kalte Butter
Saft von 5 Zitronen (200 - 300 ml)
350 g Zucker
75 g Speisestärke
6 Eigelb

Zubereitung
Zuerst die Erdbeeren auftauen lassen. Das Mehl mit 50 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 75 g Butter und 3 EL kalten Wasser zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Eine quadratische, rechteckige oder zur Not runde Springform (ca. 24x24 cm) mit Backpapier auslegen und einfetten. Den Mürbeteig darin zu einem flachen Boden andrücken. Für 30 Minuten den Teig kalt stellen und den Backofen auf 150°C vorheizen. Den Teig danach ein paar Mal mit der Gabel einstechen und für ca. 20 Minuten backen. 


Die Erdbeeren zusammen mit dem Zitronensaft pürieren und mit dem Zucker und 75 g kalter Butter unter ständigem Rühren in einem Topf aufkochen lassen. Die Stärke mit etwas Wasser glatt rühren und in der Fruchtmasse rasch unterrühren. 1 Minute lang köcheln lassen, dann von der Herdplatte ziehen. Die Eigelb mit etwas heißer Fruchtmasse verrühren und zur restlichen Masse geben und ebenfalls rasch unterrühren. Jetzt alles auf dem vorgebackenen Boden verteilen und glatt streichen.


 
Wieder für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und in kleine Quadrate schneiden.




Am 19. seht ihr auf Katrins Blog Fotos von mir in einem Teaparty-Outfit und zeigt euch generell was Mann für so einen Anlass tragen sollte.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Schottischer Früchtekuchen: Der Dundee Cake


Nach den ganzen unkomplizierten kleinen Häppchen kommt jetzt ein richtiger Kuchen. Damit ihr euch beim Backen nicht bekleckert zeigt euch Katrin übermorgen, wie man sich eine teapartytaugliche Schürze näht. Der Dundee Cake ist ein Kuchen, welcher so richtig satt macht und daher eigentlich gar nicht so super zu einer Teaparty passt. Aber Früchtekuchen sind typisch für das große Britannien und werden in vielen Supermärkten verkauft und natürlich viel selbst gebacken. Für Hochzeiten, Taufen oder Weihnachten wird er gerne verschenkt und in einer luftdichten Dose verpackt, hält er sich auch sehr lange. Ist also ein bisschen wie unser Christstollen. Angeblich wurde der traditionelle "Dundee Cake" für die Queen of Scots, Mary Stuart, gebacken wurde, da sie gerne Mandeln und Rosinen mochte. Charakteristisch für diesen Kuchen sind nämlich die Mandeln auf dem Kuchen. Dundee hat auf jeden Fall auch nichts mit einem Dandy zu tun, sondern ist eine Stadt in Schottland. Naja wie auch immer dieser Kuchen entstanden ist, ich finde ihn sehr lecker. Er schmeckt würzig und intensiv nach Rosinen und schneidet man ihn in kleine Häppchen, passt er hervorragend zu einer Tasse Tee.


Zutaten
250 g Sultaninen
125 g Korinthen
25 g gehacktes Orangeat
25 g gehacktes Zitronat
50 ml Whiskey
150 g Butter
150 g brauner Zucker
3 Eier
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
90 ml Milch
50 g geschälte Mandeln

Zubereitung
Zuerst den Ofen auf 160°C vorheizen. Nun eine runde Springform mit Backpapier auslegen udn Butter die Ränder einpinseln. Die Sultaninen und Korinhen, das Orangeat und Zitronat zusammen mit dem Whiskey vermengen und ziehen lassen. 


Die Butter und den braunen Zucker schaumig schlagen, dabei nach und nach die Eier hinzugeben. Es sollte eine schön, schaumige Masse ergeben. Jetzt die eingelegten Früchte hinzuschütten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls hinzugeben und unterheben. Zum Schluß noch die Milch unterrühren. Den Teig nun in die Springform gießen und glattstreichen. Die geschälten Mandeln zum Schluß auf dem Kuchen verteilen und etwas eindrücken. 



Den Kuchen für 1 Stunde und 15 Minuten in den Ofen schieben. Mit einem Stäbchen testen, ob der Kuchen gar ist, bleibt noch etwas Teig am Stäbchen hängen, nochmals in den Ofen. Den Kuchen in der Form ruhen lassen und nach einer halben Stunde herauslösen und komplett auskühlen lassen. 




Have a nive evening. :)

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